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Lippische Landes-Zeitung ,
02.06.2017 :
"Da machen die einfach weiter"
Neonazis in Lippe: Die Journalistin Andrea Röpke glaubt, dass die verbotene Heimattreue Deutsche Jugend längst im Verborgenen weitergeführt wird / Treffen der Rechten wie das jüngste in Berlebeck sind für sie klare Indizien / Sie sorgt sich vor allem um die Kinder
Detmold-Berlebeck. Immer wieder tummeln sich Größen der ostwestfälischen Rechten in Berlebeck, wo mit Gerd Ulrich einer der einschlägig bekannten - und vorbestraften - Neonazis wohnt. Die Journalistin Andrea Röpke, die sich dem Kampf gegen Rechts verschrieben hat, kennt die Szene gut. Sie fordert ein härteres Vorgehen der Staatsmacht.
Frau Röpke, wer in der rechten Szene recherchiert, lebt nicht unbedingt sicher. Sie offenbar auch nicht.
Röpke: Gewalt gehört bei der Neonazi-Szene dazu. Sie wird nicht nur propagiert, sondern auch angewandt. 2006 stießen die Kollegen und ich bei den Recherchen zur organisierten braunen Kindererziehung auf ein heimliches, großes Sommerlager der Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) an den Externsteinen. Die Anführer reagierten äußerst aggressiv. Es ist noch heute so, dass die Kinder in der Szene schon mit Feindbildern heranwachsen, davon berichten Aussteiger. Ich bin eins dieser Feindbilder. Neulich auf der Leipziger Buchmesse kam ein junges Mädchen zu mir und beschimpfte mich. Mit mir reden wollte sie nicht. Die Kinder und Jugendlichen der Neonazis sind kaum zu erreichen.
Was wissen Sie über die rechtsextreme Szene in Ostwestfalen?
Röpke: Die Heimattreue Deutsche Jugend wurde 2009 zwar verboten und damit auch die "Einheit Hermannsland", doch deren Anführer und Akteure machen weiter. Die Netzwerke arbeiten jetzt noch konspirativer, im kleineren, unübersichtlichen Stil, meist ohne auffällige Fahnen und Uniformen. Besonders dreist sind sie in Berlebeck. Trotz Verbotes werden die Kinder weiter in HDJ-ähnliche Kluft gesteckt und so wie vor knapp drei Wochen bis spät abends durchs Land kutschiert. Kinder der Neonazis lernen früh, dass demokratische Richtlinien für sie keinen Wert haben. Ihre Autoritäten sind die Kameradenkreise der Eltern.
Und was wissen Sie über die Familie Ulrich, außer zur Rolle, die Gerd Ulrich bei der HDJ gespielt hat?
Röpke: Wenig. Ulrich selbst wuchs in der militanten Wiking-Jugend heran. Nach außen führt er ein unauffälliges, fast bürgerliches Leben. Natürlich fällt aber auch vor Ort auf, dass die Familie eine andere Sprache spricht, sich anders kleidet, sehr vorsichtig agiert und rückwärtsgewandt auftritt.
Wenn sich wie kurz vor Ostern mehr als ein Dutzend einschlägig bekannter Rechtsextremer in einem Privathaus treffen: Was sollten die Ordnungskräfte tun?
Röpke: In der HDJ-Verbotsverfügung steht ausdrücklich, dass auch Nachfolgestrukturen verboten sind. Wenn so ein Verbot erlassen wird und nicht einmal der Staatsschutz der Polizei genau hinzugucken scheint, was nützt es dann? Immer mehr Neonazis geben ihre Kinder in Berlebeck ab, quasi unter den Augen der Behörden. Da steht die Polizei meines Erachtens in der Pflicht.
Also wäre zumindest eine Feststellung der Personalien möglich gewesen?
Röpke: Ja, das hätte die Polizei im Hinblick auf das Verbot auf jeden Fall machen können. Präsenz zeigen, Aufmerksamkeit signalisieren.
Warum stufen Sie solche Treffen, die laut Augenzeugen fast wie Familienfeiern wirken, als gefährlich ein?
Röpke: Die Polizei scheint die Dimension nicht erfasst zu haben: Kinder sind im Neonazi-Jargon "kleine Kameraden". Sie lernen früh, unsere Grundwerte abzulehnen. Die HDJ wurde unter anderem wegen ihrer Wesensverwandtschaft zum Nationalsozialismus und militärischem Drill verboten und da machen die einfach weiter. Die stecken ihre Kinder wieder in die Kluft und lassen sich nicht abhalten. Ignoranz ist keine Lösung.
Bei der jüngsten Zusammenkunft in Berlebeck wollen Augenzeugen gesehen haben, dass Kinder und Jugendliche blaue Hemden und schwarze Hosen getragen, sich später aber wieder bunt angezogen haben. Kann das sein?
Röpke: Das passt. Uniformität ist sehr wichtig. Diese Kinder sollen lernen, dass Individualität sich dem Ganzen, der reinen "Volksgemeinschaft" unterzuordnen hat. Nach dem Motto: "Du bist nichts, dein Volk ist alles!" Dafür ist gleichartige Kleidung wichtig. In der Öffentlichkeit vermeiden diese Gruppen, erkannt zu werden.
Ist vor diesem Hintergrund ein Verbot überhaupt sinnvoll?
Röpke: Das Verbot hat immerhin bewirkt, dass keine großen bundesweiten Lager mehrmals im Jahr abgehalten werden können. Leider wissen wir grundsätzlich über die Aktivitäten im Verborgenen viel zu wenig. Es gibt leider nicht überall so aufmerksame Mitmenschen wie in Berlebeck.
Die Mobile Beratung gegen Rechts fürchtet um das Kindeswohl in Bezug auf derlei Treffen und die illegal abgehaltenen Camps. Wie sehen Sie das?
Röpke: Ich pflichte den Beratern bei. Es ist erschreckend. Diese Eltern vertreten ein absolut biologistisches Weltbild: Mädchen haben frühzeitig die Mutterrolle zu übernehmen und Jungen sollen starke Kämpfer werden. Die Kinder haben kaum eigenen Spielraum. Sie wachsen frühzeitig mit Unterordnung, Drill und einem absoluten Anderssein auf. Es wird von ihnen ein Spagat verlangt. Sie sollen einerseits die Lieder der Hitler-Jugend singen und andererseits in unserer modernen Welt funktionieren, ohne aufzufallen. Das hat Folgen. Wir bekommen immer mehr Rückmeldungen aus Kindergärten und Schulen, die Probleme mit rechten Familien haben.
Familie Ulrich lebt seit Jahren in Berlebeck. Wie sollte eine Dorfgemeinschaft damit umgehen, dass Rechtsextreme in ihrer Mitte leben? Würde es helfen, das Gespräch mit der Familie zu suchen?
Röpke: Wichtig ist Aufklärung und klares Verhalten unsererseits. Die Umgebung sollte wissen, was da vor sich geht, was das Ziel solcher brauner Erzieher ist. Wir sollten zu unseren humanistischen und sozialen Werten stehen, damit ziehen wir Grenzen für die, die diese nicht beachten. Gespräche mit überzeugten Neonazis wie Gerd Ulrich kann man suchen, aber sie werden wenig bringen. Für die Kinder dagegen sollten wir immer offen sein.
Die Fragen stelle LZ-Redakteurin Marianne Schwarzer.
Kommentar Seite 10
Persönlich
Andrea Röpke ist 1965 geboren, Politologin und Publizistin. Sie schreibt seit den Neunzigern gegen Rechts. Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat ihr 2015 den Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage verliehen. Die AfD schloss sie 2016 als Berichterstatterin vom Parteitag aus.
Bildunterschrift: Deutliche Sprache: Welcher Geist hinter der Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) gestanden hat, dokumentieren die Fotos von dem Zeltlager, das sie 2006 in Fromhausen abhielt. Die Fachjournalistin Andrea Röpke war damals vor Ort. Sie glaubt, dass die Organisation im Geheimen weiter existiert.
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Lippische Landes-Zeitung, 02.06.2017:
Kreis Lippe: Beobachterin warnt vor rechtsextremen Umtrieben
Kreis Lippe. Obwohl die Heimattreue Deutsche Jugend seit 2009 verboten ist, machen die Rechten im Verborgenen weiter, sagt die Journalistin Andrea Röpke. Als ein Indiz sieht sie die Treffen bei dem Neonazi Gerd Ulrich in Berlebeck.
Seite 22
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Blick nach Rechts, 13.04.2017:
Völkische "Kinderlager"
Von Andrea Röpke
Es gibt sie noch die organisierte braune Kindererziehung. Ehemalige HDJ-Aktivisten führen in Ostwestfalen weiter Kinderlager durch und der nicht verbotene "Sturmvogel - deutscher Jugendbund", ein Ableger der militanten "Wiking Jugend", schickt seinen Nachwuchs zur Osterfahrt ins Ausland.
Kaum haben die Osterferien begonnen, geht es für die Kinder des völkischen "Sturmvogels - deutscher Jugendbund" schon auf große Fahrt. Nach Medienberichten über deren Verflechtung mit AfD und "Identitärer Bewegung" scheut die konspirative Organisation die Öffentlichkeit anscheinend noch mehr und flüchtet ins europäische Ausland. Bereits das letzte Sommerlager fand 2016 in Südschweden statt.
Diesmal ging es anscheinend Richtung Österreich. Wie der "Presseservice Rathenow" berichtete, traf sich ein Teil der "Sturmvogel"-Gruppe am Samstagmorgen am Hauptbahnhof in Dresden. Die Kinder und Jugendlichen waren unschwer erkennbar. Fotos zeigen sie mit schweren Gepäck, zum Teil altertümlich gekleidet, einige tragen die grünen Hemden des Bundes, der sich gern verharmlosend in der Tradition des "Wandervogels" verortet. Doch Drill und Ideologie spielen auch in deren Reihen eine Rolle.
Drill und NS-Ideologie für den rechtsextremen Nachwuchs
Die HDJ scheint dagegen in Ostwestfalen aufzuleben. Etwa 60 Personen versammelten sich Anfang April auf dem Berlebecker Anwesen des ehemaligen Leitführers der HDJ-"Einheit Hermannsland", darunter viele Kinder. Das Treffen sei eines der größten in einer langen Reihe von Aktivitäten gewesen, berichten Beobachter des antifaschistischen Portals "hiergeblieben.de" aus Bielefeld. Unter den Besuchern bei Gerd Ulrich seien mindestens 15 polizeibekannte Neonazis aus den Kreisen Osnabrück und Schaumburg, Minden-Lübbecke, Höxter, Paderborn, Soest, Lippe und aus Bielefeld gewesen. Zeugen sahen Kinder in schwarzen Hosen und blauen Hemden. "Das ähnelt stark der Uniform der HDJ", sagte Frederic Clasmeier von der "Beratungsstelle gegen Rechts" gegenüber der "Lippischen Landes-Zeitung". Die Experten von der "Beratungsstelle" sehen auch das Kindeswohl in Gefahr. Die HDJ und mögliche Nachfolgestrukturen dienten dazu, mit Drill, NS-Ideologie und Gewalt den eigenen rechtsextremen Nachwuchs heranzuziehen.
Tatsächlich scheinen etwa 30 Aktivisten aus den Reihen von HDJ, "Artgemeinschaft - Germanische Glaubensgemeinschaft" sowie der NPD ihren Nachwuchs in zeitlichen Abständen immer wieder in Berlebeck abzugeben. Ulrich hatte dieses Mal einen Sichtschutz um das Grundstück am Bergrücken Hohe Warte errichtet. Dennoch wurden Bogenschießübungen und eine Auseinandersetzung im militärischen Tonfall von Zeugen beobachtet. "Steh endlich auf", sei befohlen worden, danach soll ein Junge den Hang hinauf geschleift worden sein. Das war kein Spaß, keine Spielerei, zitieren Verantwortliche von "hiergeblieben.de" Zeugen. Das Portal listet - ebenso wie "Blick nach Rechts" - eine ganze Reihe von Kindertreffen über die Jahre bei den Ulrichs auf.
Seit dem HDJ-Verbot wenig geläutert
Dabei sollte es die eigentlich nicht mehr geben, denn die "Heimattreue Deutsche Jugend" (HDJ) war vor acht Jahren vom Bundesinnenministerium verboten worden. Ihr Ziel sei die kompromisslose "Heranbildung einer neonazistischen Elite", stand in der Verbotsverfügung zu lesen. Es bedeutete auch das Aus für die "Einheit Hermannsland" und "Leitstelle West", beide zuvor per Postfach in Detmold erreichbar. Eines der größten Treffen, das "Bundessommerlager" fand 2006 bei den Externsteinen statt, mitorganisiert von dem Berlebecker Neonazi Gerd Ulrich. Ulrich war zuvor bereits "Gauführer Westfalen" in der 1994 verbotenen, militanten "Wiking-Jugend". Außerdem war er jahrelang im gewaltbereiten Ordnungsdienst der NPD tätig.
Seit dem Verbot der HDJ und damit auch seiner "Einheit Hermannsland" scheint Ulrich wenig geläutert. Im Dezember 2016 besuchte er gemeinsam mit NPD-Größen und anderen ehemaligen HDJ-Aktivisten die Trauerfeier für den früheren "Wiking-Jugend"-Kader Sepp Biber (Blick nach Rechts berichtete am 29.12.2016). Auf seinem Anwesen empfängt er immer wieder Neonazis, darunter eine Frau aus dem Vorstand der "Artgemeinschaft", so "hiergeblieben.de". Ulrichs Ehefrau betreute Anfang September 2016 während eines Gerichtsprozesses vor dem Amtsgericht Detmold die angeklagte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel aus dem nahen Vlotho.
Behörden können Uniformierung nicht erkennen
Bereits 2004 warnte das Bundesamt für Verfassungsschutz in einer internen Broschüre vor der "Gruppe Ulrich" in Detmold, die seit etwa 1993 Wehrsportübungen durchführen würde. Die Mitglieder würden sich Sprengmittel besorgen, Erddepots anlegen und Sprengübungen durchführen, hieß es. Ulrich wurde rechtskräftig zu einer Bewährungsstrafe wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz verurteilt. Vor den Aktivitäten der HDJ-Einheit "Hermannsland" warnten die Schlapphüte erst, nachdem investigative Medienrecherchen deren Aktivitäten offen legten. Die Bilder vom Lager in Fromhausen in Ostwestfalen schockierten die Öffentlichkeit. "Führerbunker" war auf einem Zelt zu lesen. Drei Jahre später erfolgte das Verbot.
Staatsschutz und lippische Polizei, die vergangene Woche am späten Sonntagnachmittag noch vor Ort in Berlebeck erschienen, konnten laut "Lippischer Landes-Zeitung" von einer Uniformierung nichts mehr erkennen. "Die Kinder waren bunt angezogen", sagte ein Staatsschutz-Sprecher auf Nachfrage der LZ. So sahen die Behörden juristisch wieder einmal keine Handhabe. Es hieß nur: "Es ist nicht verboten, sich zu treffen."
Bildunterschrift: Der "Sturmvogel" trifft sich am Dresdner Bahnhof.
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Lippische Landes-Zeitung, 06.04.2017:
Rechtsradikale treffen sich in Berlebeck
Mobile Beratung gegen Rechts: Eine Zusammenkunft auf dem Anwesen von Gerd Ulrich spricht aus Sicht der Experten für eine Fortführung der verbotenen Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) im Verborgenen
Von Marianne Schwarzer
Detmold-Berlebeck. Ein Treffen bekannter Rechtsradikaler aus der Region in Berlebeck hat die Mobile Beratung gegen Rechts auf den Plan gerufen. "Wir gehen davon aus, dass die Aktivitäten der verbotenen Heimattreuen Deutschen Jugend im privaten Rahmen weitergeführt werden", sagt Frederic Clasmeier von der Beratungsstelle.
Ebenso wie ihn haben auch die LZ Berichte über die Veranstaltung erreicht, die am vergangenen Wochenende auf dem Gelände der Familie Ulrich in Berlebeck stattgefunden hat.
Gerd Ulrich war von 2005 bis zum Verbot im Jahr 2009 Leiter der "Einheit Hermannsland", einer Gruppe innerhalb der HDJ. Nach einem Bericht der Beratungsstelle gegen Rechts versammelten sich extrem rechte Familien aus der Region in dieser Einheit.
Blaue Hemden und schwarze Hosen
Von Freitag bis Sonntag sollen sich mehr als 50 Personen auf dem Ulrichschen Anwesen getroffen haben, darunter auch viele Kinder. Beobachter wollen unter den Gästen "mindestens 15" polizeibekannte Rechtsradikale aus den Kreisen Osnabrück und Schaumburg, Minden-Lübbecke, Höxter, Paderborn, Soest, Lippe und aus Bielefeld ausgemacht haben. Das Treffen der Szene in Berlebeck sei eines der Größten seit langem gewesen. Am Sonntag sahen mehrere Zeugen 13 Kinder und Jugendliche in schwarzen Hosen und blauen Hemden. "Das ähnelt stark der Uniform der HDJ", sagt Frederic Clasmeier, als ihn die LZ mit dem Bericht konfrontiert. "Solche Merkmale sind Hinweise darauf, dass hier eine Wiederbetätigung stattfindet." Kenner der Szene sind fest davon überzeugt, dass eine Nachfolgeorganisation der HDJ im Verborgenen längst existiere.
Staatsschutz und die lippische Polizei, die am späten Sonntagnachmittag vor Ort waren, konnten allerdings von dieser Uniformierung nichts erkennen. "Die Kinder waren bunt angezogen", sagte ein Staatsschutz-Sprecher auf Nachfrage der LZ. Juristisch sähen die Behörden keine Handhabe: "Es ist nicht verboten, sich zu treffen." Die Experten von der Beratungsstelle gegen Rechts sind vor allem deshalb so besorgt, weil sie auch das Kindeswohl in Gefahr sehen. Die HDJ und mögliche Nachfolgestrukturen dienten dazu, mit Drill und Gewalt den eigenen rechtsradikalen Nachwuchs heranzuziehen.
Die LZ hätte Familie Ulrich gern zu den Vorwürfen befragt. Sie ist allerdings telefonisch nicht zu erreichen. Auch der Versuch, mit anderen lippischen Teilnehmern des Treffens in Kontakt zu treten, scheiterte: Es wurde einfach der Hörer aufgeknallt.
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