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1 Veranstaltung - Nachrichten , 05.12.2017 :

Tages-Chronologie von Dienstag, 5. Dezember 2017

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Veranstaltungskalender:



- Dienstag, 5. Dezember 2017 ab 21.00 Uhr -


Wachbleiben gegen Afghanistan-Abschiebung


- Aktuelle Informationen unter: www.wachbleiben.info


Veranstaltungsort:

Versöhnungskirche
Martin-Luther-Straße 39
32756 Detmold


Zu einer Mahnwache aus Protest gegen eine neuerlich geplante Sammelabschiebung aus Deutschland nach Afghanistan ruft ein Bündnis von mehreren Veranstalterinnen auf. Laut Pressemeldungen soll am 6. Dezember 2017 eine größere Anzahl von Menschen aus verschiedenen Bundesländern nach Afghanistan abgeschoben werden. Ob Personen aus Nordrhein-Westfalen dabei sein werden, ist derzeit nicht bekannt.

Wie bereits mehrfach findet daher in der Nacht vom 5. auf den 6. Dezember 2017 wieder die Aktion "Wachbleiben" statt. Beginn der Mahnwache ist um 21.00 Uhr in der Versöhnungskirche der Ev.-ref. Kirchengemeinde Detmold-West mit einem Friedensgebet. Anschließend wird es in der Kirche Musik, Kultur, Informationen und einen Imbiss geben. Teilnehmende können jederzeit kommen und gehen. Jede und jeder ist herzlich willkommen - auch Menschen, die sich eventuell um die eigene Person Sorgen machen.

Nach dem abendlichen Programm werden bis zum Morgen Menschen wachen und Solidarität mit denen zeigen, die in diesen Stunden wahrscheinlich an verschiedenen Orten in Deutschland zur Abschiebung abgeholt werden.

Zu der Mahnwache laden neben der Ev.-ref. Kirchengemeinde Detmold-West das Ökumenische Forum Flüchtlinge in Lippe, die Lippische Landeskirche, der Afghanische Kulturverein Lippe e.V., die Flüchtlingshilfe Lippe e.V. und die Initiative Fluchtpunkt ein.

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www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Dienstag, 5. Dezember 2017


Am 23. November 2017 lehnte der - Verkehrsausschuss der Stadt Bünde - die Umbenennung der "Lettow-Vorbeck-Straße" ab, am 4. Dezember 2017 wurden Schilder der Bahnhofstraße beklebt: "Adolf-Hitler Str.".

Für den 6. Dezember 2017 ist eine "Adventsfeier" der "Frauengruppe" - der "Kreisgruppe Herford-Stadt" - in der "Landsmannschaft Schlesien", Mitglied im "BdV", im Herforder "Gruppenraum" des "BdV" beworben.

Für den 5. Dezember 2017 war eine Zusammenkunft, der "Frauengruppe" der "Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen" im "Kreisverband Herford", im "Stadthotel Pohlmann" (in 32049 Herford) angekündigt.

Am 2. Dezember 2017 wurden in Espelkamp Hakenkreuze auf eine Hauswand der historischen Gaststätte "Sudetenland" (heute: "Santorini"), einem davor stehenden Auto, einem Zigaretten-Automaten gesprüht.

In der fünften Novemberwoche 2017 hielt der völkische "AfD-Kreisverband Bielefeld" einen "Wahlparteitag in städtischen Räumen", mit "ergänzende Vorstands- und Delegiertenwahlen zum Landesparteitag NRW".

Für die Nacht vom 5. auf den 6. Dezember 2017 ruft ein Bündnis von verschiedenen Veranstalterinnen (in Detmold) zu einer Mahnwache gegen eine "Sammelabschiebung", aus Deutschland nach Afghanistan auf.

Im Jahr 2017 gewährten Gemeinden innerhalb der Lippischen Landeskirche, im Kreis Lippe, bislang sechs Kirchenasyle, vier sind gerade mit einem Aufenthaltsstatus für die geflüchteten Menschen abgeschlossen.


www.buende.de/Rathaus-Politik/Rat-Aussch%C3%BCsse/Ratsinformationssystem

www.bielefeldstelltsichquer.wordpress.com

www.mobile-beratung-owl.de

www.wachbleiben.info

www.fluechtlingshilfe-lippe.de

www.lippische-landeskirche.de

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Artikel-Einträge in der Datenbank:


Westfalen-Blatt / Bünder Zeitung, 05.12.2017:
Unbekannte "benennen" Bahnhofstraße um

Westfalen-Blatt / Bünder Zeitung, 05.12.2017:
Heute im Lokalteil / Straßenschilder überklebt

Neue Westfälische - Bünder Tageblatt, 05.12.2017:
Provokation mit Straßennamen

Neue Westfälische - Bünder Tageblatt, 05.12.2017:
Bünde: Unbekannte benennen Straße nach Adolf Hitler

Neue Westfälische, 05.12.2017:
Bünde staunt über Hitler-Straßen

Westfalen-Blatt / Herforder Kreisblatt, 05.12.2017:
Treffen der Schlesier-Frauen

Neue Westfälische - Herforder Kreisanzeiger, 05.12.2017:
Treffen der Schlesier-Frauen

Westfalen-Blatt / Herforder Kreisblatt, 05.12.2017:
Frauengruppe im Stadthotel

Westfalen-Blatt / Espelkamper Zeitung, 05.12.2017:
Hakenkreuze an Gaststätte

Neue Westfälische - Zeitung für das Lübbecker Land, 05.12.2017:
Hakenkreuze am "Sudetenland"

Neue Westfälische - Bielefelder Tageblatt, 05.12.2017:
AfD Bielefeld ergänzt Vorstand

Lippische Landes-Zeitung, 05.12.2017:
Wachbleiben gegen Abschiebung

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Westfalen-Blatt / Bünder Zeitung, 05.12.2017:

Unbekannte "benennen" Bahnhofstraße um

Plastikschilder mit "Adolf-Hitler Str." und Infotafeln aufgeklebt

Von Daniel Salmon

Bünde (BZ). Unbekannte haben vermutlich in der Nacht auf vergangenen Montag mehrere Straßenschilder der Bünder Bahnhofstraße überklebt - und zwar mit blauen Plastikschildern, auf denen die Bezeichnung "Adolf-Hitler Str." prangt.

Darunter waren laminierte Papierblätter mit einem Info-Text zum Diktator angebracht worden. Der Wortlaut: "Adolf Hitler war ein deutscher Massenmörder und zwischen 1933 und 1945 als Führer des Dritten Reichs maßgeblich an der Ermordung von 13 Millionen Menschen beteiligt." Bereits Montagmittag war ein Schild an der Ecke Bahnhofsstraße / Wasserbreite wieder entfernt worden und in einem darunter liegenden Mülleimer gelandet.

Die Bahnhofstraße hatte in der Zeit des nationalsozialistischen Regimes von 1933 bis 1945 zwischenzeitlich die Bezeichnung "Adolf-Hitler-Straße" getragen, war aber wieder umbenannt worden.

Nach Angaben aus dem Bünder Rathaus sollen mehrere Straßenschilder im Innenstadtbereich betroffen gewesen sein. Die der Stadt bekannt gewordenen Beklebungen seien von Mitarbeitern des Bauhofs entfernt worden. Eine Abstimmung mit der Polizei in der Sache sei erfolgt.

"Man konnte die Schilder leicht entfernen. Substanzieller Schaden dürfte nicht entstanden sein", so Uwe Maser, Sprecher der Herforder Kreispolizeibehörde. Gleichwohl sollen Informationen zu dem Fall an den Bielefelder Staatsschutz weitergeleitet werden.

Möglicherweise könnte es sich bei Klebeaktion um eine Reaktion auf die gescheiterte Umbenennung der Lettow-Vorbeck-Straße handeln. Wie berichtet, hatten die Bünder Grünen und die SPD-Fraktion einen entsprechenden Antrag an den Verkehrsausschuss gestellt. Wegen der Gegenstimmen von FDP, UWG und CDU bleibt es aber bei der Benennung nach dem historisch umstrittenen Reichswehrgeneral.

Stattdessen einigten sich die Politiker darauf, Infotafeln zur Person Paul von Lettow-Vorbecks und seinen Verbrechen während der deutschen Kolonialherrschaft an den ihm gewidmeten Straßenschildern anzubringen. "Man kann vermuten, dass die Aktion damit zusammenhängt. Aber ich weiß nicht, was damit bezweckt werden soll", sagte Bündes Bürgermeister Wolfgang Koch.

Stefanie Janßen, Fraktionssprecherin der Grünen und eine der Antragstellerinnen für die letztlich gescheiterte Umbenennung der Lettow-Vorbeck-Straße, hat zumindest eine Vermutung: "Ich würde die Aktion als Hinweis an Teile der Bünder Politik interpretieren, die eine Umbenennung nicht wollten. Ich hätte Leserbriefe oder Unterstützung in der Verkehrsausschusssitzung aber als zielführender empfunden."

Kommentar

Es darf angezweifelt werden, dass eine solche Aktion der richtige Weg ist, um auf die gescheiterte Umbenennung der Lettow-Vorbeck-Straße hinzuweisen. Natürlich erregt so etwas Aufsehen. Aber in unserer Demokratie gibt es andere Mittel und Wege, sich einzubringen. Schließlich steht es jedem Bürger laut NRW-Gemeindeordnung frei, sich mit Anregungen an den Stadtrat zu wenden.

Daniel Salmon

Bildunterschrift: Mehrere Schilder der Bahnhofstraße waren von Unbekannten überklebt und zudem mit Hinweistafeln versehen worden. Dieses war bereits am Montagmittag in einem Mülleimer am Straßenrand gelandet.

Bildunterschrift: Die Schilder waren mit Paketband angebracht worden.

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Westfalen-Blatt / Bünder Zeitung, 05.12.2017:

Heute im Lokalteil / Straßenschilder überklebt

Ist dies eine Reaktion auf die Debatte um die Umbenennung der Lettow-Vorbeck-Straße? Unbekannte haben Schilder der Bünder Bahnhofstraße mit Tafeln mit der Aufschrift "Adolf-Hitler Str." überklebt.

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Neue Westfälische - Bünder Tageblatt, 05.12.2017:

Provokation mit Straßennamen

Aufsehenerregende Aktion: An mehreren Stellen in der Innenstadt hatten Unbekannte Straßenschilder mit dem Titel Adolf-Hitler-Straße und einem zusätzlichen Info-Blatt versehen

Von Björn Kenter und Stefan Boscher

Bünde. Ein ungewöhnlicher Anblick bot sich Passanten und Autofahrern am gestrigen Vormittag an der Kreuzung Wasserbreite / Bahnhofstraße. Das sonst dort bekannte Straßenschild war verschwunden und ersetzt durch einen Namen, den die Straße vor Jahrzehnten schon einmal getragen hat: Adolf Hitler.

Unbekannte hatten vermutlich in der Nacht zu Montag das Schild "Bahnhofstraße" mit dem Schriftzug "Adolf-Hitler-Straße" überklebt und zudem auf einem weißen Blatt Papier einen Info-Text angehängt, der auf die Verbrechen des Diktators hinweist. "Adolf Hitler war ein deutscher Massenmörder und zwischen 1933 und 1945 als Führer des Dritten Reichs maßgeblich an der Ermordung von 13 Millionen Menschen beteiligt", heißt es wörtlich auf dem Erklärschild.

Wie die Stadt Bünde auf Anfrage der Neuen Westfälischen mitteilte, seien noch weitere Straßenschilder in der Innenstadt betroffen gewesen. Die entsprechenden Beklebungen seien aber von Mitarbeitern im Laufe des Montags entfernt worden. Zusätzlich habe man die Polizei eingeschaltet.

Das bestätigte Uwe Maser, Sprecher der Kreispolizeibehörde Herford. "Die Stadt Bünde hat uns davon in Kenntnis gesetzt. Wir sind derzeit dabei, die Informationen zusammenzutragen und an den Staatsschutz weiterzuleiten", so Maser. Dort solle dann auch die "rechtliche Würdigung" des Vorfalls erfolgen.

Bereits während der NS-Zeit hatte die Bünder Bahnhofstraße für mehrere Jahre den Namen Adolf-Hitler-Straße getragen - damals wollte man den "Führer" ehren und eine wichtige Straße im Stadtgebiet nach dem Diktator benennen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und dem Ende der Nazi-Diktatur wurde die Umbenennung rückgängig gemacht, die Bahnhofstraße bekam schnell ihren alten Namen zurück.

In den vergangenen Wochen hatte in Bünde die Diskussion um die mögliche Umbenennung der Lettow-Vorbeck-Straße für viel Gesprächsstoff und für Diskussionen gesorgt. Einen entsprechenden Antrag von Bündnis 90 / Die Grünen und SPD hatte der Verkehrsausschuss mit den Stimmen der CDU, FDP und UWG abgelehnt. Stattdessen soll die Straße ihren Namen behalten, ein Zusatzschild soll an die Verbrechen von General Paul von Lettow-Vorbeck während der kaiserlich-deutschen Kolonialzeit in Afrika erinnern. Wörtlich soll auf dem Infoblatt stehen: "Paul von Lettow-Vorbeck war am Völkermord der Herero und am Kapp-Putsch gegen die demokratische Reichsregierung maßgeblich beteiligt."

Nach Informationen der Neuen Westfälischen spielen der oder die Unbekannten mit dem Zusatzschild auf diese politische Entscheidung an. Ebenso wie es politisch mehrheitlich gewollt sei, eine Lettow-Vorbeck-Straße zu erhalten, wenn nur auf den Namensgeber hingewiesen werde, könnte, so die Meinung, auch die Bahnhofstraße ihren alten Namen zurückbekommen, wenn nur ein Hinweisschild angebracht werde.

Im Internet in der Facebook-Gruppe der Neuen Westfälischen entwickelte sich schnell eine lebhafte Diskussion über das Für und Wider der Aktion. Mehrere Mitglieder machten auf einen Fehler auf dem Info-Schild aufmerksam, da Hitler kein Deutscher, sondern gebürtiger Österreicher gewesen sei.

"Die Aufarbeitung der deutschen Geschichte ist eine wichtige staatliche Aufgabe und offensichtlich noch nicht abgeschlossen. Der Straßenname ist ein Symbol dafür, wie wenig das Nachkriegs-Bünde die Folgen des Nationalsozialismus überwinden wollte", schreibt ein Mitglied der Gruppe.

Ein anderer User ist hingegen der Meinung, dass die Stadt Bünde weitaus größere Probleme habe als ein Straßenschild, das im Gegensatz zum Namensgeber niemandem wehtue, außer ein paar Leuten, die sich "nun künstlich aufregen".

Bildunterschrift: Täuschend echt: Statt der Aufschrift "Bahnhofstraße" war auf dem Straßenschild an der Kreuzung Bahnhofstraße / Wasserbreite gestern Vormittag die Adolf-Hitler-Straße zu sehen. Die falschen Beklebungen wurden im Laufe des Tages entfernt.

Bildunterschrift: Namensgeber: Nach Adolf Hitler wurde während der NS-Zeit die Bahnhofstraße in Bünde benannt.

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Neue Westfälische - Bünder Tageblatt, 05.12.2017:

Bünde: Unbekannte benennen Straße nach Adolf Hitler

Die Schilder muten an wie ein schlechter Scherz: Dort, wo sonst "Bahnhofstraße" zu lesen ist, prangen am Montag Schilder, die verkünden, dass es sich um die "Adolf-Hitler-Straße" handelt. Tatsächlich hieß die Straße in vergangenen Zeiten schon einmal so. Der Straßenname des Führers ist allerdings längst Vergangenheit.

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Neue Westfälische, 05.12.2017:

Bünde staunt über Hitler-Straßen

Bünde. Eine nächtliche Aktion sorgt in Bünde für Aufsehen. Unbekannte haben an Straßenschildern Umbenennungen vorgenommen. Sie überdeckten den eigentlichen Namen mit Adolf-Hitler-Straße. Darunter prangt eine kurze Erklärung, dass Hitler ein deutscher Massenmörder gewesen sei. Vermutlich steht die Aktion im Zusammenhang mit dem Streit um die Lettow-Vorbeck-Straße in Bünde. Die Politik hatte ein Umbenennung dieser Straße abgelehnt.

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Westfalen-Blatt / Herforder Kreisblatt, 05.12.2017:

Treffen der Schlesier-Frauen

Herford (HK). Die Frauengruppe der Landsmannschaft Schlesien trifft sich am Mittwoch, 6. Dezember, im Gruppenraum des BdV am Schulwall zur Adventsfeier. Los geht’s um 15 Uhr.

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Neue Westfälische - Herforder Kreisanzeiger, 05.12.2017:

Treffen der Schlesier-Frauen

Herford (nw). Die Frauengruppe der Landsmannschaft Schlesien trifft sich am Mittwoch, 6. Dezember, im Gruppenraum des BdV in Herford am Schulwall in einer vorweihnachtlichen Runde zum Kaffee. Beginn des Treffens ist um 15 Uhr.

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Westfalen-Blatt / Herforder Kreisblatt, 05.12.2017:

Frauengruppe im Stadthotel

Herford (HK). Die Mitglieder der Ost- und Westpreußischen Frauengruppe versammeln sich am heutigen Dienstag, 5. Dezember. Treffpunkt ist das Stadthotel Pohlmann. Beginn ist um 15 Uhr.

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Westfalen-Blatt / Espelkamper Zeitung, 05.12.2017:

Hakenkreuze an Gaststätte

Espelkamp (WB). Unbekannte haben am Samstagabend Hakenkreuze an eine Hauswand der Gaststätte "Sudetenland", auf einem davor abgestellten Auto und auf einen Zigarettenautomaten gesprüht. Die Besitzerin des Pkw entdeckte nach Angaben der Polizei beim Verlassen des Restaurants an der Kantstraße gegen 21.40 Uhr die Schmierereien auf der Motorhaube und der Fahrertür ihres Skodas. Daraufhin verständigte sie umgehend die Polizei. Abgestellt hatte sie ihren Wagen gegen 18.30 Uhr.

In gleicher Farbe fanden sich zudem an dem Automaten und einer abseits liegenden Hauswand der Gaststätte gleiche Symbole. Hinweise auf den oder die Täter gab es am Abend nicht. Die Polizisten der Espelkamper Wache fertigten Anzeigen wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie Sachbeschädigung.

Darüber hinaus wurde die Staatsschutzdienststelle in Bielefeld informiert. Die Ermittler bitten um Zeugenhinweise unter Telefon 0571 / 88660.

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Neue Westfälische - Zeitung für das Lübbecker Land, 05.12.2017:

Hakenkreuze am "Sudetenland"

Polizei ermittelt: Unbekannte haben historische Gaststätte an der Kantstraße beschmiert

Espelkamp (nw). Unbelehrbare haben Samstagabend Hakenkreuze an eine Hauswand der historischen Gaststätte "Sudetenland" (heute "Santorini"), auf einem auf dem Parkplatz davor abgestellten Auto und auf einen Zigarettenautomaten gesprüht. Das teilt die Polizei gestern in einem Pressebericht mit.

Die Besitzerin des Pkw entdeckte beim Verlassen des Restaurants an der Kantstraße gegen 21.40 Uhr die Schmierereien auf der Motorhaube und der Fahrertür ihres Skodas. Daraufhin verständigte sie umgehend die Polizei. Abgestellt hatte sie ihren Wagen gegen 18.30 Uhr.

In gleicher Farbe fanden sich zudem an dem Automaten und einer abseits liegenden Hauswand der Gaststätte gleiche Symbole. Hinweise auf den oder die Täter gab es am Abend nicht.

Die Polizisten der Espelkamper Wache fertigten Anzeigen wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie Sachbeschädigung.

Zudem wurde die Staatsschutzdienststelle in Bielefeld informiert. Die Ermittler bitten um Zeugenhinweise unter Tel. (0571) 88660.

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Neue Westfälische - Bielefelder Tageblatt, 05.12.2017:

AfD Bielefeld ergänzt Vorstand

Bielefeld. Der Kreisverband Bielefeld der Alternative für Deutschland (AfD) hat seinen Wahlparteitag in städtischen Räumen abgehalten. Vorrangig fanden ergänzende Vorstands- und Delegiertenwahlen für Landesparteitage statt. Nachgewählt in den Vorstand wurden Günter Dobberschütz als stellvertretender Sprecher und Domenic Nagel als stellvertretender Schatzmeister sowie Jürgen Berlin als weiterer Beisitzer. Sprecher ist weiterhin Rolf Diekwisch.

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Lippische Landes-Zeitung, 05.12.2017:

Wachbleiben gegen Abschiebung

Kreis Lippe / Detmold (an). Zu einer Mahnwache aus Protest gegen eine neuerlich geplante Sammelabschiebung aus Deutschland nach Afghanistan ruft ein Bündnis von mehreren Veranstaltern aus Lippe auf. Nach ihren Informationen soll am morgigen Mittwoch eine größere Anzahl von Menschen aus verschiedenen Bundesländern nach Afghanistan abgeschoben werden.

Ob Personen aus NRW oder gar Lippe dabei sein werden, sei derzeit nicht bekannt. Doch findet in der Nacht vom 5. auf den 6. Dezember wieder die Aktion "Wachbleiben" statt. Beginn der Mahnwache ist heute Abend um 21 Uhr in der Versöhnungskirche der Ev.-ref. Kirchengemeinde Detmold-West in der Martin-Luther-Straße 39 mit einem Friedensgebet. Anschließend wird es in der Kirche Musik, Kultur, Informationen und einen Imbiss geben. Teilnehmer können jederzeit kommen und gehen. Jeder ist herzlich willkommen, schreiben die Veranstalter.

Nach dem abendlichen Programm werden bis zum Morgen Menschen wachen und Solidarität mit denen zeigen, die in diesen Stunden wahrscheinlich an verschiedenen Orten in Deutschland zur Abschiebung abgeholt werden.

Zu der Mahnwache laden neben der Ev.-ref. Kirchengemeinde Detmold-West das Ökumenische Forum- Flüchtlinge in Lippe, die Lippische Landeskirche, der Afghanische Kulturverein Lippe, die Flüchtlingshilfe Lippe und die Initiative Fluchtpunkt ein.

Aktuelle Informationen werden unter www.wachbleiben.info zur Verfügung gestellt. Hier kann man sich auch in eine Mailing-Liste für weitere Mahnwachen eintragen.

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