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Aktualisiert am Sonntag, 17. Januar 2021 - Gegenwärtig 5 Termine , 24.01.2021 :

www.hiergeblieben.de: Veranstaltungskalender

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Übersicht Veranstaltungen:


Januar 2012:

20.01.2021: Bielefeld: Vortrag via Zoom: Provokation von Rechts - Museen in der Defensive?

26.01.2021: Herford: Solidarisch bleiben im Kreis Herford während Corona!

27.01.2021: WDR-Fernsehen: "Die Story": Wenn Rechtsextremisten freie Schulen unterwandern

Februar 2021:

02.02.2021: Rheda-Wiedenbrück: Populismus aus der Mitte der Gesellschaft. Wie kann man kontern?

27.02.2020: Herford: Ausstellungseröffnung: "Jüdische Geschichte und Kultur im Raum Herford"

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- Mittwoch, 20. Januar 2021 von 18.00 bis 20.00 Uhr -


Vortrag via Zoom: Provokation von Rechts - Museen in der Defensive?


- Anforderung der Zugangsdaten bei: alice.neitzel@uni-bielefeld.de


Mit Karl Banghard, Museumsleiter, Archäologisches Freilichtmuseum Oerlinghausen

und

Kirsten John-Stucke, Museumsleiterin, Kreismuseum Wewelsburg.


Veranstalterin: Universität Bielefeld, Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie.

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- Dienstag, 26. Januar 2021 um 19.00 Uhr -


Treffen im online-Format: Solidarisch bleiben im Kreis Herford während Corona!


Wir bitten um kurze Anmeldung unter: post@gegenrechts.info


Die Fachstelle NRWeltoffen im Kreis Herford lädt zum ersten Treffen im neuen Jahr 2021 ein.

Dabei sind alle willkommen, die sich gegen Rassismus und Rechtsextremismus engagieren (wollen) und ihre Ideen mit anderen aus dem Kreis Herford teilen wollen.

Wir wollen besprechen, wie 2021 mit Aktivitäten und Veranstaltungen aussehen kann. Neue Ideen sind gefragt.


www.gegenrechts.info

www.facebook.com/Fachstelle-NRWeltoffen-im-Kreis-Herford-103137998115964/?fref=tag

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- Mittwoch, 27. Januar 2021 von 22.15 bis 23.00 Uhr -


WDR-Fernsehen: "Die Story": Wenn Rechtsextremisten freie Schulen unterwandern


Eine Dokumentation von Caterina Woj und Andrea Röpke zum Jahrestag der Auschwitz-Befreiung, dem Holocaust-Gedenktag

Redaktion: Gudrun Wolter


Keine Noten und wenig Leistungsdruck, Entfaltung der Persönlichkeit und Förderung künstlerischer und handwerklicher Kreativität: pädagogische Grundsätze von Schulen in freier Trägerschaft. Sie sind meistens kleiner und überschaubarer und vor allem selbst verwaltet von Lehrern und Eltern. Immer mehr Familien entscheiden sich für diese privaten Bildungseinrichtungen: Ihre Zahl steigt - seit Anfang der 1990er Jahre um 80 Prozent.

Doch immer häufiger engagieren sich auch Lehrer oder Eltern mit rechtsextremer Gesinnung in Schulen freier Trägerschaft. Schleichend und zunächst unbemerkt nutzen sie die besonderen Möglichkeiten, die Selbstverwaltung und Mitspracherechte bieten - für ideologische Einflussnahme auf Kinder und Lehrinhalte.

In einer Waldorfschule in Minden hatte sich ein Lehrer vom Hausmeister zu einem besonders beliebten Handwerkslehrer und schließlich zu einer Art inoffiziellem Schulleiter hochgearbeitet, dessen Meinung bei wichtigen Entscheidungen zählte. In Mecklenburg wurde einer freien Schule ihr Umfeld zum Problem - geprägt von rechten Kameradschaften und so genannten völkischen Siedlern, deren Kinder diese Schule besuchten und deren Eltern sich dort engagierten. Und eine freie Bildungseinrichtung in Berlin geriet unter den Einfluss eines rechtsextremen Vaters und Holocaust-Leugners.

Hinweise auf solche Entwicklungen erfolgen fast immer anonym. Auch das macht es den Schulaufsichtsbehörden schwer, einzugreifen. Die Autorinnen der "Story" haben Fälle wie diese verfolgt und bei ihren Recherchen festgestellt, wie groß die Angst betroffener Eltern und Lehrer ist, offen darüber zu sprechen.

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- Dienstag, 2. Februar 2021 um 19.00 Uhr -


Digitaler Vortrag von Professor Dr. Klaus-Peter Hufer: Populismus aus der Mitte der Gesellschaft. Wie kann man kontern?


Anmeldung bei der Volkshochschule Reckenberg-Ems unter: www.vhs-re.de, (05242) 9030-125 oder lorena.fast@vhs-re.de. Anmeldeschluss ist am Veranstaltungstag um 16.00 Uhr.


Populismus aus der Mitte der Gesellschaft

"Die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg" - "Asylanten sind Sozialschmarotzer" - "Wer Arbeit will, der findet auch welche" - "Ausländer sind kriminell" - "Wegen der vielen Flüchtlinge kann sich keine Frau mehr auf die Straße trauen" - "Das sind doch alles nur Wirtschaftsflüchtlinge": Stammtischparolen wie diese kommen meistens plötzlich, unerwartet und aus der Mitte der Gesellschaft. Manch einer fühlt sich überrumpelt, will reagieren, aber es fällt ihm nichts Passendes ein. Was kann man sagen, was tun? Was steckt hinter diesen Parolen?

Diese Fragen werden interaktiv in einem Vortrag und mit Bezug auf die Psychologie von Vorurteilen und die Ursachen und Erscheinungsformen von Rassismus, Rechtspopulismus und der extremen Rechten beantwortet.


Prof. Dr. Klaus-Peter Hufer, an der Universität Duisburg-Essen tätiger Politologe und Erwachsenenbildner, hat ein Argumentationstraining gegen Stammtischparolen entwickelt. Es ist ein vielfach erprobtes, in Deutschland, Österreich und der Schweiz bekanntes Training gegen Populismus, Diskriminierung und Pauschalverunglimpfung.


Gefördert durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!".

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- Samstag, 27. Februar 2021 um ... Uhr -


Ausstellungseröffnung: "Eva, Simon und die Anderen" - Jüdische Geschichte und Kultur im Raum Herford"


Veranstaltungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.kuratorium-herford.de
www.zellentrakt.de
www.instagram.com/gedenkstaettezellentrakthf/?hl=de
www.twitter.com/HFzellentrakt


Die Ausstellung ist der Beitrag des Kuratoriums Erinnern Forschen Gedenken e.V. und der Gedenkstätte Zellentrakt zum Festivaljahr "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland": Am 11. Dezember 321 erlässt der römische Kaiser Konstantin ein Edikt. Es legt fest, dass jüdische Menschen städtische Ämter in der Kurie, der Stadtverwaltung Kölns, bekleiden dürfen und sollen. Dieses Edikt belegt eindeutig, dass jüdische Gemeinden bereits seit der Spätantike wichtiger integrativer Bestandteil der europäischen Kultur sind. 2021 steht Deutschland in besonderem Fokus, denn in diesem Jahr werden Jüdinnen und Juden nachweislich seit 1.700 Jahren auf dem Territorium des heutigen Deutschlands leben.

1988 wurde in Herford die Ausstellung "Juden in Herford - 700 Jahre jüdische Geschichte und jüdische Kultur in Herford" gezeigt, die erste umfassende Darstellung zum Thema. Aus Anlass des Festivaljahres zeigt das Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V., das in Folge der damaligen Ausstellung entstanden ist, eine um zahlreiche neue Forschungen und Aspekte ergänzte Ausstellung, die auch die Jüdischen Gemeinden Vlotho, Bünde und Enger mit in den Blick nimmt.


Rund um die Ausstellung finden zahlreiche Veranstaltungen und weitere Aktivitäten statt.


Schirmherrschaft von Ausstellung und Begleitprogramm:

Landrat Jürgen Müller, Herford
Bürgermeister Tim Kähler, Herford


Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung NRW und den Landschaftsverband Westfalen-Lippe.


Leihgeber und Unterstützerinnen:

Landesarchiv NRW Westfalen, Münster; Landesarchiv NRW Ostwestfalen, Detmold; Centrum Judaicum Berlin (CJ); The Central Archives for the History of the Jewish People Jerusalem; Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, Heidelberg; Widukind-Museum Enger; Städtisches Museum Herford; Jüdisches Museum Westfalen in Dorsten; Netzwerk-Gruppe Bünde; Christina Whitelaw (NB); Werner Brakensiek, Enger; Norbert Sahrhage, Spenge; Günter Schölzel, Geschichte Vlotho; Jörg Militzer, Bünde; Lutz Brade, Herford


Kooperationspartnerinnen:

Jüdische Gemeinde Herford-Detmold
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Herford e.V.
Evangelische Erwachsenenbildung - Kirchenkreisverband Herford-Lübbecke-Minden-Vlotho
Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Detmold
Fachstelle NRWeltoffen im Kreis Herford
Mendel-Grundmann-Gesellschaft e.V., Vlotho
Kreisheimatverein Herford
Museen und Archive im Kreis Herford

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