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Aktualisiert am Donnerstag, 13. Februar 2020 - Gegenwärtig 52 Termine , 04.04.2020 :

www.hiergeblieben.de: Veranstaltungskalender

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Übersicht Veranstaltungen:


Januar 2020:

24.01.2020: Herford: Ausstellung: "Aktion Reinhardt" - Sie kamen ins Ghetto und gingen ins Unbekannte

25.01.2020: Rundgang zu den Lebens- / Arbeitsorten der Häftlinge der Außenlager des KZ Neuengamme
25.01.2020: Herford: Ausstellung: "Aktion Reinhardt" - Sie kamen ins Ghetto und gingen ins Unbekannte
25.01.2020: Lage: Begehung: Jüdischer Friedhof in Lage vom 17. Jahrhundert bis heute

26.01.2020: Bünde: NS-Täterorte - Ein Rundgang in Bünde mit Jörg Militzer
26.01.2020: Herford: Ausstellung: "Aktion Reinhardt" - Sie kamen ins Ghetto und gingen ins Unbekannte
26.01.2020: Herford: NS-Täterorte - Ein Rundgang in Herford mit Jörg Militzer
26.01.2020: Büren: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"

27.01.2020: Lage: Vortrag und Vorführung: "Stolpersteine"
27.01.2020: Höxter: Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust
27.01.2020: Herford: Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
27.01.2020: Büren-Wewelsburg: Lesung: "Mehr als 1.285 Namen!"
27.01.2020: WDR-Fernsehen, Lokalzeit OWL: Holocaust-Gedenken an der Wewelsburg

Februar 2020:

01.02.2020: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins
01.02.2020: Herford: Ausstellung: "Aktion Reinhardt" - Sie kamen ins Ghetto und gingen ins Unbekannte

02.02.2020: Herford: Ausstellung: "Aktion Reinhardt" - Sie kamen ins Ghetto und gingen ins Unbekannte
02.02.2020: Petershagen: Gespräch mit der Shoah-Überlebenden und Zeitzeugin Erna de Vries
02.02.2020: Lage: Lesung mit Grit Asperger zum 75. Todestag von Anne Frank

15.02.2020: Lemgo: Stadtführung: Spuren jüdischen Lebens in St. Marien und der Neustadt
15.02.2020: Herford: Ausstellung: "Aktion Reinhardt" - Sie kamen ins Ghetto und gingen ins Unbekannte

16.02.2020: Herford: Ausstellung: "Aktion Reinhardt" - Sie kamen ins Ghetto und gingen ins Unbekannte
16.02.2020: Büren: Öffentliche Führung: Verschwörungstheorien rund um die Wewelsburg

22.02.2020: Rundgang zu den Lebens- / Arbeitsorten der Häftlinge der Außenlager des KZ Neuengamme
22.02.2020: Herford: Ausstellung: "Aktion Reinhardt" - Sie kamen ins Ghetto und gingen ins Unbekannte

23.02.2020: Bielefeld: Führung durch das Museum Wäschefabrik mit Film zur jüdischen Geschichte
23.02.2020: Herford: Ausstellung: "Aktion Reinhardt" - Sie kamen ins Ghetto und gingen ins Unbekannte
23.02.2020: Büren: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"

März 2020:

07.03.2020: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

08.03.2020: Büren: Öffentliche Themenführung: Fußball im Nationalsozialismus
08.03.2020: Büren: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"

11.03.2020: Bielefeld: Vortrag von Klaus-Michael Bogdal: Schattenleben - Der Ort der Roma in Europa

14.03.2020: Rundgang zu den Lebens- / Arbeitsorten der Häftlinge der Außenlager des KZ Neuengamme

15.03.2020: Hameln: Vortrag: "Glückel von Hameln: Kauffrau, Mutter und erste jüdisch-deutsche Autorin"

19.03.2020: Büren: Klaus Theweleit: Die Angst vor Körperauflösung - Vier Bilder vom "Jüdischen"

21.03.2020: Büren: Markt der Möglichkeiten - Gegen Neonazismus und Rassismus im Kreis Paderborn

22.03.2020: Büren: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"

24.03.2020: Hameln: Lebensgeschichten der geflüchteten und deportierten jüdischen Kinder aus Hameln

27.03.2020: Detmold: Drittes Forum Asylpolitik Lippe - 1. Tag

28.03.2020: Detmold: Drittes Forum Asylpolitik Lippe - 2. Tag
28.03.2020: Rundgang zu den Lebens- / Arbeitsorten der Häftlinge der Außenlager des KZ Neuengamme
28.03.2020: Minden: Konzertlesung: Kinderraub und Zwangsadoption im Nationalsozialismus

29.03.2020: Petershagen: Konzertlesung: Kinderraub und Zwangsadoption im Nationalsozialismus

April 2020:

04.04.2020: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

16.04.2020: Bielefeld: Dr. Marc Grimm: Zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus in der Schule

20.04.2020: Herford: Andreas Pangritz: Wie geht das Christentum mit der Eigenständigkeit Israels um?

21.04.2020: Bielefeld: Yom haShoa - Namenslesung: Jede Ermordete, jeder Ermordete, hat einen Namen

Mai 2020:

07.05.2020: Hameln: Szenische Lesung der Gedenkstätte Bergen-Belsen zur KZ-Aufseherin Irma Grese

09.05.2020: Höxter: Jüdische Familien Höxters: Stolpersteine erinnern

Juli 2020:

04.07.2020: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

August 2020:

01.08.2020: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

September 2020:

05.09.2020: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

November 2020:

07.11.2020: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

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- Freitag, 24. Januar 2020 um 19.00 Uhr -


Ausstellungseröffnung: "Aktion Reinhardt" - Sie kamen ins Ghetto und gingen ins Unbekannte


Veranstaltungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Mit der Installation "a place of murder and the sky is blue" der Bielefelder Künstlerin Raphaela Kula.


Ausstellungsdauer: Vom 24. Januar bis zum 28. Juni 2020; samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr und nach Vereinbarung.


Die Ausstellung wurde von der Gedenkstätte Majdanek zum 70. Jahrestag der "Aktion Reinhardt" erstellt. Sobibor ist neben Belzec und Treblinka einer jener vergessenen Orte der "Aktion Reinhardt", der Tarnname der Nationalsozialisten für die vollständige Ermordung der Jüdinnen und Juden im Generalgouvernement (heutiges Ostpolen).

In den Jahren 1942 bis 1943 wurden mehr als 1,5 Millionen Menschen in der "Aktion Reinhardt" ermordet, darunter 50.000 Sinti und Roma. Allein in Sobibor wurden 170.000 aus ganz Europa deportierte Jüdinnen und Juden direkt nach ihrer Ankunft ermordet. Der Aufstand der Häftlinge und das Nahen der Roten Armee beendeten das Morden dort.

Die Pläne zur Errichtung einer neuen Gedenkstätte in Sobibor sind Anlass, eine Auseinandersetzung mit den weniger bekannten Vernichtungslager anzuregen. Unser Wissen über die Geschehnisse verdanken wir dem Zeugnis der wenigen Überlebenden, die Täter zogen es vor zu schweigen. Auch einige wenige Opfer aus Herford der "Aktion Reinhardt" sind bekannt.


Informationen und pädagogische Materialien unter: www.zellentrakt.de


Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. in Kooperation mit Raphaela Kula und Fritz Bornemeyer:

www.atelier-ostbahnhof.de

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- Samstag, 25. Januar 2020 von 11.00 bis 13.30 Uhr -


Rundgang zu den Lebens- und Arbeitsorten der Häftlinge der Außenlager des KZ Neuengamme an der Porta Westfalica

www.gedenkstaette-porta.de


Treffpunkt:

Parkplatz Kaiserhof
Freiherr-vom-Stein-Straße 1
32457 Porta Westfalica


Die KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica e.V. bietet seit 2018 regelmäßig Rundgänge zu den Lebens- und Arbeitsorten der Häftlinge der Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme an der Porta Westfalica an. Nach dem großen Interesse in den vergangen beiden Jahren hat der Verein nun weitere Termine für Rundgänge im Frühjahr 2020 festgelegt.

In der circa zweieinhalb Stunden dauernden Führung erhalten die Teilnehmenden durch hierfür speziell qualifizierte Gästeführer an den Orten des Geschehens fundierte und wissenschaftlich gesicherte Informationen über die drei Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme an der Porta Westfalica mit der Untertageverlagerung Dachs 1 im Jakobsberg. In diesen Lagern wurden KZ-Häftlinge unter grausamen Bedingungen zur Arbeit gezwungen und waren in erschütterndem Ausmaß Hunger, Krankheiten und Gewalt ausgesetzt. Die Rundgänge führen vom Kaiserhof aus - hier befand sich das Männerlager - über die Weserbrücke zum Vorplatz der ehemaligen Untertageverlagerung Dachs 1 und zum Eingang des Stöhr 1, den ehemaligen Arbeitsorten der Häftlinge am Jakobsberg. Der Rundgang endet am Mahnmal am Grünen Markt in Hausberge.

Leider kann im Rahmen dieser Führungen das Innere der Anlage Dachs 1 nicht besichtigt werden. Für eine Führung in der Anlage ist ein hoher organisatorischer Aufwand nötig und es besteht eine Warteliste. Über unser Anmeldeformular ist es jedoch möglich, sich für eine Führung innerhalb der Anlage auf die Warteliste setzen zu lassen.

Da es ein Stück des Weges den Jakobsberg hinauf und wieder hinunter geht, sollten die Teilnehmenden trittsicher auf Wanderwegen sein und gutes Schuhwerk tragen. Die Führungen sind kostenlos, eine Spende ist erwünscht. Um Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen gebeten. Die Anmeldung kann über die jeweilige Veranstaltungsseite oder per E-Mail an rundgaenge@gedenkstaette-porta.de erfolgen. Ab dem 11. Januar 2020 finden die Rundgänge an jedem zweiten Samstag im Monat statt.

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- Samstag, 25. Januar 2020 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Ausstellung: "Aktion Reinhardt" - Sie kamen ins Ghetto und gingen ins Unbekannte


Veranstaltungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Mit der Installation "a place of murder and the sky is blue" der Bielefelder Künstlerin Raphaela Kula.


Ausstellungsdauer: Vom 24. Januar bis zum 28. Juni 2020; samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr und nach Vereinbarung.


Die Ausstellung wurde von der Gedenkstätte Majdanek zum 70. Jahrestag der "Aktion Reinhardt" erstellt. Sobibor ist neben Belzec und Treblinka einer jener vergessenen Orte der "Aktion Reinhardt", der Tarnname der Nationalsozialisten für die vollständige Ermordung der Jüdinnen und Juden im Generalgouvernement (heutiges Ostpolen).

In den Jahren 1942 bis 1943 wurden mehr als 1,5 Millionen Menschen in der "Aktion Reinhardt" ermordet, darunter 50.000 Sinti und Roma. Allein in Sobibor wurden 170.000 aus ganz Europa deportierte Jüdinnen und Juden direkt nach ihrer Ankunft ermordet. Der Aufstand der Häftlinge und das Nahen der Roten Armee beendeten das Morden dort.

Die Pläne zur Errichtung einer neuen Gedenkstätte in Sobibor sind Anlass, eine Auseinandersetzung mit den weniger bekannten Vernichtungslager anzuregen. Unser Wissen über die Geschehnisse verdanken wir dem Zeugnis der wenigen Überlebenden, die Täter zogen es vor zu schweigen. Auch einige wenige Opfer aus Herford der "Aktion Reinhardt" sind bekannt.


Informationen und pädagogische Materialien unter: www.zellentrakt.de


Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. in Kooperation mit Raphaela Kula und Fritz Bornemeyer:

www.atelier-ostbahnhof.de

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- Samstag, 25. Januar 2020 von 14.00 bis 16.30 Uhr -


Jüdischer Friedhof in Lage vom 17. Jahrhundert bis heute - Begehung des Geländes mit Erläuterungen von Margarete Wißmann


Veranstaltungsort:

Jüdischer Friedhof
Flurstraße 9
32791 Lage


Männer werden gebeten, beim Besuch des jüdischen Friedhofs eine Kopfbedeckung zu tragen


Im Jahr 2012 / 2013 wurden durch Grabungsarbeiten zahlreiche Grabsteinfragmente mit hebräischen Inschriften freigelegt, restauriert und wieder zu vollständigen Grabsteinen zusammengesetzt. Zwischenzeitlich sind sowohl diese wieder ans Licht geholten sehr alten Grabsteine übersetzt als auch die 98 Grabsteine des Friedhofteiles zur Flurstraße hin. Die dadurch möglichen Rekonstruktionen der Stammbäume der Familien, die in Lage gewohnt haben und hier beerdigt wurden, sind neuer Bestandteil des Vortrages zum Jüdischen Friedhof in Lage.


Die Referentin, Dipl.-Ing. Margarete Wißmann von der Stabstelle Umwelt und Klimaschutz der Stadt Lage, kann dabei in die Geschichte des Friedhofs bis ins 17. Jahrhundert zurückblicken


Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine telefonische Anmeldung unter (05232) 95500 (Volkshochschule) ist erforderlich.


Bei schlechtem Wetter findet nur eine kurze Besichtigung des Friedhofes statt. Der Vortrag würde dann an Hand einer Power-Point-Präsentation im Gemeindehaus der Selbst. ev.-luth. Christusgemeinde in der Flurstraße 17 folgen.


Eine Veranstaltung der Volkshochschule Lippe-West in Kooperation mit der Stadt Lage im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gemeinsam gedenken" vom 22. Januar bis zum 2. Februar 2020.


www.lage.de/media/custom/2517_1783_1.PDF?1578325719

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- Sonntag, 26. Januar 2020 von 11.00 bis 12.30 Uhr -


NS-Täterorte - Ein Rundgang in Bünde mit Jörg Militzer


Treffpunkt:

Marktplatz
Gymnasium am Markt
Marktstraße 12
32257 Bünde


Anmeldung unter (05223) 6530230 erbeten.


Traditionell in Kooperation mit der Volkshochschule im Kreis Herford möchte Jörg Militzer mit diesem Rundgang rund um den Jahrestag der Machtübertragung an die Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 auch an die Auswirkungen der Diktatur in einer ostwestfälischen Kleinstadt wie Bünde erinnern. Wobei mit Täterorten hier nicht Schauplätze lokaler Gräueltaten gemeint sind, sondern die Orte und Einrichtungen der so genannten "geistigen Mittäterschaft". Dabei wird aufgezeigt, wo und wie die Menschen von Kindesbeinen an auf die "braune Ideologie" geprägt wurden und welche Auswirkungen dies bis in das Privatleben mit sich brachte.


www.vhsimkreisherford.de

www.jabbelpott.de

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- Sonntag, 26. Januar 2020 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Ausstellung: "Aktion Reinhardt" - Sie kamen ins Ghetto und gingen ins Unbekannte


Veranstaltungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Mit der Installation "a place of murder and the sky is blue" der Bielefelder Künstlerin Raphaela Kula.


Ausstellungsdauer: Vom 24. Januar bis zum 28. Juni 2020; samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr und nach Vereinbarung.


Die Ausstellung wurde von der Gedenkstätte Majdanek zum 70. Jahrestag der "Aktion Reinhardt" erstellt. Sobibor ist neben Belzec und Treblinka einer jener vergessenen Orte der "Aktion Reinhardt", der Tarnname der Nationalsozialisten für die vollständige Ermordung der Jüdinnen und Juden im Generalgouvernement (heutiges Ostpolen).

In den Jahren 1942 bis 1943 wurden mehr als 1,5 Millionen Menschen in der "Aktion Reinhardt" ermordet, darunter 50.000 Sinti und Roma. Allein in Sobibor wurden 170.000 aus ganz Europa deportierte Jüdinnen und Juden direkt nach ihrer Ankunft ermordet. Der Aufstand der Häftlinge und das Nahen der Roten Armee beendeten das Morden dort.

Die Pläne zur Errichtung einer neuen Gedenkstätte in Sobibor sind Anlass, eine Auseinandersetzung mit den weniger bekannten Vernichtungslager anzuregen. Unser Wissen über die Geschehnisse verdanken wir dem Zeugnis der wenigen Überlebenden, die Täter zogen es vor zu schweigen. Auch einige wenige Opfer aus Herford der "Aktion Reinhardt" sind bekannt.


Informationen und pädagogische Materialien unter: www.zellentrakt.de


Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. in Kooperation mit Raphaela Kula und Fritz Bornemeyer:

www.atelier-ostbahnhof.de

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- Sonntag, 26. Januar 2020 von 15.00 bis 16.30 Uhr -


NS-Täterorte - Ein Rundgang in Herford mit Jörg Militzer


Treffpunkt:

Rathaus Herford
Haupteingang
Rathausplatz 1
32052 Herford


Anmeldung unter (05223) 6530230 erbeten.


Auch in Herford lassen sich die Strukturen des nationalsozialistischen Alltags an zahlreichen authentischen Orten festmachen. Als Sitz der Kreisverwaltung hatte die Alte Hansestadt natürlich auch in Bezug auf Einrichtungen und Ideologie des Regimes eine Vorreiterrolle.

Die Volkshochschule im Kreis Herford lädt zur Premiere dieses thematischen Rundganges ein.


www.vhsimkreisherford.de

www.jabbelpott.de im

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- Sonntag, 26. Januar 2020 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagoginnen und Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Montag, 27. Januar 2020 um 13.45 Uhr -


Vortrag und Vorführung: "Stolpersteine"


Veranstaltungsort:

Sekundarschule der Stadt Lage
Friedrichstraße 33
32791 Lage

www.sekundarschule-lage.de


"In meiner Straße ... Stolpersteine ... Hier könnte jeder Name stehen ... Irgendeiner, irgendeiner ... "

"Stolpersteine" sind die Verbindung von damals zu heute: sie lassen Geschichte erfahrbar werden; direkt vor uns und in uns. In jedem "Stolperstein" verbirgt sich ein gelebtes und gewaltsam beendetes Leben eines Menschen.

Was tun wir? Was können wir tun? Heute? In dieser Zeit, in der Antisemitismus, Rassismus und menschenverachtendes Verhalten zum "Hier und Jetzt" gehören.

In kurzen Szenen "stolpern" Schülerinnen und Schüler über menschliche Schicksale und versuchen eindrückliche Textfragmente ermordeter Dichter und Dichterinnen von damals wieder lebendig werden zu lassen.


Eine Veranstaltung der Sekundarschule der Stadt Lage im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gemeinsam gedenken" vom 22. Januar bis zum 2. Februar 2020.


www.lage.de/media/custom/2517_1783_1.PDF?1578325719

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- Montag, 27. Januar 2020 um 18.00 Uhr -


Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau, vornehmlich Jüdinnen und Juden. 1996 wurde vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog der 27. Januar als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus proklamiert, seit 2005 ist er von den Vereinten Nationen zum Internationalen Holocaust-Gedenktag erklärt worden.

Seit einigen Jahren erinnern die Stadt Höxter und die Jacob Pins Gesellschaft in Kooperation mit der Volkshochschule Höxter an diesen Tag mit einer gemeinsamen Veranstaltung im Forum Jacob Pins. Es ist Erinnerungsstätte für die ermordeten Jüdinnen und Juden der Stadt und der zu ihr gehörenden Dörfer.


Schülerinnen und Schüler eines Geschichtskurses der Jahrgangsstufe 12 des König-Wilhelm-Gymnasiums, Kooperationspartner der Jacob Pins Gesellschaft, erinnern an die Höxteraner Jüdinnen und Juden und die in Höxter geborenen Sinti und Roma, die in Auschwitz ermordet wurden. Einige der Jugendlichen haben in den Herbstferien mit einer jahrgangsübergreifenden Schülergruppe Auschwitz besucht.

Der Vorsitzende der Jacob Pins Gesellschaft Fritz Ostkämper und Bürgermeister Alexander Fischer werden Ansprachen halten.

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- Montag, 27. Januar 2020 um 19.00 Uhr -


Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus


Veranstaltungsort:

Gesamtschule Friedenstal
Aula
Salzufler Straße 129
32052 Herford

www.gsf.herford.de


Kinder im Nationalsozialismus: " …dann habt ihr ein Grab in den Wolken, da liegt man nicht eng ... " (Paul Celan).

Text-und Bildcollage mit Nadine Deutsch, Nürhat Ekinci, Mustafa Mazreku, Jan Niehage, Mariam Nourestani, Alex Georg Schwarz, Büsra Özbek
(Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 der Gesamtschule Friedenstal)


Begrüßung:

Frank Braksiek, Schulleiter der Gesamtschule Friedenstal


Ansprache:

Gisela Küster, Vorsitzende des Kuratoriums Erinnern Forschen Gedenken e.V.


Gedenkworte:

Tim Kähler, Bürgermeister der Stadt Herford


Ein Projekt im Rahmen der Bildungspartnerschaft von Gedenk-, Dokumentations- und Begegnungsstätte Zellentrakt und Gesamtschule Friedenstal.

www.zellentrakt.de

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- Montag, 27. Januar 2020 um 19.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Lesung: "Mehr als 1.285 Namen!"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


Bundesweiter Beleuchtungs-Flashmob aller Gedenkstätten am Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust


Im Jahr 2020 jährt sich zum 75. Mal das Ende des Zweiten Weltkriegs und damit der
nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland und vielen europäischen Ländern. Das Kriegsende bedeutete das Ende von Verfolgung, Mord, Ausbeutung und Unterdrückung zehntausender Menschen. Gleichzeitig war es für viele jedoch nicht das Ende ihres Leidensweges, als sie feststellen mussten, dass ihre Angehörigen umgebracht worden waren oder sie kein Zuhause mehr hatten.

An der beleuchteten Wewelsburg werden während des Flashmobs die Namen der 1.285 Todesopfer des Konzentrationslagers Niederhagen vorgelesen.

Das Vorlesen der Namen in der Burggräfte beginnt nach der Blumenniederlegung des Vereins "Gedenktag 2. April in Wewelsburg - Verein wider das Vergessen und für Demokratie e.V." am Mahnmal auf dem Appellplatz des ehemaligen Konzentrationslagers Niederhagen, Ahornstraße.


Ein Kooperationsprojekt vom Kreismuseum Wewelsburg, "Gedenktag 2. April in Wewelsburg - Verein wider das Vergessen und für Demokratie e.V.", Evangelische Kirchengemeinde Büren-Fürstenberg, Pastoralverbund Büren - St. Jodokus Wewelsburg, Demokratie-Büro Kreis Paderborn und Bildungspartnerschulen der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 bis 1945.



Die Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945 ist an diesem Tag von 16.00 bis 20.00 Uhr geöffnet.

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- Montag, 27. Januar 2020 um 19.30 Uhr -


WDR-Fernsehen, Lokalzeit OWL: Mehr als 1.285 Namen - Holocaust-Gedenken an der Wewelsburg


Mehr als 1.285 Namen - anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des KZ in Auschwitz werden heute in Büren die Namen derjenigen verlesen, die von den Nazis im KZ Niederhagen unweit der Wewelsburg ermordet wurden. Dazu wird die berühmte Dreiecksburg illuminiert.

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- Samstag, 1. Februar 2020 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Eine Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Samstag, 1. Februar 2020 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Ausstellung: "Aktion Reinhardt" - Sie kamen ins Ghetto und gingen ins Unbekannte


Veranstaltungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Mit der Installation "a place of murder and the sky is blue" der Bielefelder Künstlerin Raphaela Kula.


Ausstellungsdauer: Vom 24. Januar bis zum 28. Juni 2020; samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr und nach Vereinbarung.


Die Ausstellung wurde von der Gedenkstätte Majdanek zum 70. Jahrestag der "Aktion Reinhardt" erstellt. Sobibor ist neben Belzec und Treblinka einer jener vergessenen Orte der "Aktion Reinhardt", der Tarnname der Nationalsozialisten für die vollständige Ermordung der Jüdinnen und Juden im Generalgouvernement (heutiges Ostpolen).

In den Jahren 1942 bis 1943 wurden mehr als 1,5 Millionen Menschen in der "Aktion Reinhardt" ermordet, darunter 50.000 Sinti und Roma. Allein in Sobibor wurden 170.000 aus ganz Europa deportierte Jüdinnen und Juden direkt nach ihrer Ankunft ermordet. Der Aufstand der Häftlinge und das Nahen der Roten Armee beendeten das Morden dort.

Die Pläne zur Errichtung einer neuen Gedenkstätte in Sobibor sind Anlass, eine Auseinandersetzung mit den weniger bekannten Vernichtungslager anzuregen. Unser Wissen über die Geschehnisse verdanken wir dem Zeugnis der wenigen Überlebenden, die Täter zogen es vor zu schweigen. Auch einige wenige Opfer aus Herford der "Aktion Reinhardt" sind bekannt.


Informationen und pädagogische Materialien unter: www.zellentrakt.de


Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. in Kooperation mit Raphaela Kula und Fritz Bornemeyer:

www.atelier-ostbahnhof.de

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- Sonntag, 2. Februar 2020 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Ausstellung: "Aktion Reinhardt" - Sie kamen ins Ghetto und gingen ins Unbekannte


Veranstaltungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Mit der Installation "a place of murder and the sky is blue" der Bielefelder Künstlerin Raphaela Kula.


Ausstellungsdauer: Vom 24. Januar bis zum 28. Juni 2020; samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr und nach Vereinbarung.


Die Ausstellung wurde von der Gedenkstätte Majdanek zum 70. Jahrestag der "Aktion Reinhardt" erstellt. Sobibor ist neben Belzec und Treblinka einer jener vergessenen Orte der "Aktion Reinhardt", der Tarnname der Nationalsozialisten für die vollständige Ermordung der Jüdinnen und Juden im Generalgouvernement (heutiges Ostpolen).

In den Jahren 1942 bis 1943 wurden mehr als 1,5 Millionen Menschen in der "Aktion Reinhardt" ermordet, darunter 50.000 Sinti und Roma. Allein in Sobibor wurden 170.000 aus ganz Europa deportierte Jüdinnen und Juden direkt nach ihrer Ankunft ermordet. Der Aufstand der Häftlinge und das Nahen der Roten Armee beendeten das Morden dort.

Die Pläne zur Errichtung einer neuen Gedenkstätte in Sobibor sind Anlass, eine Auseinandersetzung mit den weniger bekannten Vernichtungslager anzuregen. Unser Wissen über die Geschehnisse verdanken wir dem Zeugnis der wenigen Überlebenden, die Täter zogen es vor zu schweigen. Auch einige wenige Opfer aus Herford der "Aktion Reinhardt" sind bekannt.


Informationen und pädagogische Materialien unter: www.zellentrakt.de


Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. in Kooperation mit Raphaela Kula und Fritz Bornemeyer:

www.atelier-ostbahnhof.de

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- Sonntag, 2. Februar 2020 um 15.00 Uhr -


Filmvorführung: "Was bleibt" (Deutschland 2008, Regie: Gesa Knolle und Birthe Templin, 58 Minuten) und Gespräch mit der Shoah-Überlebenden und Zeitzeugin Erna de Vries


Veranstaltungsort:

Mehdis Kulturzentrum
Altes Amtsgericht Petershagen
Mindener Straße 1
32469 Petershagen

www.mehdis-kultur.de


Nach der Filmvorführung: Die 96-jährige Protagonistin Erna de Vries im Gespräch mit Jens Vogel von der Arbeitsgemeinschaft Alte Synagoge Petershagen e.V.


Leben, um davon zu erzählen

"Was bleibt" ist einer der ersten Dokumentarfilme, der die familieninterne Auseinandersetzung mit dem Holocaust sowohl auf der Seite der Täter, sowie der Opfer beleuchtet. Der Film stellt zwei Familien vor, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Erna de Vries geht mit ihrer Mutter auf Transport nach Auschwitz, in der Hoffnung, sie schützen zu können. Als sie nach Ravensbrück überstellt wird, sieht sie ihre Mutter zum letzten Mal und gibt ihr das Versprechen, von dem erlebten Grauen zu erzählen. Das tut sie bis heute in Schulen und anderen Orten. Sowohl ihre Tochter Ruth wie ihre Enkelin Rebecca sehen es als Familienaufgabe, die Geschichte weiter zu tragen. Ruth ist jedoch schmerzlich bewusst, dass sie trotzdem ihrer Mutter nie helfen können wird, mit dem Erlebten fertig zu werden.

3.342 Frauen - so viele wurden im Konzentrationslager Ravensbrück zu Aufseherinnen ausgebildet. Was waren das für Frauen, fragt man sich. Und was macht man mit dem Wissen, dass die eigene Mutter eine Aufseherin in Ravensbrück war? Oder die Mutter der Mutter?

Auf der Suche

Erst als Jugendliche erfährt Dietlinde, dass die Frau, die sie aufzog, nicht ihre leibliche Mutter, sondern ihre Tante ist. Durch Nachforschungen in den 80er Jahren erfährt sie, dass ihre Mutter KZ-Aufseherin war. Bis heute versucht sie herauszufinden, was für ein Mensch ihre Mutter gewesen ist. Sie kann nicht aufhören, obwohl sie weiß, dass der Schmerz schlimmer wird, je mehr sie sich damit beschäftigt. Vielleicht auch deswegen ist Eva, Dietlindes Tochter, viel distanzierter gegenüber ihrer Familiengeschichte und lässt nur manchmal die Angst zu, eine erbliche Vorbelastung, eine brutale Härte zu haben.

Der Film lässt Frauen zu Wort kommen, die auf sehr unterschiedliche Weise mit der deutschen Vergangenheit und ihrer Gegenwart verbunden sind. Sie erzählen reflektiert, nachdenklich und manchmal sehr ratlos über sich und darüber, wie sie ihre Kindheit erlebten oder sich ihren eigenen Kindern gegenüber verhielten, stets geprägt durch das beherrschende Thema der Vergangenheit. "Was bleibt" folgt Dietlinde bei ihrer schwierigen Recherche nach Ravensbrück und zu dem Lebensbornheim, in dem sie geboren wurde, ansonsten ist die Kameraperspektive die der aufmerksamen Zuhörerin bei den Protagonistinnen zu Hause. Durch eine geschickte Montage entstehen Dialoge: zwischen Eva, der Enkelin der KZ-Aufseherin und Rebecca, der Enkelin einer ehemaligen Lagerinsassin, oder auch zwischen der Überlebenden Erna und ihrer Tochter Ruth.


Eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Alte Synagoge Petershagen e.V.

www.synagoge-petershagen.de

www.facebook.com/synagoge.petershagen

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- Sonntag, 2. Februar 2020 um 17.00 Uhr -


Lesung mit Grit Asperger zum 75. Todestag von Anne Frank


Veranstaltungsort:

Technikum Lage
Lange Straße 124
32791 Lage


Die Detmolder Schauspielerin Grit Asperger, geboren in Leipzig, Theaterpädagogin und Dozentin, liest und erzählt Auszüge aus dem Tagebuch der Anne Frank. Dem lippischen Publikum ist sie durch ihr langjähriges Engagement am Landestheater Detmold bekannt. Ihre vielseitige Darstellungskraft lässt die Figur und das Schicksal der Anne Frank einfühlsam in den Köpfen der Zuhörerinnen und Zuhörer greifbar werden.

"Mit Schreiben werde ich alles los. Mein Kummer verschwindet, mein Mut lebt wieder auf. Ich will fortleben, auch nach meinem Tod." Das waren Anne Franks Worte in dem Abspann der letzten Literaturverfilmung 2016 und verdeutlichen damit ihren Wunsch, Schriftstellerin zu werden.

Musikalisch begleitet wird die Lesung am Violoncello von Antje Grünwald, Diplom-Musikschulpädagogin an der Musikschule Lage.


Eintrittskarten (6,00 Euro) sind bei der Stadtbücherei, der Buchhandlung Brückmann sowie an der Abendkasse erhältlich. Eine telefonische Anmeldung unter (05232) 601420 (Stadtbücherei) oder (05232) 3432 (Buchhandlung Brückmann) ist erforderlich.


Eine Veranstaltung des Fördervereins der Stadtbücherei Lage e.V. in Kooperation mit der Musikschule Lage im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gemeinsam gedenken" vom 22. Januar bis zum 2. Februar 2020.


www.lage.de/media/custom/2517_1783_1.PDF?1578325719

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- Samstag, 15. Februar 2020 um 14.00 Uhr -


Stadtführung mit Liesel Kochsiek-Jakobfeuerborn: Spuren jüdischen Lebens in St. Marien und der Neustadt


Treffpunkt:

Kirche St. Marien Lemgo
Stiftstraße 7
32657 Lemgo

www.marien-lemgo.de


In einer Akte aus dem Jahre 1351 wird zum ersten Mal über jüdische Menschen in Lemgo berichtet. Gab es Konflikte? Gab es Freundschaften?


Eine Führung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "700 Jahre St. Marien".

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- Samstag, 15. Februar 2020 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Ausstellung: "Aktion Reinhardt" - Sie kamen ins Ghetto und gingen ins Unbekannte


Veranstaltungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Mit der Installation "a place of murder and the sky is blue" der Bielefelder Künstlerin Raphaela Kula.


Ausstellungsdauer: Vom 24. Januar bis zum 28. Juni 2020; samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr und nach Vereinbarung.


Die Ausstellung wurde von der Gedenkstätte Majdanek zum 70. Jahrestag der "Aktion Reinhardt" erstellt. Sobibor ist neben Belzec und Treblinka einer jener vergessenen Orte der "Aktion Reinhardt", der Tarnname der Nationalsozialisten für die vollständige Ermordung der Jüdinnen und Juden im Generalgouvernement (heutiges Ostpolen).

In den Jahren 1942 bis 1943 wurden mehr als 1,5 Millionen Menschen in der "Aktion Reinhardt" ermordet, darunter 50.000 Sinti und Roma. Allein in Sobibor wurden 170.000 aus ganz Europa deportierte Jüdinnen und Juden direkt nach ihrer Ankunft ermordet. Der Aufstand der Häftlinge und das Nahen der Roten Armee beendeten das Morden dort.

Die Pläne zur Errichtung einer neuen Gedenkstätte in Sobibor sind Anlass, eine Auseinandersetzung mit den weniger bekannten Vernichtungslager anzuregen. Unser Wissen über die Geschehnisse verdanken wir dem Zeugnis der wenigen Überlebenden, die Täter zogen es vor zu schweigen. Auch einige wenige Opfer aus Herford der "Aktion Reinhardt" sind bekannt.


Informationen und pädagogische Materialien unter: www.zellentrakt.de


Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. in Kooperation mit Raphaela Kula und Fritz Bornemeyer:

www.atelier-ostbahnhof.de

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- Sonntag, 16. Februar 2020 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Ausstellung: "Aktion Reinhardt" - Sie kamen ins Ghetto und gingen ins Unbekannte


Veranstaltungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Mit der Installation "a place of murder and the sky is blue" der Bielefelder Künstlerin Raphaela Kula.


Ausstellungsdauer: Vom 24. Januar bis zum 28. Juni 2020; samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr und nach Vereinbarung.


Die Ausstellung wurde von der Gedenkstätte Majdanek zum 70. Jahrestag der "Aktion Reinhardt" erstellt. Sobibor ist neben Belzec und Treblinka einer jener vergessenen Orte der "Aktion Reinhardt", der Tarnname der Nationalsozialisten für die vollständige Ermordung der Jüdinnen und Juden im Generalgouvernement (heutiges Ostpolen).

In den Jahren 1942 bis 1943 wurden mehr als 1,5 Millionen Menschen in der "Aktion Reinhardt" ermordet, darunter 50.000 Sinti und Roma. Allein in Sobibor wurden 170.000 aus ganz Europa deportierte Jüdinnen und Juden direkt nach ihrer Ankunft ermordet. Der Aufstand der Häftlinge und das Nahen der Roten Armee beendeten das Morden dort.

Die Pläne zur Errichtung einer neuen Gedenkstätte in Sobibor sind Anlass, eine Auseinandersetzung mit den weniger bekannten Vernichtungslager anzuregen. Unser Wissen über die Geschehnisse verdanken wir dem Zeugnis der wenigen Überlebenden, die Täter zogen es vor zu schweigen. Auch einige wenige Opfer aus Herford der "Aktion Reinhardt" sind bekannt.


Informationen und pädagogische Materialien unter: www.zellentrakt.de


Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. in Kooperation mit Raphaela Kula und Fritz Bornemeyer:

www.atelier-ostbahnhof.de

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- Sonntag, 16. Februar 2020 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung: Verschwörungstheorien rund um die Wewelsburg

Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt: Im Foyer der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945


Das Renaissance-Schloss Wewelsburg im gleichnamigen Dorf bei Büren ist heute für viele Besucherinnen und Besucher ein geheimnisvoller Schauplatz, ein energetisch aufgeladener Ort oder eine vermeintliche Kultstätte der SS. Doch die Wewelsburg war in der NS-Zeit kein mystischer Ort, sondern Teil des verbrecherischen SS-Herrschaftssystems. Seit den 1950er Jahren ranken sich zahlreiche Verschwörungstheorien und Mythen rund um das Schloss und seinen Nordturm.

In dieser Führung werden die Mythen und Verschwörungsgeschichten, die mit der Geschichte der SS in Wewelsburg verbunden sind und bis heute nachwirken, durchleuchtet.

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- Samstag, 22. Februar 2020 von 11.00 bis 13.30 Uhr -


Rundgang zu den Lebens- und Arbeitsorten der Häftlinge der Außenlager des KZ Neuengamme an der Porta Westfalica

www.gedenkstaette-porta.de


Treffpunkt:

Parkplatz Kaiserhof
Freiherr-vom-Stein-Straße 1
32457 Porta Westfalica


Die KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica e.V. bietet seit 2018 regelmäßig Rundgänge zu den Lebens- und Arbeitsorten der Häftlinge der Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme an der Porta Westfalica an. Nach dem großen Interesse in den vergangen beiden Jahren hat der Verein nun weitere Termine für Rundgänge im Frühjahr 2020 festgelegt.

In der circa zweieinhalb Stunden dauernden Führung erhalten die Teilnehmenden durch hierfür speziell qualifizierte Gästeführer an den Orten des Geschehens fundierte und wissenschaftlich gesicherte Informationen über die drei Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme an der Porta Westfalica mit der Untertageverlagerung Dachs 1 im Jakobsberg. In diesen Lagern wurden KZ-Häftlinge unter grausamen Bedingungen zur Arbeit gezwungen und waren in erschütterndem Ausmaß Hunger, Krankheiten und Gewalt ausgesetzt. Die Rundgänge führen vom Kaiserhof aus - hier befand sich das Männerlager - über die Weserbrücke zum Vorplatz der ehemaligen Untertageverlagerung Dachs 1 und zum Eingang des Stöhr 1, den ehemaligen Arbeitsorten der Häftlinge am Jakobsberg. Der Rundgang endet am Mahnmal am Grünen Markt in Hausberge.

Leider kann im Rahmen dieser Führungen das Innere der Anlage Dachs 1 nicht besichtigt werden. Für eine Führung in der Anlage ist ein hoher organisatorischer Aufwand nötig und es besteht eine Warteliste. Über unser Anmeldeformular ist es jedoch möglich, sich für eine Führung innerhalb der Anlage auf die Warteliste setzen zu lassen.

Da es ein Stück des Weges den Jakobsberg hinauf und wieder hinunter geht, sollten die Teilnehmenden trittsicher auf Wanderwegen sein und gutes Schuhwerk tragen. Die Führungen sind kostenlos, eine Spende ist erwünscht. Um Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen gebeten. Die Anmeldung kann über die jeweilige Veranstaltungsseite oder per E-Mail an rundgaenge@gedenkstaette-porta.de erfolgen. Ab dem 11. Januar 2020 finden die Rundgänge an jedem zweiten Samstag im Monat statt.

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- Samstag, 22. Februar 2020 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Ausstellung: "Aktion Reinhardt" - Sie kamen ins Ghetto und gingen ins Unbekannte


Veranstaltungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Mit der Installation "a place of murder and the sky is blue" der Bielefelder Künstlerin Raphaela Kula.


Ausstellungsdauer: Vom 24. Januar bis zum 28. Juni 2020; samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr und nach Vereinbarung.


Die Ausstellung wurde von der Gedenkstätte Majdanek zum 70. Jahrestag der "Aktion Reinhardt" erstellt. Sobibor ist neben Belzec und Treblinka einer jener vergessenen Orte der "Aktion Reinhardt", der Tarnname der Nationalsozialisten für die vollständige Ermordung der Jüdinnen und Juden im Generalgouvernement (heutiges Ostpolen).

In den Jahren 1942 bis 1943 wurden mehr als 1,5 Millionen Menschen in der "Aktion Reinhardt" ermordet, darunter 50.000 Sinti und Roma. Allein in Sobibor wurden 170.000 aus ganz Europa deportierte Jüdinnen und Juden direkt nach ihrer Ankunft ermordet. Der Aufstand der Häftlinge und das Nahen der Roten Armee beendeten das Morden dort.

Die Pläne zur Errichtung einer neuen Gedenkstätte in Sobibor sind Anlass, eine Auseinandersetzung mit den weniger bekannten Vernichtungslager anzuregen. Unser Wissen über die Geschehnisse verdanken wir dem Zeugnis der wenigen Überlebenden, die Täter zogen es vor zu schweigen. Auch einige wenige Opfer aus Herford der "Aktion Reinhardt" sind bekannt.


Informationen und pädagogische Materialien unter: www.zellentrakt.de


Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. in Kooperation mit Raphaela Kula und Fritz Bornemeyer:

www.atelier-ostbahnhof.de

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- Sonntag, 23. Februar 2020 von 11.00 bis 12.30 Uhr -


Führung durch das Museum Wäschefabrik mit Vorführung der Medienpräsentation zur jüdischen Geschichte


Veranstaltungsort:

Museum Wäschefabrik
Viktoriastraße 48a
33602 Bielefeld

www.museum-waeschefabrik.de


Die Führung gibt Einblicke in das frühere Leben und Arbeiten in der Wäschefabrik Juhl und Helmke. Ergänzend wird ein Film über das Schicksal der jüdischen Unternehmerfamilie Juhl gezeigt: Hugo Juhl ließ 1912 / 1913 die Wäschefabrik mit integriertem Wohnhaus errichten und betrieb sie bis 1938. Bis auf den Schwiegersohn überlebte niemand aus der engeren Familie die NS-Zeit.

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- Sonntag, 23. Februar 2020 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Ausstellung: "Aktion Reinhardt" - Sie kamen ins Ghetto und gingen ins Unbekannte


Veranstaltungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Mit der Installation "a place of murder and the sky is blue" der Bielefelder Künstlerin Raphaela Kula.


Ausstellungsdauer: Vom 24. Januar bis zum 28. Juni 2020; samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr und nach Vereinbarung.


Die Ausstellung wurde von der Gedenkstätte Majdanek zum 70. Jahrestag der "Aktion Reinhardt" erstellt. Sobibor ist neben Belzec und Treblinka einer jener vergessenen Orte der "Aktion Reinhardt", der Tarnname der Nationalsozialisten für die vollständige Ermordung der Jüdinnen und Juden im Generalgouvernement (heutiges Ostpolen).

In den Jahren 1942 bis 1943 wurden mehr als 1,5 Millionen Menschen in der "Aktion Reinhardt" ermordet, darunter 50.000 Sinti und Roma. Allein in Sobibor wurden 170.000 aus ganz Europa deportierte Jüdinnen und Juden direkt nach ihrer Ankunft ermordet. Der Aufstand der Häftlinge und das Nahen der Roten Armee beendeten das Morden dort.

Die Pläne zur Errichtung einer neuen Gedenkstätte in Sobibor sind Anlass, eine Auseinandersetzung mit den weniger bekannten Vernichtungslager anzuregen. Unser Wissen über die Geschehnisse verdanken wir dem Zeugnis der wenigen Überlebenden, die Täter zogen es vor zu schweigen. Auch einige wenige Opfer aus Herford der "Aktion Reinhardt" sind bekannt.


Informationen und pädagogische Materialien unter: www.zellentrakt.de


Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. in Kooperation mit Raphaela Kula und Fritz Bornemeyer:

www.atelier-ostbahnhof.de

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- Sonntag, 23. Februar 2020 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagoginnen und Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Samstag, 7. März 2020 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Eine Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Sonntag, 8. März 2020 um 11.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Themenführung: Fußball im Nationalsozialismus


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


Fußball in Deutschland hat eine über hundert Jahre alte Tradition. Schon in den 1920er Jahren wurden die Spiele zu einem Zuschauer-Magneten. Es gab eine große Vielfalt an Vereinen und Wettbewerben. Diese Tradition wurde mit der Machtübergabe an die Nationalsozialisten 1933 zerschlagen. Viele Sportvereine wurden verboten und Mitglieder und Fans ausgeschlossen. In den "gleichgeschalteten" Vereinen sollte sich die "deutsche Volksgemeinschaft" zeigen. Fußball musste sich der Politik und Ideologie des Nationalsozialismus unterordnen. Die zwölf Jahre NS-Herrschaft haben die Kultur des Fußballs in Deutschland nachhaltig verändert.

Bei der öffentlichen Führung steht der Fußball in der Zeit des Nationalsozialismus im Mittelpunkt. Wie haben sich die Vereine in der Zeit verhalten? Was ist mit den Fußballern passiert? Und wie spiegelt sich diese Zeit noch heute in der Verbandsstruktur und einzelnen Begriffen wider?

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- Sonntag, 8. März 2020 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagoginnen und Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Mittwoch, 11. März 2020 um 19.00 Uhr -


Vortrag von Prof. Dr. Klaus-Michael Bogdal: Schattenleben - Der Ort der Roma in Europa


Veranstaltungsort:

Haus der Kirche
Markgrafenstraße 7
33602 Bielefeld


Geborene Diebinnen, Diebe und Lügnerinnen, Lügner, Gefährtinnen, Gefährten des Satans, Waldmenschen, unzähmbare Wilde, eine Bande von Asozialen - dies sind nur einige der Zuschreibungen, mit denen die Roma-Völker Europas in den letzten 600 Jahren ausgegrenzt wurden.

Wie es möglich wurde, dass jahrhundertealter Hass in einem Spannungsverhältnis von Faszination und Verachtung sich bis heute halten konnte, wird Klaus-Michael Bogdal in seinem Vortrag im europäischen Vergleich aufzeigen.


Prof. Dr. Klaus-Michael Bogdal: Studium der Germanistik, Slawistik und Philosophie in Bochum. 1991 Habilitation an der Universität Essen. Nach Stationen in Freiburg im Breisgau und Duisburg seit 2001 Professor für Germanistische Literaturwissenschaft an der Universität Bielefeld. Zahlreiche Veröffentlichungen zur deutschen Literatur und Literaturtheorie. 2013 Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung für das Buch "Europa erfindet die Zigeuner". Mitglied der Unabhängigen Kommission Antiziganismus der Bundesregierung.

www.uni-bielefeld.de/lili/personen/bogdal/


Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. Bielefeld in Kooperation mit der Erwachsenenbildung im Evangelischen Kirchenkreis Bielefeld.

www.gcjz-bielefeld.de

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- Samstag, 14. März 2020 von 11.00 bis 13.30 Uhr -


Rundgang zu den Lebens- und Arbeitsorten der Häftlinge der Außenlager des KZ Neuengamme an der Porta Westfalica

www.gedenkstaette-porta.de


Treffpunkt:

Parkplatz Kaiserhof
Freiherr-vom-Stein-Straße 1
32457 Porta Westfalica


Die KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica e.V. bietet seit 2018 regelmäßig Rundgänge zu den Lebens- und Arbeitsorten der Häftlinge der Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme an der Porta Westfalica an. Nach dem großen Interesse in den vergangen beiden Jahren hat der Verein nun weitere Termine für Rundgänge im Frühjahr 2020 festgelegt.

In der circa zweieinhalb Stunden dauernden Führung erhalten die Teilnehmenden durch hierfür speziell qualifizierte Gästeführer an den Orten des Geschehens fundierte und wissenschaftlich gesicherte Informationen über die drei Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme an der Porta Westfalica mit der Untertageverlagerung Dachs 1 im Jakobsberg. In diesen Lagern wurden KZ-Häftlinge unter grausamen Bedingungen zur Arbeit gezwungen und waren in erschütterndem Ausmaß Hunger, Krankheiten und Gewalt ausgesetzt. Die Rundgänge führen vom Kaiserhof aus - hier befand sich das Männerlager - über die Weserbrücke zum Vorplatz der ehemaligen Untertageverlagerung Dachs 1 und zum Eingang des Stöhr 1, den ehemaligen Arbeitsorten der Häftlinge am Jakobsberg. Der Rundgang endet am Mahnmal am Grünen Markt in Hausberge.

Leider kann im Rahmen dieser Führungen das Innere der Anlage Dachs 1 nicht besichtigt werden. Für eine Führung in der Anlage ist ein hoher organisatorischer Aufwand nötig und es besteht eine Warteliste. Über unser Anmeldeformular ist es jedoch möglich, sich für eine Führung innerhalb der Anlage auf die Warteliste setzen zu lassen.

Da es ein Stück des Weges den Jakobsberg hinauf und wieder hinunter geht, sollten die Teilnehmenden trittsicher auf Wanderwegen sein und gutes Schuhwerk tragen. Die Führungen sind kostenlos, eine Spende ist erwünscht. Um Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen gebeten. Die Anmeldung kann über die jeweilige Veranstaltungsseite oder per E-Mail an rundgaenge@gedenkstaette-porta.de erfolgen. Ab dem 11. Januar 2020 finden die Rundgänge an jedem zweiten Samstag im Monat statt.

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- Sonntag, 15. März 2020 um 11.15 Uhr -


Vortrag von Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg: "Glückel von Hameln: Kauffrau, Mutter und erste jüdisch-deutsche Autorin"


Veranstaltungsort:

Stadtbücherei Pfortmühle
Sudetenstraße 1
31785 Hameln

www.stadtbuecherei.hameln.de


Glückel von Hameln (1645 - 1724) war eine fromme jüdische Kauffrau aus Hamburg, Mutter von 12 Kindern und Verfasserin einer zumal für die damalige Zeit ungewöhnlichen und bis heute bedeutenden Autobiographie in 7 Bänden. Sie schilderte die vielfach gefährdeten Lebensumstände der Jüdinnen und Juden in den Folgejahren des Dreißigjährigen Krieges, erzählt von Märchen, Sagen und Legenden, die unter Jüdinnen und Juden ihrer Zeit lebendig waren und zitiert aus religiösen Büchern und literarischen Quellen.


Elvira Grözinger: Glückel von Hameln: Kauffrau, Mutter und erste jüdisch-deutsche Autorin (Jüdische Miniaturen / Herausgegeben von Hermann Simon) Hentrich und Hentrich Verlag Berlin, 1. Juni 2004.


Ulrike Offenberg wurde am 2. Dezember 2016 in der Synagoge in Hameln feierlich in ihr Amt eingeführt. Bereits zwei Wochen zuvor wurde Ulrike Offenberg am renommierten Hebrew Union College in Jerusalem zur Rabbinerin ordiniert. Sie hat dort als einzige Nicht-Israelin im gesamten Studiengang ihre Ausbildung abgeschlossen.


Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hameln e.V. in Kooperation mit der Bibliotheksgesellschaft Hameln.

www.gcjz-hm.de

www.bghameln.de

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- Donnerstag, 19. März 2020 um 19.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Vortrag von Klaus Theweleit: Die Angst vor Körperauflösung - Vier Bilder vom "Jüdischen"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
Burgsaal
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


Einschluss / Ausschluss: Zur Bedeutung visueller Medien für die Erforschung von Antisemitismus und Rassismus

Antisemitismus und Rassismus sind "visuelle Ideologien" (George L. Mosse). Ob somatische Faktoren wie Hautfarbe oder Nasenform oder Kleidung, etwa Abzeichen wie der rote Winkel oder der gelbe Stern - das äußerlich Sichtbare war (und ist) ein konstitutiver Bestandteil der Markierung und Kontrastierung von Selbst- und Fremdbildern.

Zugleich waren visuelle Medien spätestens seit der massenhaften Verbreitung von Fotografien Mitte des 19. Jahrhunderts entscheidend für die Herstellung und Perpetuierung solcher Bilder. Der Vortrag widmet sich der Bedeutung visueller Medien sowohl hinsichtlich der Genese von Antisemitismus und Rassismus als auch für deren Erforschung. Dabei werden jeweils spezifische mediale Visualisierungsstrategien und Visualisierungspraxen sowie verschiedene visuelle Arenen von Ein- und Ausschluss thematisieren. Zum Abschluss spricht der Referent über die ethischen Implikationen des Umgangs mit antisemitischen und rassistischen Bildern im Rahmen von Ausstellungen.


Klaus Theweleit, Jahrgang 1942, studierte Germanistik und Anglistik. Heute lebt er als freier Schriftsteller mit Lehraufträgen in Deutschland, den USA, der Schweiz und Österreich. Seit 1998 ist Klaus Theweleit Professor für Kunst und Theorie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe.

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- Samstag, 21. März 2020 von 10.00 bis 16.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Markt der Möglichkeiten - Gegen Neonazismus und Rassismus im Kreis Paderborn


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
Burgsaal
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


Ausstellung mit Vorträgen und Workshops für Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren


Beim Markt der Möglichkeiten stellen sich verschiedene Organisationen und Initiativen vor, die sich im Kreis Paderborn und darüber hinaus gegen die extreme Rechte und Rassismus und für gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen. Besuchende bekommen so die Möglichkeit, sich über die verschiedenen Angebote im Kreis Paderborn zu informieren, gezielt Kontakt aufzunehmen und sich zu vernetzen. Bei einem Vortrag und anschließenden Workshops wird außerdem fachliches und praktisches Wissen im Themenspektrum vermittelt.


Das detaillierte Programm folgt in Kürze.

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- Sonntag, 22. März 2020 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagoginnen und Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Dienstag, 24. März 2020 um 19.30 Uhr -


Lesung mit Hamelner Schülerinnen und Schülern: "Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben" - Lebensgeschichten der geflüchteten und deportierten jüdischen Kinder aus Hameln


Veranstaltungsort:

Theater Hameln
Rathausplatz 5
31785 Hameln

www.theater.hameln.de


Die Menschen jüdischen Glaubens, die während der NS-Diktatur aus Hameln deportiert wurden, waren überwiegend alt. Vereinzelt waren allerdings auch Kinder unter ihnen wie die sechs Jahre alte Dina Hammerschmidt, deren Spur sich - wie auch die der meisten anderen Kinder - verliert.

Es soll in dieser Lesung aber auch an jene Kinder und Jugendlich erinnert werden, denen zwar die Flucht aus Deutschland gelang, die aber unter oft schwierigen Bedingungen - zum Teil ohne ihre Eltern - einen Neuanfang schaffen mussten. Viel zu früh waren sie gezwungen, die Verantwortung für ihr Leben allein zu tragen.

Der Hamelner Historiker Bernhard Gelderblom hat die Lebensgeschichten der geflüchteten und deportierten jüdischen Bürger über Jahrzehnte erforscht; Hamelner Schülerinnen und Schüler werden den deportierten Kindern in einer Lesung ihre Stimme geben.

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- Freitag, 27. März 2020 von 14.30 bis 21.00 Uhr -


Drittes Forum Asylpolitik Lippe - 1. Tag


Veranstaltungsort:

Ev.-ref. Kirchengemeinde Detmold-Ost
Gemeindehaus
Marktplatz 6
32756 Detmold

www.kirche-detmold-ost.de


Anmeldung unter: dieter.boekemeier@lippische-landeskirche.de

Eigenbeitrag für Verpflegung nach Selbsteinschätzung (Empfehlung: 15,00 Euro)


"Ankommen in Deutschland 2020" - Zwischen Zukunftschancen und Abwehrpolitik

Viele Geflüchtete, die 2015 / 2016 nach Deutschland kamen, sind inzwischen angekommen, machen Schulabschlüsse, finden Berufe. Aber viele fühlen sich auch allein gelassen mit der Vielfalt der Möglichkeiten und den bürokratischen Hindernissen.

Andere dürfen ihre Familien nicht nachholen oder leben unter dem Existenzminimum. Behördengänge werden zur Zitterpartie, ob sie bleiben können. Abschiebungen in Not, Elend oder Schlimmeres sind auf Rekord-Niveau.

Was wünschen sich Geflüchtete für ihre Zukunft in Deutschland? Wie können auch neu ankommende Geflüchtete Anschluss an Ehrenamtliche finden. Was sind die neuen Herausforderungen für die Aktiven in der Flüchtlingsarbeit?

Und schließlich: Wie können wir uns besser vernetzen, um auf allen Ebenen gegen den zunehmenden Rechtsschwenk und für ein humanitäres Flüchtlingsrecht zu streiten?

Zwei halbe Tage mit profilierten Vorträgen, Podiumsdiskussion, Workshops am Samstag. Für alle, die selbst Erfahrungen gemacht haben und sich nun selbst engagieren wollen, haupt- und ehrenamtlich Aktive und alle am Thema interessierten Menschen.


Programm:

14.30 Uhr: Ankommen und Kaffee

15.00 Uhr: Begrüßung

15.10 Uhr: Impuls 1: Wie sich Menschenfeindlichkeit in der Mitte der Gesellschaft normalisiert
(Dr. Jonas Rees, Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Bielefeld)

16.45 Uhr: Impuls 2: Aktuelle rechtliche Entwicklungen
(Rechtsanwältin Catrin Hirte-Piel)

17.15 Uhr: Impuls 3: Abschiebung und Abschiebehaft - Berichte aus der Praxis
(Frank Gockel und Lina Droste, Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V.)

18.00 Uhr: Abendessen

18.45 Uhr: Podiumsdiskussion: Zwischen Zukunftschancen und Abwehrpolitik


Veranstalterinnen:

• Lippische Landeskirche
• Ökumenisches Forum Flüchtlinge in Lippe
• Caritasverband für den Kreis Lippe und die Stadt Bad Pyrmont e.V.
• Flüchtlingshilfe Lippe e.V.
• Kommunales Integrationszentrum des Kreises Lippe

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- Samstag, 28. März 2020 von 09.00 bis 13.30 Uhr -


Drittes Forum Asylpolitik Lippe - 2. Tag


Veranstaltungsort:

Ev.-ref. Kirchengemeinde Detmold-Ost
Gemeindehaus
Marktplatz 6
32756 Detmold

www.kirche-detmold-ost.de


Anmeldung unter: dieter.boekemeier@lippische-landeskirche.de

Eigenbeitrag für Verpflegung nach Selbsteinschätzung (Empfehlung: 15,00 Euro)


"Ankommen in Deutschland 2020" - Zwischen Zukunftschancen und Abwehrpolitik

Viele Geflüchtete, die 2015 / 2016 nach Deutschland kamen, sind inzwischen angekommen, machen Schulabschlüsse, finden Berufe. Aber viele fühlen sich auch allein gelassen mit der Vielfalt der Möglichkeiten und den bürokratischen Hindernissen.

Andere dürfen ihre Familien nicht nachholen oder leben unter dem Existenzminimum. Behördengänge werden zur Zitterpartie, ob sie bleiben können. Abschiebungen in Not, Elend oder Schlimmeres sind auf Rekord-Niveau.

Was wünschen sich Geflüchtete für ihre Zukunft in Deutschland? Wie können auch neu ankommende Geflüchtete Anschluss an Ehrenamtliche finden. Was sind die neuen Herausforderungen für die Aktiven in der Flüchtlingsarbeit?

Und schließlich: Wie können wir uns besser vernetzen, um auf allen Ebenen gegen den zunehmenden Rechtsschwenk und für ein humanitäres Flüchtlingsrecht zu streiten?

Zwei halbe Tage mit profilierten Vorträgen, Podiumsdiskussion, Workshops am Samstag. Für alle, die selbst Erfahrungen gemacht haben und sich nun selbst engagieren wollen, haupt- und ehrenamtlich Aktive und alle am Thema interessierten Menschen.


Programm:

09.00 Uhr: Andacht

09.10 Uhr: Impuls 4: Zukunftswege von Jugendlichen und jungen Erwachsenen (Erfahrungsberichte)

10.00 Uhr: Workshops

- Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung den bevorzugten Workshop an, und ob Sie am abschließenden Mittagessen teilnehmen.

1. Die Situation Jugendlicher und junger Erwachsener

2. Welche Perspektiven bleiben bei bestehender Ausreisepflicht?

3. Flüchtlingsrechte an den Außengrenzen - "Sicherer Hafen" - und nun?

4. Kirchenasyl und Bürgerasyl

12.00 Uhr: Mögliche Teilnahme an der Mahnwache auf dem Marktplatz

12.15 Uhr: Abschlussdiskussion und Reisesegen

13.00 Uhr: Mittagessen


Veranstalterinnen:

• Lippische Landeskirche
• Ökumenisches Forum Flüchtlinge in Lippe
• Caritasverband für den Kreis Lippe und die Stadt Bad Pyrmont e.V.
• Flüchtlingshilfe Lippe e.V.
• Kommunales Integrationszentrum des Kreises Lippe

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- Samstag, 28. März 2020 von 11.00 bis 13.30 Uhr -


Rundgang zu den Lebens- und Arbeitsorten der Häftlinge der Außenlager des KZ Neuengamme an der Porta Westfalica

www.gedenkstaette-porta.de


Treffpunkt:

Parkplatz Kaiserhof
Freiherr-vom-Stein-Straße 1
32457 Porta Westfalica


Die KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica e.V. bietet seit 2018 regelmäßig Rundgänge zu den Lebens- und Arbeitsorten der Häftlinge der Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme an der Porta Westfalica an. Nach dem großen Interesse in den vergangen beiden Jahren hat der Verein nun weitere Termine für Rundgänge im Frühjahr 2020 festgelegt.

In der circa zweieinhalb Stunden dauernden Führung erhalten die Teilnehmenden durch hierfür speziell qualifizierte Gästeführer an den Orten des Geschehens fundierte und wissenschaftlich gesicherte Informationen über die drei Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme an der Porta Westfalica mit der Untertageverlagerung Dachs 1 im Jakobsberg. In diesen Lagern wurden KZ-Häftlinge unter grausamen Bedingungen zur Arbeit gezwungen und waren in erschütterndem Ausmaß Hunger, Krankheiten und Gewalt ausgesetzt. Die Rundgänge führen vom Kaiserhof aus - hier befand sich das Männerlager - über die Weserbrücke zum Vorplatz der ehemaligen Untertageverlagerung Dachs 1 und zum Eingang des Stöhr 1, den ehemaligen Arbeitsorten der Häftlinge am Jakobsberg. Der Rundgang endet am Mahnmal am Grünen Markt in Hausberge.

Leider kann im Rahmen dieser Führungen das Innere der Anlage Dachs 1 nicht besichtigt werden. Für eine Führung in der Anlage ist ein hoher organisatorischer Aufwand nötig und es besteht eine Warteliste. Über unser Anmeldeformular ist es jedoch möglich, sich für eine Führung innerhalb der Anlage auf die Warteliste setzen zu lassen.

Da es ein Stück des Weges den Jakobsberg hinauf und wieder hinunter geht, sollten die Teilnehmenden trittsicher auf Wanderwegen sein und gutes Schuhwerk tragen. Die Führungen sind kostenlos, eine Spende ist erwünscht. Um Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen gebeten. Die Anmeldung kann über die jeweilige Veranstaltungsseite oder per E-Mail an rundgaenge@gedenkstaette-porta.de erfolgen. Ab dem 11. Januar 2020 finden die Rundgänge an jedem zweiten Samstag im Monat statt.

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- Samstag, 28. März 2020 um 18.00 Uhr -


Konzertlesung mit Reiner Engelmann (Autor) und Bernadette Boos (Gesang): "Aloida, du bist jetzt Alice" - Kinderraub und Zwangsadoption im Nationalsozialismus


Veranstaltungsort:

Bildungszentrum Mer Ketne
Königstraße 3
32423 Minden

www.sintiroma-minden.de


Aloida Witaszek ist 5 Jahre alt, als ihr Vater als Mitglied einer polnischen Widerstandsgruppe ermordet, ihre Mutter ins Konzentrationslager gebracht wird und sie und ihre Schwester Daria mit einer neuen Identität versehen, getrennt und an deutsche Familien zur weiteren "Germanisierung" übergeben werden.

In der Konzertlesung werden Passagen des Buches erzählt und mit jiddischem Liedgut kombiniert.


Eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Alte Synagoge Petershagen e.V.

www.synagoge-petershagen.de

www.facebook.com/synagoge.petershagen

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- Sonntag, 29. März 2019 um 15.00 Uhr -


Konzertlesung mit Reiner Engelmann (Autor) und Bernadette Boos (Gesang): "Aloida, du bist jetzt Alice" - Kinderraub und Zwangsadoption im Nationalsozialismus


Veranstaltungsort:

Mehdis Kulturzentrum
Altes Amtsgericht Petershagen
Mindener Straße 1
32469 Petershagen

www.mehdis-kultur.de


Aloida Witaszek ist 5 Jahre alt, als ihr Vater als Mitglied einer polnischen Widerstandsgruppe ermordet, ihre Mutter ins Konzentrationslager gebracht wird und sie und ihre Schwester Daria mit einer neuen Identität versehen, getrennt und an deutsche Familien zur weiteren "Germanisierung" übergeben werden.

In der Konzertlesung werden Passagen des Buches erzählt und mit jiddischem Liedgut kombiniert.


Eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Alte Synagoge Petershagen e.V.

www.synagoge-petershagen.de

www.facebook.com/synagoge.petershagen

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- Samstag, 4. April 2020 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Eine Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Donnerstag, 16. April 2020 um 19.00 Uhr -


Vortrag von Dr. Marc Grimm: Zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus in der Schule


Veranstaltungsort:

Ravensberger Spinnerei / Volkshochschule
Raum 240
Ravensberger Park 1
33607 Bielefeld

www.vhs-bielefeld.de


Antisemitismus nimmt zu, und die Hemmschwellen der Kommunikation von Antisemitismus fallen, insbesondere dort, wo dieser anonym geäußert werden kann. Was die Bildungsmaßnahmen gegen Antisemitismus angeht, hat es einige Zeit gedauert, bis sich überhaupt ein eigener Fachdiskurs etabliert hat. Auffällig ist dabei, dass im Fokus der Öffentlichkeit häufig zivilgesellschaftliche Initiativen stehen, die Angebote für die außerschulische Bildung anbieten. Naheliegender wäre es, dem Antisemitismus dort entgegen zu treten, wo junge Menschen gemeinsam und in der breite Bildung erfahren: in der Schule.

Gleichwohl Antisemitismus keine neues Problem ist, laufen die Bemühungen, dem Antisemitismus mit schulischer Bildung stärker entgegen zu treten, gerade erst an. Der Referent zeigt in seinem Vortrag auf, welchen Beitrag schulische Bildung zur Prävention von Antisemitismus im schulischen Kontext leisten kann.


Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. - Arbeitsgemeinschaft Bielefeld in Kooperation mit der Volkshochschule Bielefeld.

www.dig-bielefeld.de

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- Montag, 20. April 2020 um 19.30 Uhr -


Vortrag von Prof. Dr. phil. Andreas Pangritz: Zwischen Partikularität und Universalisierung - wie geht das Christentum mit der Eigenständigkeit Israels um?


Veranstaltungsort:

Ernst-Lohmeyer-Haus
Stiftbergstraße 33
32049 Herford


Andreas Pangritz, geboren am 19. Januar 1954 in Reudern, studierte Evangelische Theologie, Musikwissenschaft und andere Fächer in Tübingen, Berlin und Amsterdam. Er wurde 1987 an der Freien Universität mit einer Dissertation über Dietrich Bonhoeffer promoviert und ebendort 1992 habilitiert. Seit 2003 hat er eine Ordentliche Professur für Systematische Theologie an der Universität Bonn und ist dort seit 2007 auch Direktor des Ökumenischen Instituts. Zu seinen Forschungs- und Publikationsschwerpunkten zählen: Theologie nach Auschwitz, Verhältnis des Christentums zum Judentum, Antisemitismus in der Theologie, insbesondere bei Martin Luther.


Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Herford e.V.

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- Dienstag, 21. April 2020 von 15.00 bis 20.00 Uhr -


Yom haShoa - Namenslesung: Jede Ermordete, jeder Ermordete, hat einen Namen


Veranstaltungsort:

Platz zwischen Altem und Neuem Rathaus
Niederwall
33602 Bielefeld


Am Dienstag, den 21. April, findet im Jahr 2020 der Gedenktag für die ermordeten Jüdinnen und Juden Europas statt. An diesem Tag werden in Bielefeld auf dem Platz zwischen Altem und Neuem Rathaus in der Zeit von 15.00 bis circa 20.00 Uhr die Namen von mehr als 2.000 Jüdinnen und Juden verlesen, die vom Bielefelder Bahnhof aus in den Jahren 1938 bis 1945 in die Ghettos und Konzentrationslager de-portiert oder auf andere Weise ermordet wurden oder umgekommen sind.

Yom haShoa gibt es in Israel seit 1951, er hat den Charakter eines ernsten nationalen Gedenktages. Zur Eröffnungszeremonie abends zu Beginn von Yom haShoa werden sechs Fackeln entzündet, die symbolisch für die sechs Millionen jüdischen Opfer der Shoa stehen.


Die Namenslesung und die Ausrichtung des Gedenktags wird von der Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld organisiert.

www.juedische-gemeinde-bielefeld.de

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- Donnerstag, 7. Mai 2020 um 19.00 Uhr -


Szenische Lesung mit Mitarbeitenden der Gedenkstätte Bergen-Belsen über die KZ-Aufseherin Irma Grese


Veranstaltungsort:

Haus der Kirche
Emmernstraße 6
31785 Hameln


Irmgard Ilse Ida Grese war Aufseherin in den Konzentrationslagern Ravensbrück, Auschwitz-Birkenau sowie Bergen-Belsen, die wegen ihrer in Auschwitz und Bergen-Belsen verübten Verbrechen zum Tode verurteilt und in Hameln hingerichtet wurde.

Irma Grese, deren Vater in Wrechen (Mecklenburg-Strelitz) Landwirt war, hatte vier Geschwister - ihre Mutter beging 1936 Suizid. Die Volksschule beendete Grese 1938 und absolvierte danach ein Landjahr beim Reichsarbeitsdienst. Anschließend war sie nach einigen Gelegenheitsarbeiten zwei Jahre Schwesternhelferin im SS-Sanatorium Hohenlychen und bewarb sich in der Folgezeit mehrmals erfolglos um eine Ausbildung zur Krankenschwester. Nach der Beschäftigung in einem Molkereibetrieb in Fürstenberg wurde sie im Spätsommer 1942 Aufseherin im Konzentrationslager Ravensbrück. Dort hatte sie nach einiger Zeit bereits die Aufsicht über kleinere Arbeitskommandos. Grese, die zu dieser Zeit ihre Familie noch regelmäßig besuchte, überwarf sich mit ihrem Vater auf Grund ihrer Tätigkeit im Konzentrationslager und kehrte danach nicht mehr in ihr Elternhaus zurück. Im März 1943 wurde sie ins Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau II (Birkenau) versetzt, wo sie zunächst Telefondienst bei einem Blockführer verrichtete und danach ein Straßenbau- und ein Gartenkommando leitete. Ab Mai 1944 war sie im Frauenlager in Auschwitz-Birkenau eingesetzt und hatte die Aufsicht über bis zu 30.000 weibliche Häftlinge. Ende 1944 unterstanden ihr zwei Blöcke mit männlichen Häftlingen im Stammlager. Bei der Evakuierung des Konzentrationslagers Auschwitz leitete Grese am 18. Januar 1945 einen Häftlingstransport in das Konzentrationslager Ravensbrück. Von dort leitete sie Anfang März 1945 einen Evakuierungstransport in das Konzentrationslager Bergen-Belsen, wo sie als Arbeitsdienstführerin tätig war.

Verhaftung und Bergen-Belsen-Prozess

Am 15. April 1945 wurde das Konzentrationslager Bergen-Belsen durch britische Truppen befreit, die dort über 10.000 Tote und etwa 60.000 Überlebende vorfanden. Grese wurde am 17. April 1945 verhaftet und mit dem verbliebenen Lagerpersonal dazu verpflichtet, alle Leichen abzutransportieren und in Massengräbern zu bestatten. Am 17. Mai 1945wurde Grese ins Gefängnis Celle verbracht, wo sie bis zum 17. November 1945 blieb.

Grese war eine der 44 Angeklagten im Bergen-Belsen-Prozess (MTV-Halle Lüneburg), der vom 17. September bis zum 17. November 1945 unter britischem Militärrecht verhandelt wurde. Den Angeklagten wurde die "Verletzung von Kriegsgesetzen und Kriegsgebräuchen" vorgeworfen. Grese wurde in der Verhandlung vorgeworfen, alliierte Häftlinge misshandelt und Erschießungen angeordnet zu haben. Die Angeklagte gehörte, wie alle anderen in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern beschäftigten Aufseherinnen, dem Hilfspersonal der SS an.

Irma Grese war auf Grund ihres Aussehens und jugendlichen Alters während des Prozesses im Fokus der internationalen Presse. Ihre Brutalität, die ihr den Namen "Hyäne von Auschwitz" einbrachte, wurde nicht nur durch Zeugenaussagen, sondern auch durch sie selbst bestätigt:

"Ich habe noch einmal nachgedacht und möchte hinzufügen, dass ich in der Tat Häftlinge nicht nur mit der Hand geschlagen habe. In Auschwitz hatten einige Aufseherinnen für etwa eine Woche Peitschen, die in den Lagerwerkstätten hergestellt wurden. Mit einer solchen habe ich einige Male Häftlinge geschlagen, bis die Benutzung der Peitschen verboten wurde. Gewehre wurden nie von einer Aufseherin getragen oder benutzt."

Grese, die auf "nicht schuldig" plädiert hatte, wurde im Prozess wegen sowohl in Auschwitz als auch in Bergen-Belsen begangener Verbrechen am 17. November 1945 zum Tod durch den Strang verurteilt. Es ergingen zehn weitere Todesurteile, darunter gegen zwei weitere Frauen (Johanna Bormann und Elisabeth Volkenrath). Eine Berufung wurde abgelehnt. Grese wurde am 13. Dezember 1945 im Alter von 22 Jahren im Zuchthaus Hameln durch den englischen Henker Albert Pierrepoint gehängt. Sie war die jüngste Frau, die im 20. Jahrhundert unter britischer Gerichtsbarkeit hingerichtet wurde.


Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hameln e.V.

www.gcjz-hm.de

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- Samstag, 9. Mai 2020 von 16.00 bis 17.30 Uhr


Jüdische Familien Höxters: Stolpersteine erinnern


Treffpunkt:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Rundgang mit Besuch des jüdischen Friedhofs mit Fritz Ostkämper


Über das Schicksal der Höxteraner Jüdinnen und Juden soll diese Veranstaltung anlässlich des 75. Jahrestages des Kriegsendes informieren. Die Teilnehmenden treffen sich zunächst im Foyer des Forums Jacob Pins, wo ein erster Überblick über ausgewählte Biografien jüdischer Bewohnerinnen und Bewohner Höxters im 20. Jahrhundert und schwerpunktmäßig während der NS-Diktatur gegeben wird.

Anschließend wird Fritz Ostkämper, Vorsitzender der Jacob Pins Gesellschaft, die Gruppe zu ausgewählten Stolpersteinen begleiten, die an die ehemaligen jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner der dazu gehörenden Häuser erinnern und von deren Lebenswegen berichten. Der Rundgang führt über den ehemaligen Standort der Synagoge zum jüdischen Friedhof in der Gartenstraße. Dort endet die Veranstaltung.


Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Volkshochschule Höxter-Marienmünster und der Kreisvolkshochschule Holzminden.

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- Samstag, 4. Juli 2020 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Eine Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Samstag, 1. August 2020 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Eine Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Samstag, 5. September 2020 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Eine Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Samstag, 7. November 2020 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Eine Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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