www.hiergeblieben.de

Links, Veranstaltungen, Aufrufe, Presseartikel ... , 22.10.2018 :

Gegen die Neonazi-Demonstration für Ursula Haverbeck-Wetzel am 10. November 2018 in Bielefeld

_______________________________________________


Inhaltsverzeichnis:


- Links

- 09.11.2018: Antifaschistisches Bündnis Bielefeld: Antifaschistische Gedenkdemonstration

- 10.11.2018: Antifaschistisches Bündnis Bielefeld: Nazi-Aufmarsch in Bielefeld verhindern!

- (5) Veranstaltungen

- Bielefeld stellt sich quer - Bündnis gegen Rechts: Aufruf: Faschismus und Holocaust-Leugnung sind keine Meinung, sondern Verbrechen!

- www.hiergeblieben.de: NS-Verherrlichung stoppen - Keine Solidarität mit der Shoah-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel

- Presseartikel:

Neue Westfälische - Bielefelder Tageblatt, 05.10.2018:
Großer Aufruf gegen Neonazis

Westfalen-Blatt / Bielefelder Zeitung, 05.10.2018:
Gegen Rechts: Bündnis ruft zu Demos auf

Evangelischer Pressedienst - Landesdienst West, 04.10.2018:
Bündnis will gegen Kundgebung für Holocaust-Leugnerin protestieren

Neue Westfälische Online, 12.05.2018:
Demos von Neonazis und Haverbeck-Gegnern

- Unvollständige Chronologie zu Ursula Haverbeck-Wetzel

_______________________________________________


Links:


www.bielefeldstelltsichquer.wordpress.com

www.facebook.com/BielefeldStelltSichQuer

www.antifabuendnisbielefeld.noblogs.org

www.offenesantifatreffenbi.noblogs.org

_______________________________________________


- Freitag, 9. November 2018 um 18.00 Uhr -


Antifaschistische Gedenkdemonstration


- Aktuelle Informationen:


www.antifabuendnisbielefeld.noblogs.org

www.offenesantifatreffenbi.noblogs.org


Auftaktkundgebung:

Jahnplatz
33602 Bielefeld


Gedenken heißt kämpfen!

Aufruf zur antifaschistischen Gedenkdemonstration

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannte die Synagoge in der Bielefelder Turnerstraße. Nationalsozialisten zündeten sie in einer organisierten Aktion an. Weder die Feuerwehr noch Anwohnerinnen / Anwohner löschten den Brand, sondern ließen die Synagoge, sowie das Gemeindehaus vollständig abbrennen. Zeitgleich wurden im gesamten Stadtgebiet jüdische Geschäfte angegriffen und zerstört. In den folgenden Tagen verhaftete die Polizei zahlreiche Bielefelder Jüdinnen und Juden und deportierte sie ins Konzentrationslager Buchenwald. Der antisemitische Hass entlud sich im gesamten Deutschen Reich und äußerte sich in der Ermordung von mehr als 400 Jüdinnen und Juden, der Zerstörung von mehr als 1.400 Synagogen, der Verwüstung und Plünderung von etwa 7.500 jüdischen Geschäften und Wohnhäusern sowie der Verhaftung und Deportation von über 30.000 Jüdinnen und Juden. Die unfassbaren Gewaltaktionen werden heute als Novemberpogrome bezeichnet und markieren den Übergang von der Diskriminierung und Entrechtung zur systematischen Verfolgung und Vernichtung jüdischer Menschen. Die 1924 in Bielefeld geborene Helga Ravn erinnert sich: " … von da an wurde das Leben für uns Juden mehr und mehr unerträglich."

Heute, 80 Jahre später, bezeichnet Alexander Gauland die Zeit des deutschen Faschismus mit der damit einhergehenden Ermordung von über 6 Millionen Jüdinnen und Juden, der Verfolgung politischer Gegnerinnen / Gegner und den brutalen Angriffskriegen "als Vogelschiss in der Geschichte". Das Mahnmal für die Opfer der Shoah bezeichnet sein Parteifreund Björn Höcke als "Denkmal der Schande, welches sich das deutsche Volk in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat" und fordert eine "180-Grad-Wende der deutschen Erinnerungskultur". Die AfD, aus der solche Aussagen kommen, hat aktuell laut Umfragen von Infratest dimap 18 Prozent der deutschen wahlberechtigten Bevölkerung hinter sich hat.

In Deutschland findet ein Rechtsruck statt, der sich nicht nur in allen Parteien und in den Parlamenten ausdrückt. Brennende Unterkünfte für Geflüchtete oder die rassistische Ausschreitungen wie zuletzt in Chemnitz, bei denen vermeintlich Nicht-Deutsche durch die Straßen gejagt wurden und ein jüdisches Restaurant angegriffen wurde, sind Ausdruck der reaktionären Entwicklungen dieser Gesellschaft. Im Fahrwasser der nationalistischen Mobilmachung der so genannten "Mitte" erfahren auch Nationalsozialisten alter Schule wieder Aufwind. Schulter an Schulter mit "besorgten Bürgern" marschieren sie durch die Straßen, mit dem Gefühl, dass ihr Zeit gekommen sei und ihre menschenverachtende Ideologie endlich wieder Gehör findet.

Um die Verbrechen ihrer politischen Vorfahren zu relativieren und ihre Ideologie der Vernichtung wieder salonfähig zu machen, leugnen Anhängerinnen und Anhänger des Nationalsozialismus die historische Tatsache der Shoah. Die vielleicht populärste Vertreterin dieser Lüge ist die seit Mai 2018 in Bielefeld-Quelle inhaftierte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck. Mit ihren Äußerungen über die Vernichtungslager des Deutschen Reiches findet sie zahlreiche Sympathisantinnen / Sympathisanten im faschistischen, antisemitischen und verschwörungstheoretischen Milieu in Deutschland und darüber hinaus. Der deutsche Faschismus mit der industriellen Vernichtung von Menschen in Tötungsfabriken ist ein in dieser Form einzigartiges und grausames Verbrechen und kann durch nichts relativiert oder in Abrede gestellt werden!

Am 8. November feiert Ursula Haverbeck ihren Geburtstag. Wir hingegen feiern Georg Elser. Am 8. November 1939 versuchte er durch eine Bombe Adolf Hitler und die Führungsriege des Nationalsozialismus bei einer Propagandaveranstaltung im München zu beseitigen, was ihm leider nicht gelang. Wenn wir den Opfern des Faschismus gedenken, wollen wir auch an die Menschen erinnern, die versucht haben, den Faschismus zu verhindern oder ihm ein Ende zu setzen. So leisteten beispielsweise 13 Bielefelder Arbeiter der Dürkopp- und Benteler-Werke Widerstand gegen den Faschismus und wurden wie insgesamt 50 weitere Bielefelder / Bielefelderinnen wegen Hochverrat und Widerstand verurteilt und ermordet.

Am 10. November 2018, fast auf den Tag genau 80 Jahre nach der Reichspogromnacht, wollen Faschistinnen / Faschisten durch Bielefeld marschieren und sich mit der Holocaust-Leugnerin und Antisemitin Ursula Haverbeck solidarisieren. Unser Gedenken kann nur mit der kompromisslosen Forderung verbunden sein: Nie wieder!

Das bedeutet, wir müssen uns organisieren, auf die Straße gehen und kämpfen, gegen Rechtsruck, Nationalismus und Faschismus. Es liegt an uns, die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wachzuhalten und uns auch heute Faschistinnen / Faschisten in den Weg zu stellen.

Wir rufen daher auf:

9. November 2018: Antifaschistische Demonstration mit anschließendem Gedenken um die Opfer des Faschismus nicht zu vergessen.

10. November 2018: Nazi-Aufmarsch verhindern!

"Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel." (Schwur von Buchenwald)

Gedenken heißt Kämpfen!


Veranstalterin: Antifaschistisches Bündnis Bielefeld

_______________________________________________


Aufruf von Antifaschistisches Bündnis Bielefeld:

Gedenken heißt Kämpfen!

10. November 2018 - Nazi-Aufmarsch in Bielefeld verhindern!

Für den 10. November mobilisieren Neonazis bundesweit zu einem so genannten Solidaritätsaufmarsch mit der Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck nach Bielefeld. Die 89-Jährige ist seit Mai in der JVA Bielefeld-Brackwede inhaftiert und sitzt eine Haftstrafe von drei Jahren und zwei Monaten wegen Volksverhetzung ab.

Durch ihre jahrzehntelangen Umtriebe in verschiedenen geschichtsrevisionistischen Organisationen hat sie nicht nur bei rechten Esoterikerinnen / Esoterikern und Verschwörungstheoretikerinnen / Verschwörungstheoretiker zweifelhaften Kultstatus. Indem sie immer wieder öffentlichkeitswirksam den Holocaust leugnet, vereint sie verschiedene Spektren der extremen Rechten. Die Nazis stilisieren sie bereits jetzt als Opfer einer von ihnen erdachten "Gesinnungsjustiz" und versuchen so sie zur Märtyrerin zu machen.

Bereits am Tag ihrer Inhaftierung im Mai riefen Neonazis zu einer ersten Solidaritätsdemo auf: Etwa 450 Anhängerinnen / Anhänger der extremen Rechten beteiligten sich nach 3 Tagen öffentlicher Mobilisierung an dem Aufmarsch im Bielefelder Stadtteil Quelle, während die Polizei einen großen Teil des Gegenprotests mehrere Kilometer vom Aufmarschort entfernt gewaltsam einkesselte.

Für die geplante Demonstration im November rechnen wir, angesichts der langen Vorlaufzeit, mit einer noch größeren Beteiligung von Holocaust-Leugnerinnen / -Leugnern aus dem gesamten Bundesgebiet.

Egal wie viele Nazis kommen werden, wir werden uns ihnen entschlossen entgegen stellen! Insbesondere einen Tag nach dem 9.November, dem Jahrestag der Reichspogromnacht, werden wir es nicht hinnehmen, dass hunderte Nazis durch die Straßen Bielefelds laufen!

Gerade an diesem historischen Datum, wollen wir uns nicht nur gegen die Nazis wenden, sondern auch ihrer Opfer gedenken. Ob es die Millionen Ermordeten des Holocaust sind oder die Opfer des NSU. Sie mussten sterben, weil sie nicht in eine menschenverachtende Ideologie passten, eine Ideologie die Menschen in "lebenswert" und "lebensunwert" einteilt.

Wir leben in einer Zeit des gesellschaftlichen Rechtsrucks, einer Zeit in der die Anhängerinnen / Anhänger dieser Ideologie neuen Aufwind spüren und selbstbewusst auf die Straßen drängen. Wir können diese Entwicklung überall beobachten: Von Chemnitz bis Dortmund, von den USA bis nach Italien.

Doch überall wo sich diese Ideologie zeigt, gibt es auch Widerstand. Mutige Antifaschisten / Antifaschistinnen wie Georg Elser oder Heather Heyer stellten sich ihnen in den Weg und mussten dafür zum Teil mit dem Leben bezahlen. Wir wollen auch diesen Menschen gedenken und uns an ihre Kämpfe erinnern!

Die Schlussfolgerung daraus kann nur heißen: Nie wieder! Gedenken heißt kämpfen!

Beteiligt euch am 9. November 2018 an der Vorabend- und Gedenkdemo!

Kommt am 10. November 2018 nach Bielefeld und verhindert mit uns gemeinsam den Nazi-Aufmarsch!

_______________________________________________


Veranstaltungen:



- Montag, 29. Oktober 2018 um 19.30 Uhr -


Koordinationstreffen von "Bielefeld stellt sich quer - Bündnis gegen Rechts"


Veranstaltungsort:

Haus der Kirche
Markgrafenstraße 7
33602 Bielefeld


Am 10. November 2018 wird eine Demonstration "Freiheit für Ursula Haverbeck: Geburtstagsdemo am 10. November in Bielefeld!", zum 90. Geburtstag (8. November 1928) der (inhaftierten) Antisemitin beworben.


- Vorbereitung: Antifaschistische Demonstrationen und Mahnwachen


Weitere Informationen unter: www.bielefeldstelltsichquer.wordpress.com

_______________________________________________


- Donnerstag, 1. November 2018 um 18.00 Uhr -


Vortrag: Die doppelte Vernichtung - die Relativierung und Leugnung des Holocaust


Veranstaltungsort:

BI Bürgerwache e.V.
Rolandstraße 16
33615 Bielefeld

www.bi-buergerwache.de


Der Zivilisationsbruch des Holocaust ist es, der den Nationalsozialismus am deutlichsten diskreditiert. Auschwitz und das Wissen um den Holocaust ist für die Akteure der extremen Rechten ein zentrales Hindernis für das Anknüpfen an den Nationalsozialismus. Um dieses zu überwinden, wurde und wird versucht, die Wahrheit zu unterdrücken und der Holocaust geleugnet oder relativiert.

Menschen wie Ursula Haverbeck-Wetzel stellen Auschwitz als Propaganda-Lüge dar, und versuchen mit pseudowissenschaftlichen Gutachten oder Berechnungen die historische Faktizität des Holocaust zu widerlegen.

Der Vortrag wird über die Bedeutung der Leugnung des Holocaust, seine Strategien und seine personellen Netzwerke informieren.


Eine Veranstaltung von "Offenes Antifa-Treffen Bielefeld" im Rahmen von "Gedenken heißt kämpfen! - Veranstaltungsreihe gegen den Nazi-Aufmarsch am 10. November" vom 1. bis zum 10. November 2018 in Bielefeld.

www.offenesantifatreffenbi.noblogs.org

_______________________________________________


- Sonntag, 4. November 2018 um 13.00 Uhr -


Aktionstraining


Veranstaltungsort:

AJZ Bielefeld
Heeper Straße 132
33607 Bielefeld

www.ajz-bielefeld.de


Wer an Protesten gegen Neonazi-Aufmärsche oder anderen Demonstrationen und Veranstaltungen teilnimmt, läuft immer auch Gefahr, mit Polizei und Justiz konfrontiert zu werden. Damit diese Begegnung nicht zum Desaster wird, wollen wir uns an diesem Tag auf solche Situationen vorbereiten.

Für gelingende Aktionen benötigen wir Vorbereitung, Erfahrungsaustausch und Techniken, die erlernbar sind. Das Training ist dafür gedacht, euch in Aktionen sicher zu fühlen, euch selbst zu schützen - und entschlossen die vereinbarten Ziele zu verfolgen.

Außerdem wird es einen Rechtshilfe-Workshop zum Umgang mit den staatlichen Repressionsorganen in brenzligen Situationen geben. Angefangen mit der Vorbereitung auf eine Demonstration, über das Verhalten bei Übergriffen, Hausdurchsuchungen und bei Festnahmen, bis hin zu den Nachwehen wie Strafbefehlen, Gerichtsverfahren und DNA-Entnahmen. Gemeinsam wollen wir einen sicheren Umgang mit Polizei und Justiz erarbeiten.


Eine Veranstaltung von "Offenes Antifa-Treffen Bielefeld" im Rahmen von "Gedenken heißt kämpfen! - Veranstaltungsreihe gegen den Nazi-Aufmarsch am 10. November" vom 1. bis zum 10. November 2018 in Bielefeld.

www.offenesantifatreffenbi.noblogs.org

_______________________________________________


- Mittwoch, 7. November 2018 um 19.00 Uhr -


Filmvorführung: "Nacht und Nebel" ("Nuit et brouillard", Frankreich 1956, Regie: Alain Resnais, 32 Minuten)


Veranstaltungsort:

AJZ Bielefeld
Heeper Straße 132
33607 Bielefeld

www.ajz-bielefeld.de


Als Mahnmal gegen das Vergessen schuf Alain Resnais 1956 mit "Nacht und Nebel" eine eindringliche Dokumentation über das Geschehen in den Konzentrationslagern. Neben seiner Bedeutung als zeitloses Zeugnis über den unmenschlichen Lagerkosmos stellt der Film ein herausragendes Kunstwerk dar: Einprägsame Bilder verbinden sich mit der Musik Hanns Eislers und den Texten des französischen Schriftstellers Jean Cayrol und des Lyrikers Paul Celan, die beide den Holocaust überlebten. So entsteht das gelungene Beispiel einer neuen Ästhetik, die das Dokumentarische zum Essay wandelt, ein Film von zeitloser Aktualität und erbarmungsloser Eindringlichkeit.


Eine Veranstaltung von "Offenes Antifa-Treffen Bielefeld" im Rahmen von "Gedenken heißt kämpfen! - Veranstaltungsreihe gegen den Nazi-Aufmarsch am 10. November" vom 1. bis zum 10. November 2018 in Bielefeld.

www.offenesantifatreffenbi.noblogs.org

_______________________________________________


- Donnerstag, 8. November 2018 um 19.00 Uhr -


Vorbesprechung der Demonstration


Veranstaltungsort:

AJZ Bielefeld
Heeper Straße 132
33607 Bielefeld

www.ajz-bielefeld.de


Wir treffen uns gemeinsam ein letztes mal vor der antifaschistischen Gedenkdemonstration am 9. November und den Aktionen am Tag des Neonazi-Aufmarsches am 10. November 2018, um letzte Informationen auszutauschen. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich untereinander zu besprechen und Bezugspersonen zu finden.

Kommt alle vorbei - Gedenken heißt kämpfen!


Eine Veranstaltung von "Offenes Antifa-Treffen Bielefeld" im Rahmen von "Gedenken heißt kämpfen! - Veranstaltungsreihe gegen den Nazi-Aufmarsch am 10. November" vom 1. bis zum 10. November 2018 in Bielefeld.

www.offenesantifatreffenbi.noblogs.org

_______________________________________________


Bielefeld stellt sich quer - Bündnis gegen Rechts:

Aufruf: Faschismus und Holocaust-Leugnung sind keine Meinung, sondern Verbrechen!

Mit großer Sorge beobachten wir die aufgeheizte politische Stimmung und den unübersehbaren Rechtsruck in unserer Gesellschaft. Zunehmend müssen wir erleben, dass Nazi-Parolen gerufen, der Hitlergruß gezeigt, Menschen antisemitisch oder rassistisch angefeindet werden. Wir befürchten, dass es zu einer weiteren Enthemmung, steigender körperlicher Gewalt und noch mehr Übergriffen kommt. Dagegen müssen wir gemeinsam Gesicht zeigen!

Wenn die Verfolgung und Ermordung von Millionen von Juden und weiterer Menschen verharmlost und das Nazi-Regime des Dritten Reiches verherrlicht werden, müssen wir dem umso lauter widersprechen.

Für den 10. November 2018 haben Neonazis und Rechtsextremisten anlässlich des 90. Geburtstages von Ursula Haverbeck in Bielefeld eine Demonstration angemeldet, um Solidarität mit der rechtskräftig verurteilten Holocaust-Leugnerin zu bekunden.

Wir rufen alle Demokratinnen und Demokraten auf, dagegen ein Zeichen zu setzen und sich den Demonstrationen für ein buntes und weltoffenes Bielefeld und gegen Holocaust-Leugnung anzuschließen!


Unterzeichnerinnen und Unterzeichner - Name, Vorname beziehungsweise Organisation - bitte an:

bielefeld_stellt_sich_quer@yahoo.de

_______________________________________________


www.hiergeblieben.de:

NS-Verherrlichung stoppen - Keine Solidarität mit der Shoah-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel


- Samstag, 10. November 2018 -


Aktuelle Informationen unter:


www.bielefeldstelltsichquer.wordpress.com

www.facebook.com/BielefeldStelltSichQuer

www.offenesantifatreffenbi.noblogs.org


Auftaktkundgebung der Neonazis um 13.00 Uhr:

Hauptbahnhof Bielefeld
Am Bahnhof 1b
33602 Bielefeld


Für den 10. November 2018 wurde bereits seit Mitte Juli 2018 in der Neonazi-Szene eine Demonstration unter dem Motto "Freiheit für alle politischen Gefangenen!" in Bielefeld, zum 90. Geburtstag der notorischen Antisemitin Ursula Haverbeck-Wetzel (8. November 1928) beworben. Nach der polizeilichen Anmeldung wird die Versammlung nun als "Freiheit für Ursula Haverbeck: Geburtstagsdemo am 10. November in Bielefeld!" seit dem 30. Juli 2018 auch öffentlich bundes- und teilweise auch europaweit propagiert.

Die Auftaktkundgebung ist für 13.00 Uhr am Bielefelder Hauptbahnhof anvisiert, die Route einer nachfolgenden Demonstration, beispielsweise zur Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Senne oder durch die Innenstadt, ist noch nicht bekannt.

Protest: Kundgebungen, Mahnwachen und eine Demonstration

Ziel von "Bielefeld stellt sich quer - Bündnis gegen Rechts" ist es, mit neun Kundgebungen und Mahnwachen den Raum, den Neonazis besetzen können, möglichst engzumachen. Mahnende Protestaktionen sind unter anderem vor den Stelen am Hauptbahnhof, die an die Deportationen von Jüdinnen und Juden in Vernichtungslager erinnern, vor dem Gedenkstein für die abgebrannte Bielefelder Synagoge an der Turnerstraße, vor dem Rathaus, auf dem Jahnplatz und Siegfriedplatz, vor der Pauluskirche, ebenso wie eine Demonstration vom Bahnhof Bielefeld-Quelle bis vor die Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Senne, behördlich angemeldet.

Hintergrund:

Die 89-Jährige ist eine der Ikonen der neonazistischen Szene, vor allem, weil sie für eine lange rechte Traditionsbildung steht, sie hat in der extremen Rechten den Status einer Heldin. Als überzeugte Nationalsozialistin der so genannten Erlebnisgeneration, die immer wieder offen den Holocaust leugnet, wird sie verehrt. Schon während der Strafprozesse gegen sie in den letzten Jahren reisten aus dem gesamten Bundesgebiet Unterstützer und Unterstützerinnen an.

Nachdem die wegen mehrfacher Holocaust-Leugnung und auch anderer Straftaten inzwischen rechtskräftig zu drei Jahren und zwei Monaten Haft verurteile Haverbeck-Wetzel - zwei Berufungsverfahren in Hamburg und Berlin stehen noch aus - am 7. Mai 2018 festgenommen wurde und in die Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Senne überstellt wurde, organisierte die militante Neonazi-Partei "Die Rechte" im Bündnis mit bekannten Akteuren aus den Kameradschaften und der NPD schon mehrfach Solidaritäts-Kundgebungen.

Bereits am 10. Mai 2018 demonstrierten im Bielefelder Ortsteil Quelle 450 Neonazis gegen die Inhaftierung Haverbeck-Wetzels.

Kolumne von Norbert Frei:

www.sueddeutsche.de/politik/holocaust-leugner-hitlerliebe-1.4062821

_______________________________________________


Neue Westfälische - Bielefelder Tageblatt, 05.10.2018:

Großer Aufruf gegen Neonazis

Bündnis gegen Rechts: Am 10. November wollen Rechte der Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck huldigen / Besonders viele Demokraten sollen dagegen ein Zeichen setzen

Von Jens Reichenbach

Bielefeld. Mit großer Sorge beobachten auch die Mitglieder des Bielefelder Bündnisses gegen Rechts den unübersehbaren Rechtsruck in der Gesellschaft. Nicht weniger groß ist daher die Sorge, dass am 10. November besonders viele Neonazis nach Bielefeld kommen könnten, um der Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck zu huldigen. Deshalb ruft das Bündnis schon früh zum Mitmachen bei den geplanten Gegenaktivitäten auf. "Wir wollen mit Tausenden auf die Straße gehen", sagt Bündnis-Mitglied Michael Gugat.

Wie berichtet, wollen die Rechtsradikalen am Samstag, 10. November, um 13 Uhr am Hauptbahnhof ihre Demonstration starten. Das Bündnis gegen Rechts hat an diesem Tag drei Ziele, wie Wiebke Esdar betont: "Wir wollen für die Nazis die Räume eng machen und dort sein, wo auch sie auftauchen. Zweitens wollen wir verhindern, dass die Rechtsradikalen zu Hunderten durch unsere Einkaufsstraßen ziehen." Drittes Ziel sei, trotzdem die Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten.

Weil aber bis heute auch der Polizei nicht klar ist, welche Marschroute die aus ganz Deutschland erwarteten Neonazis nehmen werden, hat das Bündnis mehrere Kundgebungen und Mahnwachen angemeldet: am Rathaus, am Jahnplatz, auf dem Kesselbrink, auf dem Siegfriedplatz, am Mahnmal für die deportierten Juden am Bahnhofsvorplatz, an der Pauluskirche sowie an der Turnerstraße, wo bis 1939 die Synagoge der Jüdischen Gemeinde Bielefeld stand. Zudem hat das Bündnis eine Demo vom Bahnhof Quelle bis zur Justizvollzugsanstalt angemeldet, wo die notorische Holocaust-Leugnerin seit Mai wegen Volksverhetzung im geschlossenen Vollzug einsitzt. Welche der angemeldeten Aktionen tatsächlich umgesetzt werde, sei noch nicht klar.

Bereits im Mai waren 350 zum Teil bekannte Neonazis nach Bielefeld gekommen, um für die Freilassung Haverbecks zu demonstrieren. Anlässlich ihres 90. Geburtstages wollen sie nun zurückkehren. Da sie diesmal deutlich früher mobilisieren und die "erschreckenden Nachrichten" aus Chemnitz und Dortmund in der Szene für Euphorie gesorgt haben dürften, befürchtet das Bündnis diesmal noch mehr rechte Teilnehmer.

"Es gab leider mehrere Anlässe, unsere Gegendemonstration diesmal sehr stark zu besetzen", betont Wiebke Esdar. "Szenen wie in Chemnitz wird es in Bielefeld aber nicht geben." Umso wichtiger sei es, dass Bielefelder Demokraten an diesem Tag gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Faschismus setzten, sagt sie.

Klaus Rees erklärt: "Deshalb haben wir jetzt einen Aufruf gestartet, um gemeinsam Gesicht zu zeigen. Wir rufen alle Demokraten auf, sich der Demo für ein buntes und weltoffenes Bielefeld und gegen Holocaust-Leugnung anzuschließen." Das Bündnis hofft auf möglichst viele Unterzeichner aus der Stadtgesellschaft und von Bielefelder Bürgern. "Wir hoffen auf den Oberbürgermeister, Bundestags- und Landtagsabgeordnete, aber auch Vertreter von Unternehmen, aus Kultur, Kirche und Sport." Der Aufruf wird im Haus der Kirche ausgelegt, aber auch digital verteilt. Wer den Aufruf unterzeichnen will oder sich bei den Demonstrationen mit Musik oder Reden einbringen möchte, meldet sich per E-Mail: bielefeld_stellt_sich_quer@yahoo.de.

Bildunterschrift: Wollen viele mobilisieren: Mit dem Motto "Keine Solidarität mit Holocaust-LeugnerInnen" wird das Bündnis gegen Rechts um Michael Gugat (v. l.), Klaus Rees, Friederike Vogt, Wiebke Esdar und Matthias Blomeier am 10. November den Nazis entgegentreten.

_______________________________________________


Westfalen-Blatt / Bielefelder Zeitung, 05.10.2018:

Gegen Rechts: Bündnis ruft zu Demos auf

Bielefeld (bp). Das Bielefelder Bündnis gegen Rechts hat für den 10. November Kundgebungen und Mahnwachen an neun Orten in der Stadt angemeldet. Das sei die Reaktion auf die Anmeldung einer Demonstration an dem Samstag von Rechtsextremisten und Neonazis anlässlich des 90. Geburtstages der rechtskräftig verurteilten Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck, sagt Dr. Wiebke Esdar, SPD-Bundestagsabgeordnete.

Das Bündnis wisse bislang nicht, wo sich die Rechtsextremisten versammeln wollen und wie viele von ihnen erwartet werden. Man wolle aber, erklärt Klaus Rees vom Bündnis gegen Rechts, gewappnet sein und für alle möglichen Plätze mobilisieren.

Angemeldet habe man deshalb unter anderem Veranstaltungen am Hauptbahnhof, Rathaus, Jahnplatz, auf dem Siegfriedplatz, an der Turnerstraße, der Pauluskirche, am Bahnhof Quelle und an der JVA Senne. Ziel sei es, so Michael Gugat vom Bündnis, "den Rechtsextremen so wenig Raum zu geben wie möglich".

Wiebke Esdar spricht ebenfalls davon, die Räume eng machen zu wollen. Gleichzeitig wolle man aber Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich halten und unterbinden, dass die Neonazis durch die Fußgängerzone ziehen könnten.

Das Bündnis appelliere an die Stadtgesellschaft, sich den Aktionen gegen die Rechtsextremisten anzuschließen, sich gegen die, so Wiebke Esdar, "aufgeheizte politische Stimmung" zu wenden. Man müsse erneut ein Zeichen setzen, die Deutungshoheit nicht Rechtspopulisten überlassen, ergänzt Rees. Michael Gugat wünscht sich, dass am 10. November in Bielefeld "Tausende mobilisiert werden können, die sich so gegen Rechts zur Wehr setzen".

In einem ersten Schritt will das Bündnis gegen Rechts Unterschriften sammeln für den Aufruf unter der Überschrift "Faschismus und Holocaust-Leugnung sind keine Meinung, sondern Verbrechen". Listen liegen im Haus der Kirche an der Markgrafenstraße aus. Sich als Unterzeichner registrieren lassen kann man aber auch per Mail an bielefeld_stellt_sich-quer@yahoo.de.

Es habe bereits ein erstes Kooperationsgespräch mit der Polizei gegeben, dem weitere folgen würden. Letzte Absprachen zu Kundgebungen und Mahnwachen am 10. November sollen in einem Plenum getroffen werden, das am 29. Oktober ab 19.30 Uhr öffentlich im Haus der Kirche tagt.

_______________________________________________


Evangelischer Pressedienst - Landesdienst West, 04.10.2018:

Bündnis will gegen Kundgebung für Holocaust-Leugnerin protestieren

Bielefeld (epd). Das Bielefelder Bündnis gegen Rechts ruft zu Protesten gegen einen Aufzug von Neonazis zum 90. Geburtstag der verurteilten Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck auf. Am 10. November in Bielefeld sind mehrere Mahnwachen und Kundgebungen geplant, wie der Bielefelder Grünen-Politiker Klaus Rees vom Bündnis am Donnerstag ankündigte. Ziel sei es, mit neun angemeldeten Mahnwachen den Raum, den Neonazis besetzen können, möglichst engzumachen, erläuterte Rees. Die Bürger seien dazu aufgerufen, gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus ein deutliches Zeichen zu setzen, sagte Rees. Die Veranstalter erwarten mehrere tausend Teilnehmer zu den Gegenveranstaltungen.

Mahnwachen sind unter anderem vor den Stelen am Hauptbahnhof geplant, die an die Deportationen von Juden in Vernichtungslager erinnern. Eine weitere Mahnwache ist vor dem Gedenkstein für die abgebrannte Bielefelder Synagoge angemeldet. Kundgebungen sind zudem auf mehreren öffentlichen Plätzen wie auf dem Rathaus-Vorplatz geplant. Ein Aufruf unter dem Titel "Faschismus und Holocaust-Leugnung sind keine Meinung, sondern ein Verbrechen" soll von Vertretern aus Politik, Gewerkschaften und Religionsgemeinschaften unterzeichnet werden, wie Rees erläuterte. Das Bielefelder Bündnis gegen Rechts ist ein Zusammenschluss von Gruppen aus Politik, Kirchen und Vereinen.

Haverbeck war im Mai in ihrem Wohnort im ostwestfälischen Vlotho festgenommen worden. Seitdem verbüßt sie in Bielefeld eine zweijährige Haftstrafe wegen Volksverhetzung, die vom Landgericht Verden verhängt wurde. Eine weitere Freiheitsstrafe durch das Detmolder Landgericht über 14 Monate wurde inzwischen rechtskräftig. Haverbeck hatte unter anderem bestritten, dass das Konzentrationslager Auschwitz ein Vernichtungslager war. Für die rechtsextreme Partei "Die Rechte" sollte sie als Spitzenkandidatin für die Europawahl 2019 kandieren.

In der Vergangenheit hatte Haverbeck zusammen mit ihrem inzwischen gestorbenen Mann Werner Georg Haverbeck das "Collegium Humanum" in Vlotho als Treffpunkt für Holocaust-Leugner und Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet geleitet. Die in den 60er Jahren gegründete rechtsextreme Vereinigung wurde 2008 verboten.

_______________________________________________


Neue Westfälische Online, 12.05.2018:

Demos von Neonazis und Haverbeck-Gegnern

Polizei setzt 100 "Linke" fest / Zwei Polizisten sollen von Teilnehmern aus der linken Szene verletzt worden sein / Spontane Demo in der Innenstadt

Von Jens Reichenbach, Lieselotte Hasselhoff und Björn Vahle

Bielefeld. Etwa 350 bis 450 rechtsextreme Demonstranten haben am Nachmittag im Bielefelder Ortsteil Quelle gegen die Inhaftierung der rechtskräftig verurteilten Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck protestiert. Ihnen standen am Queller Bahnhof und später auch an der Justizvollzugsanstalt 500 bis 600 Gegendemonstranten gegenüber.

Haverbeck (89) sitzt derzeit im geschlossenen Vollzug der JVA Brackwede, dem Zielort der Neonazis. Die Polizei war mit mehreren Hundertschaften, einer Reiterstaffel sowie Ermittlern von Kripo und Staatsschutz im Einsatz und begleitete die beiden Demonstrationszüge. Oberstes Ziel: Ein Aufeinandertreffen zu verhindern. Die Polizei sprach auf Seiten des "Bündnis gegen Rechts" sogar von 600 Teilnehmern, bei den Neonazis stieg die Zahl während des Marsches von 350 auf 450 Personen.

Einige polizeibekannte und vorbestrafte, hochrangige Vertreter der Neonazi-Szene wie auch mehrere Geschichtsrevisionisten waren dem Aufruf der rechtsextremen Partei "Die Rechte" zu dem Protestmarsch nach Bielefeld gefolgt. Nach Angaben des Staatsschutzes wurden "einige führende Köpfe der rechten Szene" bei der Kundgebung identifiziert.

Dort wurde behauptet, Haverbeck habe sich nichts zu Schulden kommen lassen, außer ihre Meinung gesagt zu haben. Sie hatte wiederholt behauptet, dass das Konzentrationslager Auschwitz kein Vernichtungslager, sondern ein Arbeitslager gewesen sei.

Schlagstockeinsatz: Auseinandersetzung zwischen Polizei und Vermummten

Die vom Bielefelder "Bündnis gegen Rechts" organisierte Gegendemo hielt ihrerseits dagegen und zählte auf, welche Straftaten die frühere Leiterin des inzwischen verbotenen "Collegium Humanum" in der Vergangenheit begangen habe. Anwesend waren viele Vertreter von Politik, Kirche und Vereinen, um ein deutliches Zeichen gegen die Ikonisierung der 89-jährigen Holocaust-Leugnerin durch Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet zu setzen.

Gegen 14.30 Uhr und 15 Uhr zogen beide Demonstrationen auf getrennten Routen zur JVA, wo jeweils in gegenseitiger Sichtweite die Abschlusskundgebungen gehalten wurden. Zwischen 17.15 und 17.40 Uhr beendeten beide Gruppen ihre Demonstrationen. Nach Angaben der Polizei verlief beides friedlich und ohne besondere Vorkommnisse.

Auf der Anreise zur Gegendemo war es allerdings gegen 13 Uhr am Bahnhof Brackwede zu Auseinandersetzungen zwischen Einsatzkräften der Polizei und etwa 100 Anhängern der linken Szene gekommen. Die Polizei schildert: "Teilnehmer dieser Gruppe hatten sich teilweise vermummt und suchten unter Einsatz von Hiebwaffen die Konfrontation mit der Polizei. Die Polizei setzte dagegen Schlagstöcke und Pfefferspray ein."

Zwei verletzte Polizisten, eine spontane Demo in der Innenstadt

Zwei Polizeibeamte wurden dabei leicht verletzt, blieben aber dienstfähig, hieß es von der Polizei. Im Anschluss kontrollierten die Beamten die gesamte 100-köpfige Gruppe, die in großen Teilen der Antifa-Szene angehörte. Bei diesen Kontrollen fand die Polizei diverse gefährliche Gegenstände, darunter Pfefferspray, Schutzbewaffnung, Hiebwaffen, Pyrotechnik und Vermummungsmaterial. Alle Gegenstände wurden sichergestellt. Die Gruppe stieß anschließend nicht mehr zur Gegendemo.

Im Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlichte die Polizei ein Bild, auf dem diese "Waffen, Pyrotechnik und Vermummungsgegenstände" zu sehen sein sollen. Sichtbar sind Mundschütze, Schlauchschals und Handschuhe.

Zahlreiche Teilnehmer warfen der Polizei vor, die Anreise der Gegendemonstranten zu behindern und teilweise auf Unbeteiligte mit Stöcken und Pfefferspray losgegangen zu sein.

Schließlich wurde gegen zwei Personen Strafanzeige wegen Widerstands gegen Polizeibeamte erstattet. Vier Personen wurden vorläufig festgenommen und in Gewahrsam genommen, berichtet die Polizei.

Klaus Rees, Sprecher des "Bündnis gegen Rechts", bedauerte, dass diejenigen unter den Kontrollierten, denen nichts vorzuwerfen war, "nicht mehr die Möglichkeit gehabt haben, rechtzeitig zu unserer Demo zu stoßen". Deshalb entschieden sich die Betroffenen im Anschluss zu einer spontanen Demonstration durch die Bielefelder Innenstadt. Nach Ankunft der Gruppe mit der Stadtbahn am Adenauerplatz ging es gegen 17.15 Uhr von der Kunsthalle durch die Fußgängerzone zum Hauptbahnhof, wo sich die Gruppe am frühen Abend zerstreute.

Die 89-jährige Haverbeck war am Dienstag in Vlotho verhaftet worden, nachdem sie eine Haftstrafe im Gefängnis in Bielefeld nicht angetreten hatte. Wegen Volksverhetzung war sie zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt worden. Wie berichtet, muss sich auf Grund von Flucht- und Wiederholungsgefahr die Haft im geschlossenen Vollzug verbüßen.

Information / Großaufgebot der Polizei

Die Polizei benötigte zum Schutz der beiden Demonstrationen mehrere Einsatzhundertschaften, die an Himmelfahrt in Quelle und später auch in der Bielefelder Innenstadt die Demos begleiteten.

Darüber hinaus wurde eine Reiterstaffel aus dem Ruhrgebiet und ein Polizeihubschrauber eingesetzt.

Der Verkehrsdienst der Polizei Bielefeld übernahm die zahlreichen nötigen Sperrungen in Quelle und Ummeln, war aber auch am späten Nachmittag in der Innenstadt im Einsatz.

Außerdem waren Ermittler der Kripo und des für politische Straftaten zuständigen Staatsschutzes im Einsatz.

Bildunterschrift: Neonazis demonstrieren für Ursula Haverbeck - darunter auch hochrangige Szene-Vertreter wie Thomas Wulff oder Sylvia Stolz.

Bildunterschrift: Spontane Antifa-Demo vor dem Hauptbahnhof nach dem Vorfall im Bahnhof Brackwede.

_______________________________________________


Unvollständige Chronologie zu Ursula Haverbeck-Wetzel:


Am 10. November 2018 wird eine Demonstration "Freiheit für Ursula Haverbeck: Geburtstagsdemo am 10. November in Bielefeld!", zum 90. Geburtstag (8. November 1928) der (inhaftierten) Antisemitin beworben.

Am 3. September 2018 verlautbarten Neonazis im Internet, dass die am 12. September 2018 terminierte Berufungsverhandlung gegen Ursula Haverbeck-Wetzel am Landgericht Hamburg aufgehoben worden sei.

Am 3. September 2018 verurteilte das Amtsgericht Verden "Reichsbürger" Rigolf Hennig, wegen vierfacher Volksverhetzung in der "Stimme des Reiches" in 2016, 2017, zu einer Bewährungsstrafe von 15 Monaten.

Am 3. September 2018 beteuerte der einschlägig vorbestrafte Holocaust-Leugner Rigolf Hennig, vor dem Amtsgericht Verden wahrheitswidrig, sich von sämtlicher publizistischer Tätigkeit zurückgezogen zu haben.

In der vierten Augustwoche kündigte Neonazi Thorsten Heise an, in seiner Zeitschrift: "Volk in Bewegung - Der Reichsbote" künftig der Holocaust-Leugnerin "Ursula Haverbeck eine Stimme aus der Haft zu geben".

In der vierten Augustwoche kündigte der "Reichsbürger" Rigolf Hennig, in der Postille "Volk in Bewegung - Der Reichsbote", eine künftige Zusammenarbeit von "Volk in Bewegung" mit der "Stimme des Volkes" an.

Am 30. Juli 2018 wurde der Aufruf - "Freiheit für Ursula Haverbeck: Geburtstagsdemo am 10. November in Bielefeld!" - im Internet veröffentlicht, der Auftakt ist danach um 13.00 Uhr am Bielefelder Hauptbahnhof.

Am 14. Juli 2018 schwadronierten Neonazis im Internet - das "System" plane für Ursula Haverbeck-Wetzel - aus der "Kerkerzelle" - eine fünftägige "Todesfahrt", zum Prozess am 12. September 2018 in Hamburg.

Am 22. Juni 2018 beschloss das Bundesverfassungsgericht - die Leugnung des NS-Völkermordes sei nicht durch Meinungsfreiheit geschützt - nahm eine Verfassungsbeschwerde Ursula Haverbeck-Wetzels nicht an.

Am 21. Juni 2018 wurde ein jüdischer Mann am Rande der "Solidaritätskundgebung für Ursula Haverbeck" von "Die Rechte" in Dortmund von einem Neonazi aus Schwelm (21) antisemitisch beleidigt und gestoßen.

Am 30. Mai 2018 verwarf das OLG Hamm die Revision der Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel, gegen ein Berufungsurteil (Landgericht Detmold, 28. November 2017) als: "unbegründet" (4 RVs 37/18).

Am 21. Mai 2018 entrollten Neonazis - aus OWL und Ruhrgebiet - beim Fußballspiel: "FC Gütersloh 2000" gegen "Hammer Spielvereinigung" (Oberliga Westfalen) ein Transparent: "Freiheit für Ursula Haverbeck".

Am 17. Mai 2018 kürzte das Landgericht Verden im Prozess gegen Rigolf Hennig ("Stimme des Reiches") die damaligen 18 Monate Haft, Amtsgericht Verden, 13. April 2017, auf 14, setzte sie zur Bewährung aus.

Am 10. Mai 2018 nahmen Mitglieder der (ehemaligen) "Einheit Hermannsland" der verbotenen "HDJ", um "Einheitsführer" Gerd Ulrich, an der Bielefelder Neonazi-Demonstration "Freiheit für Ursula Haverbeck" teil.

Am 10. Mai 2018 demonstrierten, im Bielefelder Ortsteil Quelle, 450 Neonazis gegen die Inhaftierung der rechtskräftig verurteilten Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel ("Freiheit für Ursula Haverbeck!").

Am 7. Mai 2018 wurde die rechtskräftig verurteilte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel in Vlotho verhaftet und in die JVA Bielefeld-Brackwede gebracht, da sie die Haftstrafe zum 2. Mai 2018 nicht antrat.

Am 6. Mai 2018 erwirkte die Staatsanwaltschaft Verden einen Haftbefehl, gegen Ursula Haverbeck-Wetzel, da sie, nach Rechtskraft eines Urteils - der Aufforderung zum Haftantritt am 2. Mai 2018 nicht gefolgt war.

In der vierten Aprilwoche 2018 erschien als Nachfolgepublikation der "Stimme des Reiches" die "Nr. 2" der "Stimme des Volkes" ("11. Jahrgang, Nr. 2 Verden, März - Mai 2018"), herausgegeben von Rigolf Hennig.

Am 25. April 2018 berichtet die "Kreiszeitung", dass gegen Rigolf Hennig eine Volksverhetzungs-Anklage, zum Amtsgericht Verden zur "Stimme des Reiches" - vier Ausgaben in 2016 sowie 2017 -, erhoben wurde.

Seit dem 20. April 2018 liegt laut der Staatsanwaltschaft Verden ein amtsärztliches Gutachten vor, das die Haftfähigkeit der (verurteilten) Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel (1928), Vlotho, bescheinigt.

Am 16. April 2018 fand im Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung eine Hausdurchsuchung bei Rigolf Hennig in Verden wegen der "Stimme des Volkes" (Nachfolgepublikation der "Stimme des Reiches") statt.

Am 1. April 2018 wurde die notorische Antisemitin Ursula Haverbeck-Wetzel - beim 9. Bundesparteitag der Neonazi-Partei "Die Rechte" - auf den Listenplatz 1 zur Wahl des Europaparlaments im Mai 2019 gewählt.

Am 23. März 2018 wurde die neonazistische sowie volksverhetzende Internetseite - "Solidarität mit Ursula Haverbeck" auf dem Sozialen Netzwerk "Facebook", nach zwei vorhergehenden Sperrungen, abgeschaltet.

In der zweiten Märzwoche 2018 erschien als Nachfolgepublikation der antisemitischen sowie den Holocaust leugnenden "Stimme des Reiches" die "Stimme des Volkes" ("1. Jahrgang, Nr. 1 Verden, Frühjahr 2018").

Am 6. März 2018 veröffentlichte der Holocaust-Leugner Gerhard Ittner ein Video, dass die Vorbereitungen des Interviews, von Nikolai Nerling mit Ursula Haverbeck-Wetzel, 3. März 2018 in Eisenach, dokumentiert.

Am 5. März 2018 veröffentlichte der Berliner "Volkslehrer" Nikolai Nerling auf "YouTube" ein Gespräch, das er mit der notorischen Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel am 3. März 2018 in Eisenach führte.

Am 5. März 2018 teilte die Staatsanwaltschaft Verden (auf Anfrage) mit - dass die rechtskräftig verurteilte Ursula Haverbeck-Wetzel einen " ... Antrag auf Haftverschonung wegen Haftunfähigkeit gestellt ... " habe.

Am 3. März 2018 abends hielt die, rechtskräftig zu einer Haftstrafe verurteilte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel (aus Vlotho), in der "NPD"-Parteizentrale "Flieder Volkshaus" in Eisenach einen Vortrag.

Am 3. März 2018 war in Eisenach ein "Vortrags- und Liederabend" mit der rechtskräftig zu einer Haftstrafe verurteilten Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel, sowie dem "Liedermacher Torstein" beworben.

Am 1. März 2018 teilten Neonazis im Internet mit, dass über die "Haftfähigkeit" der rechtskräftig zu einer Haftstrafe verurteilten Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel aus Vlotho, "noch entschieden wird".

Am 24. Februar 2018 hielt die, rechtskräftig verurteilte, notorische Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel aus Vlotho, nach ihrer Abreise aus Lingen, den beworbenen Vortrag, mit Hilfe einer Live-Schaltung.

Zum am 24. Februar 2018 beworbenen Vortrag von Ursula Haverbeck-Wetzel ("Balladenabend" mit: "Duo Zeitnah", "Nahkampf", "F.i.e.L") in Lingen - erhielt die Antisemitin Meldeauflagen von der Polizei Herford.

Am 23. Februar 2018 hob das Soziale Netzwerk "Facebook" die am 16. Februar 2018 vollzogene, erneute, Sperrung der antisemitischen, neonazistischen Internetseite "Solidarität mit Ursula Haverbeck" wieder auf.

Am 20. Februar 2018 wurde - die zuvor am 17. Februar 2018 aus dem Netz genommene - neonazistische Internetseite "ursula-haverbeck.info", wieder (mit zahlreichen volksverhetzenden Artikeln) online gestellt.

Am 17. Februar 2018 wurde die, von Markus Walter, Vorsitzender des "Kreisverband Rhein-Erft" der Partei "Die Rechte", verantwortete neonazistische, antisemitische Internetseite "ursula-haverbeck.info" gelöscht.

Am 16. Februar 2018 wurde die neonazistische, antisemitische Website "Solidarität mit Ursula Haverbeck" von "Facebook" - nach dem 17. Dezember 2017 - aufgehoben, am 18. Dezember 2017 - erneut gesperrt.

Am 12. Februar 2018 vermeldeten Neonazis im Internet, das OLG Celle habe die Revision der notorischen Antisemitin Ursula Haverbeck-Wetzel - Verurteilung des Landgerichts Verden, 28. August 2017, verworfen.

Am 3. Februar 2018 hielt die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel (aus Vlotho) im - Leubsdorfer Ortsteil Hohenfichte, Landkreis Mittelsachsen - per Videokonferenz, vor rund 250 Neonazis, einen Vortrag.

Am 3. Februar 2018 erteilte die Polizei der Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel (aus Vlotho) für einen geplanten Vortrag im - Leubsdorfer Ortsteil Hohenfichte - Landkreis Mittelsachsen - ein Redeverbot.

Am 30. Januar 2018 verwarf das OLG in Celle die Revision der notorischen Antisemitin: Ursula Haverbeck-Wetzel, Vlotho, gegen ein Urteil des Landgerichts Verden (28. August 2017) - Aktenzeichen: 3 Ss 50 / 17.

Am Abend des 18. Dezember 2017 hob das Soziale Netzwerk Facebook - die erst am 17. Dezember 2017 verhängte Sperrung der volksverhetzenden Internetseite - "Solidarität mit Ursula Haverbeck" - wieder auf.

Am 17. Dezember 2017 wurde "Solidarität mit Ursula Haverbeck" auf Facebook, auf der am 18. Dezember 2017 - ein Mikrofon von Michael Regener für die Holocaust-Leugnerin versteigert werden sollte - gesperrt.

Am 13. Dezember 2017 veröffentlichte der "Kreisverband Rhein-Erft" der Kleinstpartei: "Die Rechte" einen Artikel zur - "Solidaritätsveranstaltung für Ursula Haverbeck" - am 9. Dezember 2017, im Rhein-Erft-Kreis.

Am 11. Dezember 2017 veröffentlichte der vorbestrafte Holocaust-Leugner Gerhard Ittner einen "Nachruf", für "Kamerad" Reinhold Leidenfrost: ehemaliger "Schriftleiter" der antisemitischen "Stimme des Reiches".

Am 9. Dezember 2017 fand eine "Solidaritätsveranstaltung für Ursula Haverbeck" der Partei "Die Rechte", "Kreisverband Rhein-Erft", auch mit einem Redebeitrag des Neonazis Sascha Krolzig, im Rheinland, statt.

Am 28. November 2017 verurteilte das Landgericht Detmold die (vorbestrafte) Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel (aus Vlotho) wegen - zweifacher - Volksverhetzung zu einer Haftstrafe von 14 Monaten.

In der vierten Novemberwoche 2017 erschien die - Ausgabe "10. Jahrgang, Nr. 5" - der volksverhetzenden "Stimme des Reiches" - Artikel: Ursula Haverbeck-Wetzel, Rigolf Hennig, Ulf Bergmann, Konrad Windisch.

Am 5. November 2017 veröffentlichte der "Kreisverband Rhein-Erft" der Neonazi-Partei "Die Rechte" eine - "Solidaritätsveranstaltung für Ursula Haverbeck" - am 9. Dezember 2017, als Flyer auf ihrer Internetseite.

Am 28. August 2017 reduzierte das Landgericht Verden im Berufungsverfahren (Amtsgerichts Verden vom 21. November 2016) gegen Ursula Haverbeck-Wetzel aus Vlotho, das Urteil auf zwei Jahre Freiheitsstrafe.

In der zweiten Augustwoche 2017 erschien die - Ausgabe "10. Jahrgang, Nr. 3/4" - der volksverhetzenden "Stimme des Reiches", Artikel von Rigolf Hennig, Ursula Haverbeck-Wetzel, Gerd Honsik und Arnold Höfs.

Für den 8. Juni 2017, um 12.30 Uhr, ist eine erste Berufungsverhandlung gegen die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel aus Vlotho wegen Volksverhetzung - vor dem Landgericht Detmold - terminiert.

Am 24. April 2017 verurteilte das Landgericht Lüneburg den Holocaust-Leugner Arnold Höfs - fünf Monate Haft wegen Volksverhetzung -, da er am 21. April 2015 beim Oskar Gröning-Prozess Flugblätter verteilte.

Am 13. April 2017 verurteilte das Amtsgericht Verden den "Reichsbürger" Rigolf Hennig - auch infolge von Artikeln in der "Stimme des Reiches" - wegen achtfacher Volksverhetzung - zu 18 Monaten Freiheitsstrafe.

Am 3. April 2017 begann am Amtsgericht Verden erneut ein Prozess wegen Volksverhetzung gegen Rigolf Hennig, da er laut Anklage zu den Herausgebern der antisemitischen "Stimme des Reiches" gehören soll.

In der ersten Woche des März 2017 ist eine weitere Ausgabe der antisemitischen, und volksverhetzenden "Stimme des Reiches" - auch mit Beiträgen von Rigolf Hennig und Ursula Haverbeck-Wetzel - erschienen.

Am 17. Februar 2017 wurde die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel wegen Volksverhetzung, zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten - wiederum ohne Bewährung - vom Amtsgericht Detmold verurteilt.

Am 21. November 2016 wurde Ursula Haverbeck-Wetzel aus Vlotho wegen mehrfacher Volksverhetzung in der "Stimme des Reiches", vom Schöffengericht Verden zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt.

Am 13. November 2016 leugnete die vorbestrafte 88-jährige Ursula Haverbeck-Wetzel aus Vlotho in dem auf ihrer Internetseite neu veröffentlichten Beitrag "Das Recht in der Krise" wieder einmal den Holocaust.

Am 8. November 2016 solidarisierte sich erneut der "Kreisverband Ostwestfalen-Lippe", der Neonazi-Partei "Die Rechte" mit der Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel (88) - als "Vorbild und Vorkämpferin".

Am 6. November 2016 erzählte die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel beim "Lesertreffen" der Zeitschrift "Volk in Bewegung - Der Reichsbote" zum Thema: "Dankendes Gedenken an die Vorkämpfer".

In der ersten Novemberwoche 2016 wurde die Nachfolgepublikation der "Stimme des Reiches", erneut als vertuschender "Persönlicher Brief von Ursula Haverbeck, D-32602 Vlotho - November 2016" veröffentlicht.

Am 28. Oktober 2016 verteidigte "AfD"-Fraktionsvorsitzender im Thüringer Landtag Björn Höcke, auf einer Kundgebung in Gera, die am 11. Oktober 2016 verurteilte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel.

Am 11. Oktober 2016 wurde die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel - vor dem Amtsgericht Bad Oeynhausen wegen Volksverhetzung in vier Fällen wiederum zu einer (elfmonatigen) Haftstrafe verurteilt.

Am 2. September 2016 betreute Anna-Maria Ulrich aus Berlebeck, Akteurin der verbotenen "Heimattreuen Deutschen Jugend", Ursula Haverbeck-Wetzel, während ihres Gerichtsverfahrens am Amtsgericht Detmold.

Am 2. September 2016 wurde die (vorbestrafte) Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel aus Vlotho vor dem Amtsgericht Detmold wegen Volksverhetzung zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt.

Am 30. Januar 2016 leugnete die 87-jährige Ursula Haverbeck-Wetzel aus Vlotho auf einer Veranstaltung des "Hoffmann-von-Fallersleben-Kreis" in einer Gaststätte in Berlin-Lichtenrade abermals den Holocaust.

Am 12. November 2015 wurde die 87-jährige Ursula Haverbeck-Wetzel aus Vlotho, von einem Hamburger Amtsgericht wegen Volksverhetzung in zwei Fällen zu zehn Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt.


zurück