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Veranstaltung / Nachrichten
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30.06.2012 :
Tages-Chronologie von Samstag, 30. Juni 2012
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Veranstaltungskalender:
- Samstag, 30. Juni 2012 von 14.00 bis 20.00 Uhr -
7. Internationales Kulturfest "Bad Nenndorf ist bunt"
- Informationen unter: www.bad-nenndorf-ist-bunt.com
Veranstaltungsort:
Kurpark
31542 Bad Nenndorf
Künstlerinnen und Künstler:
Bad Nenndorf Boys - Pannoia, The Batz - Big Band des GBN - Ayassa
Spaß, Essen und Trinken ...
Torwandschießen - Kinderschminken - Kulinarisches (Internationale Spezialitäten) - Küchenbufett - Hüpfburg - Spielmobil - Kinder-Tanz - Akrobatik - Indischer Tanz - Türkische Folklore - HipHop-Dance - Informationsstände ...
Das Kulturfest wird veranstaltet von: Bad Nenndorf ist bunt - Bündnis gegen Rechtsextremismus e.V. und Deutscher Gewerkschaftsbund - Region Niedersachsen-Mitte.
Eine Aktion im Rahmen von "Schaumburg ist bunt" - Schirmherr: Landrat Jörg Farr.
Spendenkonto:
Bad Nenndorf ist bunt - Bündnis gegen Rechtsextremismus e.V.
Hannoversche Volksbank
Kontonummer: 647140400
BLZ: 251 900 01
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www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Samstag, 30. Juni 2012
Am 1. Juli 2012 berichtet die Gästeführerin Lotti Wagener während des Rundganges "Juden in Stadthagen" über die Geschichte der Jüdischen Gemeinde bis zum Ersten Weltkrieg.
Heute findet das 7. Internationales Kulturfest "Bad Nenndorf ist bunt" von 14.00 bis 20.00 Uhr im Kurpark statt.
Am 29. Juni 2012 zeigte das Bielefelder Lichtwerk Kino in Anwesenheit des Regisseurs Peter Ohlendorf den Dokumentarfilm "Blut muss fließen - Undercover unter Nazis".
Am 20. Juni 2012 forderte der Caritasverband für das Erzbistum Paderborn anlässlich der Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts eine Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes.
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Stadthagen: Spuren Jüdischen Lebens - Themen-Spaziergang
Am 1. Juli 2012 berichtet die Gästeführerin Lotti Wagener während des Rundganges "Juden in Stadthagen" über die Geschichte der Jüdischen Gemeinde bis zum Ersten Weltkrieg. Darüber berichtet heute, am 30, Juni 2012, das Schaumburger Wochenblatt.
Aufgesucht werden demnach unter anderem die ehemalige Synagoge, der Friedhof und Häuser, in denen Jüdinnen und Juden lebten.
Am 27. Juni 2012 gab der Förderverein "Ehemalige Synagoge Stadthagen" bekannt, dass gegenwärtig noch das Geld für die Sanierung und den Ausbau der ehemaligen Stadthäger Synagoge fehlt.
Die ehemalige Synagoge ist ein Erinnerungs- und Lernort. Sie lebt durch Ausstellungen, Konzerte und Lesungen.
Als Anfang 2007 ein Schaumburger Künstler anregte, ein zentrales Denkmal für die jüdischen Opfer im Landkreis Schaumburg zu errichten, entspann sich eine intensive öffentliche Diskussion.
Unter der Leitung der Schaumburger Landschaft wurde eine Projektgruppe gebildet, die drei große Veranstaltungen in Stadthagen organisierte. Als vor Beginn der Diskussion bekannt wurde, dass die ehemalige Synagoge als Warenlager nicht weiter benötigt wurde, rückte sie in das Zentrum der Überlegungen.
Am Ende wurde in einem breiten Konsens empfohlen, dass die Synagoge zu einem Dokumentations-, Gedenk- und Lernort über die NS-Herrschaft und ihre Opfer in Schaumburg umgebaut und dass alle schon bestehenden Erinnerungsorte im Landkreis vernetzt werden sollen. Mit einem einstimmigen Beschluss bestätigte der Rat der Stadt Stadthagen diese Vorschläge.
Informationen im Internet: www.stadthagen-synagoge.de
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Bad Nenndorf: 7. Internationales Kulturfest
Heute, am 30. Juni 2012, findet das 7. Internationales Kulturfest "Bad Nenndorf ist bunt" von 14.00 bis 20.00 Uhr im Kurpark statt. Darüber berichtet aktuell das Schaumburger Wochenblatt.
Protest gegen neonazistischen "Trauermarsch"
Am 4. August 2012 wollen Neonazis in Bad Nenndorf wieder ihre jährliche nationalsozialistische Propagandafeier, genannt "Trauermarsch", ausrichten.
Unter anderem der Deutsche Gewerkschaftsbund - Region Niedersachsen-Mitte, "Bad Nenndorf ist bunt - Bündnis gegen Rechtsextremismus" und die Jüdische Gemeinde Bad Nenndorf rufen zu einer Demonstration um 10. 30 Uhr auf, der Auftakt ist in der Bornstraße. Eine Abschlusskundgebung ist um 12.00 Uhr am Gedenkstein für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus aus Bad Nenndorf in der Kurhausstraße.
Informationen im Internet: www.bad-nenndorf-ist-bunt.com
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Bielefeld: "Blut muss fließen - Undercover unter Nazis" - Filmvorführung
Am 29. Juni 2012 zeigte das Bielefelder Lichtwerk Kino in Kooperation mit Arbeit und Leben Bielefeld e.V. sowie der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Detmold in Anwesenheit des Regisseurs Peter Ohlendorf den Dokumentarfilm "Blut muss fließen - Undercover unter Nazis". Darüber berichten heute, am 30. Juni 2012, die Neue Westfälische und das Westfalen-Blatt.
Informationen unter:
www.aulbi.de
www.ake-bildungswerk.de/index.php?menid=299
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Kreis Paderborn / Berlin: Caritas fordert Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes
Am 20. Juni 2012 forderte der Caritasverband für das Erzbistum Paderborn anlässlich der Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts eine Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes. Darüber berichtet heute, am 30. Juni 2012, Radio Westfalica.
"Ein Existenzminimum unter einem anderen Existenzminimum zu definieren, ist nicht akzeptabel", sagte demnach Heribert Krane vom Diözesan-Caritasverband Paderborn. Er erwarte, dass das Gericht die niedrigen Leistungen nach der Sommerpause als verfassungswidrig beurteilen wird. "Eine Entscheidung ist längst überfällig", so Krane . "Die Leistungen wurden seit 1993 nicht einmal angehoben. Sie können kein menschenwürdiges Leben gewährleisten."
Der Deutsche Caritasverband (DCV) fordert seit Jahren die Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes. Seit seiner Einführung wird es als Verstoß gegen die Menschenrechte kritisiert. Seitens des zuständigen Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wurde die jährliche gesetzlich vorgeschriebene Anpassung der Leistungshöhe seit 1993 noch nicht einmal vorgenommen. Mittlerweile liegt die Höhe der Leistungen, die für Asylsuchende in diesem Gesetz festgeschrieben sind, zwischen 30 und 47 Prozent unter dem Niveau des Existenzminimums, wie es in der Sozialhilfe und der Grundsicherung für Arbeitssuchende festgeschrieben ist. Hinzu kommt das Sachleistungsprinzip des Asylbewerberleistungsgesetzes, das der Deutsche Caritasverband als "diskriminierend und integrationshemmend" bezeichnet. Auch die Anwendung dieses Prinzips, das einen Vorrang von Sachleistungen vor Geldleistungen vorsieht, greife unverhältnismäßig in die Grundrechte ein.
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Artikel-Einträge in der Datenbank:
Schaumburger Wochenblatt, 30.06.2012:
Stadtrundgang
Schaumburger Wochenblatt, 30.06.2012:
Internationale Begegnungen mit Musik, Tanz und Buffet / Heute findet das siebte Kulturfest im Kurpark statt / Landrat ist Schirmherr
Westfalen-Blatt, 30.06./01.07.2012:
Reise in die Neonazi-Szene / Dokumentarfilm zeigt verdeckt gedrehte Aufnahmen von Konzerten mit rechtem Liedgut
Neue Westfälische, 30.06./01.07.2012:
Filmischer Kampf gegen Nazi-Musik / Dokumentation zeigt die Gefahr rechter Konzerte
Radio Westfalica, 30.06.2012:
Mehr Geld für Asylbewerber?
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Schaumburger Wochenblatt, 30.06.2012:
Stadtrundgang
Stadthagen. Im Rahmen des Weserbergland-Sommers 2012 findet am Sonntag, den 1. Juli 2012 um 14 Uhr ein Stadtrundgang mit dem Thema "Juden in Stadthagen" statt. Im Jahre 1431 wurden in Stadthagen erste jüdische Bewohner erwähnt. Die Gästeführerin Lotti Wagener berichtet während des Rundganges Interessantes über die wechselhafte Geschichte der Juden in Stadthagen bis zum Ersten Weltkrieg. Aufgesucht werden unter anderem die ehemalige Synagoge, die Grabstätten und Häuser, in denen Juden lebten. Treffpunkt ist die Tourist-Information, Am Markt 1 in Stadthagen. Die Kosten betragen 3 Euro pro Person.
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Schaumburger Wochenblatt, 30.06.2012:
Internationale Begegnungen mit Musik, Tanz und Buffet / Heute findet das siebte Kulturfest im Kurpark statt / Landrat ist Schirmherr
Bad Nenndorf (Ka). Am heutigen Samstag findet in der Zeit von 14 Uhr bis 20 Uhr das 7. Internationale Kulturfest im Kurpark statt. Der Veranstalter, das Bündnis "Bad Nenndorf ist bunt" und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Region Niedersachsen-Mitte halten ein buntes und abwechslungsreiches Programm mit viel Musik, Tanz, Informationen, Kulinarik und Kinder-Vergnügen bereit. Unter der Schirmherrschaft von Landrat Jörg Farr gestalten verschiedene internationale Kulturen ein Fest für alle kleinen und großen Bürger. Musikalisch und unterhaltsam rahmen die Bad Nenndorf Boys, das Pannonia Ensemble, die Theaterformation "The Batz", Ayassa und die Big Band des Gymnasiums die Veranstaltung. Türkische Folklore, Indische Tänze, Hipp Hopp- und Line Dance-Darbietungen runden das Kulturfest harmonisch und schwungvoll ab. Spezialitäten aus aller Welt und ein großes Kuchenbuffet laden zum Probieren, Schlemmen und Genießen ein. Gemeinsames Feiern, Tanzen, Essen und Unterhalten verbindet die Länder und vereint die Menschen. Die jüngsten Besucher können ihren Bewegungsdrang beim Torwandschießen und auf der Hüpfburg ausleben und bringen beim Kinderschminken viel Farbe in das Open Air-Fest.
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Westfalen-Blatt, 30.06./01.07.2012:
Reise in die Neonazi-Szene / Dokumentarfilm zeigt verdeckt gedrehte Aufnahmen von Konzerten mit rechtem Liedgut
Von Janina Kröger
Bielefeld (WB). Die Besuche des Journalisten Thomas Kuban bei Konzerten der rechten Szene sind wie eine Reise zu einer Propagandaveranstaltung im Dritten Reich. Mit versteckter Kamera und mit dem szenetypischen Dress verkleidet, hat er acht Jahre lang in ganz Europa die Neonazi-Szene unterwandert und damit den Regisseur Peter Ohlendorf auf sich aufmerksam gemacht. Gemeinsam haben sie einen Dokumentarfilm gedreht, der im Februar bei der Berlinale uraufgeführt wurde. Am Freitag war der Regisseur im Bielefelder "Lichtwerk" zu Gast.
Entstanden ist ein wahrhaft eindringlicher Film mit Symbolcharakter. Er zeigt Szenen, in denen Rechtsextreme den Arm zum Hitlergruß heben, "Sieg Heil" schreien und dann in Liedzeilen wie "Blut muss fließen knüppelhageldick, wir schei... auf die Freiheit dieser Judenrepublik" einstimmen. "Es werden sehr harte Textszenen benannt, die nicht romantisieren", sagt Peter Ohlendorf, dessen Besuch durch die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Detmold angeregt wurde. In vielen Liedern werde sogar zum Mord aufgerufen - an Juden, Muslimen und an anderen ethnischen Gruppen, die im Feindbild der rechten Bewegung auftauchen. Problematisch: Als Rechtsrock-Light erreiche das Gedankengut immer mehr Jugendliche. "Es ist schon in allen Musikgenres präsent, auch in Hiphop und Pop", mahnt der Regisseur. Musik, die radikalisieren soll, die jungen Leuten ein Tor zu besagter Szene öffnen soll.
Genau deshalb verfolgen Kuban und Ohlendorf keine kommerziellen Ziele. Vielmehr wollen sie für diese bedrohliche Bewegung sensibilisieren. "Die NSU wäre ohne ein entsprechendes Umfeld nicht möglich", sagt Ohlendorf. "Richtig unheimlich ist, dass Konzerte oft in Hinterzimmern von Kneipen stattfinden, und selbst die Polizei sagt nichts", kritisiert der Regisseur, der die Unterstützung von Stiftungen und Sendern vermisst. Er hofft, durch den Film und die Tatsache, dass er seinen Namen unter ein derart brisantes Werk gesetzt hat, ein Signal an die Gesellschaft zu senden: "Wenn jemand eine rassistische Bemerkung macht: Toleriert das nicht!"
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Neue Westfälische, 30.06./01.07.2012:
Filmischer Kampf gegen Nazi-Musik / Dokumentation zeigt die Gefahr rechter Konzerte
Bielefeld (lek). Es ist kein Singen, sondern Schreien. Dutzende Männer, fast alle mit Glatze, brüllen entsetzliche Parolen. Sie rufen zum Mord und zum Hass gegen Juden und Ausländer auf. Es sind Szenen aus Kneipen und Abrisshäusern im heutigen Deutschland, die nach Bekanntwerden der rechten Terrorgruppe "NSU" kaum vorstellbar wirken. Dass sie real sind, zeigt Regisseur Peter Ohlendorf in seinem Dokumentarfilm "Blut muss fließen - Undercover unter Nazis", den er in einer Bielefelder Schule und im Lichtwerk-Kino zeigte. Möglich machten die Vorführung der Verein "Arbeit und Leben" sowie die mobile Beratung gegen Rechtsextremismus.
"Der Film dokumentiert die Arbeit von Thomas Kuban", sagt Ohlendorf. Dieser ist Journalist und recherchiert seit Jahren unter den Nazis. Er kleidet sich wie die Rechten, filmt sie aber mit Knopfloch-Kamera bei ihren Konzerten.
"Fast schlimmer als diese Konzerte, bei denen die Parolen gegrölt werden, ist aber die Light-Variante der Musik", sagt Ohlendorf. Ähnlich wie die Kleidung würde sich auch die rechte Musik anderen Richtungen anpassen. "Ausländerfeindlichkeit erreicht etwa immer mehr den Hip-Hop", sagt Ohlendorf. Auf diese Gefahren will er mit seinem Film hinweisen - aus Überzeugung. Bis jetzt hat sich Ohlendorf für sein Werk mit rund 170.000 Euro verschuldet.
Um nicht Gefahr zu laufen, dass sein Film durch die intimen Einblicke Werbung für Nazis macht, zeigt Ohlendorf sein Werk nur mit Begleitung. In Bielefeld diskutierte er selbst mit den Zuschauern. "Es ist wichtig, dass danach über das Gesehene gesprochen wird", sagt auch Sabine Beinlich von "Arbeit und Leben".
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Radio Westfalica, 30.06.2012:
Mehr Geld für Asylbewerber?
Die Caritas bei uns setzt sich für ein Aus des Asylbewerberleistungsgesetzes ein. Das Bundesverfassungsgericht verhandelt eine Klage gegen das Gesetz. Es regelt, wie viel Geld Asylbewerber vom Staat bekommen. Es sei deutlich weniger, als zum Beispiel Sozialhilfeempfänger oder Hartz-IV-Empfänger erhalten, sagte ein Caritas-Sprecher. Die Asylbewerber leben damit deutlich unter dem Existenzminimum. Die Caritas hofft deshalb, dass die Verfassungsrichter das Gesetz mit ihrem Urteil im Herbst kippen.
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info@hiergeblieben.de
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