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Veranstaltungen / Nachrichten , 19.06.2012 :

Tages-Chronologie von Dienstag, 19. Juni 2012

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Veranstaltungskalender:




- Dienstag, 19. Juni 2012 um 18.00 Uhr -


Vortrag zum Thema Intersexualität

- Eine Veranstaltung im Rahmen des Festival Contre Le Racisme vom 18. bis zum 22. Juni 2012 in Paderborn


Veranstaltungsort:

Universität Paderborn
Hörsaal A6
Warburger Straße 100
33098 Paderborn

www.uni-paderborn.de


Intersex ist eine angeborene Verschiedenheit des biologischen Geschlechts, also körperliche Unterschiede des Fortpflanzungsapparates wie zum Beispiel der Hoden, des Penis, der Vulva, der Klitoris, der Eierstöcke, so wie körperliche Verschiedenheit bei sekundären Geschlechtsmerkmalen, wie Muskelmasse, Haarverteilung, Brustentwicklung und Statur.

Intersex kann aber auch Dinge miteinbeziehen, die vom Auge erstmal nicht wahrgenommen werden können, wie chromosomale und hormonelle Unterschiede. Diese Art Unterschiede manifestieren sich gewöhnlich entweder äußerlich oder innerlich in den primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen. Unterschiede im Gehirn mögen zwar sowohl Homosexualität als auch Transsexualität bedingen, aber Intersexualität ist nicht nur das Geschlecht des Gehirns allein.

Menschen werden als Intersex bezeichnet, weil gemeint wird, dass die Art der Verschiedenheiten in ihrer Anatomie zwar entweder männlich oder weiblich erscheinen, gleichzeitig aber nicht ganz männlich oder weiblich, oder überhaupt nicht männlich oder weiblich seien.

Sie haben also körperliche Unterschiede, die das anatomische Ideal der Medizin von männlich und weiblich verwirren.

Was ist nicht Intersex?

Intersex ist keine sexuelle Orientierung. Auch wenn fast alle Intersex-Menschen eine sexuelle Orientierung haben, sind sie da nicht anders als andere Menschen. Es ist nicht bekannt, ob Intersex unsere sexuelle Orientierung beeinflusst.

Intersex ist weder Gender noch Genderidentität. Gender ist eine gesellschaftliche Geschlechtsrolle. Das biologische Geschlecht von Intersex-Menschen ist grundsätzlich männlich und weiblich und ihre Rollen sind grundsätzlich Mann und Frau. Intersex-Individuen haben alle möglichen Gender, und einige auch gar kein Gender. Gender gehört im Allgemeinen zum Identitätsproblemkreis.

Intersex hingegen ist kein Identitätsproblem. Intersex ist die Verschiedenheit im anatomischen Aufbau

Intersex ist keine Krankheit, keine Störung, keine Behinderung und auch sonst nichts, was pathologisiert werden muss. Intersex ist die Verschiedenheit so wie unterschiedliche Körpergröße, Gewicht, Haarfarbe Verschiedenheiten sind.

Was wollen Intersex-Menschen?

Anerkennung der Intersex-Verschiedenheiten - Anerkennung, dass das binäre Geschlechterideal fehlerhaft ist, dass männlich und weiblich keine absoluten Termini sind, und dass das Bestehen auf der Zweistelligkeit des Geschlechts diejenigen stigmatisiert und ausgrenzt, die in das Ideal nicht hineinpassen.

Intersex-Menschen wollen vor dem Gesetz gleiche Rechte. Sie wollen menschenrechtlichen Schutz gegen Diskriminierung und Herabwürdigung. Sie wollen Gesetze, die die Wirklichkeit ihrer Körper widerspiegeln, so dass eine Intersex-Person Zugang zu Ehe, Alterszulagen, Versicherungen, und allen anderen Dingen, die für Männer und Frauen verfügbar sind, haben. Intersex-Menschen wollen gleiche Rechte ohne vortäuschen zu müssen ihre Körper seien in Wahrheit männlich oder weiblich.

Intersex-Menschen möchten ein Ende der nicht-zustimmungsbedürftigen Säuglings-Operationen. Genital-Operationen an Säuglingen werden durchgeführt, um den Säugling von Intersex-Verschiedenheiten zu "heilen". Das Ziel des Eingriffs ist rein kosmetisch. Sehr wenige Säuglinge haben aber tatsächlich gesundheitliche Probleme auf Grund ihrer intersexbedingten anatomischen Verschiedenheiten.

Intersex-Chirurgie strebt an, das Kind entweder zum Penetrierenden oder zur Penetrierten zu machen mit dem Ziel des heterosexuellen Geschlechtsverkehrs als Erwachsener. Diejenigen Intersex-Menschen, die ihr Leben als Erwachsene dann in vermeintlich gleichgeschlechtlichen Ehen verbringen, werden dann als Versagen bei der Geschlechtszuweisung gewertet. Das dieser Chirurgie zu Grunde liegende Paradigma ist homophob.

Intersex-Menschen wollen eine klientenzentrierte Medizin. Die jetzigen Handlungsvorschriften kreisen um das binäre Ideal von männlich und weiblich. Intersex-Verschiedenheiten werden sehr oft ignoriert oder übersehen. Und selbst da wo Intersex-Verschiedenheiten berücksichtigt werden, herrschen mangelhaft erforschte Einheitsgrößen in den Handlungsvorschriften vor.

Intersex-Menschen wollen finanzielle Unterstützung von den Regierungen um Selbsthilfe-Gruppen einrichten zu können, die uns helfen unsere Belange durchzusetzen.


Festival Contre Le Racisme

Wir wollen gemeinsam ein Zeichen setzen gegen Diskriminierung jeglicher Art: zum neunten Mal beteiligen sich daher verschiedene Projektbereiche und Initiativen am bundesweiten Festival Contre Le Racisme. Beteiligt sind in diesem Jahr der Projektbereich Eine Welt, der Frauenprojektbereich MIA, die Initiative Paderborner lesbische und schwule Studierenden and Friends (P.l.u.s.S.) und der BDP-Infoladen Paderborn. Im Fokus der Aktionen stehen in diesem Jahr die Menschenrechte.

Übersicht des Programms: http://asta.uni-paderborn.de/


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- Dienstag, 19. Juni 2012 um 18.30 Uhr -


Vortrag von Klaus Ahlheim: Sarrazin und der Extremismus der Mitte


Veranstaltungsort:

Oberstufen-Kolleg
an der Universität Bielefeld
Universitätsstraße 23
Feld 2
33615 Bielefeld

www.uni-bielefeld.de/OSK


Klaus Ahlheim lehrte bis 2007 unter anderem politische Erwachsenenbildung an der Universität Duisburg-Essen und veröffentlichte 2011 sein Buch "Sarrazin und der Extremismus der Mitte", in dem er Thilo Sarrazin als den "neuen Helden" einer verunsicherten Mitte ausmacht. Dabei stellt Ahlheim fest, dass Sarazins rassistische Thesen nicht das eigentliche Problem sind, sondern ein weit verbreiteter Ethnozentrismus in der so genannten Mitte der Gesellschaft.

Klaus Ahlheim wird über seine empirischen Befunde zum neuen Nationalstolz, zu Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus referieren und auf die Chancen und Grenzen von pädagogischer Interventionen in diesen Bereichen eingehen.


Eine Veranstaltung von Arbeit und Leben Bielefeld e.V. im Rahmen der Projektwochen zur Prävention von Ausgrenzung, Diskrimierung und Rassismus - Informationen unter:

www.aulbi.de


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- Dienstag, 19. Juni 2012 um 19.00 Uhr -


Vortrag von Anja Peters über die "Reichshebammenführerin" Nanna Conti


Veranstaltungsort:

Stadtarchiv und
Landesgeschichtliche Bibliothek
Kavalleriestraße 17
Veranstaltungssaal im 2. Obergeschoss.
33602 Bielefeld

www.stadtarchiv-bielefeld.de


" ... deren ganzes Leben Hingabe, treue Liebe und Fürsorge für alle Hebammen war!" So die Bielefelder Hebammenvorsitzende Helene Kornfeld über Nanna Conti.

Die "Reichshebammenführerin" Nanna Conti war als "alte Kämpferin" davon überzeugt, "dass man, um wirklich als Hebamme arbeiten zu können, zunächst eine überzeugte Nationalsozialistin sein muss". Seit 1933 band Nanna Conti die Hebammen und ihre Organisationen in die nationalsozialistische Selektionspolitik ein, indem die Hebammen unter anderem gesetzlich verpflichtet wurden, behinderte Kinder den Amtsärzten zu melden. Unterstützt wurde Nanna Conti in ihrer Politik durch ihren Sohn Dr. Leonardo Conti, der als Ministerialrat im Preußischen Innenministerium verantwortlich für den Beginn und die Verschärfung des Euthanasie-Programms war, und damit auch für die Kinder-Euthanasie.

Auf der anderen Seite kämpfte Nanna Conti um die Anerkennung des Hebammenstandes und auch um die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Hebammen, was ihr verständlicherweise die Zuneigung der Hebammen einbrachte.

Am 30. Dezember 1951 starb Nanna Conti in Bielefeld. Sie wurde am 4. Januar 1952 auf dem Sennefriedhof beigesetzt. Für ihre Taten ist Nanna Conti nie zur Rechenschaft gezogen worden.


Anja Peters ist Doktorandin an der Ernst-Moritz-Arndt-University in Greifswald.


Informationen im Internet:

www.hv-ravensberg.de
www.anja-peters.de

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www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Dienstag, 19. Juni 2012


"Vor Kurzem" wurde auf dem evangelischen Friedhof an der Scheier Straße in Bückeburg der Grabstein von Heinrich Bövers, der in der NS-Zeit ausgegrenzt und verfemt wurde, umgesetzt.

Insgesamt 68 Stolpersteine wurden seit 1995 durch den Kölner Bildhauer Gunter Demnig im gesamten Stadtgebiet von Bielefeld zur Erinnerung an NS-Opfer verlegt.

Von heute, 19. Juni, bis zum 4. Juli 2012 ist die Ausstellung "Geschehen und Gedenken - Spurensuche in Buchenwald und Majdanek" im Foyer des Hauses der Archive, Bethelplatz 2 in Bielefeld zu sehen.

Am 20. Juni 2012 referiert Professor Robert Gerwarth im Burgsaal der Wewelsburg über Leben und Wirken des SS-Obergruppenführers Reinhard Heydrich.

Am 18. Juni 2012 referierte Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann bei der Senioren-Union Bückeburg zum Thema "Aktuelle Aspekte der Migrationspolitik und des politischen Extremismus".

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Bückeburg: Grabstein von Heinrich Bövers umgesetzt

"Vor Kurzem" wurde auf dem evangelischen Friedhof an der Scheier Straße in Bückeburg der Grabstein von Heinrich Bövers, der in der NS-Zeit wegen seiner antifaschistischen Einstellung ausgegrenzt und verfemt wurde, umgesetzt und im Eingangsbereich an gut sichtbarer Stelle neu aufgestellt. Darüber berichtet heute, am 19. Juni 2012, die Schaumburger Zeitung.

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Bielefeld: 68 Stolpersteine im gesamten Stadtgebiet

Insgesamt 68 Stolpersteine wurden seit 1995 durch den Kölner Bildhauer Gunter Demnig im gesamten Stadtgebiet von Bielefeld zur Erinnerung an NS-Opfer verlegt. Darüber berichtet heute, am 19. Juni 2012, die Neue Westfälische.

Informationen im Internet: www.stolpersteine-bielefeld.de

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Bielefeld: Ausstellung "Geschehen und Gedenken - Spurensuche in Buchenwald und Majdanek"

Von heute, 19. Juni, bis zum 4. Juli 2012 ist die Ausstellung "Geschehen und Gedenken - Spurensuche in Buchenwald und Majdanek" im Foyer des Hauses der Archive, Bethelplatz 2 in Bielefeld zu sehen. Darüber berichtet heute, am 19. Juni 2012, die Neue Westfälische.

Die Ausstellung ist ein Projekt mehrerer Leistungskurse Geschichte der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schulen Bethel, die in diesem Jahr die Holocaust-Gedenkstätten in Ostpolen und bei Weimar besucht haben.

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Büren-Wewelsburg: Leben und Wirken des SS-Obergruppenführers Reinhard Heydrich

Am 20. Juni 2012 referiert Professor Robert Gerwarth im Burgsaal der Wewelsburg über Leben und Wirken des SS-Obergruppenführers Reinhard Heydrich. Darüber berichtet heute, am 19. Juni, das Westfalen-Blatt.

Reinhard Heydrich war einer der mächtigsten Männer des "Dritten Reichs". Als Chef der Sicherheitspolizei und engster Mitarbeiter Heinrich Himmlers war er an der Lenkung des NS-Terrorapparats beteiligt und während des Zweiten Weltkriegs als Chef des Reichssicherheitshauptamts und Organisator der "Endlösung der Judenfrage" einer der Hauptverantwortlichen der NS-Vernichtungspolitik.

Auf der Grundlage seiner soeben erschienenen Biographie Heydrichs spricht Robert Gerwarth, Professor für Neuere Geschichte am University College in Dublin, über dessen Karriere und Rolle im NS-Regime sowie seine Stilisierung zum Märtyrer durch die SS-Propaganda nach seinem Tod durch ein Attentat in Prag, wo er die Funktion des stellvertretenden "Reichsprotektors von Böhmen und Mähren" übernommen hatte.

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Bückeburg: "Es lohnt sich nicht, hier Straftaten zu begehen" - Verharmlosungen von Minister Schünemann
Am 18. Juni 2012 referierte Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) bei der Senioren-Union Bückeburg zum Thema "Aktuelle Aspekte der Migrationspolitik und des politischen Extremismus". Darüber berichtet heute, am 19. Juni 2012, die Online-Ausgabe der Schaumburger Nachrichten.

Schünemann bezifferte die Zahl der von neonazistischen Jugendlichen in Bückeburg 2011 begangenen Straftaten auf 41 (wovon sechs den Gewaltdelikten zugeordnet wurden). Die rechte Szene bestehe demnach aus "rund 15 bis 20 Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 22 Jahren".

Polizei verharmlost Situation

"Das Polizeikommissariat in Bückeburg ist erfolgreich und weist beeindruckende Aufklärungszahlen aus", sagte der Minister. Die Zahlen würden zeigen: "Es lohnt sich nicht, hier Straftaten zu begehen."

"Die örtliche Polizei - gedeckt durch das zuständige Polizeipräsidium in Göttingen - spielt dies als Gewalt zwischen politischen Gegnern herunter. Nazis und ihre Gegner seien "Extremisten", die würden ebenso miteinander umgehen, sagt die Polizei", schrieb hingegen der DGB-Gewerkschaftssekretär Steffen Holz in den Schaumburger Nachrichten vom 25. April 2012 zur Situation in Bückebur ("Die Polizei verharmlost die Situation / Steffen Holz: Neonazis bauen ihr Netzwerk in Schaumburg und Umgebung immer stärker aus").

Holz weiter: "Schulleitungen, Kommunalverwaltung und Polizeiführung haben in Bückeburg politisch versagt. Auf diesem Fundament dehnen die Schaumburger Nazi-Kader ihre Aktionen jetzt auch auf Schulen in Stadthagen und Rinteln aus."

"Phase 2" der Neonazi-Szene

Seit Anfang Mai 2012 ist die Neonazi-Szene in Niedersachsen, insbesondere im Landkreis Schaumburg, nach einer massiven Gewalt- und Einschüchterungskampagne so offensiv in die Öffentlichkeit gedrängt wie seit Jahren nicht mehr.

Die Landtagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen warnt vor einer gezielten Strategie von militanten Neonazis. Mit mehreren Anfragen im Parlament hat die Fraktion Anfang Juni 2012 Innenminister Schünemann unter anderem gefragt, wie die schwarz-gelbe Regierung künftig potenzielle Opfer und Jugendtreffs schützen will.

Wunstorf: Neonazistischer Angriff auf die "Wohnwelt"

Am 19. Mai 2012 gegen 23.20 Uhr griffen zwischen 15 und 20 Neonazis, unter anderem aus den extrem rechten Hooligan-Gruppen "Standarte Bremen" und "Nordsturm Brema", die "Wohnwelt" in Wunstorf an.

Die "Wohnwelt Wunstorf" ist in den vergangenen Jahren schon oft das Ziel neonazistischer Übergriffe und Attacken gewesen.

Im Januar 2012 löste sich der so genannte "Widerstand Wunstorf" auf und fusionierte mit den "Nationalen Sozialisten Bückeburg". Nach Einschätzung von antifaschistischen Initiativen versucht die regionale Neonazi-Szene sich seitdem neu zu formieren, um ihren Aktionsradius zu erweitern

So legen die "Nationalen Sozialisten Bückeburg" inzwischen deutlich mehr Wert auf politische Agitation - jedoch bei gleichzeitiger Beibehaltung der Gewaltdelikte und Einschüchterungen vor allem gegenüber Antifaschistinnen und Antifaschisten.

Barsinghausen: Brandanschlag auf Falkenkeller

In der Nacht vom 4. auf den 5. Juni 2012 wurden zwei Molotow-Cocktails in den Eingangsbereich des freien Jugendraums Falkenkeller in Barsinghausen, der seit 16 Jahren von Jugendlichen in Selbstverwaltung betrieben wird, geworfen.

Die Neonazi-Szene in Barsinghausen hat sich im Laufe eines Jahres deutlich radikalisiert, gefestigt und vernetzt. Sie hält Kontakte zu Neonazis im Landkreis Schaumburg und einer der Wortführer der Gruppe ist Mitglied in der Kameradschaft "Besseres Hannover".

Informationen zu neonazistischen Strukturen im Landkreis Schaumburg und Umgebung:

www.copyandpaste.blogsport.de
www.recherchebbg.wordpress.com
www.aab.blogsport.de

Schünemann und der "Extremismus" - Holzminden: Neonazis im CDU-Kreisverband

Übrigens: Am 5. Mai 2012 wurde in dem von Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann geführten CDU-Kreisverband Holzminden über die Einleitung von Parteiausschlussverfahren gegen die Neonazis Heiko Gerold Ebbenga und Eckhard Rückl beraten.

Demnach wurden Ebbenga und Eckhard Rückl mit sofortiger Wirkung, bis zur Entscheidung der zuständigen Parteigerichte, von der Ausübung ihrer Rechte ausgeschlossen, erklärte der Kreisverband nach der Sitzung des Vorstandes. Dieser Beschluss gelte gemäß Statut der CDU gleichzeitig als Antrag auf Einleitung eines Ausschlussverfahrens.

Heiko Gerold Ebbenga war einst Leiter des NPD-Kreisverbandes Hildesheim-Oberweser und hat im Jahr 2005 als NPD-Direktkandidat für den Bundestag kandidiert. Ebbenga, seit 2009 Mitglied des CDU-Kreisverbandes, war vor Jahren im Visier des Staatsschutzes und wurde vom Verfassungsschutz beobachtet.

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Artikel-Einträge in der Datenbank:


Schaumburger Zeitung, 19.06.2012:
Grabstein von Heinrich Bövers umgesetzt

Neue Westfälische 01 - Bielefeld West, 19.06.2012:
Erinnerungen aufpoliert / Schüler säubern Stolpersteine

Neue Westfälische 01 - Bielefeld West, 19.06.2012:
Spuren des Holocausts / Ausstellung wird heute eröffnet

Westfälisches Volksblatt / Westfalen-Blatt, 19.06.2012:
Wie jemand zum Massenmörder wurde / Prof. Gerwarth spricht über Reinhard Heydrich

Schaumburger Nachrichten Online, 19.06.2012:
Senioren-Union / Extremisten nicht in gute und schlechte unterteilen

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Schaumburger Zeitung, 19.06.2012:

Grabstein von Heinrich Bövers umgesetzt

Bückeburg (gp). Bückeburgs Erinnerungskultur ist um einen Merk- und Anlaufpunkt reicher. Vor Kurzem wurde auf dem evangelischen Friedhof an der Scheier Straße der Grabstein von Heinrich Bövers umgesetzt und im Eingangsbereich an gut sichtbarer Stelle neu aufgestellt.

Der 1950 verstorbene Jurist gilt historisch interessierten und informierten Zeitgenossen als eine der bemerkenswertesten heimischen Führungspersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Die politische Karriere des überzeugten Demokraten und bekennenden Christen begann während der Weimarer Republik. Von 1930 an saß der an der Bahnhofstraße ansässige Rechtsanwalt als Abgeordneter der linksliberalen DDP im Schaumburg-Lippischen Landtag. Während der NS-Zeit wegen seiner antifaschistischen Einstellung ausgegrenzt und verfemt, wurde Bövers unmittelbar nach Kriegsende 1945 von den englischen Besatzern reaktiviert und als Regierungschef des damals noch politisch selbstständigen Staates Schaumburg-Lippe eingesetzt. Die Aufgabe war extrem schwierig. Der Zusammenbruch hatte ein kaum überschaubares Chaos hinterlassen. Ordnung und Infrastruktur lagen am Boden. Das Gros der Menschen, darunter ein Heer von Ausgebombten, Vertriebenen, befreiten Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern, kämpfte verzweifelt gegen Hunger, Kälte und Wohnungsnot.

Der neue Staatsrat fackelte nicht lange, sondern ging seinen neuen Job energisch und zielstrebig an. "Es gibt keine Garantie und keinen Plan, ob und wie die Schwierigkeiten überwunden werden können", machte er seinen Mitstreitern bei Dienstantritt klar. "Trotzdem müssen wir den Versuch machen, zu retten, was noch zu retten ist, und aufbauen, was wieder aufgebaut werden kann."

Bövers Amtszeit als Regierungschef war - zeitlich gesehen - nur kurz bemessen. Mit Verordnung Nr. 55 vom 8. November 1946 hatten die englischen Besatzer die Auflösung der zuvor selbstständigen Staaten Hannover, Braunschweig, Oldenburg und Schaumburg-Lippe und die Gründung eines neuen Landes Niedersachsen angeordnet.

Angesichts der gewaltigen Herausforderungen sei damals in der Bückeburger Staatskanzlei hervorragende Arbeit geleistet worden, sind sich Verwaltungsfachleute und Geschichtsforscher heute einig. Bövers blieb - als Chef einer Übergangsregierung - auch nach der offiziellen Machtübergabe nach Hannover noch mehrere Monate (bis Ende März 1949) im Amt. Viel Zeit, den Erfolg seines Einsatzes und das Entstehen eines neuen freien und demokratischen Rechtsstaates mitzuerleben, war ihm nicht vergönnt. Im Dezember 1950 wurde der damals 64-Jährige - vom jahrelangen Kampf gegen den Krebs und der Ungewissheit um den ältesten, seit 1944 in Russland vermissten Sohn Heiner zermürbt - zu Grabe getragen. Zuvor hatte er noch dafür gesorgt, dass das zusammen mit seinem engen Weggefährten Pastor Mensching auf den Weg gebrachte Projekt "Freundschaftsheim Bückeburg" in die Tat umgesetzt wurde. "Er war schlicht, ruhig, sachlich nüchtern und voller Verständnis für Leid, Krankheit, Schmerzen und Vereinsamung", war am Sarg Heinrich Bövers‘ zu hören.

Bildunterschrift: Aus Anlass des 126. Geburtstags des letzten schaumburg-lippischen Regierungschefs hatten sich die noch in Bückeburg lebenden Angehörigen - Schwiegertochter Ingeborg Bövers und Enkelin Gabriele Rudnick - sowie Bürgermeister Reiner Brombach an dessen neu aufgestelltem Grabstein eingefunden.

Bildunterschrift: Heinrich Bövers.

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Neue Westfälische 01 - Bielefeld West, 19.06.2012:

Erinnerungen aufpoliert / Schüler säubern Stolpersteine

Brackwede (SL). Sie waren schon so schwarz, dass sie kaum noch auffielen: die Stolpersteine an der Brackweder Hauptstraße. Dabei soll eigentlich das glänzende Messing der 10 mal 10 Zentimeter großen Quader auffallen und uns stolpern lassen - zumindest gedanklich. Und zwar über das Schicksal der Juden in Bielefeld, Deutschland, Europa und anderer Willküropfer der Nationalsozialisten.

Dank fleißiger Bielefelder Laborschüler glänzen jetzt zum Beispiel auch die Stolpersteine von Moritz Wisbrun und seiner Frau Mathilde an der Hauptstraße direkt gegenüber der Bartholomäus-Kirche wieder. Die beiden wurden am 31. Juli 1942 nach Theresienstadt deportiert und dort ermordet. Christian Vogel starb am 24. Mai 1941 im Konzentrationslager Brandenburg, in das er als bekennender Zeuge Jehovas wegen Kriegsdienstverweigerung und Bibelforschertätigkeit hingerichtet worden ist. Auch sein Stein an der Hauptstraße 193 ist auf Hochglanz poliert.

Mittlerweile gibt es im gesamten Stadtgebiet 68 dieser Stolpersteine, deren Verlegung der Kölner Künstler Gunter Demnig ab 1995 initiiert hat. Die Initiative zur Verlegung geht zumeist von Privatpersonen aus, sie werden Paten der Stolpersteine, die nur mit Erlaubnis der Kommunen verlegt werden dürfen. Für die 32 Laborschülerinnen und -schüler, die sich im Jahrgang 10 intensiv mit dem Thema Faschismus und den Menschen, für die die Stolpersteine stehen, beschäftigt haben, war es jetzt kurz vor ihrer Entlassfeier eine Selbstverständlichkeit, ihren Beitrag zur Erinnerung zu leisten. In Bielefeld wird das Stolperstein-Projekt seit dem Jahr 2004 von Eva Hartog und Dr. Christine Biermann betreut.

www.stolpersteine-bielefeld.de

Bildunterschrift: Noch einmal nachwischen: Leonie Lenz (l.) und Malou Bonin gehören zur den Laborschülern, die alle 68 Stolpersteine in der Stadt gesäubert haben, so wie diese an der Hauptstraße in Brackwede.

Bildunterschrift: Gedenken an die Eheleute Wisbrun: An der Hauptstraße in Brackwede erinnern diese Steine an die beiden deportierten Juden.

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Neue Westfälische 01 - Bielefeld West, 19.06.2012:

Spuren des Holocausts / Ausstellung wird heute eröffnet

Bielefeld-Bethel. Die Ausstellung "Geschehen und Gedenken - Spurensuche in Buchenwald und Majdanek" wird am heutigen Dienstag, 19. Juni, um 19 Uhr im Foyer des Hauses der Archive, Bethelplatz 2, eröffnet. Die Ausstellung ist ein Projekt mehrerer Geschichts-Leistungskurse der Friedrich-v.-Bodelschwingh-Schulen.

Musikalisch umrahmt wird die Ausstellungseröffnung von Schülerinnen und Schülern des Leistungskurses Musik. Die Schülerinnen und Schüler der Geschichtskurse besuchten in diesem Jahr die Holocaust-Gedenkstätten Majdanek bei Lublin in Ostpolen und Buchenwald bei Weimar. In der Ausstellung präsentieren sie die Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit dem Holocaust. Die Ausstellung ist vom 19. Juni bis 4. Juli im Haus der Archive zu sehen.

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Westfälisches Volksblatt / Westfalen-Blatt, 19.06.2012:

Wie jemand zum Massenmörder wurde / Prof. Gerwarth spricht über Reinhard Heydrich

Kreis Paderborn (WV). Virtuos und mörderisch, die rechte Hand Himmlers, das "Gesicht des Bösen", der Nachfolger Hitlers, ein jüdischer SS-Mann: Zahlreiche Darstellungen und Legenden ranken sich um Reinhard Heydrich. Eine wissenschaftlich seriöse Biographie über den Chef des Reichssicherheitshauptamtes und des Sicherheitsdienstes (SD) lag bis vor kurzem nicht vor.

Der junge Historiker Robert Gerwarth hat mit seiner überzeugenden Darstellung von Heydrichs Leben und Wirken diese Lücke gefüllt. An diesem Mittwoch, 19 Uhr, beleuchtet Gerwarth im Burgsaal des Kreismuseums Wewelsburg die zahlreichen Facetten des SS-Obergruppenführers Reinhard Heydrich. Der Eintritt ist frei, das Museum bis 19 Uhr geöffnet.

Wer war der Mann, der auf der berüchtigten Wannseekonferenz im Januar 1942 den Vorsitz inne hatte, als die Ermordung der europäischen Juden koordiniert wurde? Gerwarth, Jahrgang 1976 und Professor für Moderne Geschichte am University College in Dublin, beschränkt sich nicht darauf, eine reine Lebensbeschreibung von Heydrich abzuliefern. Er verknüpft Lebens-, Milieu- und Strukturgeschichte. Dabei gelingt es ihm, Legenden um Heydrichs Person zu entkräften - etwa die hartnäckige Ansicht, Heydrich habe jüdische Vorfahren gehabt.

Bildunterschrift: Der Historiker Prof. Dr. Robert Gerwarth aus Dublin.

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Schaumburger Nachrichten Online, 19.06.2012:

Senioren-Union / Extremisten nicht in gute und schlechte unterteilen

19.06.2012 - 18.36 Uhr

Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann hat seinen dritten Auftritt innerhalb von vier Tagen in Bückeburg absolviert. Nach den Heeresfliegern und dem Sportverein VfL übernahm diesmal die örtliche Senioren-Union den Gastgeberpart.

Bückeburg. Bückeburg (bus). Deren Vorsitzender Friedel Pörtner freute sich über den Besuch "eines der zur Zeit wichtigsten Innenpolitikers der Bundesrepublik Deutschland". Schünemann sprach im "Alten Forsthaus" zum Thema "Aktuelle Aspekte der Migrationspolitik und des politischen Extremismus".

Dabei legte der Minister das Schwergewicht seiner Rede auf den Themenbereich "Extremismus", die Migrationsproblematik beleuchtete er lediglich schlagwortartig. Seinen Ausführungen stellte er ein dickes Lob für die heimischen Polizeibeamten voran. "Das Polizeikommissariat in Bückeburg ist erfolgreich und weist beeindruckende Aufklärungszahlen aus", sagte der Minister. Die Zahlen zeigten: "Es lohnt sich nicht, hier Straftaten zu begehen."

Mit Blick auf die eigentliche Thematik betonte der Gast aus Hannover: "Es wäre völlig falsch, die Extremisten in gute und schlechte zu unterteilen. Wir müssen jede Form von Extremismus bekämpfen - und das im Prinzip bei der Entstehung. Wenn wir das nicht machen, dann können wir nicht mehr so stolz darauf sein, dass wir eine wehrhafte Demokratie, dass wir Meinungsfreiheit und eine hervorragende Verfassung haben. Wir müssen auf jeden Fall alles im Keime ersticken, was auf irgendeine Art und Weise gegen unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung ist. Gleich, ob es sich um Links-, Rechts- oder Ausländerextremismus handelt. Wer etwas anderes macht, der hat tatsächlich ein Auge geschlossen. Wir sind auf beiden Augen wachsam. Wehret den Anfängen."

Blickrichtung Rechtsextremismus: Der politische Extremismus sei hier nicht auf dem Vormarsch. Die NPD verfüge über weniger Einfluss als in der Vergangenheit. Heute hätte man mit den Autonomen Nationalisten und Gruppen, die populistische Aktionen initiieren, eine viel schwierigere Situation. Die junge Generation wolle sich nicht in irgendwelchen Parteiorganen "verschleißen", sondern sie suche die Aktion und das Spektakuläre. "Daher sind diese Auftritte etwas, was uns gerade in der rechtsextremen Szene besonders belastet. Sie können aber sicher sein, dass wir alles daran setzen, dass diese Rechtsextremen nicht erfolgreich sein werden."

Blickrichtung Ausländer- respektive islamistischer Extremismus: Es müsse in Erinnerung gerufen werden, dass in Deutschland bereits neun Anschläge geplant waren, die allerdings rechtszeitig erkannt worden sind oder technisch nicht funktionierten. Aber nach dem 11. September 2001 hätten sich die Sicherheitsbehörden besser aufgestellt. Gefährlich seien vor allen Dingen radikalisierte Einzeltäter, deren Beobachtung und Ausfindigmachung außerordentlich schwierig seien. Wenn man aggressiv kämpferisch gegen unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung vorgehe und dieses sogar mit Gewaltanwendung durchsetzen wolle, gibt es in Artikel 18 des Grundgesetzes die Möglichkeit, die Meinungsfreiheit einzuschränken. Schünemann: "Meiner Ansicht nach ist es absolut richtig und notwendig, zu überprüfen, ob das Bundesverfassungsgericht gegen einzelne, radikalisierte Leute eine Grundrechtsverwirkung aussprechen kann."

Blickrichtung Linksextremismus: Hier sei in den zurückliegenden Jahren, nicht nur im Zusammenhang mit Castor-Transporten, durchaus ein Anstieg der Gewalttaten zu verzeichnen. "Da hoffe ich, dass es genauso einen Aufschrei gibt, wie das in den anderen Bereichen auch der Fall ist." Zur Beobachtung der Partei "Die Linke" durch den Verfassungsschutz meinte Schünemann: "Wenn man dort Gruppierungen wie die Kommunistische Plattform oder das Marxistische Forum zulässt und mit ausländischen, terroristischen Organisationen zusammenarbeitet, muss man sich nicht wundern, dass hier einmal genauer nachgefragt wird." Abschließend sagte er: "Wir in Niedersachsen sind nicht nur kreativ, sondern auch erfolgreich."

Minister zur Lage in der Stadt

Der Innenminister bezifferte die Zahl der von rechtsradikalen Jugendlichen in Bückeburg 2011 begangenen Straftaten auf 41 (wovon sechs den Gewaltdelikten zugeordnet wurden). Die rechte Szene bestehe aus rund 15 bis 20 Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 22 Jahren. Auf der politisch gegenüberstehenden Seite gehen die ermittelnden Beamten von etwa 20 bis 30 Personen aus, die es im gleichen Zeitraum auf 24 Straftaten (davon vier Gewaltdelikte) gebracht haben. "Für uns ist wichtig, dass wir die Straftäter so schnell wie möglich dingfest machen und Wert auf Prävention legen", betonte Schünemann.

Minister zum Verbot der NPD

Für den Innenminister stand der grundsätzliche Wunsch nach einem Verbot der NPD außer Frage. "Wenn das 2003 funktioniert hätte, wäre es sinnvoll und richtig gewesen." Es bestehe kein Zweifel darüber, dass die Partei verfassungsfeindlich sei. Es müsse ihr allerdings ein aggressiv-kämpferisches Vorgehen gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik nachgewiesen werden. "Und das muss man nicht nur gefühlt darstellen, sondern es muss auch gerichtsfest nachgewiesen werden." Wobei mit einem Verbot der Partei keineswegs ein Ende des Rechtsextremismus einhergehe.

Bildunterschrift: Innenminister Uwe Schünemann erläutert Aspekte des politischen Extremismus.

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