|
Veranstaltungen / Nachrichten ,
18.06.2012 :
Tages-Chronologie von Montag, 18. Juni 2012
___________________________________________________
Veranstaltungskalender:
- Montag, 18. Juni 2012 um 10.00 Uhr -
Bildungsstreik und Demonstration - www.bildungsstreik-bielefeld.de
Auftaktkundgebung:
Vorplatz Hauptbahnhof
Am Bahnhof 1b
33602 Bielefeld
Aufruf:
Vor einigen Jahren, vor allem seit den "PISA-Studien", ist viel Hektik entstanden. Ständig wird wieder eine neue Reform hervorgebracht und umgesetzt - so gut das an den Schulen möglich ist. Praktisch nie wird gefragt, wie sich eigentlich Schülerinnen und Schüler die Schule vorstellen und in was für eine Schule sie gerne gehen würden. Dabei ist die Schule doch für sie gedacht - nur eben von Erwachsenen. Wer weiß denn heute noch, dass das Wort "Schule" so viel bedeutet wie: "freie Zeit", "Müßiggang", "Nichtstun"? Das Wort und dessen Bedeutung zeigt, was uns allen heute am meisten fehlt: Zeit. Kaum jemandem wird die Zeit gelassen, sich in aller Ruhe den eigenen Interessen und Bedürfnissen nach zu entwickeln. Genau an diesem Aspekt setzen unsere Forderungen und Überlegungen zu einer anderen Schule an.
Wir wollen selbst entscheiden, was, wann, wo und wie wir lernen
Die jetzige Schule ist eine "Einheitsschule", in der alle dazu gezwungen sind, zur gleichen Zeit das gleiche zu lernen, um es am gleichen Tag wieder "auszuspucken" - dabei wird keine Rücksicht auf die individuelle Situation, die Person und deren Interessen genommen. Wir wollen selbst bestimmen, welche Inhalte wir wie, wann und wo lernen.
Kein Aussortieren an Schulen
Die Selektion (durch Noten, Sitzenbleiben, Verteilung auf verschiedene Schulen etc.) verhindert echtes Lernen. Schülerinnen und Schüler lernen weder für sich selbst, noch für ihre Zukunft, noch für ihre eigenen Interessen, sondern ausschließlich für die Noten, die Versetzung, die "höhere" Schulform. Es wird bis zu einem bestimmten Datum (Klassenarbeit) gelernt und die Inhalte danach oft vergessen. All das geschieht aus der Furcht heraus, dass der Schulabschluss, den man hat, nicht reichen könnte, für das, was man machen möchte.
Ohne Leistungsdruck und ohne Bewertung
Leistungsdruck macht Stress und verhindert die Freude am Lernen. Wieso haben so viele Kinder und Jugendliche bereits nach wenigen Schuljahren keine Lust mehr dazu, etwas zu lernen? Weil sie unter Zwang, Strafandrohungen, Bestrafungen (Nachsitzen usw.) lernen müssen. Lernen wird so zu einem negativen Erlebnis und nicht zu einer positiven Erfahrung. Schülerinnen und Schüler, die während und nach der Schule noch gerne lernen, tun das vermutlich nicht wegen, sondern trotz der Schule.
Noten sagen nichts über die Intelligenz oder die Begabung eines Menschen aus. Sie sind vielmehr ein subjektives Urteil der Lehrerin / des Lehrers, orientiert an ganz bestimmten Kriterien (die von außen vorgegeben werden). Noch viel weniger geeignet sind sie als "Prognose" darüber, ob und wie jemand in Zukunft zu lernen fähig ist (zum Beispiel auf der Real- oder Hauptschule oder auf dem Gymnasium). Viele Stärken und Begabungen sind in Noten gar nicht auszudrücken und zu erfassen. Stattdessen verinnerlichen viele, dass sie angeblich wegen schlechter Noten "unfähig" sind und können verständlicherweise kein Interesse mehr an bestimmten Fächern oder Inhalten aufbringen. Die Schule hält in solchen Fällen sogar vom Lernen ab.
Fehler dürfen nicht als Schwäche oder als etwas Schlechtes angesehen werden. Durch Fehler kann jeder Mensch lernen. In der Schule werden Fehler aber zu etwas negativen, ja bedrohlichem, dass die Versetzung gefährdet oder die erfolgreiche Bewerbung (für eine andere Schule, Ausbildung, Studium ... ). Viel zu oft geht es leider darum, was jemand schlecht gemacht hat und nicht, was gut gemacht wurde. Dadurch versuchen viele Fehler zu vermeiden. Lernen kann ohne Fehler aber kaum stattfinden.
Kein G8 und keine (verpflichtenden!) Ganztagsschulen
Bildung braucht Zeit. Die Schule um ein Jahr zu verkürzen bedeutet auch ein Jahr weniger, in dem man sich darüber klar werden kann, wohin man will und was man tun will. Es bedeutet ein Jahr weniger, aber mit noch mehr Stoff und noch mehr Stress.
Ganztagsschulen sind eine Erweiterung des Schulzwangs ("Schulpflicht"). Wer nicht gerne zur Schule geht, muss nun auch noch den ganzen Tag ungern zur Schule gehen. Hobbys und individuellen Interessen kann dabei immer weniger nachgegangen werden. Ganztagsschulen dürfen höchstens ein Angebot sein, für die, die länger in der Schule bleiben wollen. Sie dürfen nicht zu einem weiteren Zwang verkommen, sich auch noch nachmittags in der Schule aufhalten zu müssen.
In kleineren Klassen
Je mehr Menschen sich in einem Klassenzimmer aufhalten, desto schwieriger wird es, auf jede einzelne Person einzugehen und desto lauter wird es auch. Daher müssen die Klassen kleiner sein.
Gemeinsam, kostenlos und für alle
Die Verteilung und Aussortierung von Kindern und Jugendlichen auf drei oder auch mehr Schularten ist durch die soziale Herkunft bestimmt und nicht durch Begabung. Der Übertritt von Grundschulen auf weiterführende Schulen übt Druck auf die jüngsten in den Grundschulen aus, führt zu Konkurrenzkampf und zu vorbestimmten Lebensläufen.
Wir wollen Bildung, keine Ausbildung!
Bildung bedeutet nicht, nach den Kriterien von Erwachsenen und den Wünschen von Unternehmen bestimmte Inhalte zu lernen. Es bedeutet nicht, dass zu lernen, was einem auch noch unter Zeitdruck vorgegeben wird und von dem Erwachsene glauben, dass es sinnvoll sei, dies zu bewerten. Ausbildung bedeutet genau das: Nach den Vorgaben und Kriterien anderer in einem bestimmten Zeitplan zu lernen.
Bildung allerdings bedeutet die Entfaltung eigener Fähigkeiten und Interessen. Sie meint nichts anderes, als die kritische Auseinandersetzung mit sich und der Umwelt. Das findet in den meisten Schulen im Moment fast gar nicht statt. Es geht die meiste Zeit nur um Noten, Auswendiglernen und Hausaufgaben machen und so unangenehme Sachen wie Strafarbeiten oder auch Sitzenbleiben zu vermeiden. Auch das mal mehr, mal weniger gute Miteinander der Schülerinnen und Schüler innerhalb der Klasse wird meistens ausgeblendet.
------------------------------------------------------------
- Montag, 18. Juni 2012 um 18.00 Uhr -
Lesung mit Kyrylo Tkachenko: "Der Fall Mumia Abu Jamal - Rassismus, strafender Staat und die US-Gefängnisindustrie"
- Eine Veranstaltung vom Projektbereich "Eine Welt" im Rahmen des Festival Contre Le Racisme vom 18. bis zum 22. Juni 2012 in Paderborn
Veranstaltungsort:
Universität Paderborn
Hörsaal A6
Warburger Straße 100
33098 Paderborn
www.uni-paderborn.de
Ausgehend vom Fall des politischen Gefangenen Mumia Abu-Jamal behandelt das Buch die Entwicklung des monströsen US-amerikanischen strafenden Staates, in deren Zuge die Zahl der Gefängnisinsassinnen und -insassen des Landes beinahe die Grenze von zweieinhalb Millionen Menschen erreichte. So wurde das US-amerikanische Strafvollzugsystem zum größten der Welt. Die Erörterung dieser Entwicklung zeigt unmissverständlich die entscheidende Rolle der Gefängnisse für die Etablierung des neoliberalen Staates in den USA.
Insbesondere wird die Aufmerksamkeit dem Zusammenhang zwischen dem Inhaftierungswahn und dem Abbau des sozialen Staates gewidmet. Außerdem wird die ausschlaggebende Rolle, die die Ausnutzung des rassistischen Ressentiments durch Medien und Politiker dabei gespielt hat, deutlich.
Im Anschluss weist der Autor Kyrylo Tkachenko an Hand der Auseinandersetzung mit den sozio-ökonomischen Ergebnissen der neoliberalen Wende nach, dass keineswegs nur "Sozialschmarotzer" beziehungsweise "Kriminelle", sondern die ganze Gesellschaft im Zuge der neoliberalen Wende betroffen wurde. Daraus wird klar, dass die einzigen tatsächlichen "Gewinner" zu einer dünnen und ohnehin reichen Oberschicht gehören.
Abschließend wird auf gangster rap, die Kunst aus den kriminalisierten schwarzen Ghettos, eingegangen. Dabei nimmt Tkachenko die engen Zusammenhänge zwischen sozialen Veränderungen und kulturellen Formen unter die Lupe.
Festival Contre Le Racisme
Wir wollen gemeinsam ein Zeichen setzen gegen Diskriminierung jeglicher Art: zum neunten Mal beteiligen sich daher verschiedene Projektbereiche und Initiativen am bundesweiten Festival Contre Le Racisme. Beteiligt sind in diesem Jahr der Projektbereich Eine Welt, der Frauenprojektbereich MIA, die Initiative Paderborner lesbische und schwule Studierenden and Friends (P.l.u.s.S.) und der BDP-Infoladen Paderborn. Im Fokus der Aktionen stehen in diesem Jahr die Menschenrechte.
Übersicht des Programms: http://asta.uni-paderborn.de/
___________________________________________________
www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Montag, 18. Juni 2012
Am 30. Juni 2012 berichten Dieter Alsleben und Klaus Petzold auf Einladung der Kirchengemeinde Altenhagen-Hagenburg über ihre Reisen nach Auschwitz.
"Vor Kurzem" wurde auf dem evangelischen Friedhof an der Scheier Straße in Bückeburg der Grabstein von Heinrich Bövers, der in der NS-Zeit ausgegrenzt und verfemt wurde, umgesetzt.
Am 16. Juni 2012 wurde das Schloss Arensburg in Steinbergen bei einer Immobilienversteigerung im Kölner Hilton-Hotel für 254.000 Euro an eine Geschäftsfrau aus Münster verkauft.
___________________________________________________
Altenhagen-Hagenburg: Bericht über Reisen nach Auschwitz
Am 30. Juni 2012 berichten Dieter Alsleben und Klaus Petzold auf Einladung der Kirchengemeinde Altenhagen-Hagenburg über ihre Reisen nach Auschwitz. Darüber berichtet heute, am 18. Juni 2012, die Online-Ausgabe der Schaumburger Nachrichten.
-----------------------------------------------------------
Bückeburg: Grabstein von Heinrich Bövers umgesetzt
"Vor Kurzem" wurde auf dem evangelischen Friedhof an der Scheier Straße in Bückeburg der Grabstein von Heinrich Bövers, der in der NS-Zeit wegen seiner antifaschistischen Einstellung ausgegrenzt und verfemt wurde, umgesetzt und im Eingangsbereich an gut sichtbarer Stelle neu aufgestellt. Darüber berichtet heute, am 18. Juni 2012, die Online-Ausgabe der Schaumburger Nachrichten.
----------------------------------------------------------
Rinteln-Steinbergen: Schloss Arensburg verkauft
Am 16. Juni 2012 wurde das Schloss Arensburg in Steinbergen bei einer Immobilienversteigerung der Deutsche Grundstücksauktionen AG Unternehmensgruppe im Kölner Hilton-Hotel für 254.000 Euro an eine Geschäftsfrau aus Münster verkauft. Darüber berichten heute, am 18. Juni 2012, die Schaumburger Zeitung und Radio Westfalica.
Für das zum Verkauf angebotene Schloss habe gerüchteweise "eine politisch rechts stehende Gruppierung" Interesse bekundet, "um dort ein Schulungszentrum einzurichten", berichtete unter anderem am 16. Februar 2012 der Blick nach Rechts.
Die entsprechende Sorge des Steinberger Ortsrates, aus dem Schloss könnte ein rechtes Zentrum entstehen, sei unbegründet, so die Grundstücksauktionen AG am 15. Mai 2012, entsprechende Kontakte seien ihr nicht bekannt.
Die neue Eigentümerin, die noch nicht genannt werden will, kündigte die Darlegung ihrer Pläne mit dem Schloss für die nächsten Tage an.
___________________________________________________
Artikel-Einträge in der Datenbank:
Schaumburger Nachrichten Online, 18.06.2012:
"Männerfrühstück" / Gibt es Lehren aus der Geschichte?
Schaumburger Nachrichten Online, 18.06.2012:
Grabstein von Heinrich Bövers umgesetzt
Radio Westfalica, 18.06.2012:
Schloss Arensburg in neuen Händen
Schaumburger Zeitung, 18.06.2012:
Schloss Arensburg hat neue Eigentümerin
___________________________________________________
Schaumburger Nachrichten Online, 18.06.2012:
"Männerfrühstück" / Gibt es Lehren aus der Geschichte?
18.06.2012 - 15.47 Uhr
"Was geht mich das an? - Kann man aus der Geschichte lernen, und wenn ja, wie macht man das?" Unter diesem Thema lädt die Kirchengemeinde Altenhagen-Hagenburg für Sonnabend, 30. Juni, zwischen 10 und 12 Uhr zum "Männerfrühstück" ins Gemeindehaus.
Hagenburg (jpw). Klaus Petzold, Loccumer Theologieprofessor aus Jena, lädt seit Jahren Gruppen ein, mit ihm nach Auschwitz zu reisen. Er lässt sie anschließend ihre Erfahrungen aufschreiben. "Eine Frage und ein Thema, das die Deutschen nach der Nazi-Herrschaft und dem Völkermord an den Juden immer wieder beschäftigt hat und beschäftigen muss", heißt es in der Ankündigung.
Bereits sehr früh hat der frühere Hagenburger Lehrer und Synodale Dieter Alsleben eine solche Reise mitgemacht. Petzold und Alsleben werden beim "Männerfrühstück" von ihrer Reise berichten und davon, wie sie mit der Erfahrung umgegangen sind, dass eine solche Reise kein touristischer Ausflug ist. Gemeinsam mit den Besuchern werden Petzold und Alsleben der Frage nachgehen, ob und wie Lehren aus der Geschichte gezogen werden können.
Das "Männerfrühstück" ist das erste seiner Art innerhalb der Schaumburg-Lippischen Landeskirche. Die Veranstaltungsreihe wendet sich ausdrücklich auch an Männer aus den umliegenden Gemeinden. Die Kirche erhebt einen Kostenbeitrag von acht Euro.
Bildunterschrift: Dieter Alsleben (links) und Klaus Petzold berichten über ihre Reise nach Auschwitz.
___________________________________________________
Schaumburger Nachrichten Online, 18.06.2012:
Grabstein von Heinrich Bövers umgesetzt
18.06.2012 - 19.50 Uhr
Bückeburgs Erinnerungskultur ist um einen Merk- und Anlaufpunkt reicher. Vor Kurzem wurde auf dem evangelischen Friedhof an der Scheier Straße der Grabstein von Heinrich Bövers umgesetzt und im Eingangsbereich an gut sichtbarer Stelle neu aufgestellt.
Bückeburg (gp). Der 1950 verstorbene Jurist gilt historisch interessierten und informierten Zeitgenossen als eine der bemerkenswertesten heimischen Führungspersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Die politische Karriere des überzeugten Demokraten und bekennenden Christen begann während der Weimarer Republik. Von 1930 an saß der an der Bahnhofstraße ansässige Rechtsanwalt als Abgeordneter der linksliberalen DDP im Schaumburg-Lippischen Landtag. Während der NS-Zeit wegen seiner antifaschistischen Einstellung ausgegrenzt und verfemt, wurde Bövers unmittelbar nach Kriegsende 1945 von den englischen Besatzern reaktiviert und als Regierungschef des damals noch politisch selbstständigen Staates Schaumburg-Lippe eingesetzt. Die Aufgabe war extrem schwierig. Der Zusammenbruch hatte ein kaum überschaubares Chaos hinterlassen. Ordnung und Infrastruktur lagen am Boden. Das Gros der Menschen, darunter ein Heer von Ausgebombten, Vertriebenen, befreiten Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern, kämpfte verzweifelt gegen Hunger, Kälte und Wohnungsnot.
Der neue Staatsrat fackelte nicht lange, sondern ging seinen neuen Job energisch und zielstrebig an. "Es gibt keine Garantie und keinen Plan, ob und wie die Schwierigkeiten überwunden werden können", machte er seinen Mitstreitern bei Dienstantritt klar. "Trotzdem müssen wir den Versuch machen, zu retten, was noch zu retten ist, und aufbauen, was wieder aufgebaut werden kann."
Bövers Amtszeit als Regierungschef war - zeitlich gesehen - nur kurz bemessen. Mit Verordnung Nr. 55 vom 8. November 1946 hatten die englischen Besatzer die Auflösung der zuvor selbstständigen Staaten Hannover, Braunschweig, Oldenburg und Schaumburg-Lippe und die Gründung eines neuen Landes Niedersachsen angeordnet.
Angesichts der gewaltigen Herausforderungen sei damals in der Bückeburger Staatskanzlei hervorragende Arbeit geleistet worden, sind sich Verwaltungsfachleute und Geschichtsforscher heute einig. Bövers blieb - als Chef einer Übergangsregierung - auch nach der offiziellen Machtübergabe nach Hannover noch mehrere Monate (bis Ende März 1949) im Amt. Viel Zeit, den Erfolg seines Einsatzes und das Entstehen eines neuen freien und demokratischen Rechtsstaates mitzuerleben, war ihm nicht vergönnt. Im Dezember 1950 wurde der damals 64-Jährige - vom jahrelangen Kampf gegen den Krebs und der Ungewissheit um den ältesten, seit 1944 in Russland vermissten Sohn Heiner zermürbt - zu Grabe getragen. Zuvor hatte er noch dafür gesorgt, dass das zusammen mit seinem engen Weggefährten Pastor Mensching auf den Weg gebrachte Projekt "Freundschaftsheim Bückeburg" in die Tat umgesetzt wurde. "Er war schlicht, ruhig, sachlich nüchtern und voller Verständnis für Leid, Krankheit, Schmerzen und Vereinsamung", war am Sarg Heinrich Bövers’ zu hören.
Bildunterschrift: Aus Anlass des 126. Geburtstags des letzten schaumburg-lippischen Regierungschefs hatten sich die noch in Bückeburg lebenden Angehörigen - Schwiegertochter Ingeborg Bövers und Enkelin Gabriele Rudnick - sowie Bürgermeister Reiner Brombach an dessen neu aufgestelltem Grabstein eingefunden.
Bildunterschrift: Heinrich Bövers.
___________________________________________________
Radio Westfalica, 18.06.2012:
Schloss Arensburg in neuen Händen
Das Schloss Arensburg in Steinbergen hat den Besitzer gewechselt. Bei einer Versteigerung im Kölner Hilton-Hotel erwarb eine Geschäftsfrau aus Münster das Schloss – für rund eine viertel Million Euro. Was sie mit dem Anwesen nahe der Autobahn zwei vorhat, will sie in den nächsten Tagen sagen. Neben ihr gab es bei der Versteigerung nur einen weiteren Kaufinteressenten.
___________________________________________________
Schaumburger Zeitung, 18.06.2012:
Schloss Arensburg hat neue Eigentümerin
Steinbergen / Köln (ll). Das Schloss Arensburg hat eine neue Eigentümerin: Während einer Immobilienversteigerung im Kölner Hilton-Hotel hat das Anwesen seinen Besitzer gewechselt. Für 254.000 Euro bekam eine Geschäftsfrau aus Münster in Nordrhein-Westfalen am Samstag den Zuschlag. Das Mindestgebot lag bei 188.000 Euro.
Die neue Eigentümerin, die namentlich noch nicht genannt werden will, war nicht persönlich bei der Versteigerung anwesend. Sie gab ihr Gebot per Telefon ab. Darüber, was sie mit dem Schloss vorhabe, wollte sich die Ersteigerin am Wochenende noch nicht äußern. Sie kündigte aber die Darlegung ihrer Pläne für die kommenden Tage an.
Bei der Auktion gab es letztlich nur zwei Kaufinteressenten für das Schloss Arensburg, die neue Besitzerin sowie ein Unternehmen aus dem hessischen Raum. Nach Informationen unserer Zeitung war vor der Versteigerung auch ein Geschäftsmann aus Rinteln an dem Erwerb von Schloss Arensburg interessiert. Bei den Kölner Auktionären gingen zwar schriftliche Mindestgebote ein, aber kein telefonisches oder persönliches Gebot von Vertretern aus der Weserstadt zum Auktionstermin.
Bildunterschrift: Welche Pläne gibt es mit Schloss Arensburg?
___________________________________________________
info@hiergeblieben.de
|