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Aktualisiert am Mittwoch, 25. Mai 2016 - Gegenwärtig 23 Termine , 26.05.2016 :

www.hiergeblieben.de: Veranstaltungskalender

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Übersicht Veranstaltungen:


- Mai 2016 -

29.05.2016: Detmold: "Auf jüdischen Spuren durch Detmold" mit Gudrun Mitschke-Buchholz
29.05.2016: Bielefeld: Führung durch das Museum Wäschefabrik mit Film zur jüdischen Geschichte


- Juni 2016 -

01.06.2016: Paderborn: Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Benz, Berlin: Wurzeln des Antisemitismus

04.06.2016: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

09.06.2016: Minden: Zum Verhältnis der Anthroposophie zu Rassismus und völkischem Denken
09.06.2016: Bielefeld: "dabei geblieben - Aktivist_innen erzählen vom Älterwerden und Weitermachen"

11.06.2016: Bad Nenndorf: 11. Internationales Kulturfest "Bad Nenndorf ist bunt"

12.06.2015: Büren-Wewelsburg: Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"

15.06.2016: Paderborn: Vortrag: Der Beitrag des Judentums zum deutschen Selbstverständnis nach 1945

19.06.2015: Büren: Sonderausstellung: "Die Körper der SS - Ideologie, Propaganda und Gewalt"

23.06.2015: Büren-Wewelsburg: Die Gründung der Freilichtanlagen in Lübeck und Oerlinghausen 1936

26.06.2015: Büren-Wewelsburg: Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"

29.06.2016: Paderborn: Vortrag von Dr. habil. Klaus Holz, Berlin: Islamistischer Antisemitismus


- Juli 2016 -

02.07.2016: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

06.07.2016: Paderborn: Vortrag: Kein Ende in Sicht - Zum jüdisch-christlichen Dialog


- August 2016 -

06.08.2016: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

20.08.2016: Lemgo: Führungen zu ausgewählten Stolpersteinen


- September 2016 -

03.09.2016: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

25.09.2016: Bielefeld: Konzert: Rozhinkes - A Kleyne Kapelye


- Oktober 2016 -

01.10.2016: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins


- November 2016 -

05.11.2016: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

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- Sonntag, 29. Mai 2016 um 11.00 Uhr -


"Auf jüdischen Spuren durch Detmold" mit Gudrun Mitschke-Buchholz


Treffpunkt:

Rathaus am Markt
32756 Detmold


Im Mittelpunkt dieser Führung stehen Stätten der religiösen Kultur, Orte der öffentlichen Erinnerung an das jüdische Leben in Detmold und ehemalige jüdische Wohn- und Geschäftshäuser. Gezeigt werden auch einige der so genannten Judenhäuser, sowie Orte der NS-Institutionen, die in Detmold für die Verfolgung und Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung verantwortlich waren.


Gudrun Mitschke-Buchholz ist die Herausgeberin des Werkes "Gedenkbuch für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Detmold". 2008 veröffentlichte die Detmolder Historikerin zudem den Band "Auf jüdischen Spuren - Zwei Stadtrundgänge durch Detmold", 2013 das Buch "Lebenslängliche Reise: Briefe der jüdischen Familie Herzberg aus Detmold".


Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V.: www.gfcjz-lippe.de

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- Sonntag, 29. Mai 2016 um 15.00 Uhr -


Führung durch das Museum Wäschefabrik mit Vorführung der Medienpräsentation zur jüdischen Geschichte


Veranstaltungsort:

Museum Wäschefabrik
Viktoriastraße 48a
33602 Bielefeld

www.museum-waeschefabrik.de


Die Führung gibt Einblicke in das frühere Leben und Arbeiten in der Wäschefabrik Juhl & Helmke. Ergänzend wird ein Film über das Schicksal der jüdischen Unternehmerfamilie Juhl gezeigt: Hugo Juhl ließ 1912/13 die Wäschefabrik mit integriertem Wohnhaus errichten und betrieb sie bis 1938. Bis auf den Schwiegersohn überlebte niemand aus der engeren Familie die NS-Zeit.

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- Mittwoch, 1. Juni 2016 von 18.00 bis 20.00 Uhr -


Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Benz, Berlin: Wurzeln des Antisemitismus


Veranstaltungsort:

Universität Paderborn
Warburger Straße 100
Hörsaal O2
33098 Paderborn

www.uni-paderborn.de


Eine Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe "Das Judentum in der Gegenwart. Blicke von innen und außen" vom 13. April bis zum 13. Juli 2016 in der Universität Paderborn.


Die Arbeitsgruppe "Judentum" am Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften (ZeKK) der Universität Paderborn veranstaltet ab 13. April eine Vortragsreihe zum Thema "Das Judentum in der Gegenwart. Blicke von innen und außen". Die Vorträge finden mittwochs von 18.00 bis 20.00 Uhr im Hörsaal O2 statt.

In den letzten Jahren wird viel über Religionen, deren Unterschiedlichkeit oder die Ähnlichkeit zwischen ihnen diskutiert. Und immer wieder fällt dabei auf, wie wenig wir eigentlich über andere Religionen als die eigene wissen - oder überhaupt über Religionen, wenn wir selber keiner angehören.

Das gilt auch und gerade für das Judentum, obgleich dies neben dem Christentum schon seit Jahrhunderten in unserer Gegend zu Hause ist. Aus diesem Grund veranstaltet die Arbeitsgruppe "Judentum" am Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften (ZeKK) der Universität Paderborn im Sommersemester eine Reihe mit informativen Vorträgen und Diskussionen zum Thema "Das Judentum in der Gegenwart. Blicke von innen und außen". In zwölf Vorträgen, die auch für die Öffentlichkeit und Zuhörerschaft aus der Stadt Paderborn gedacht sind, lässt sich etwas über das Judentum erfahren, über den Glauben, die Riten und das Gemeindeleben - und auch etwas darüber, welche Erfahrungen Jüdinnen und Juden heute in Deutschland machen, welche Reaktionen ihr Jüdisch-Sein in der Gesellschaft auslöst.

Den Anfang bildet am 13. April 2016 ein Podiumsgespräch über "Jüdisches Leben in Deutschland heute", an dem auch Alexander Kogan, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Paderborn, teilnehmen wird. Die folgenden wöchentlichen Vorträge nehmen viele unterschiedliche Aspekte in den Blick - von der "Vielfalt des Judentums" und den "Jüdischen Reformbewegungen" über die "Jüdisch-deutsche Gegenwartsliteratur" bis zu dem Problem des "Islamistischen Antisemitismus" heute. Die Vorträge werden mittwochs von 18.00 bis 20.00 Uhr stattfinden, jeweils in Hörsaal O2 (Eingang am Pohlweg).

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- Samstag, 4. Juni 2016 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.

Die Anfang 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoah wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Donnerstag, 9. Juni 2016 um 19.30 Uhr -


Podiumsdiskussion: Zum Verhältnis der Anthroposophie zu Rassismus und völkischem Denken


Veranstaltungsort:

Kleines Theater am Weingarten
Königswall 77
32423 Minden


Im Rahmen der im letzten Jahr an der Freien Waldorfschule Minden geführten Auseinandersetzungen um einen in der völkisch und neonazistischen Szene aktiven Lehrer, tauchte auch immer wieder die Frage nach Verbindungen und Gemeinsamkeiten zwischen völkischem Denken und der Anthroposophie auf. Die Podiumsdiskussion möchte sich mit diesen Themen beschäftigen. Ansgar Martins wird sich mit der Frage des Rassismus in Rudolf Steiners Werken und der Anthroposophie auseinandersetzen, während Karl Banghard die Bedeutung von Germanen-Mythen im Nationalsozialismus und für die extrem Rechte heute nachzeichnen wird.


Input von Ansgar Martins: "Der weißen Rasse neues Morgenrot"- Die Gegenwart der unaufgearbeiteten anthroposophischen Vergangenheit

Ansgar Martins ist Betreiber des "Waldorfblog" und studiert Religionsphilosophie, Soziologie und Geschichte in Frankfurt am Main.


Input von Karl Banghard: Reformpädagogik und Germanenkunde - Vorgeschichtserzählungen im Nationalsozialismus und ihrer Bedeutung für die extreme Rechte heute

Karl Banghard ist Leiter des Archäologischen Freilichtmuseums Oerlinghausen.


Veranstalterinnen: Minden - Für Demokratie und Vielfalt e.V., Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Detmold, Volkshochschule Minden / Bad Oeynhausen in Kooperation mit der Freien Waldorfschule Minden.


Hinweis:

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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- Donnerstag, 9. Juni 2016 um 20.00 Uhr -


Lesung mit Rehzi Malzahn: "dabei geblieben - Aktivist_innen erzählen vom Älterwerden und Weitermachen"

- www.rehzimalzahn.blogsport.eu


Veranstaltungsort:

AJZ Bielefeld
Heeper Straße 132
33607 Bielefeld

www.ajz-bielefeld.de


Seit Jahrzehnten ist die Linke in Deutschland vornehmlich eine Jugendbewegung. Spätestens mit Anfang 30 steigen die meisten aus. Was aber ist mit denen, die "dabei geblieben" sind? In knapp 30 Interviews geht Rehzi Malzahn der Frage auf den Grund, was diejenigen Aktivist_innen bewegt, die auch mit Mitte 40, 50, 60 noch auf die Straße gehen, Aktionen planen oder auf vielen anderen Wegen ihre radikale Kritik an den Verhältnissen ausdrücken. Die Interviewten gehören verschiedenen linken Bewegungen an. Sie blicken auf ihr Leben und erzählen, wie alles angefangen hat, woran sie verzweifelt sind, wie sie mit Frust umgehen oder was sie ermutigt weiterzumachen.


Rehzi Malzahn publiziert seit einigen Jahren Texte zu linksradikalen Themen. Die Blogseite www.rehzimalzahn.blogsport.eu soll einen Austausch über die Lesungen hinaus ermöglichen und so das Anliegen des Buches im Internet fortsetzen.


Eine Veranstaltung von akzent_in Kooperation mit dem Feministischen Referat der Universität Bielefeld:

www.akzentin.blogsport.de
www.femref.blogsport.de

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- Samstag, 11. Juni 2016 von 14.00 bis 22.00 Uhr -


11. Internationales Kulturfest "Bad Nenndorf ist bunt"

- Aktuelle Informationen unter: www.bad-nenndorf-ist-bunt.com


Veranstaltungsort:

Kurpark
31542 Bad Nenndorf


- Schirmherr: Landrat Jörg Farr


Mit: ... Big Band des Gymnasiums Bad Nenndorf, Rough Silk, The new brand splendid, Pannonia-Kurorchester, Kinder- und Jugendtanz, Internationale Folklore, Großes Familien- und Kinderprogramm, Informationsstände, Kulinarische Spezialitäten ...


Eine Aktion im Rahmen von "Schaumburg ist bunt".


Neonazis, Mitglieder extrem rechter Organisationen und deren Anhänger haben zu dieser Veranstaltung keinen Zutritt.

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- Sonntag, 12. Juni 2016 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Mittwoch, 15. Juni 2016 von 18.00 bis 20.00 Uhr -


Vortrag von Prof. Dr. Micha Brumlik, Berlin: Der Beitrag des Judentums zum deutschen Selbstverständnis nach 1945


Veranstaltungsort:

Universität Paderborn
Warburger Straße 100
Hörsaal O2
33098 Paderborn

www.uni-paderborn.de


Eine Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe "Das Judentum in der Gegenwart. Blicke von innen und außen" vom 13. April bis zum 13. Juli 2016 in der Universität Paderborn.


Die Arbeitsgruppe "Judentum" am Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften (ZeKK) der Universität Paderborn veranstaltet ab 13. April eine Vortragsreihe zum Thema "Das Judentum in der Gegenwart. Blicke von innen und außen". Die Vorträge finden mittwochs von 18.00 bis 20.00 Uhr im Hörsaal O2 statt.

In den letzten Jahren wird viel über Religionen, deren Unterschiedlichkeit oder die Ähnlichkeit zwischen ihnen diskutiert. Und immer wieder fällt dabei auf, wie wenig wir eigentlich über andere Religionen als die eigene wissen - oder überhaupt über Religionen, wenn wir selber keiner angehören.

Das gilt auch und gerade für das Judentum, obgleich dies neben dem Christentum schon seit Jahrhunderten in unserer Gegend zu Hause ist. Aus diesem Grund veranstaltet die Arbeitsgruppe "Judentum" am Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften (ZeKK) der Universität Paderborn im Sommersemester eine Reihe mit informativen Vorträgen und Diskussionen zum Thema "Das Judentum in der Gegenwart. Blicke von innen und außen". In zwölf Vorträgen, die auch für die Öffentlichkeit und Zuhörerschaft aus der Stadt Paderborn gedacht sind, lässt sich etwas über das Judentum erfahren, über den Glauben, die Riten und das Gemeindeleben - und auch etwas darüber, welche Erfahrungen Jüdinnen und Juden heute in Deutschland machen, welche Reaktionen ihr Jüdisch-Sein in der Gesellschaft auslöst.

Den Anfang bildet am 13. April 2016 ein Podiumsgespräch über "Jüdisches Leben in Deutschland heute", an dem auch Alexander Kogan, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Paderborn, teilnehmen wird. Die folgenden wöchentlichen Vorträge nehmen viele unterschiedliche Aspekte in den Blick - von der "Vielfalt des Judentums" und den "Jüdischen Reformbewegungen" über die "Jüdisch-deutsche Gegenwartsliteratur" bis zu dem Problem des "Islamistischen Antisemitismus" heute. Die Vorträge werden mittwochs von 18.00 bis 20.00 Uhr stattfinden, jeweils in Hörsaal O2 (Eingang am Pohlweg).

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- Sonntag, 19. Juni 2015 um 11.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Eröffnung der Sonderausstellung "Die Körper der SS - Ideologie, Propaganda und Gewalt"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgsaal
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


Das rassistisch definierte Idealbild des "arisch-nordischen" Körpers bildete eine der Grundlagen der nationalsozialistischen Ideologie. Dabei stellte der abgehärtete, uniformierte und soldatisch trainierte Körper des Kriegers das Idealbild dar. Aus dieser Zuspitzung folgte der Ausschluss und letztlich auch die Vernichtung hiervon abweichender Individuen und Gruppen. Der einzelne wurde entweder in die "germanische Volksgemeinschaft" integriert oder in die Gruppe der "Volksfeinde" verstoßen.

In diesem Zusammenhang kam der SS nach dem Willen ihres "Reichsführers" Heinrich Himmler eine zentrale Rolle zu. Die SS-Männer und ihre Familien sollten sich zur "Elite" der kriegerisch-nationalsozialistischen Bewegung entwickeln. Sie sollten besonders "arisch", "hart" und "kämpferisch" sein.

Die Ausstellung wirft Schlaglichter darauf, wie sehr die Nationalsozialisten, speziell die SS, in Körperbildern dachten und wie die Vorstellung vom soldatischen, kriegerischen Körper das mörderische Handeln der SS bestimmte.


In Kooperation mit Studierenden der Universität Paderborn.

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- Donnerstag, 23. Juni 2016 um 19.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Vortrag von Karl Banghard: Germanen im Olympischen Sommer - Die Gründung der Freilichtanlagen in Lübeck und Oerlinghausen 1936


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Filmraum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


Im Juni und Juli 1936 entstanden unter Regie des "Amtes Rosenberg" zwei Freilichtanlagen, die ein neues Germanenbild propagierten. Im Oerlinghauser "Germanengehöft" wurden vor allem neue pädagogische Konzepte getestet. Die Lübecker Anlage diente dagegen hauptsächlich einem außenpolitischen Zweck: Hier sollten die skandinavischen Länder durch den "nordischen Gedanken" enger an das Deutsche Reich angebunden werden. Das neu formulierte Germanenbild ist jedoch in seiner Ästhetik und seinem Anspruch auf fachwissenschaftliche Legitimierung gut vergleichbar.

Der Vortrag erläutert die Wirkungsgeschichte dieses Germanenbildes bis in die aktuelle extreme Rechte hinein.


Karl Banghard ist der Leiter des Archäologischen Freilichtmuseums Oerlinghausen.

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- Sonntag, 26. Juni um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Mittwoch, 29. Juni 2016 von 18.00 bis 20.00 Uhr -


Vortrag von Dr. habil. Klaus Holz, Evangelische Akademien in Deutschland, Berlin: Islamistischer Antisemitismus


Veranstaltungsort:

Universität Paderborn
Warburger Straße 100
Hörsaal O2
33098 Paderborn

www.uni-paderborn.de


Eine Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe "Das Judentum in der Gegenwart. Blicke von innen und außen" vom 13. April bis zum 13. Juli 2016 in der Universität Paderborn.


Die Arbeitsgruppe "Judentum" am Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften (ZeKK) der Universität Paderborn veranstaltet ab 13. April eine Vortragsreihe zum Thema "Das Judentum in der Gegenwart. Blicke von innen und außen". Die Vorträge finden mittwochs von 18.00 bis 20.00 Uhr im Hörsaal O2 statt.

In den letzten Jahren wird viel über Religionen, deren Unterschiedlichkeit oder die Ähnlichkeit zwischen ihnen diskutiert. Und immer wieder fällt dabei auf, wie wenig wir eigentlich über andere Religionen als die eigene wissen - oder überhaupt über Religionen, wenn wir selber keiner angehören.

Das gilt auch und gerade für das Judentum, obgleich dies neben dem Christentum schon seit Jahrhunderten in unserer Gegend zu Hause ist. Aus diesem Grund veranstaltet die Arbeitsgruppe "Judentum" am Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften (ZeKK) der Universität Paderborn im Sommersemester eine Reihe mit informativen Vorträgen und Diskussionen zum Thema "Das Judentum in der Gegenwart. Blicke von innen und außen". In zwölf Vorträgen, die auch für die Öffentlichkeit und Zuhörerschaft aus der Stadt Paderborn gedacht sind, lässt sich etwas über das Judentum erfahren, über den Glauben, die Riten und das Gemeindeleben - und auch etwas darüber, welche Erfahrungen Jüdinnen und Juden heute in Deutschland machen, welche Reaktionen ihr Jüdisch-Sein in der Gesellschaft auslöst.

Den Anfang bildet am 13. April 2016 ein Podiumsgespräch über "Jüdisches Leben in Deutschland heute", an dem auch Alexander Kogan, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Paderborn, teilnehmen wird. Die folgenden wöchentlichen Vorträge nehmen viele unterschiedliche Aspekte in den Blick - von der "Vielfalt des Judentums" und den "Jüdischen Reformbewegungen" über die "Jüdisch-deutsche Gegenwartsliteratur" bis zu dem Problem des "Islamistischen Antisemitismus" heute. Die Vorträge werden mittwochs von 18.00 bis 20.00 Uhr stattfinden, jeweils in Hörsaal O2 (Eingang am Pohlweg).

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- Samstag, 2. Juli 2016 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.

Die Anfang 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoah wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Mittwoch, 6. Juli 2016 von 18.00 bis 20.00 Uhr -


Vortrag von Prof. Dr. Rainer Kampling, Berlin: Kein Ende in Sicht - Zum jüdisch-christlichen Dialog


Veranstaltungsort:

Universität Paderborn
Warburger Straße 100
Hörsaal O2
33098 Paderborn

www.uni-paderborn.de


Eine Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe "Das Judentum in der Gegenwart. Blicke von innen und außen" vom 13. April bis zum 13. Juli 2016 in der Universität Paderborn.


Die Arbeitsgruppe "Judentum" am Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften (ZeKK) der Universität Paderborn veranstaltet ab 13. April eine Vortragsreihe zum Thema "Das Judentum in der Gegenwart. Blicke von innen und außen". Die Vorträge finden mittwochs von 18.00 bis 20.00 Uhr im Hörsaal O2 statt.

In den letzten Jahren wird viel über Religionen, deren Unterschiedlichkeit oder die Ähnlichkeit zwischen ihnen diskutiert. Und immer wieder fällt dabei auf, wie wenig wir eigentlich über andere Religionen als die eigene wissen - oder überhaupt über Religionen, wenn wir selber keiner angehören.

Das gilt auch und gerade für das Judentum, obgleich dies neben dem Christentum schon seit Jahrhunderten in unserer Gegend zu Hause ist. Aus diesem Grund veranstaltet die Arbeitsgruppe "Judentum" am Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften (ZeKK) der Universität Paderborn im Sommersemester eine Reihe mit informativen Vorträgen und Diskussionen zum Thema "Das Judentum in der Gegenwart. Blicke von innen und außen". In zwölf Vorträgen, die auch für die Öffentlichkeit und Zuhörerschaft aus der Stadt Paderborn gedacht sind, lässt sich etwas über das Judentum erfahren, über den Glauben, die Riten und das Gemeindeleben - und auch etwas darüber, welche Erfahrungen Jüdinnen und Juden heute in Deutschland machen, welche Reaktionen ihr Jüdisch-Sein in der Gesellschaft auslöst.

Den Anfang bildet am 13. April 2016 ein Podiumsgespräch über "Jüdisches Leben in Deutschland heute", an dem auch Alexander Kogan, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Paderborn, teilnehmen wird. Die folgenden wöchentlichen Vorträge nehmen viele unterschiedliche Aspekte in den Blick - von der "Vielfalt des Judentums" und den "Jüdischen Reformbewegungen" über die "Jüdisch-deutsche Gegenwartsliteratur" bis zu dem Problem des "Islamistischen Antisemitismus" heute. Die Vorträge werden mittwochs von 18.00 bis 20.00 Uhr stattfinden, jeweils in Hörsaal O2 (Eingang am Pohlweg).

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- Samstag, 6. August 2016 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.

Die Anfang 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoah wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Samstag, 20. August 2016 von 12.00 bis 13.30 Uhr -


Führungen zu ausgewählten Stolpersteinen


Treffpunkt:

Frenkel-Haus
Echternstraße 70
32657 Lemgo


Liesel Kochsiek-Jakobfeuerborn und Detlef Höltke berichten über die Entstehung des Projektes "Stolpersteine". Zudem erfahren die Teilnehmenden Details zu den Schicksalen der Menschen, für die Stolpersteine verlegt wurden.


Eine Veranstaltung des Vereins "Stolpersteine und Frenkel-Haus in Lemgo e.V."

www.stolpersteine-lemgo.de

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- Samstag, 3. September 2016 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.

Die Anfang 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoah wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Sonntag, 25. September 2016 um 17.00 Uhr -


Konzert: Rozhinkes - A Kleyne Kapelye


Veranstaltungsort:

Jüdische Kultusgemeinde Bielefeld
Synagoge Beit Tikwa
Detmolder Straße 107
33604 Bielefeld

www.juedische-gemeinde-bielefeld.de


Das Leipziger Klezmer-Trio Rozhinkes, steht für leidenschaftliches und facettenreiches Musizieren - mitreißend und berührend zugleich. Rozhinkes hat sich als professionelles Ensemble etabliert und dabei seinen ganz eigenen konzertanten Stil der Klezmer-Musik entwickelt. Darin verbinden Samuel Seifert (Violine), Antje Taubert (Klarinette) und Tilman Löser (Klavier) die Melancholie und Lebensfreude dieser einzigartigen jüdischen Folklore mit der Intensität und dem Farbenreichtum klassischer Musik.

Auf der Bühne präsentieren sich die drei Musiker zudem als überaus dynamisches Trio und verzaubern dabei ihr Publikum immer wieder aufs Neue.


Das Konzert findet im Rahmen des Bielefelder "Abrahamfest" statt und wird vom Zentralrat der Juden in Deutschland unterstützt.

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- Samstag, 1. Oktober 2016 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.

Die Anfang 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoah wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Samstag, 5. November 2016 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.

Die Anfang 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoah wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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info@hiergeblieben.de

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