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Aktualisiert am Donnerstag, 2. Februar 2017 - Gegenwärtig 52 Termine , 03.02.2017 :

www.hiergeblieben.de: Veranstaltungskalender

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Übersicht Veranstaltungen:


- Februar 2017 -

02.02.2017: Bielefeld: Annelie Buntenbach: "Hier geht es nicht mit rechten Dingen zu!"
02.02.2017: Minden: Vortrag von Ralf Palandt: Braune Comics? - Bildgeschichten von Rechts

04.02.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins
04.02.2017: Osnabrück: Antirassistische Demonstration: Nein zur Abschiebestadt Osnabrück
04.02.2017: Herford: Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945

05.02.2017: Herford: Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945

06.02.2017: Bielefeld: Koordinationstreffen von "Bielefeld stellt sich quer - Bündnis gegen Rechts"
06.02.2017: Düsseldorf: Lesung: NS-Verfolgte und ihre Kämpfe um Anerkennung und Entschädigung

08.02.2016: Detmold: Weiterleben nach dem Überleben - Die Befreiung der Opfer des Holocaust
08.02.2017: Bielefeld: Vortrag von Alain Corre: Der Aufstieg des Front National im ländlichen Frankreich

11.02.2017: Herford: Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945

12.02.2017: Herford: Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945
12.02.2017: Wewelsburg: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"

14.02.2017: Detmold: Der Auschwitz-Prozess in Detmold: Seine Bedeutung für jüdische Überlebende

16.02.2017: Wewelsburg: Der Freiwillige Arbeitsdienst und der Reichsarbeitsdienst in Wewelsburg
16.02.2017: Bielefeld: Konzert Szymon Laks - Ein jüdischer Komponist zwischen Paris und Auschwitz

18.02.2017: Herford: Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945
18.02.2017: Wewelsburg: Gehörlose Opfer der Zwangssterilisation und der Euthanasie in der NS-Zeit

19.02.2017: Herford: Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945

21.02.2017: Bielefeld: Volker Beck: Mit BDS, Boycott, Divestment und Sanktionen zum Frieden in Nahost?

22.02.2017: Düsseldorf: Vortrag von Michael Sturm: 75 Jahre "Aktion Reinhardt"
22.02.2017: Bielefeld: Annemarie Müller: Kommunistischer Widerstand gegen den Nationalsozialismus

25.02.2017: Herford: Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945

26.02.2017: Herford: Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945
26.02.2017: Wewelsburg: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


- März 2017 -

04.03.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins
04.03.2017: Herford: Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945

05.03.2017: Wewelsburg: Eröffnung der Sonderausstellung: "Sie sehnten sich nach Freiheit."
05.03.2017: Herford: Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945

06.03.2017: Minden: Film: "Linie 41" mit der Filmemacherin Tanja Cummings und Wolfgang Hempel

08.03.2017: Bielefeld: Vortrag von Michael Rubinstein: Jüdisches Leben heute und hier

11.03.2017: Herford: Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945

12.03.2017: Herford: Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945
12.03.2017: Wewelsburg: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"

18.03.2017: Herford: Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945

19.03.2017: Herford: Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945

25.03.2017: Herford: Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945

26.03.2017: Herford: Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945
26.03.2017: Wewelsburg: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"

28.03.2017: Bielefeld: Vortrag: Israel ist an allem Schuld: Warum der Judenstaat so gehasst wird


- April 2017 -

01.04.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

05.04.2017: Bielefeld: Film: "Liebe Geschichte" (Dokumentarfilm, Österreich 2010, 98 Minuten)


- Mai 2017 -

06.05.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

23.05.2017: Bielefeld: Nike Thurn, Universität Bielefeld: ... aber warum gibt sich jemand als Jude aus?

28.05.2017: Höxter: Ausstellung: Zum 100. Geburtstag / Jacob Pins: Künstler - Sammler - Freund


- Juni 2017 -

03.06.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

27.06.2017: Bielefeld: Vortrag von Dr. Matthias Küntzel: Deutschland zwischen Israel und Iran


- Juli 2017 -

01.07.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins


- August 2017 -

05.08.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins


- September 2017 -

02.09.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins


- Oktober 2017 -

07.10.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins


- November 2017 -

04.11.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

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- Donnerstag, 2. Februar 2017 von 18.30 bis 20.30 Uhr -


Annelie Buntenbach: "Hier geht es nicht mit rechten Dingen zu!" - Beschäftigte als Ziel von rechtspopulistischer Ansprache


Veranstaltungsort:

Haus der Kirche
Markgrafenstraße 7
33602 Bielefeld


Bitte meldet euch an unter (0521) 417140 oder bz.bi-pb@verdi.de.


Was beobachten wir?

Was setzen wir dagegen?

Welche Antworten können wir auf die vielfältigen sozialen Fragen geben?


Diese Punkte werden wir gemeinsam mit Annelie Buntenbach (DGB-Bundesvorstand) diskutieren.


Eine Veranstaltung des ver.di-Bezirks Bielefeld / Paderborn.

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- Donnerstag, 2. Februar 2017 um 19.00 Uhr -


Vortrag von Ralf Palandt: Braune Comics? - Bildgeschichten von Rechts


Veranstaltungsort:

Hanse-Haus
Papenmarkt
32425 Minden


Die Verwendung der Comic- und Zeichentrickfigur Rosaroter Panther durch die Terrorgruppe „"Nationalsozialistischer Untergrund“" in einem Bekennervideo war weder ein Einzelfall noch ein neues Phänomen. Extrem rechte Comics werden über Flugblätter, in Schulzeitungen und Fanzines, Parteizeitungen und Booklets von Rechtsrock-CDs verbreitet. Mittels Stereotypen werden Feindbilder aufgebaut, die Emotionen schüren und zu Gewalt führen können. Der Hass richtet sich vor allem gegen den demokratischen Staat, das Judentum, Homosexuelle, Linke und Punks.

Wenn Rechtsrock die „Einstiegsdroge in extrem rechtes Gedankengut“ ist, dann erfährt dieses Gedankengut durch Comics eine erhebliche Förderung. Der Vortrag vermittelt Einblicke in die unterschiedliche Aneignung und Verwendung von Comics in extrem rechten Medien sowie der antisemitischen und extrem rechten Feindbilder.


Ralf Palandt ist Mitglied der Gesellschaft für Comicforschung und der Fachgruppe Visuelle Kommunikation der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Forschungsschwerpunkt: politische Comics. Zahlreiche Aufsätze, Vorträge und Ausstellungen. Zusammen mit dem Archiv der Jugendkulturen Tagung (2010) und Sammelband (2011) „Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics“. Nominierung des Aufsatzes „Braune Comics?!“ (Comic! Jahrbuch 2009) für den Alternativen Medienpreis 2009; PENG-Preis des Comicfestivals München 2011; Auszeichnung „München dankt!“ der Landeshauptstadt München 2012.


Eine Veranstaltung der Volkshochschule Minden in Kooperation mit dem Lokalen Aktionsplan Minden.

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- Samstag, 4. Februar 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Samstag, 4. Februar 2017 um 14.00 Uhr -


Antirassistische Demonstration: Nein zur Abschiebestadt Osnabrück


Auftaktkundgebung:

Theaterplatz
Domhof 10
49074 Osnabrück


"Friedens"-Abschiebestadt Osnabrück?

Die so genannte "Friedensstadt Osnabrück" gibt sich nach außen gerne als ein Ort des friedlichen Zusammenlebens, des interkulturellen Dialogs, und in Zeiten einer immer lauter werdenden rechten Hetze auch als Ort einer humanitäreren Asylpolitik. Gleichzeitig gibt es auch eine große Solidarität mit Geflüchteten von Seiten der Bürgerinnen und Bürger Osnabrücks, welche in den letzten Jahren mit Protesten zig Abschiebungen verhindert haben.

So gar nicht in dieses Bild passt aber, dass immer noch und zuletzt immer häufiger Abschiebungen in Osnabrück stattfinden. Nachts, ohne Vorankündigung und ohne dass ein Großteil der Zivilbevölkerung davon etwas mitbekommt.

Abschiebungen, bei denen mitten in der Nacht ein Großaufgebot der Polizei in die Wohnung Geflüchteter eindringt. um dann auch noch Protest und friedlichen Widerstand gewaltsam zu unterdrücken. Wie am 4. Januar 2017, als eine Abschiebung im Nordhotel gegen den Widerstand von dort lebenden Geflüchteten und herbeieilenden Unterstützenden mit dem Einsatz von Pfefferspray durchgesetzt wurde.

"Abschiebungen, bei denen Menschen, die aus Kriegs- und Krisengebieten geflohen sind, um hier Teil einer angeblich friedlichen Gesellschaft sein zu können, plötzlich und gewaltsam ihrer Existenz beraubt werden. Die in den letzten Wochen aus Osnabrück abgeschobenen Menschen wurden mitten im Winter nach Frankreich und Italien in die Obdachlosigkeit entlassen, bei manchen wurde die weitere Abschiebung in das Bürgerkriegsland Sudan schon angekündigt.

Abschiebungen, die dafür sorgen, dass sich ein Teil unserer Mitmenschen in Osnabrück in ständiger Angst vor der Willkür der Behörden befindet. Mitmenschen, die nachts nicht schlafen können. Mitmenschen, die Angst davor haben, sich frei in Osnabrück zu bewegen.

Gleichzeitig hält die Osnabrücker Polizei an ihrer in Anbetracht der Tatsachen einfach nur zynischen Aussage fest, dass Abschiebungen nicht gewaltsam durchgesetzt werden, wenn es Protestaktionen gebe - dieselbe Polizei, die nur Tage zuvor friedliche Proteste Geflüchteter mit eskalierender Gewalt unterdrückt hat. Das zeigt deutlich, dass aus Sicht der Polizei Protestaktionen Geflüchteter in dieser Aussage nicht mit inbegriffen sind. Das nennt man übrigens Rassismus.

Dass sich Osnabrück der Hetze von Rechts in vorauseilendem Gehorsam beugt und jetzt mit harter Hand gegen jene vorgeht, die hier Schutz suchen, macht uns unglaublich wütend und schreit nach Widerspruch! Diesen wollen wir auf die Straßen von Osnabrück tragen und laden euch alle ein, daran teilzunehmen. Einen Monat nach der trotz Protest durchgesetzten Abschiebung von zwei Geflüchteten und vieler weiterer gewaltvoller Abschiebungen in den darauffolgenden Wochen, werden wir uns am 4. Februar 2017 um 14.00 Uhr vor dem Theater versammeln und gemeinsam gegen diese menschenverachtende Praxis zu demonstrieren.

Kommt zahlreich, bringt eure Freundinnen und Freunde mit und lasst uns laut werden für eine Stadt, in der jeder Mensch sicher leben kann, ohne die Angst nachts von der Polizei und unter Einsatz von Pfefferspray in ein anderes Land verfrachtet zu werden.

Am 4. Februar 2017 wollen vor allem auch die Betroffenen selbst sich das Recht zu protestieren nehmen und ihren Ärger über die Abschiebemaschinerie, die auch in Osnabrück wütet, ausdrücken. In Redebeiträgen werden Betroffene, die in der Nacht dabei waren von der Situation berichten und ihre Forderungen für ein sicheres Leben zum Ausdruck bringen. Weiterhin wird es Redebeiträge von No Lager Osnabrück und LIKOS geben.

An unserem Standpunkt hat sich in den vergangenen Jahren nichts geändert - Abschiebungen sind und bleiben eine menschenfeindliche Praxis, sie berauben Menschen ihres Rechtes auf ein selbstbestimmtes Leben. Dass Abschiebungen unangekündigt durchgeführt werden, versetzt Menschen in andauernde Angst um ihre Existenz.

- Nein zu Rassismus!

- Nein zu Abschiebungen, Polizeigewalt und Ignoranz!

- Nein zur Abschiebestadt Osnabrück!*

- Für ein Ende der ständigen Angst vor Abschiebungen und um die eigene Existenz!

- Für eine Stadt für alle!

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- Samstag, 4. Februar 2017 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945


Ausstellungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Ausstellungsdauer: Bis zum 26. März 2017, samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr.


- Führungen für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung unter: info@zellentrakt.de


Mit dem Kriegsbeginn 1939 begannen auch im Raum Herford tiefgreifende Veränderungen: Die Männer mussten in den Krieg, die Familien erlebten an der "Heimatfront" neben der Sorge um ihre Angehörigen Not und Bombenkrieg. Die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten setzte sich fort bis zur massenhaften Ermordung. Auch der Raum Herford wurde schließlich zum Kriegsschauplatz, bis der militärische Zusammenbruch und die Befreiung durch die Alliierten im April / Mai 1945 die Menschen erlöste.

Offizielle Dokumente, aber vor allem private Fotos und Briefe aus dem Krieg und von der "Heimatfront" ergeben zusammen ein Bild der Geschehnisse und vermitteln, was die ganz normalen Menschen vom Krieg erfuhren und erlebten.

Die Ausstellung soll dafür sensibilisieren, wie Krieg, Verfolgung und ein diktatorisches Regime den Alltag beeinflussten und welche Haltungs- und Handlungsmöglichkeiten auch für heute daraus abgeleitet werden können.


Eine Ausstellung des Kuratoriums Erinnern - Forschen - Gedenken e.V.


Gedenkstätte Zellentrakt

Die heutige Gedenkstätte Zellentrakt, das frühere Herforder Polizeigefängnis, war von 1933 bis 1945 ein Ort der Verfolgung und Angst auch für viele jüdische Menschen aus Herford auf dem Weg in die Lager und den Tod.

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- Sonntag, 5. Februar 2017 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945


Ausstellungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Ausstellungsdauer: Bis zum 26. März 2017, samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr.


- Führungen für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung unter: info@zellentrakt.de


Mit dem Kriegsbeginn 1939 begannen auch im Raum Herford tiefgreifende Veränderungen: Die Männer mussten in den Krieg, die Familien erlebten an der "Heimatfront" neben der Sorge um ihre Angehörigen Not und Bombenkrieg. Die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten setzte sich fort bis zur massenhaften Ermordung. Auch der Raum Herford wurde schließlich zum Kriegsschauplatz, bis der militärische Zusammenbruch und die Befreiung durch die Alliierten im April / Mai 1945 die Menschen erlöste.

Offizielle Dokumente, aber vor allem private Fotos und Briefe aus dem Krieg und von der "Heimatfront" ergeben zusammen ein Bild der Geschehnisse und vermitteln, was die ganz normalen Menschen vom Krieg erfuhren und erlebten.

Die Ausstellung soll dafür sensibilisieren, wie Krieg, Verfolgung und ein diktatorisches Regime den Alltag beeinflussten und welche Haltungs- und Handlungsmöglichkeiten auch für heute daraus abgeleitet werden können.


Eine Ausstellung des Kuratoriums Erinnern - Forschen - Gedenken e.V.


Gedenkstätte Zellentrakt

Die heutige Gedenkstätte Zellentrakt, das frühere Herforder Polizeigefängnis, war von 1933 bis 1945 ein Ort der Verfolgung und Angst auch für viele jüdische Menschen aus Herford auf dem Weg in die Lager und den Tod.

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- Montag, 6. Februar 2017 um 19.30 Uhr -


Koordinationstreffen von "Bielefeld stellt sich quer - Bündnis gegen Rechts"


- Informationen unter: www.bielefeldstelltsichquer.wordpress.com


Veranstaltungsort:

Haus der Kirche
Markgrafenstraße 7
33602 Bielefeld

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- Montag, 6. Februar 2017 um 19.30 Uhr -


Buchvorstellung mit Lesung und Lichtbildvortrag von Nina Schulz und Elisabeth Mena Urbitsch: Spiel auf Zeit. NS-Verfolgte und ihre Kämpfe um Anerkennung und Entschädigung


Veranstaltungsort:

Buchladen BiBaBuZe
Aachener Straße 1
40223 Düsseldorf

www.bibabuze.de


Die Politik der Bundesrepublik gilt in der öffentlichen Wahrnehmung weltweit als Modell einer gelungenen Entschädigung für die Opfer von Kriegsverbrechen und Verfolgung. Tatsächlich hat die Mehrheit der mehr als 20 Millionen NS-Verfolgten nie eine Entschädigung erhalten.

Das Buch "Spiel auf Zeit", im März 2016 erschienen im Verlag Assoziation A, belegt an zahlreichen biografischen Beispielen, dass die so genannte Wiedergutmachung mehr einem Mythos als einem Modell gleicht. "Spiel auf Zeit" präsentiert diese "offenen Rechnungen" der deutschen Geschichte.

Das Buch zeichnet sich dadurch aus, eine transnationale Dimension in die Debatte einzuführen und die Perspektiven der Verfolgten in den Mittelpunkt zu stellen.


Die Journalistin Nina Schulz und die Fotografin Elisabeth Mena Urbitsch arbeiten seit 2005 als Team zusammen. Schwerpunkt ihrer Arbeit sind Reportagen zu erinnerungspolitischen Themen. Ihre Reportage "Spiel auf Zeit" zu Überlebenden des Nationalsozialismus und ihrem Kampf um so genannte Ghetto-Renten wurde 2010 mit dem Alternativen Medienpreis ausgezeichnet. 2015 bekamen sie diesen Preis ein zweites Mal für ihre Reportage "Hasenbrote" aus der Reihe "Offene Rechnungen", in der sie die andauernden Auseinandersetzungen von NS-Verfolgten um Anerkennung und Entschädigung darstellen. Nina Schulz und Elisabeth Mena Urbitsch leben in Hamburg.


Veranstalterinnen: Arbeitskreis Gedenkstättenfahrten, Buchladen BiBaBuZe, Zentrum für Aktion, Kultur
und Kommunikation (zakk), Projekt Erinnerungs- und Lernort des AStA der Hochschule Düsseldorf, Erinnerungsort Alter Schlachthof der Hochschule Düsseldorf, Antifaschistischer Arbeitskreis an der Hochschule Düsseldorf.


Eintritt frei, es wird aber um eine kleine Spende für den Arbeitskreis Gedenkstättenfahrten gebeten, der 2017 unter anderem zwei Fahrten nach Tschechien (Terezin / Theresienstadt) und Polen (Oswiecim / Auschwitz) anbietet.

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- Mittwoch, 8. Februar 2017 um 18.00 Uhr -


Weiterleben nach dem Überleben - Die Befreiung der Opfer des Holocaust


Veranstaltungsort:

Landesarchiv NRW
Abteilung Ostwestfalen-Lippe
und Stadtarchiv Detmold
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold


Begrüßung: Dr. Johannes Burkardt, Abteilungsleiter, Landesarchiv NRW - Abteilung Ostwestfalen-Lippe

Moderation: Dr. Bettina Joergens, Dezernatsleiterin, Landesarchiv NRW - Abteilung Ostwestfalen-Lippe


Vorträge:

Kirsten John-Stucke (Kreismuseum Wewelsburg): Weiterleben nach dem Überleben. Die Befreiung der Häftlinge des Konzentrationslagers in Wewelsburg

Thomas Ridder (Jüdisches Museum Westfalen, Dorsten): Freiheit oder Ghetto? Das Ende des Todesmarsches von 720 Frauen im DP-Camp in Kaunitz


Am 27. Januar 1945 wurden das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und die zwei Konzentrationslager Auschwitz von der Roten Armee befreit. Seit 1996 wird bundesweit an diese Befreiung in Veranstaltungen und Ausstellungen gedacht.

Auch das Landesarchiv NRW - Abteilung Ostwestfalen-Lippe und das Stadtarchiv Detmold beteiligen sich regelmäßig daran.

In diesem Jahr steht insbesondere die Frage im Fokus: Was bedeutete die Befreiung tatsächlich für die Überlebenden? Was folgte nach der Kapitulation des NS-Regimes für die verletzten, versehrten, traumatisierten und von ihren Familien getrennten Menschen?


Eine Veranstaltung zum Gedenken an den 27. Januar 1945.


Vom 27. Januar bis zum bis 17. Februar 2017 ist im Landesarchiv NRW - Abteilung Ostwestfalen-Lippe eine themenbezogene Ausstellung zur Befreiung der Opfer des Holocaust zu sehen.

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- Mittwoch, 8. Februar 2017 um 19.30 Uhr -


Vortrag von Alain Corre: Der Aufstieg des Front National im ländlichen Frankreich


Veranstaltungsort:

BI Bürgerwache e.V.
Rolandstraße 16
33615 Bielefeld

www.bi-buergerwache.de


Im ländlichen Frankreich, in den Dörfern und kleinen Städten ist die Zahl derjenigen die den "Front National" wählen oder seine Politik unterstützen in den vergangenen Jahren stark gestiegen. In einigen Gemeinden ist der "Front National" (FN) bei Wahlen inzwischen die stärkste Partei.

Wie erklärt sich die große Anziehungskraft der rechtspopulistischen Partei? Welche Politik macht der FN
in den Regionen? Wie verhalten sich gerade auch jetzt im Jahr der Präsidentschaftswahl die anderen Parteien?
Und: Wie reagieren die Menschen in kleinen überschaubaren Kommunen darauf, wenn Nachbarn,
Freunde, Kollegen am Arbeitsplatz oder im Sportverein fremdenfeindliche und nationalistische Positionen
vertreten? Gibt es lokalen Widerstand und Protest- und wie sieht der aus?


Aus der südostfranzösischen Region Drome wird Alain Corre über diese Fragen sprechen. Er war viele Jahre pädagogischer Leiter der deutsch-französischen Begegnungsstätte F.I.E.F., der Soziologe lebt in einem kleinen Dorf in der Nähe von Montelimar. Er ist ein scharfer politischer Beobachter der Entwicklungen in Frankreich und kann die Entwicklung und Wirkung des Front National aus erster Hand beschreiben und einordnen.


Eine Veranstaltung von Arbeit und Leben DGB / VHS im Kreis Herford e.V.

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- Samstag, 11. Februar 2017 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945


Ausstellungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Ausstellungsdauer: Bis zum 26. März 2017, samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr.


- Führungen für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung unter: info@zellentrakt.de


Mit dem Kriegsbeginn 1939 begannen auch im Raum Herford tiefgreifende Veränderungen: Die Männer mussten in den Krieg, die Familien erlebten an der "Heimatfront" neben der Sorge um ihre Angehörigen Not und Bombenkrieg. Die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten setzte sich fort bis zur massenhaften Ermordung. Auch der Raum Herford wurde schließlich zum Kriegsschauplatz, bis der militärische Zusammenbruch und die Befreiung durch die Alliierten im April / Mai 1945 die Menschen erlöste.

Offizielle Dokumente, aber vor allem private Fotos und Briefe aus dem Krieg und von der "Heimatfront" ergeben zusammen ein Bild der Geschehnisse und vermitteln, was die ganz normalen Menschen vom Krieg erfuhren und erlebten.

Die Ausstellung soll dafür sensibilisieren, wie Krieg, Verfolgung und ein diktatorisches Regime den Alltag beeinflussten und welche Haltungs- und Handlungsmöglichkeiten auch für heute daraus abgeleitet werden können.


Eine Ausstellung des Kuratoriums Erinnern - Forschen - Gedenken e.V.


Gedenkstätte Zellentrakt

Die heutige Gedenkstätte Zellentrakt, das frühere Herforder Polizeigefängnis, war von 1933 bis 1945 ein Ort der Verfolgung und Angst auch für viele jüdische Menschen aus Herford auf dem Weg in die Lager und den Tod.

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- Sonntag, 12. Februar 2017 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945


Ausstellungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Ausstellungsdauer: Bis zum 26. März 2017, samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr.


- Führungen für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung unter: info@zellentrakt.de


Mit dem Kriegsbeginn 1939 begannen auch im Raum Herford tiefgreifende Veränderungen: Die Männer mussten in den Krieg, die Familien erlebten an der "Heimatfront" neben der Sorge um ihre Angehörigen Not und Bombenkrieg. Die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten setzte sich fort bis zur massenhaften Ermordung. Auch der Raum Herford wurde schließlich zum Kriegsschauplatz, bis der militärische Zusammenbruch und die Befreiung durch die Alliierten im April / Mai 1945 die Menschen erlöste.

Offizielle Dokumente, aber vor allem private Fotos und Briefe aus dem Krieg und von der "Heimatfront" ergeben zusammen ein Bild der Geschehnisse und vermitteln, was die ganz normalen Menschen vom Krieg erfuhren und erlebten.

Die Ausstellung soll dafür sensibilisieren, wie Krieg, Verfolgung und ein diktatorisches Regime den Alltag beeinflussten und welche Haltungs- und Handlungsmöglichkeiten auch für heute daraus abgeleitet werden können.


Eine Ausstellung des Kuratoriums Erinnern - Forschen - Gedenken e.V.


Gedenkstätte Zellentrakt

Die heutige Gedenkstätte Zellentrakt, das frühere Herforder Polizeigefängnis, war von 1933 bis 1945 ein Ort der Verfolgung und Angst auch für viele jüdische Menschen aus Herford auf dem Weg in die Lager und den Tod.

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- Sonntag, 12. Februar 2017 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Dienstag, 14. Februar 2017 um 19.30 Uhr -


Thomas Walther: Der Auschwitz-Prozess in Detmold: Seine Bedeutung für jüdische Überlebende und die deutsche Justiz


Veranstaltungsort:

Gymnasium Leopoldinum
Altbau - Alte Aula
Hornsche Straße 48
32756 Detmold

www.gymnasium-leopoldinum-detmold.de


Rechtsanwalt Thomas Walther war Vertreter der Nebenklage im Prozess gegen den ehemaligen SS-Unterscharführer Reinhold Hanning aus Lage vor dem Landgericht Detmold. Reinhold Hanning wurde am 17. Juni 2016 wegen Beihilfe zum Mord in Auschwitz in mindestens 170.000 Fällen zu 5 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt:

www.nebenklage-auschwitz.de

www.justiz.nrw.de/nrwe/lgs/detmold/lg_detmold/j2016/4_Ks_45_Js_3_13_9_15_Urteil_20160617.html

www.youtube.com/watch?v=vCdMJb3OzhM


Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Lippe e.V. und der Stadt Detmold im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.

www.gfcjz-lippe.de

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- Donnerstag, 16. Februar 2017 um 19.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Vortrag von Norbert Ellermann: Bauen für die SS: Der Freiwillige Arbeitsdienst und der Reichsarbeitsdienst in Wewelsburg


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Filmraum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


Mit der Ankunft der SS in Wewelsburg im Jahr 1934 begann eine rege Bautätigkeit im Schloss Wewelsburg und im gleichnamigen Dorf. In den nächsten Jahren waren Männer des Freiwilligen Arbeitsdienstes (FAD) und des folgenden Reichsarbeitsdienstes (RAD) an vielen verschiedenen Stellen tätig. Zuerst im Schloss Wewelsburg untergebracht, bezogen sie vom Jahr 1935 bis zum endgültigen Abzug im Jahr 1938 ein eigenes Barackenlager in
Oberntudorf.

Der reich bebilderte Vortrag zeigt das Leben und die Tätigkeit der Arbeitsmänner.


Norbert Ellermann ist Historiker und Mitarbeiter des Kreismuseums Wewelsburg.

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- Donnerstag, 16. Februar 2017 um 20.00 Uhr -


Portraitkonzert Szymon Laks - Ein jüdischer Komponist aus Polen zwischen Paris und Auschwitz


Veranstaltungsort:

Jüdische Kultusgemeinde Bielefeld
Synagoge Beit Tikwa
Detmolder Straße 107
33604 Bielefeld

www.juedische-gemeinde-bielefeld.de


Vorverkauf:

KULTurVEREIN Bielefeld e.V.
Breite Straße 24
33602 Bielefeld


Gesang: Melanie Kreuter
Violoncello: Sebastian Foron
Idee, Konzept, Klavier: Johannes Vetter


Von der Mathematik wechselte Szymon Laks 1921 zur Harmonielehre und Kontrapunkt am Warschauer Konservatorium. Fünf Jahre später zog es ihn nach Paris, wo er am Conservatoire National Komposition und Orchesterleitung studierte.

Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich als Musiklehrer, Kaffeehausgeiger und Stummfilm-Begleiter. Er machte Unterhaltungsmusik auf Ozeandampfern und komponierte Filmmusik. 1932 wurde seine Sonate für Violoncello und Klavier in Paris uraufgeführt.

Szymon Laks kam 1901 in Warschau zur Welt. 40 Jahre später Internierung in der Nähe von Orléon; 1942 Deportation nach Auschwitz II-Birkenau. Er wurde Arrangeur und später Leiter des Lagerorchesters. Oktober 1944 Marsch nach Dachau. Nach der Befreiung Rückkehr nach Paris. Danach tat er sich schwer mit dem Komponieren.

Nach dem "Sechstagekrieg" 1967 komponierte er kaum noch. Szymon Laks starb 1983 in Paris.

Geistreich, intelligent und elegant sind seine Werke zwischen den Weltkriegen; gebrochen die Musik nach 1945, gezeichnet vom Versuch, anzuknüpfen an die Zeit, in der die Welt noch in Ordnung schien.

Als historischer und thematischer Kontrapunkt stehen Kompositionen von Erwin Schulhoff (1894 - 1942) und dem Bielefelder Musiker Georg Krieger (1930 - 2015), der Lieder von Viktor Ullmann bearbeitet hat, auf dem Programm.


Eine Veranstaltung des KULTurVEREINs Bielefeld e.V. mit freundlicher Unterstützung der Bisegger-Stiftung.

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- Samstag, 18. Februar 2017 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945


Ausstellungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Ausstellungsdauer: Bis zum 26. März 2017, samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr.


- Führungen für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung unter: info@zellentrakt.de


Mit dem Kriegsbeginn 1939 begannen auch im Raum Herford tiefgreifende Veränderungen: Die Männer mussten in den Krieg, die Familien erlebten an der "Heimatfront" neben der Sorge um ihre Angehörigen Not und Bombenkrieg. Die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten setzte sich fort bis zur massenhaften Ermordung. Auch der Raum Herford wurde schließlich zum Kriegsschauplatz, bis der militärische Zusammenbruch und die Befreiung durch die Alliierten im April / Mai 1945 die Menschen erlöste.

Offizielle Dokumente, aber vor allem private Fotos und Briefe aus dem Krieg und von der "Heimatfront" ergeben zusammen ein Bild der Geschehnisse und vermitteln, was die ganz normalen Menschen vom Krieg erfuhren und erlebten.

Die Ausstellung soll dafür sensibilisieren, wie Krieg, Verfolgung und ein diktatorisches Regime den Alltag beeinflussten und welche Haltungs- und Handlungsmöglichkeiten auch für heute daraus abgeleitet werden können.


Eine Ausstellung des Kuratoriums Erinnern - Forschen - Gedenken e.V.


Gedenkstätte Zellentrakt

Die heutige Gedenkstätte Zellentrakt, das frühere Herforder Polizeigefängnis, war von 1933 bis 1945 ein Ort der Verfolgung und Angst auch für viele jüdische Menschen aus Herford auf dem Weg in die Lager und den Tod.

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- Sonntag, 19. Februar 2017 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945


Ausstellungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Ausstellungsdauer: Bis zum 26. März 2017, samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr.


- Führungen für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung unter: info@zellentrakt.de


Mit dem Kriegsbeginn 1939 begannen auch im Raum Herford tiefgreifende Veränderungen: Die Männer mussten in den Krieg, die Familien erlebten an der "Heimatfront" neben der Sorge um ihre Angehörigen Not und Bombenkrieg. Die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten setzte sich fort bis zur massenhaften Ermordung. Auch der Raum Herford wurde schließlich zum Kriegsschauplatz, bis der militärische Zusammenbruch und die Befreiung durch die Alliierten im April / Mai 1945 die Menschen erlöste.

Offizielle Dokumente, aber vor allem private Fotos und Briefe aus dem Krieg und von der "Heimatfront" ergeben zusammen ein Bild der Geschehnisse und vermitteln, was die ganz normalen Menschen vom Krieg erfuhren und erlebten.

Die Ausstellung soll dafür sensibilisieren, wie Krieg, Verfolgung und ein diktatorisches Regime den Alltag beeinflussten und welche Haltungs- und Handlungsmöglichkeiten auch für heute daraus abgeleitet werden können.


Eine Ausstellung des Kuratoriums Erinnern - Forschen - Gedenken e.V.


Gedenkstätte Zellentrakt

Die heutige Gedenkstätte Zellentrakt, das frühere Herforder Polizeigefängnis, war von 1933 bis 1945 ein Ort der Verfolgung und Angst auch für viele jüdische Menschen aus Herford auf dem Weg in die Lager und den Tod.

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- Sonntag, 19. Februar 2017 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Dienstag, 21. Februar 2017 um 19.00 Uhr -


Vortrag von Volker Beck, Mitglied des Bundestages: Mit BDS - Boycott, Divestment und Sanktionen - zum Frieden in Nahost?


Veranstaltungsort:

Ravensberger Spinnerei / Volkshochschule
Ravensberger Park 1
Murnau-Saal
33607 Bielefeld

www.vhs-bielefeld.de


Ein dauerhafter Frieden zwischen Israel und den Palästinensern ist in weite Ferne gerückt. Die israelisch-palästinensischen Verhandlungen sind in einer Sackgasse.

Die Kampagne "Boycott, Divestment ( Kapitalabzug) and Sanctions" (BDS) ist eine internationale Bewegung, die sich zum Ziel gesetzt hat Israel zu schaden. Sie tritt unter anderem für die "Beendigung der Besatzung und Kolonialisierung des 1967 besetzten arabischen Landes" ein. Dieses Ziel soll durch einen umfassenden Boykott Israels erreicht werden. Damit wird sowohl ein wirtschaftlicher als auch ein kultureller und wissenschaftlicher Boykott angestrebt.

Mit MdB Volker Beck (Bündnis 90 / Die Grünen) soll diskutiert werden, welche Wirkung die BDS-Kampagne national und international hat und wie sie politisch, moralisch und rechtlich einzuschätzen ist. Denn sind Boykottaufrufe noch "legitime Kritik" an der israelischen Regierung? Erinnern sie nicht vielmehr gerade in Deutschland allzu sehr an die Ausgrenzung der Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus?

Zu besprechen ist aber auch, welche Möglichkeiten bestehen, Bewegung in den Verhandlungsstillstand zu bringen.


Volker Beck ist Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe.


Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. - Arbeitsgemeinschaft Bielefeld.

www.dig-bielefeld.de

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- Mittwoch, 22. Februar 2017 um 19.30 Uhr -


Vortrag von Michael Sturm: 75 Jahre "Aktion Reinhardt" - Die Ermordung von etwa zwei Millionen Juden, Jüdinnen, Roma und Romnija in Belzec, Sobibor und Treblinka


Veranstaltungsort:

Linkes Zentrum Hinterhof
Corneliusstraße 108
40215 Düsseldorf

www.linkes-zentrum.de


Michael Sturm ist Historiker aus Münster.


Eine Veranstaltung von im Rahmen von INPUT - antifaschistischer Themenabend in Düsseldorf. Aktuelle INPUT-Veranstalterinnen: Antifaschistischer Arbeitskreis an der Hochschule Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland (ABR) und SJD - Die Falken Düsseldorf.

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- Mittwoch, 22. Februar 2017 um 20.00 Uhr -


Vortrag von Annemarie Müller: Kommunistischer Widerstand gegen den Nationalsozialismus


- www.lg-ravensbrueck.vvn-bda.de


Veranstaltungsort:

AJZ Bielefeld
Heeper Straße 132
33607 Bielefeld
www.ajz-bielefeld.de


Annemarie Müller, aktives Mitglied der "Lagergemeinschaft Ravensbrück / Freundeskreis e.V.", erzählt von der Geschichte ihrer 1908 und 1909 geborenen Eltern.

Annemaries Eltern waren seit 1930 in der KPD in Hamburg aktiv und beteiligten sich bis zu ihrer Verhaftung im Jahr 1936 am kommunistischen Widerstand. Auch in der Zeit ihrer Inhaftierung in verschiedenen Zuchthäusern sowie den Konzentrationslagern Ravensbrück und Sachsenhausen handelten sie nach ihren politischen Überzeugungen und
leisteten Widerstand.

Annemarie Müller wird auch über die Zeit nach dem Nationalsozialismus erzählen und davon berichten, wie sie sich auf die Suche nach der Geschichte ihrer Eltern gemacht hat und was diese für sie, für ihre eigene Kindheit und für ihr Leben bedeutet.


Eine Veranstaltung von akzent_in Kooperation mit dem Feministischen Referat der Universität Bielefeld:

www.akzentin.blogsport.de
www.femref.blogsport.de

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- Samstag, 25. Februar 2017 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945


Ausstellungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Ausstellungsdauer: Bis zum 26. März 2017, samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr.


- Führungen für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung unter: info@zellentrakt.de


Mit dem Kriegsbeginn 1939 begannen auch im Raum Herford tiefgreifende Veränderungen: Die Männer mussten in den Krieg, die Familien erlebten an der "Heimatfront" neben der Sorge um ihre Angehörigen Not und Bombenkrieg. Die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten setzte sich fort bis zur massenhaften Ermordung. Auch der Raum Herford wurde schließlich zum Kriegsschauplatz, bis der militärische Zusammenbruch und die Befreiung durch die Alliierten im April / Mai 1945 die Menschen erlöste.

Offizielle Dokumente, aber vor allem private Fotos und Briefe aus dem Krieg und von der "Heimatfront" ergeben zusammen ein Bild der Geschehnisse und vermitteln, was die ganz normalen Menschen vom Krieg erfuhren und erlebten.

Die Ausstellung soll dafür sensibilisieren, wie Krieg, Verfolgung und ein diktatorisches Regime den Alltag beeinflussten und welche Haltungs- und Handlungsmöglichkeiten auch für heute daraus abgeleitet werden können.


Eine Ausstellung des Kuratoriums Erinnern - Forschen - Gedenken e.V.


Gedenkstätte Zellentrakt

Die heutige Gedenkstätte Zellentrakt, das frühere Herforder Polizeigefängnis, war von 1933 bis 1945 ein Ort der Verfolgung und Angst auch für viele jüdische Menschen aus Herford auf dem Weg in die Lager und den Tod.

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- Sonntag, 26. Februar 2017 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945


Ausstellungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Ausstellungsdauer: Bis zum 26. März 2017, samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr.


- Führungen für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung unter: info@zellentrakt.de


Mit dem Kriegsbeginn 1939 begannen auch im Raum Herford tiefgreifende Veränderungen: Die Männer mussten in den Krieg, die Familien erlebten an der "Heimatfront" neben der Sorge um ihre Angehörigen Not und Bombenkrieg. Die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten setzte sich fort bis zur massenhaften Ermordung. Auch der Raum Herford wurde schließlich zum Kriegsschauplatz, bis der militärische Zusammenbruch und die Befreiung durch die Alliierten im April / Mai 1945 die Menschen erlöste.

Offizielle Dokumente, aber vor allem private Fotos und Briefe aus dem Krieg und von der "Heimatfront" ergeben zusammen ein Bild der Geschehnisse und vermitteln, was die ganz normalen Menschen vom Krieg erfuhren und erlebten.

Die Ausstellung soll dafür sensibilisieren, wie Krieg, Verfolgung und ein diktatorisches Regime den Alltag beeinflussten und welche Haltungs- und Handlungsmöglichkeiten auch für heute daraus abgeleitet werden können.


Eine Ausstellung des Kuratoriums Erinnern - Forschen - Gedenken e.V.


Gedenkstätte Zellentrakt

Die heutige Gedenkstätte Zellentrakt, das frühere Herforder Polizeigefängnis, war von 1933 bis 1945 ein Ort der Verfolgung und Angst auch für viele jüdische Menschen aus Herford auf dem Weg in die Lager und den Tod.

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- Sonntag, 26. Februar 2017 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Samstag, 4. März 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Samstag, 4. März 2017 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945


Ausstellungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Ausstellungsdauer: Bis zum 26. März 2017, samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr.


- Führungen für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung unter: info@zellentrakt.de


Mit dem Kriegsbeginn 1939 begannen auch im Raum Herford tiefgreifende Veränderungen: Die Männer mussten in den Krieg, die Familien erlebten an der "Heimatfront" neben der Sorge um ihre Angehörigen Not und Bombenkrieg. Die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten setzte sich fort bis zur massenhaften Ermordung. Auch der Raum Herford wurde schließlich zum Kriegsschauplatz, bis der militärische Zusammenbruch und die Befreiung durch die Alliierten im April / Mai 1945 die Menschen erlöste.

Offizielle Dokumente, aber vor allem private Fotos und Briefe aus dem Krieg und von der "Heimatfront" ergeben zusammen ein Bild der Geschehnisse und vermitteln, was die ganz normalen Menschen vom Krieg erfuhren und erlebten.

Die Ausstellung soll dafür sensibilisieren, wie Krieg, Verfolgung und ein diktatorisches Regime den Alltag beeinflussten und welche Haltungs- und Handlungsmöglichkeiten auch für heute daraus abgeleitet werden können.


Eine Ausstellung des Kuratoriums Erinnern - Forschen - Gedenken e.V.


Gedenkstätte Zellentrakt

Die heutige Gedenkstätte Zellentrakt, das frühere Herforder Polizeigefängnis, war von 1933 bis 1945 ein Ort der Verfolgung und Angst auch für viele jüdische Menschen aus Herford auf dem Weg in die Lager und den Tod.

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- Sonntag, 5. März 2017 um 11.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Eröffnung der Sonderausstellung: "Sie sehnten sich nach Freiheit." Neue Forschungen zu NS-Verfolgten im Konzentrationslager in Wewelsburg


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Sonderausstellungsraum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


Sonderausstellung vom 5. März bis 30. April 2017

Seit mehr als drei Jahrzehnten sammelt das Kreismuseum Wewelsburg jegliche Informationen zu den Insassen des Konzentrationslagers in Wewelsburg. Dabei werden immer wieder neue Schicksale von Menschen entdeckt, die von den Nationalsozialisten aus religiösen, politischen oder rassistischen Gründen verfolgt und ermordet wurden.

Ihnen, den Opfern der SS-Gewalt in Wewelsburg, ist diese Ausstellung gewidmet. Sie stellt neue Forschungsergebnisse zu den Biografien der Verfolgten vor.

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- Sonntag, 5. März 2017 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945


Ausstellungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Ausstellungsdauer: Bis zum 26. März 2017, samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr.


- Führungen für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung unter: info@zellentrakt.de


Mit dem Kriegsbeginn 1939 begannen auch im Raum Herford tiefgreifende Veränderungen: Die Männer mussten in den Krieg, die Familien erlebten an der "Heimatfront" neben der Sorge um ihre Angehörigen Not und Bombenkrieg. Die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten setzte sich fort bis zur massenhaften Ermordung. Auch der Raum Herford wurde schließlich zum Kriegsschauplatz, bis der militärische Zusammenbruch und die Befreiung durch die Alliierten im April / Mai 1945 die Menschen erlöste.

Offizielle Dokumente, aber vor allem private Fotos und Briefe aus dem Krieg und von der "Heimatfront" ergeben zusammen ein Bild der Geschehnisse und vermitteln, was die ganz normalen Menschen vom Krieg erfuhren und erlebten.

Die Ausstellung soll dafür sensibilisieren, wie Krieg, Verfolgung und ein diktatorisches Regime den Alltag beeinflussten und welche Haltungs- und Handlungsmöglichkeiten auch für heute daraus abgeleitet werden können.


Eine Ausstellung des Kuratoriums Erinnern - Forschen - Gedenken e.V.


Gedenkstätte Zellentrakt

Die heutige Gedenkstätte Zellentrakt, das frühere Herforder Polizeigefängnis, war von 1933 bis 1945 ein Ort der Verfolgung und Angst auch für viele jüdische Menschen aus Herford auf dem Weg in die Lager und den Tod.

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- Montag, 6. März 2017 um 19.00 Uhr -


Filmvorführung: "Linie 41" (Dokumentarfilm von Tanja Cummings, Deutschland 2015, 101 Minuten) mit der Filmemacherin Tanja Cummings und Prof. Wolfgang Hempel


Veranstaltungsort:

Bildungszentrum Mer Ketne
Königstraße 3
32423 Minden

www.sintiroma-minden.de


"Linie 41" - Dokumentarfilm einer Spurensuche im Lodzer Ghetto

Nach der deutschen Besetzung 1939 wurde Anfang 1940 im eingedeutschten und in "Litzmannstadt" umbenannten Lódz das zweitgrößte jüdische Ghetto im besetzten Polen errichtet. In der dicht besiedelten Stadt war das Leid der im Ghetto gefangenen Jüdinnen und Juden offensichtlich und für alle zu erkennen. Sinnbild dafür ist die Straßenbahnlinie 41, die mitten durch das Ghetto verlief.

Natan Grossmann (Jahrgang 1927) verbrachte als Jugendlicher vier Jahre in Gefangenschaft im "Ghetto Litzmannstadt". Sein Leben lang versuchte er, die Erinnerungen an diese Zeit zu verdrängen. Doch die ungeklärten Todesumstände seiner Eltern und das spurlose Verschwinden seines Bruders ließen ihm keine Ruhe. Schließlich begab er sich im heutigen Lódz auf die Suche nach der Wahrheit. Auch Jens-Jürgen Ventzki (Jahrgang 1944) bemühte sich, in Lódz seine Familiengeschichte zu rekonstruieren. Sein Vater hatte während des NS-Regimes als Oberbürgermeister von "Litzmannstadt" einen hohen Posten in der deutschen Verwaltung bekleidet und war Zeit seines Lebens überzeugter Nationalsozialist geblieben. Sein Sohn stellte sich der schmerzhaften Frage, wie stark sein Vater an Verbrechen beteiligt war.

Für beide Männer wurde ihr Unternehmen zu einer emotionalen Konfrontation mit der Vergangenheit.


Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Minden (Westfalen) e.V. in Kooperation mit der Wilhelm-Fraenger-Gesellschaft e.V. (Potsdam) und dem Verein Deutscher Sinti e.V. (Minden).


www.gcjz-minden.de
www.fraenger.net
www.sintiroma-minden.de

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- Mittwoch, 8. März 2017 um 19.00 Uhr -


Vortrag von Michael Rubinstein: Jüdisches Leben heute und hier


Veranstaltungsort:

Haus der Kirche
Markgrafenstraße 7
33602 Bielefeld


Michael Rubinstein erläutert in seinem Vortrag die Entwicklung der Jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen seit Beginn der Neuzuwanderung von Jüdinnen und Juden aus der ehemaligen Sowjetunion der 1990er Jahre. Er vermittelt Einblicke in das jüdische Gemeindeleben und schildert offen Chancen, Schwierigkeiten und Perspektiven an Hand von Zahlen und Fakten. Aber auch persönliche Eindrücke und Erfahrungen fließen in seine Schilderungen mit ein. Die Zuhörerinnen und Zuhörer haben anschließend die Möglichkeit für Rückfragen und Gespräche.


Michael Rubinstein ist Geschäftsführer des Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein K.d.ö.R. Geboren 1972 in Düsseldorf, Diplom-Medienwirt, übernahm 2003 die Geschäftsführung der Jüdischen Gemeinde Duisburg - Mülheim-Ruhr - Oberhausen. 2010 wurden die Verantwortlichen der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim / Ruhr-Oberhausen, darunter auch Michael Rubinstein, mit dem Preis für Toleranz und Zivilcourage Duisburg ausgezeichnet.


Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. Bielefeld:

www.gcjz-bielefeld.de

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- Samstag, 11. März 2017 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945


Ausstellungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Ausstellungsdauer: Bis zum 26. März 2017, samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr.


- Führungen für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung unter: info@zellentrakt.de


Mit dem Kriegsbeginn 1939 begannen auch im Raum Herford tiefgreifende Veränderungen: Die Männer mussten in den Krieg, die Familien erlebten an der "Heimatfront" neben der Sorge um ihre Angehörigen Not und Bombenkrieg. Die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten setzte sich fort bis zur massenhaften Ermordung. Auch der Raum Herford wurde schließlich zum Kriegsschauplatz, bis der militärische Zusammenbruch und die Befreiung durch die Alliierten im April / Mai 1945 die Menschen erlöste.

Offizielle Dokumente, aber vor allem private Fotos und Briefe aus dem Krieg und von der "Heimatfront" ergeben zusammen ein Bild der Geschehnisse und vermitteln, was die ganz normalen Menschen vom Krieg erfuhren und erlebten.

Die Ausstellung soll dafür sensibilisieren, wie Krieg, Verfolgung und ein diktatorisches Regime den Alltag beeinflussten und welche Haltungs- und Handlungsmöglichkeiten auch für heute daraus abgeleitet werden können.


Eine Ausstellung des Kuratoriums Erinnern - Forschen - Gedenken e.V.


Gedenkstätte Zellentrakt

Die heutige Gedenkstätte Zellentrakt, das frühere Herforder Polizeigefängnis, war von 1933 bis 1945 ein Ort der Verfolgung und Angst auch für viele jüdische Menschen aus Herford auf dem Weg in die Lager und den Tod.

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- Sonntag, 12. März 2017 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945


Ausstellungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Ausstellungsdauer: Bis zum 26. März 2017, samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr.


- Führungen für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung unter: info@zellentrakt.de


Mit dem Kriegsbeginn 1939 begannen auch im Raum Herford tiefgreifende Veränderungen: Die Männer mussten in den Krieg, die Familien erlebten an der "Heimatfront" neben der Sorge um ihre Angehörigen Not und Bombenkrieg. Die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten setzte sich fort bis zur massenhaften Ermordung. Auch der Raum Herford wurde schließlich zum Kriegsschauplatz, bis der militärische Zusammenbruch und die Befreiung durch die Alliierten im April / Mai 1945 die Menschen erlöste.

Offizielle Dokumente, aber vor allem private Fotos und Briefe aus dem Krieg und von der "Heimatfront" ergeben zusammen ein Bild der Geschehnisse und vermitteln, was die ganz normalen Menschen vom Krieg erfuhren und erlebten.

Die Ausstellung soll dafür sensibilisieren, wie Krieg, Verfolgung und ein diktatorisches Regime den Alltag beeinflussten und welche Haltungs- und Handlungsmöglichkeiten auch für heute daraus abgeleitet werden können.


Eine Ausstellung des Kuratoriums Erinnern - Forschen - Gedenken e.V.


Gedenkstätte Zellentrakt

Die heutige Gedenkstätte Zellentrakt, das frühere Herforder Polizeigefängnis, war von 1933 bis 1945 ein Ort der Verfolgung und Angst auch für viele jüdische Menschen aus Herford auf dem Weg in die Lager und den Tod.

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- Sonntag, 12. März 2017 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Samstag, 18. März 2017 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945


Ausstellungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Ausstellungsdauer: Bis zum 26. März 2017, samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr.


- Führungen für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung unter: info@zellentrakt.de


Mit dem Kriegsbeginn 1939 begannen auch im Raum Herford tiefgreifende Veränderungen: Die Männer mussten in den Krieg, die Familien erlebten an der "Heimatfront" neben der Sorge um ihre Angehörigen Not und Bombenkrieg. Die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten setzte sich fort bis zur massenhaften Ermordung. Auch der Raum Herford wurde schließlich zum Kriegsschauplatz, bis der militärische Zusammenbruch und die Befreiung durch die Alliierten im April / Mai 1945 die Menschen erlöste.

Offizielle Dokumente, aber vor allem private Fotos und Briefe aus dem Krieg und von der "Heimatfront" ergeben zusammen ein Bild der Geschehnisse und vermitteln, was die ganz normalen Menschen vom Krieg erfuhren und erlebten.

Die Ausstellung soll dafür sensibilisieren, wie Krieg, Verfolgung und ein diktatorisches Regime den Alltag beeinflussten und welche Haltungs- und Handlungsmöglichkeiten auch für heute daraus abgeleitet werden können.


Eine Ausstellung des Kuratoriums Erinnern - Forschen - Gedenken e.V.


Gedenkstätte Zellentrakt

Die heutige Gedenkstätte Zellentrakt, das frühere Herforder Polizeigefängnis, war von 1933 bis 1945 ein Ort der Verfolgung und Angst auch für viele jüdische Menschen aus Herford auf dem Weg in die Lager und den Tod.

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- Sonntag, 19. März 2017 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945


Ausstellungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Ausstellungsdauer: Bis zum 26. März 2017, samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr.


- Führungen für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung unter: info@zellentrakt.de


Mit dem Kriegsbeginn 1939 begannen auch im Raum Herford tiefgreifende Veränderungen: Die Männer mussten in den Krieg, die Familien erlebten an der "Heimatfront" neben der Sorge um ihre Angehörigen Not und Bombenkrieg. Die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten setzte sich fort bis zur massenhaften Ermordung. Auch der Raum Herford wurde schließlich zum Kriegsschauplatz, bis der militärische Zusammenbruch und die Befreiung durch die Alliierten im April / Mai 1945 die Menschen erlöste.

Offizielle Dokumente, aber vor allem private Fotos und Briefe aus dem Krieg und von der "Heimatfront" ergeben zusammen ein Bild der Geschehnisse und vermitteln, was die ganz normalen Menschen vom Krieg erfuhren und erlebten.

Die Ausstellung soll dafür sensibilisieren, wie Krieg, Verfolgung und ein diktatorisches Regime den Alltag beeinflussten und welche Haltungs- und Handlungsmöglichkeiten auch für heute daraus abgeleitet werden können.


Eine Ausstellung des Kuratoriums Erinnern - Forschen - Gedenken e.V.


Gedenkstätte Zellentrakt

Die heutige Gedenkstätte Zellentrakt, das frühere Herforder Polizeigefängnis, war von 1933 bis 1945 ein Ort der Verfolgung und Angst auch für viele jüdische Menschen aus Herford auf dem Weg in die Lager und den Tod.

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- Samstag, 25. März 2017 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945


Ausstellungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Ausstellungsdauer: Bis zum 26. März 2017, samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr.


- Führungen für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung unter: info@zellentrakt.de


Mit dem Kriegsbeginn 1939 begannen auch im Raum Herford tiefgreifende Veränderungen: Die Männer mussten in den Krieg, die Familien erlebten an der "Heimatfront" neben der Sorge um ihre Angehörigen Not und Bombenkrieg. Die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten setzte sich fort bis zur massenhaften Ermordung. Auch der Raum Herford wurde schließlich zum Kriegsschauplatz, bis der militärische Zusammenbruch und die Befreiung durch die Alliierten im April / Mai 1945 die Menschen erlöste.

Offizielle Dokumente, aber vor allem private Fotos und Briefe aus dem Krieg und von der "Heimatfront" ergeben zusammen ein Bild der Geschehnisse und vermitteln, was die ganz normalen Menschen vom Krieg erfuhren und erlebten.

Die Ausstellung soll dafür sensibilisieren, wie Krieg, Verfolgung und ein diktatorisches Regime den Alltag beeinflussten und welche Haltungs- und Handlungsmöglichkeiten auch für heute daraus abgeleitet werden können.


Eine Ausstellung des Kuratoriums Erinnern - Forschen - Gedenken e.V.


Gedenkstätte Zellentrakt

Die heutige Gedenkstätte Zellentrakt, das frühere Herforder Polizeigefängnis, war von 1933 bis 1945 ein Ort der Verfolgung und Angst auch für viele jüdische Menschen aus Herford auf dem Weg in die Lager und den Tod.

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- Sonntag, 26. März 2017 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Letzter Tag der Ausstellung: "Mit dem Führer zum Sieg?" - Der Raum Herford im Krieg 1939 - 1945


Ausstellungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Ausstellungsdauer: Bis zum 26. März 2017, samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr.


- Führungen für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung unter: info@zellentrakt.de


Mit dem Kriegsbeginn 1939 begannen auch im Raum Herford tiefgreifende Veränderungen: Die Männer mussten in den Krieg, die Familien erlebten an der "Heimatfront" neben der Sorge um ihre Angehörigen Not und Bombenkrieg. Die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten setzte sich fort bis zur massenhaften Ermordung. Auch der Raum Herford wurde schließlich zum Kriegsschauplatz, bis der militärische Zusammenbruch und die Befreiung durch die Alliierten im April / Mai 1945 die Menschen erlöste.

Offizielle Dokumente, aber vor allem private Fotos und Briefe aus dem Krieg und von der "Heimatfront" ergeben zusammen ein Bild der Geschehnisse und vermitteln, was die ganz normalen Menschen vom Krieg erfuhren und erlebten.

Die Ausstellung soll dafür sensibilisieren, wie Krieg, Verfolgung und ein diktatorisches Regime den Alltag beeinflussten und welche Haltungs- und Handlungsmöglichkeiten auch für heute daraus abgeleitet werden können.


Eine Ausstellung des Kuratoriums Erinnern - Forschen - Gedenken e.V.


Gedenkstätte Zellentrakt

Die heutige Gedenkstätte Zellentrakt, das frühere Herforder Polizeigefängnis, war von 1933 bis 1945 ein Ort der Verfolgung und Angst auch für viele jüdische Menschen aus Herford auf dem Weg in die Lager und den Tod.

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- Sonntag, 26. März 2017 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Dienstag, 28. März 2017 um 19.00 Uhr -


Vortrag von Esther Schapira und Georg M. Hafner: Israel ist an allem Schuld: Warum der Judenstaat so gehasst wird


Veranstaltungsort:

Ravensberger Spinnerei / Volkshochschule
Ravensberger Park 1
Murnau-Saal
33607 Bielefeld

www.vhs-bielefeld.de


Wer sich in Deutschland kritisch zu Israel äußert, spricht sich gerne vorsorglich frei und verkündet: Man sei kein Antisemit und lasse sich den Mund nicht verbieten. Doch wie unbefangen kann man in unserem Land sein, wenn es um Israel und Juden geht? Wer Israel kritisiert, kann sich - historische Schuld hin oder her - einer wachsenden Zustimmung sicher sein. Ungemütlich wird es nur für den, der Israel verteidigt.

Esther Schapira und Georg M. Hafner fragen in ihrem Vortrag und dem gleichnamigen Buch (Eichborn Verlag, Köln 2015), warum das so ist. Ihre These: Es ist der über Generationen weitergegebene Hass auf Juden, gespeist aus deutscher Schuldabwehr, Ignoranz und mangelnder Empathie. In ihrem Vortrag werden sie auch die Befangenheit der Medien, das schwierige Verhältnis der Linken zu Israel und den Antisemitismus der Eliten ansprechen.


Esther Schapira ist Abteilungsleiterin des Ressorts Fernsehen, Politik und Gesellschaft beim Hessischen Rundfunk und häufig Kommentatorin bei den ARD- Tagesthemen. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Theodor-Lessing-Preis und der Buber- Rosenzweig-Medaille.


Georg M. Hafner war leitender Fernsehredakteur der ARD. Für seine zahlreichen Filmdokumentationen erhielt er unter anderem den Grimme-Preis.


Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. - Arbeitsgemeinschaft Bielefeld.

www.dig-bielefeld.de

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- Samstag, 1. April 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Mittwoch, 5. April 2017 um 20.00 Uhr -


Filmvorführung: "Liebe Geschichte" (Dokumentarfilm, Österreich 2010, 98 Minuten, Regie: Klub Zwei)


Veranstaltungsort:

AJZ Bielefeld
Heeper Straße 132
33607 Bielefeld
www.ajz-bielefeld.de


Simone Bader und Jo Schmeiser richten den Blick auf die Nachwirkungen des Nationalsozialismus und der Shoa im Leben der weiblichen Nachkommen von Täterinnen / Tätern und Mitläuferinnen / Mitläufern.

Wie gehen Frauen in Österreich und Deutschland mit der Rolle ihrer Familie im Nationalsozialismus um? Was tun sie mit dem Wissen um deren Beteiligung an der Vernichtung der Juden und Jüdinnen? Wie setzen sie sich heute als Frauen und Feministinnen zu ihrer Familiengeschichte in Bezug? Welche "historischen" Prägungen können sie an sich selbst beobachten - in ihren Beziehungen, in der Liebe und Sexualität, in ihrem politischen Engagement?


Eine Veranstaltung von akzent_in Kooperation mit dem Feministischen Referat der Universität Bielefeld:

www.akzentin.blogsport.de
www.femref.blogsport.de

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- Samstag, 6. Mai 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Dienstag, 23. Mai 2017 um 19.00 Uhr -


Vortrag von Dr. Nike Thurn, Universität Bielefeld: ... aber warum gibt sich jemand als Jude aus? Hat man nicht genug andere Probleme?

Ein literaturwissenschaftlicher Blick auf ein jahrhundertealtes Motiv


Veranstaltungsort:

Ravensberger Spinnerei / Volkshochschule
Ravensberger Park 1
Raum 240
33607 Bielefeld

www.vhs-bielefeld.de


Literarische Figuren, die eine jüdische Identität fingieren oder durch Verwechslungen fälschlicherweise für Juden gehalten werden, sind von der literaturwissenschaftlichen (Antisemitismus-)Forschung bislang weitgehend unbeachtet geblieben - dabei zeigt ihre Analyse die (antisemitischen und philosemitischen) Klischees dessen, was zum jeweiligen historischen Entstehungszeitpunkt der Texte für "typisch jüdisch" gehalten wird: Die Figuren ändern ihren Namen, lassen sich beschneiden oder beginnen plötzlich, anders zu sprechen.

Doch wozu dient dieses Spiel mit Identitäten, Rollen und Zuschreibungen? Worin unterscheiden sich die Darstellungen vor und nach 1945? Werden literarische antisemitische Stereotype "des Juden" dadurch weitergetragen - oder gelingt es hierdurch im Gegenteil, sie zu unterlaufen? Diesen und anderen Fragen wird der Vortrag an Hand von populären Textbeispielen nachgehen.


Dr. Nike Thurn:

2009: Magisterarbeit: "Und Schuld hat der Jud`, weil er uns schuldig macht." Rainer Werner Fassbinders "Der Müll, die Stadt und der Tod" und der Literarische Antisemitismus.

2009 bis 2012: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Reiche "Lumpensammler", vertraute Fremde: Repräsentationen von Juden in der deutschsprachigen Literatur des 19. Jahrhunderts".

Seit dem 01.10.2012: Wissenschaftliche Mitarbeiterin Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, Universität Bielefeld.

2013: Doktorarbeit: "Falsche Juden". Performative Identitäten in der Literatur.


Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. - Arbeitsgemeinschaft Bielefeld.

www.dig-bielefeld.de

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- Sonntag, 28. Mai 2016 um 11.30 Uhr -


Eröffnung der Ausstellung: Zum 100. Geburtstag / Jacob Pins: Künstler - Sammler - Freund


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.

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- Samstag, 3. Juni 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Dienstag, 27. Juni 2017 um 20.00 Uhr -


Vortrag von Dr. Matthias Küntzel: Deutschland zwischen Israel und Iran


Veranstaltungsort:

Ravensberger Spinnerei / Volkshochschule
Ravensberger Park 1
Raum 240
33607 Bielefeld

www.vhs-bielefeld.de


Wie kann es sein, dass Deutschland von allen EU-Staaten die mit Abstand engsten Beziehungen - wirtschaftlich, politisch und kulturell - zu einem Land unterhält, dessen ersten außenpolitisches Ziel darin besteht, den Staat Israel auszulöschen?

"Deutschland und Israel sind immer auf besondere Weise durch die Erinnerung an die Shoa verbunden", versprach Angela Merkel 2008 in ihrer Knesset-Rede.

Ganz anders jedoch der frühere deutsche Botschafter in Teheran, Bernd Erbel: "Es gibt nicht viele Völker, die wie Deutsche und Iraner über Jahrhunderte Freundschaft, Vertrauen und enge Beziehungen entwickelt haben. Dies stellt einen historischen Schatz dar, den es zu bewahren gilt." Die Freundschaftsbekundung erfolgte am 3. Oktober 2011, als Mahmud Ahmadinedschad noch iranischer Präsident war und die Leugnung des Holocaust und die antisemitische Anstachelung auf die Spitze trieb.

Mit Präsident Rohani hat das Regime zwar sein Image verändert, nicht aber seine Politik. So kamen während des letzten Gaza-Kriegs die lautstärksten Anfeuerungsrufe für die Hamas aus Teheran.

Warum also hält Deutschland seine Beziehungen mit dem Land, das Israel liquidieren will, weiter aufrecht statt sie zu überdenken oder gar abzubrechen? Diesen Fragen geht Matthias Küntzel in seinem Vortrag nach.


Dr. Matthias Küntzel ist Politikwissenschaftler und Publizist. Er wirkte von 1984 bis 1988 als Nonproliferations- und Atomexperte der Bundestagsfraktion der Grünen und promovierte über den Atomwaffensperrvertrag und die nukleare Option. In den letzten zehn Jahren publizierte er mehrere Bücher über den Iran und die deutsch-iranischen Beziehungen auf Englisch, Farsi und Deutsch. Er ist unter anderem Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik sowie Mitglied im Advisory Board der amerikanischen Organisation "United Against Nuclear Iran" (UANI).


Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. - Arbeitsgemeinschaft Bielefeld.

www.dig-bielefeld.de

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- Samstag, 1. Juli 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Samstag, 5. August 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Samstag, 2. September 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Samstag, 7. Oktober 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Samstag, 4. November 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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info@hiergeblieben.de

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