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Nachrichten: Detmold: "Schilder-Aktion" von Gerd Ulrich gegen Corona, NATO und EU , 04.03.2022 :

Tages-Chronologie von Freitag, 4. März 2022

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Pressespiegel überregional


Jüdische Allgemeine Online, 04.03.2022:
Internationales Auschwitz Komitee / "Zynische und tückische Lüge"

MiGAZIN, 04.03.2022:
Initiative warnt / Rechtsextremisten könnten sich in Ukraine bewaffnen

Zeit Online, 04.03.2022:
Barnimer Kreistagsfraktion tritt geschlossen aus der AfD aus

MiGAZIN, 04.03.2022:
Demokratiefördergesetz / Initiativen gegen Rechtsextremismus hoffen auf "klares Bekenntnis"

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www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Freitag, 4. März 2022


Am 3. März 2022 teilte der völkisch-nationalistische "AfD Stadtverband Porta Westfalica" mit, zur Wahl der Bürgermeisterin, des Bürgermeisters am 15. Mai 2022, keine Kandidatin, keinen Kandidaten aufzustellen.

Am 15. Mai 2022 wird Dietrich Heinrich Edler - am 13. September 2020 der Bürgermeister-Kandidat für die rechte Partei "Die Republikaner" ("REP") in der Stadt Porta Westfalica - nicht nochmals zur Wahl antreten.

Am 13. September 2020 erhielt Dietrich Heinrich Edler - der Vorschlag für die Wahl zum Bürgermeister von der Partei "Die Republikaner" ("REP") - in der Stadt Porta Westfalica gesamt 4,15 Prozent - 625 Stimmen.

Am 7. März 2022 (19.00 Uhr) lädt die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Herford e.V. zu dem Vortrag von Alex Feuerherd "Wie antisemitisch ist die BDS-Bewegung?" ins Ernst-Lohmeyer-Haus ein.

Am 4. März 2022 nahmen an einer Demonstration von "Bielefeld steht auf!" "weit mehr als 1.000" ("Neue Westfälische") Corona-Leugnende unter dem Motto "OWL steht auf! Für eine freie Impfentscheidung" teil.

Am 4. Februar 2022 demonstrierten deutlich über 3.000 Pandemie-Leugnende, in insgesamt fünf Protest-Zügen in der Innenstadt von Bielefeld gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

Für den 4. Februar 2022 hatten Pandemie-Leugnende, unter anderen auch "Bielefeld steht auf!" - drei als "Spaziergänge" bezeichnete Aufmärsche - zwischen 700 und 749 Teilnehmenden in Bielefeld angemeldet.

Am 21. Januar 2022 fanden in der Innenstadt von Bielefeld vier als "Lichterspaziergänge" von Pandemie-Leugnenden aus Bielefeld, Herford, Gütersloh (angemeldete) Aufmärsche mit 2.500 Teilnehmenden statt.

Am 18. Januar 2022 stoppte die Polizei in der Innenstadt von Bielefeld, das ersten Mal, mehrere "Lichter-Spaziergänge" von Corona-Leugnenden und verhängte 59 Anzeigen (Verstöße gegen die Masken-Pflicht).

Am 7. Januar 2022 demonstrierten in Bielefeld weit mehr als 2.000 Corona-Leugnende begleitet durch die Polizei ("verzichtete aus Verhältnismäßigkeitsaspekten auf Auflösung") in zwei Aufzügen zum Kesselbrink.

Am 5. Januar 2022 meldete eine Privatperson einen Umzug, das Motto: "OWL geht in Bielefeld spazieren gegen die Spaltung der Gesellschaft" - mit 749 Teilnehmenden, für den 7. Januar 2022 um 18.00 Uhr an.

Am 3. Januar 2022 zogen die verschwörungsideologischen Corona-Leugnenden von "Bielefeld steht auf!", ihre Anmeldung für eine - Großdemonstration am 7. Januar 2022 - bei der Versammlungsbehörde zurück.

Am 3. Januar 2022 fand in Bielefeld zunächst eine Corona-"Mahnwache" am Rathaus, mit anschließenden "Lichterspaziergang" mit dem Motto "Bielefeld geht spazieren" mit etwa 150 Pandemie-Leugnenden statt.

Am 31. Dezember 2021 fand in Bielefeld ein unangemeldeter ("Bielefeld steht auf") - und von der Polizei tolerierter - "Lichterspaziergang" von Pandemie-Leugnenden mit "etwa 350 bis 500" Teilnehmenden statt.

Am 27. Dezember 2021 haben "1.000 bis 1.500" (Polizei) Corona-Leugnende eine unangemeldete sowie nicht genehmigte Demonstration, erneut toleriert und begleitet durch die Polizei in Bielefeld durchgeführt.

In der Nacht zum 21. Dezember 2021 sind in Bielefeld an der Promenade, die hoch zur Sparrenburg führt, viele antisemitische Graffitis aufgesprüht worden, die der Pandemie leugnenden Szene zuzurechnen sind.

Am 17. Dezember 2021 durchbrachen in Bielefeld nach der beendeten Demonstration von "Bielefeld steht auf!" ("3G") - aus einer Menge von über 3.000 Corona-Leugnenden - zahlreiche Gruppen Polizei-Sperren.

Für den 17. Dezember 2021, um 18.00 Uhr, Kesselbrink, Bielefeld, hatten die Pandemie-Leugnenden von "Bielefeld steht auf!" eine neuerliche Demonstration "Für ein Ende der Corona-Maßnahmen" angekündigt.

Am 3. Dezember 2021 fand in Bielefeld eine Versammlung der Corona-Leugnenden von - "Bielefeld steht auf!" unter dem Motto: "Für ein Ende der Corona-Maßnahmen" - mit mehr als 1.500 Teilnehmenden statt.

Am 4. März 2022 wurden bei der "Schilder-Aktion" der "Freiheitsboten Detmold" - Gerd Ulrich - in Detmold Plakate wie "NATO + EU = Kriegstreiber!" und "Kriegstreiber stoppen" und "Keine Waffen liefern!" gezeigt.

Am 4. März 2022 führten 16 Corona-Leugnende an der "Hornsche Straße" in Detmold, dabei die Neonazis Gerd Ulrich, Burkhart Weecke, eine "Schilder-Aktion" gegen die Corona-Eindämmung und die NATO durch.


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Artikel-Einträge in der Datenbank:


Mindener Tageblatt, 04.03.2022:
AfD stellt keinen Kandidaten auf

Neue Westfälische - Herford und Enger / Spenge, 04.03.2022:
Wie Israel-feindlich ist der BDS?

Polizeipräsidium Bielefeld, 04.03.2022:
Demonstrationen in der Bielefelder Innenstadt verlaufen störungsfrei

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Mindener Tageblatt, 04.03.2022:

AfD stellt keinen Kandidaten auf

Porta Westfalica (dh). Die Portaner AfD wird keinen Bürgermeister-Kandidaten für die Wahl am 15. Mai aufstellen. Das teilte am Donnerstag der Vorsitzende des Stadtverbandes Matthias Wrede auf Anfrage mit. Zwar habe es zunächst einen Interessenten gegeben, aber "unterschiedliche Auffassungen", so Wrede, hätten letztlich dazu geführt, auf einen eigenen Kandidaten zu verzichten. Auch aus einer anderen Partei des rechten politischen Spektrums kommt eine Absage: Dietrich Edler, 2020 Bürgermeister-Kandidat der Republikaner, wird nicht noch einmal antreten. Gesundheitliche Gründe seien dafür ausschlaggebend, sagte Edler dem MT. Aktuell ist lediglich Altbürgermeister Stephan Böhme offiziell im Rennen. Anke Grotjohann (Grüne) wird derzeit noch hinter vorgehaltener Hand als Favoritin von Schwarz-Grün gehandelt.

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Neue Westfälische - Herford und Enger / Spenge, 04.03.2022:

Wie Israel-feindlich ist der BDS?

Herford (rab). "Wie antisemitisch ist die BDS-Bewegung? Ursprünge und Ziele einer umstrittenen Initiative" ist der Titel eines Vortrags mit anschließender Diskussion am Montag, 7. März, um 19 Uhr.

Der Publizist Alex Feuerherdt stellt die Bewegung BDS vor, eine weltweite Organisation, die sich kritisch mit der israelischen Palästina-Politik befasst und weltweit Handels- und Kulturboykotte gegen Israel organisiert.

Das B steht für Boykott, das D für Disvestment - Entziehung von Investitionen -, das S für Sanktionen. Der Deutsche Bundestag hat in einer Resolution beschlossen, Projekte des BDS wegen dessen Israel-Feindschaft nicht zu unterstützen. Feuerherdt, der mit dem Wiener Journalisten Florian Markl ein Buch zum Thema verfasst hat, fragt, ob es sich wirklich um eine Friedensinitiative handelt.

Die Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Herford findet im Ernst-Lohmeyer-Haus, Stiftbergstraße 33, statt. Der Eintritt ist frei. Der Impf- oder Genesenen-Nachweis ist mitzubringen. Weitere Infos: www.gcjz-herford.de.

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Polizeipräsidium Bielefeld, 04.03.2022:

Demonstrationen in der Bielefelder Innenstadt verlaufen störungsfrei

04.03.2022 - 21.06 Uhr

Bielefeld (ots) SB / Bielefeld. Am Freitagabend, 04.03.2022, wurden in der Bielefelder Innenstadt drei Versammlungen durch die Bielefelder Polizei mit starken Kräften begleitet. Der Verlauf der angezeigten Versammlungen verlief friedlich und störungsfrei. Die Beeinträchtigungen im Straßenverkehr, sowohl für die Anwohner als auch für die anreisenden Fußballfans, wirkten sich nur kurzzeitig aus.

Die bislang im vierzehntägigen Rhythmus stattfindenden Versammlungen der Regierungs- und Corona-kritischen Teilnehmer versammelten sich auch heute auf dem Kesselbrink. Von dort aus begaben sie sich unter dem Motto "OWL steht auf! Für eine freie Impfentscheidung" um 18.34 Uhr unter Begleitung der Polizei auf den kooperierten Aufzugsweg. Der Aufzug verlief friedlich und ohne besondere Vorkommnisse und wurde um 20.20 Uhr vom Versammlungsleiter für beendet erklärt.

Die Standkundgebung unter dem Motto "Mahnwache - Solidarität mit der Ukraine" startete pünktlich um 17.30 Uhr auf dem Rathausvorplatz. Diese Demonstration wurde nach gut einer Stunde beendet. Die Teilnehmer der Mahnwache schlossen sich dem Aufzug der dritten Versammlung an und folgten diesem zum Alten Markt.

Die Versammlungsteilnehmer zum Thema "Niederlage für alle - Gegen Kriegstreiberei und jeden Imperialismus" begaben sich um 18.00 Uhr vom Bahnhofsvorplatz aus auf ihren kooperierten Aufzugsweg. Mit Erreichen des Rathausvorplatzes vereinten sich die Teilnehmer mit den Teilnehmern der Mahnwache. Am Alten Markt wurde die Versammlung gegen 18.50 Uhr beendet.

Während die Teilnehmerzahlen des Aufzuges vom Kesselbrink deutlich höher ausfielen, bewegten sich die Teilnehmerzahlen der beiden anderen Demonstrationen lediglich etwas höher, als von den Anzeigenden erwartet.

Die Teilnehmer der Aufzüge hielten sich an die Vorgaben der CoronaSchVO, es wurden keine Verstöße durch die Ordnungsbehörde und der Polizei festgestellt.

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