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2 Veranstaltungen - Nachrichten , 07.02.2022 :

Tages-Chronologie von Montag, 7. Februar 2022

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Veranstaltungskalender:



- Montag, 7. Februar 2022 um 17.30 Uhr -


Mahnwache: Solidarisch durch die Pandemie!


www.facebook.com/hashtag/lemgoh%C3%A4ltzusammen


Veranstaltungsort:

Marktplatz
Mittelstraße
32657 Lemgo


Wir sind solidarisch in der Pandemie. Für ein respektvolles Miteinander.

Lemgo hält zusammen!

Solidarisch in Gedenken an über 100.000 Opfer der Covid-Pandemie. Solidarisch mit den Beschäftigten im Gesundheitswesen. Mit Kindern und Jugendlichen, die unter der Pandemie besonders verzichten mussten. Mit den Menschen, die unter den Einschränkungen beruflich und privat zu leiden haben. Mit den Menschen in den Ländern des Südens, die bisher kaum Impfstoff erhalten konnten.

Wir werben für ein solidarisches Verhalten. Wir wissen, dass es das Virus gibt und wir halten schützende Corona-Maßnahmen für notwendig, um
als Gesellschaft die Pandemie gemeinsam zu überstehen. Jede und jeder muss sich einschränken, damit wir diese Krise durchstehen, daran gibt es für uns keinen Zweifel. Meine persönliche Freiheit ist immer an die Gemeinschaft gebunden, in der ich lebe - im Großen wie im Kleinen.

Wir stehen zum Dialog mit denen, die Corona-Maßnahmen ablehnen und darüber diskutieren wollen. Jede und jeder hat das Recht, mit Entscheidungen der Regierung nicht einverstanden zu sein und auch gegen sie zu demonstrieren. Wir wenden uns aber gegen diejenigen, die unser Land in einer "Diktatur" wähnen, die wissenschaftliche Erkenntnisse leugnen, die mit absurden Vergleichen den Holocaust verharmlosen. Auf vielen Kundgebungen gegen die Corona-Politik marschieren Neonazis mit und Menschen, die gegen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sind. Hier sagen wir klar: Neonazismus und Verschwörungstheorien haben in Lemgo keinen Platz!

Zeigen wir uns solidarisch in der Pandemie. Treten wir denen entgegen, die die Pandemie und das Virus leugnen und unsere Demokratie angreifen; zeigen wir ihnen, dass sie nicht die Meinung der Lemgoer Mehrheit widerspiegeln!


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- Montag, 7. Februar 2022 um 17.45 Uhr -


Kundgebung: Gemeinsam und solidarisch durch die Pandemie


Veranstaltungsort:

Marktplatz
32756 Detmold


Aufruf zu solidarischen Handeln in der Pandemie!

Die Pandemie fordert uns alle; unter anderem fordert sie auch Haltung. Am 20. Januar 2022 folgten 600 Detmolderinnen und Detmolder dem Protest-Aufruf eines breiten Bündnisses aus Gewerkschaften, demokratischen Parteien und zivilgesellschaftlichen Gruppen. Sie stellten mit einer Manifestation in der Innenstadt klar, was sie von der AfD und ihrem Versuch halten, Corona-Proteste für sich zu instrumentalisieren, nämlich nichts. Das "Forum offenes Detmold" gehörte zu den Organisatoren dieser Aktion.

Angesichts der derzeitigen montäglichen "Spaziergänge" von Corona-Protestlern auch in der Detmolder Innenstadt, bei denen sich neben Covid-Frustrierten und besorgten Impf-Gegnern auch Corona-Leugnerinnen, -Leugnern, Rechte und Nazis verschiedener Schattierungen tummeln und offenbar willkommen sind, hält es das Forum für wichtig, Widerspruch dazu sichtbar zu machen und zu organisieren.

Wir laden ein zur Teilnahme an Kundgebungen für einen solidarischen Weg durch die Pandemie gegen Hetze und Fake-News von Verschwörungs-Ideologen und rechten Hass-Predigern! Wir fordern auf zu solidarischer Vorsicht und Sicherheitsabstand zu rechten Demagogen und Verschwörungsirrsinn!

Unsere Protestveranstaltungen sind - im Unterschied zu den "Spaziergängern" - jeweils angemeldet und mit den Ordnungsbehörden abgestimmt.

Wir rufen auf zur Teilnahme und Weitergabe dieser Einladung. Bringen Sie bitte Ihre Maske und gern eigene Plakate und Ihre Freundinnen, Freunde und Nachbarinnen, Nachbarn mit.

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Pressespiegel überregional


MiGAZIN, 07.02.2022:
"Rechtsextremer Hetzer" / Hitzige Debatte um Richteramt für Dresdner AfD-Politiker

Neue Westfälische, 07.02.2022:
Kampfabstimmung an Spitze der AfD in NRW

MiGAZIN, 07.02.2022:
Gewalt und Rassismus / Weitere Verdachtsfälle von Rechtsextremismus bei sächsischen Polizei

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www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Montag, 7. Februar 2022


Am 4. Februar 2022 demonstrierten deutlich über 3.000 Pandemie-Leugnende, in insgesamt fünf Protest-Zügen in der Innenstadt von Bielefeld gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

Für den 4. Februar 2022 hatten Pandemie-Leugnende, unter anderen auch "Bielefeld steht auf!" - drei als "Spaziergänge" bezeichnete Aufmärsche - zwischen 700 und 749 Teilnehmenden in Bielefeld angemeldet.

Für den 7. Februar 2022 um 18.00 Uhr kündigen verschwörungsmythische "Telegram"-Kanäle eine weitere Demonstration unter dem Motto "Bad Salzuflen geht spazieren", mit dem Treffpunkt vor dem Rathaus an.

Am 31. Januar 2022 nahmen circa 290 Corona-Leugnende an dem, vom extrem rechten "Telegram"-Chat "Lippe OWL Protest und Widerstand jetzt", als "Bad Salzuflen geht spazieren" deklarierten Aufmarsch teil.

Für den 7. Februar 2022 um 18.00 Uhr ist vor dem Rathaus in Halle (Westfalen) die dritte - rechtsoffene - Versammlung "Für eine freie Impf-Entscheidung", vom Künsebecker Dirk Steinberger angemeldet worden.

Am 10. Januar 2022 nahmen "etwa 140" Personen vor dem Rathaus in Halle (Westfalen) an der zweiten - rechtsoffenen - von Dirk Steinberger angemeldeten Versammlung "Für eine freie Impf-Entscheidung" teil.

Am 6. Dezember 2021 nahmen 154 Personen am Rathaus in Halle (Westfalen) an der rechtsoffenen, von Dirk Steinberger angemeldeten, Zusammenkunft unter dem Motto "Für eine freie Impf-Entscheidung" teil.

Für den 7. Februar 2022 (18.00 Uhr), kündigt "Lippe OWL und Umgebung Widerstand jetzt" ("Telegram"), eine unangemeldete Demonstration unter dem Motto "Lemgo geht spazieren" - Treffpunkt: Rathaus, an.

Am 31. Januar 2022 nahmen beinahe 300 Pandemie-Leugnende an der vom extrem rechten "Telegram"-Chat "Lippe OWL Protest und Widerstand jetzt", als "Lemgo geht spazieren" titulierten Demonstration teil.

Am 7. Februar 2022 nahmen am neunten "Lichterspaziergang" in Detmold, rund 263 erwachsene Corona-Leugnende, die Neonazis Gerd, Anna-Maria Ulrich, Burkhart Weecke sowie Rolf-Arno Maertzke ("AfD") teil.

Für den 7. Februar 2022, 18.00 Uhr, kündigte "Lippe OWL und Umgebung Widerstand jetzt" ("Telegram"), eine unangemeldete Demonstration unter dem Motto "Detmold geht spazieren", Treffpunkt: Rathaus, an.

Am 31. Januar 2022 nahmen in Detmold 253 erwachsene Corona-Leugnende, darunter auch der völkische Neonazi Burkhart Weecke ("Thule-Seminar") aus Horn-Bad Meinberg, am achten "Lichterspaziergang" teil.

Am 7. Februar 2022 führten 24 erwachsene Pandemie-Leugnende - Auftakt am "Brunnentempel", Kurpark um 17.00 Uhr, einen Pandemie-"Spaziergang": "Wir gehen spazieren (mit Kerze) in Bad Meinberg" durch.

Für den 7. Februar 2022 um 18.00 Uhr hat die "freiheitliche Bürgerinitiative Klardenken 525" in Paderborn einen Autokorso, mit 70 Fahrzeugen über den inneren Ring (Startort: Parkplatz Fürstenweg) angemeldet.

Am 31. Januar 2022 beteiligten sich in Paderborn - "nach Schätzung der Polizei" - rund "2.000" Personen, am unangemeldeten Aufmarsch - "Lichterumzug" -, der extrem rechten Gruppe "Grundrechte Paderborn".

Für den 31. Januar 2022 um 18.30 Uhr kündigt die extrem rechte Gruppe "Grundrechte Paderborn" - ohne Anmeldung - einen weiteren Aufmarsch ("Lichterumzug") "Für Einigkeit" in der Paderborner Innenstadt an.


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Artikel-Einträge in der Datenbank:


Westfalen-Blatt / Bielefelder Zeitung, 07.02.2022:
Festnahmen und ein verletzter Polizist

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Westfalen-Blatt / Bielefelder Zeitung, 07.02.2022:

Festnahmen und ein verletzter Polizist

Bilanz nach den Demos am Freitag

Bielefeld (hu). Bei den Kundgebungen gegen eine Impf-Pflicht und die Corona-Maßnahmen am Freitagabend in Bielefeld kam es in drei Fällen zu Widerstand gegen die Ordnungskräfte, wie Polizeisprecherin Sonja Rehmert mitteilt.

Ein 58-jähriger Mann, der wegen des Verstoßes gegen die Masken-Pflicht kontrolliert wurde, wurde festgenommen, weil bereits Haftbefehl wegen Widerstands gegen ihn vorlag. Gegen einen 31-jährigen Mann, der ebenfalls Widerstand bei einer Kontrolle leistete, wurde Strafanzeige erstattet, er wurde in Gewahrsam genommen.

Bei einem Widerstand nach einer Masken-Pflicht-Kontrolle des Ordnungsamts an der Skater-Anlage auf dem Kesselbrink wurde ein Polizist leicht an der Hand verletzt. Gegen einen Mann wurde Strafanzeige erstattet, er wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen. Ein 58-jähriger Masken-Verweigerer befolgte auf dem Kesselbrink einen ausgesprochenen Platzverweis nicht, so dass er in Gewahrsam genommen wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wurden bei der Versammlung, die vom Skulpturenpark an der Kunsthalle aus gestartet war, 19 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung erstattet. Drei der Kontrollierten wollten ihre Personalien nicht angeben.

Bei der Versammlung auf dem Kesselbrink ahndeten die Einsatzkräfte 20 Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung mit Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Dort wollte eine Person ihre Personalien nicht angeben. Darüber hinaus wurden zwei Strafanzeigen wegen Beleidigung von Polizisten erstattet.

Alle drei Versammlungen verliefen laut Sonja Rehmert jedoch ohne größere Auseinandersetzungen.

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