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1 Veranstaltung - Nachrichten ,
06.02.2022 :
Tages-Chronologie von Sonntag, 6. Februar 2022
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Veranstaltungskalender:
- Sonntag, 6. Februar 2022 von 14.00 bis 16.00 Uhr -
Ausstellung: "Eva, Simon und die Anderen" - Jüdische Geschichte und Kultur im Raum Herford
Veranstaltungsort:
Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford
www.kuratorium-herford.de
www.zellentrakt.de
www.instagram.com/gedenkstaettezellentrakthf/?hl=de
www.twitter.com/HFzellentrakt
Hinweis:
Jeweils samstags und sonntags ist die Gedenkstätte unter den jeweils aktuell geltenden Bedingungen der Corona-Schutzverordnung von 14.00 bis 16.00 Uhr für höchstens zehn Besucherinnen, Besucher gleichzeitig zugänglich. Erforderlich ist eine Anmeldung unter (05221) 189257 oder info@zellentrakt.de.
Die Ausstellung:
Die Ausstellung ist der Beitrag des Kuratoriums Erinnern Forschen Gedenken e.V. und der Gedenkstätte Zellentrakt zum Festival-Jahr "1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland": Am 11. Dezember 321 erlässt der römische Kaiser Konstantin ein Edikt. Es legt fest, dass jüdische Menschen städtische Ämter in der Kurie, der Stadtverwaltung Kölns, bekleiden dürfen und sollen. Dieses Edikt belegt eindeutig, dass jüdische Gemeinden bereits seit der Spätantike wichtiger integrativer Bestandteil der europäischen Kultur sind. 2021 steht Deutschland in besonderem Fokus, denn in diesem Jahr werden Jüdinnen und Juden nachweislich seit 1.700 Jahren auf dem Territorium des heutigen Deutschlands leben.
1988 wurde in Herford die Ausstellung "Juden in Herford - 700 Jahre jüdische Geschichte und jüdische Kultur in Herford" gezeigt, die erste umfassende Darstellung zum Thema. Aus Anlass des Festival-Jahres zeigt das Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V., das in Folge der damaligen Ausstellung entstanden ist, eine um zahlreiche neue Forschungen und Aspekte ergänzte Ausstellung, die auch die Jüdischen Gemeinden Vlotho, Bünde und Enger mit in den Blick nimmt.
Das Design der Ausstellung nimmt sich das "Denkmal für die ermordeten Juden Europas", kurz "Holocaust-Mahnmal" in Berlin zum Vorbild. Graue Stelen versinnbildlichen den Verlust für Deutschland und den Raum Herford durch den Holocaust. In der Ausstellung stehen aber nicht die Verfolgungs- und Vernichtungs-Zeiten, sondern gerade die fragile "Normalität" und der Alltag der Juden in der Stadt Herford, in Bünde, Vlotho, Enger und Spenge im Mittelpunkt. Kulturelle und wirtschaftliche Höhen und Verluste werden dargestellt und der Beitrag der Juden zur Entwicklung der Gesellschaft und Wirtschaft gezeigt. Der Wiederbeginn nach 1945 und die aktuelle Situation der jüdischen Gemeinschaft im Raum Herford sowie Entwicklungen des Antisemitismus in Deutschland und dem Raum Herford stehen am Ende der Ausstellung.
Die Ausstellung besteht aus zwölf chronologisch und thematisch angeordneten Stelen mit je vier Seiten. Der Rundgang in der Ausstellung ist markiert und die Stelen sind unten nummeriert. Sie sollten von rechts aus umgangen und betrachtet werden. In acht Vitrinen finden sich Exponate, die Beschriftungen dazu sind jeweils links neben / hinter den Vitrinen angebracht. Auf drei Touchscreen-Stationen können kurze Filmsequenzen zu verschiedenen Themen abgerufen werden. Im Flur außerhalb des Zellentraktes finden sich Tafeln zur historischen Juden-Feindschaft und dem aktuellen Antisemitismus.
Im Zellenflur verdeutlichen eine Installation und zahlreiche Exponate Beispiele der jüdischen Kultur: Ein gedeckter Tisch zum Shabbat-Mahl, eine Platte mit Mazzen für Pessach, das Modell der Herforder Synagoge und am Ende des Flurs das Heiligste in der Synagoge, die Thora. Der hier gezeigte, aus dem Feuer der Pogromnacht gerettete, Rest steht zugleich für den Versuch der Zerstörung der jüdischen Kultur ab 1933.
Ergänzungen zur Ausstellung:
Die Ausstellung im Zellentrakt wird ergänzt durch an 20 Orten jüdischen Lebens im Kreis Herford (Synagogen, Friedhöfen und Wohnorten) angebrachte QR-Codes mit Hörtexten zur Selbsterkundung, die auch über www.zellentrakt.de abgerufen werden können.
Auf www.youtube.com/watch?v=uD6KsDkeOfg sind erste Einblicke in die Ausstellung sowie zahlreiche Original-Dokumente und viele Exponate zur über 700-jährigen jüdischen Geschichte und Kultur im Raum Herford, die zu einem Besuch anregen sollen, zu sehen.
Schirmherrschaft der Ausstellung:
Landrat Jürgen Müller, Herford
Bürgermeister Tim Kähler, Herford
Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung NRW und den Landschaftsverband Westfalen-Lippe.
Leihgeber und Unterstützerinnen:
Landesarchiv NRW Westfalen, Münster; Landesarchiv NRW Ostwestfalen, Detmold; Centrum Judaicum Berlin (CJ); The Central Archives for the History of the Jewish People Jerusalem; Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, Heidelberg; Widukind-Museum Enger; Städtisches Museum Herford; Jüdisches Museum Westfalen in Dorsten; Netzwerk-Gruppe Bünde; Christina Whitelaw (NB); Werner Brakensiek, Enger; Norbert Sahrhage, Spenge; Günter Schölzel, Geschichte Vlotho; Jörg Militzer, Bünde; Lutz Brade, Herford
Kooperationspartnerinnen:
Jüdische Gemeinde Herford-Detmold
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Herford e.V.
Evangelische Erwachsenenbildung - Kirchenkreisverband Herford-Lübbecke-Minden-Vlotho
Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Detmold
Fachstelle NRWeltoffen im Kreis Herford
Mendel-Grundmann-Gesellschaft e.V., Vlotho
Kreisheimatverein Herford
Museen und Archive im Kreis Herford
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Pressespiegel überregional
Berliner Morgenpost Online, 06.02.2022:
"Freedom Convoy": Corona-Proteste nach kanadischem Vorbild
Mitteldeutscher Rundfunk, 06.02.2022:
Corona-Proteste / Thüringer Staatskanzlei abgeriegelt - Polizisten bei Einsatz verletzt
Welt Online, 06.02.2022:
Neuer starker Mann der AfD / "Dann bin ich gerne der vom Mainstream so genannte Brandstifter"
Zeit Online, 06.02.2022:
Martin Vincentz ist neuer Landeschef der NRW-AfD
Westdeutscher Rundfunk Köln, 06.02.2022:
Martin Vincentz ist neuer AfD-Landeschef
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www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Sonntag, 6. Februar 2022
Am 6. Februar 2022 wurde die extrem rechte Politikerin Heliane Ostwald, aus Bielefeld, bei dem 19. NRW-Landesparteitag der "Alternative für Deutschland" in Siegen als Beisitzerin in den Landesvorstand gewählt.
Am 6. Februar 2022 scheiterte der Rechtsaußen-Politiker Udo Hemmelgarn, Harsewinkel, in Siegen mit 25 Prozent bei den Wahlen zum stellvertretenden Landesvorsitzenden beim NRW-Landesparteitag der "AfD".
Am 6. Februar 2022 sagte Rechtsaußen-Politiker Udo Hemmelgarn aus Harsewinkel, beim 19. "AfD"-NRW-Landesparteitag (in Siegen), dass die "Mainstream-Medien", vom "elitären Großkapital" gesteuert würden.
Für den 7. Februar 2022 um 18.00 Uhr ist vor dem Rathaus in Halle (Westfalen) die dritte - rechtsoffene - Versammlung "Für eine freie Impf-Entscheidung", vom Künsebecker Dirk Steinberger angemeldet worden.
Am 10. Januar 2022 nahmen "etwa 140" Personen vor dem Rathaus in Halle (Westfalen) an der zweiten - rechtsoffenen - von Dirk Steinberger angemeldeten Versammlung "Für eine freie Impf-Entscheidung" teil.
Am 6. Dezember 2021 nahmen 154 Personen am Rathaus in Halle (Westfalen) an der rechtsoffenen, von Dirk Steinberger angemeldeten, Zusammenkunft unter dem Motto "Für eine freie Impf-Entscheidung" teil.
Am 4. Februar 2022 demonstrierten deutlich über 3.000 Pandemie-Leugnende, in insgesamt fünf Protest-Zügen in der Innenstadt von Bielefeld gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.
Für den 4. Februar 2022 hatten Pandemie-Leugnende, unter anderen auch "Bielefeld steht auf!" - drei als "Spaziergänge" bezeichnete Aufmärsche - zwischen 700 und 749 Teilnehmenden in Bielefeld angemeldet.
Am 21. Januar 2022 fanden in der Innenstadt von Bielefeld vier als "Lichterspaziergänge" von Pandemie-Leugnenden aus Bielefeld, Herford, Gütersloh (angemeldete) Aufmärsche mit 2.500 Teilnehmenden statt.
Am 18. Januar 2022 stoppte die Polizei in der Innenstadt von Bielefeld, das ersten Mal, mehrere "Lichter-Spaziergänge" von Corona-Leugnenden und verhängte 59 Anzeigen (Verstöße gegen die Masken-Pflicht).
Am 7. Januar 2022 demonstrierten in Bielefeld weit mehr als 2.000 Corona-Leugnende begleitet durch die Polizei ("verzichtete aus Verhältnismäßigkeitsaspekten auf Auflösung") in zwei Aufzügen zum Kesselbrink.
Am 5. Januar 2022 meldete eine Privatperson einen Umzug, das Motto: "OWL geht in Bielefeld spazieren gegen die Spaltung der Gesellschaft" - mit 749 Teilnehmenden, für den 7. Januar 2022 um 18.00 Uhr an.
Am 3. Januar 2022 zogen die verschwörungsideologischen Corona-Leugnenden von "Bielefeld steht auf!", ihre Anmeldung für eine - Großdemonstration am 7. Januar 2022 - bei der Versammlungsbehörde zurück.
Am 3. Januar 2022 fand in Bielefeld zunächst eine Corona-"Mahnwache" am Rathaus, mit anschließenden "Lichterspaziergang" mit dem Motto "Bielefeld geht spazieren" mit etwa 150 Pandemie-Leugnenden statt.
Am 31. Dezember 2021 fand in Bielefeld ein unangemeldeter ("Bielefeld steht auf") - und von der Polizei tolerierter - "Lichterspaziergang" von Pandemie-Leugnenden mit "etwa 350 bis 500" Teilnehmenden statt.
Am 27. Dezember 2021 haben "1.000 bis 1.500" (Polizei) Corona-Leugnende eine unangemeldete sowie nicht genehmigte Demonstration, erneut toleriert und begleitet durch die Polizei in Bielefeld durchgeführt.
In der Nacht zum 21. Dezember 2021 sind in Bielefeld an der Promenade, die hoch zur Sparrenburg führt, viele antisemitische Graffitis aufgesprüht worden, die der Pandemie leugnenden Szene zuzurechnen sind.
Am 17. Dezember 2021 durchbrachen in Bielefeld nach der beendeten Demonstration von "Bielefeld steht auf!" ("3G") - aus einer Menge von über 3.000 Corona-Leugnenden - zahlreiche Gruppen Polizei-Sperren.
Für den 17. Dezember 2021, um 18.00 Uhr, Kesselbrink, Bielefeld, hatten die Pandemie-Leugnenden von "Bielefeld steht auf!" eine neuerliche Demonstration "Für ein Ende der Corona-Maßnahmen" angekündigt.
Am 3. Dezember 2021 fand in Bielefeld eine Versammlung der Corona-Leugnenden von - "Bielefeld steht auf!" unter dem Motto: "Für ein Ende der Corona-Maßnahmen" - mit mehr als 1.500 Teilnehmenden statt.
Für den 7. Februar 2022 um 18.00 Uhr hat die "freiheitliche Bürgerinitiative Klardenken 525" in Paderborn einen Autokorso, mit 70 Fahrzeugen über den inneren Ring (Startort: Parkplatz Fürstenweg) angemeldet.
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Artikel-Einträge in der Datenbank:
Neue Westfälische Online, 06.02.2022:
Gegen die Impf-Pflicht: Corona-Kundgebung vor dem Rathaus in Halle geplant
Neue Westfälische am Sonntag, 06.02.2022:
Demos in NRW
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Neue Westfälische Online, 06.02.2022:
Gegen die Impf-Pflicht: Corona-Kundgebung vor dem Rathaus in Halle geplant
06.02.2022 - 10.15 Uhr
Dirk Steinberger will die allgemeine Impf-Pflicht verhindern und lädt daher zur dritten Kundgebung ein. Sowohl Geimpfte als auch Ungeimpfte sind eingeladen.
Halle. Der Künsebecker Dirk Steinberger setzt sich weiterhin gegen die Einführung einer allgemeinen Impf-Pflicht ein. Daher ruft er nun bereits zum dritten Mal zu einer Kundgebung vor dem Haller Rathaus auf. Diese beginnt am Montag, 7. Februar, um 18 Uhr.
"Die Wirkung der Impfung rechtfertigt keine Besserstellung der Geimpften", teilt Steinberger in einer Pressemitteilung mit. Er fordert zudem, die einrichtungsbezogene Impf-Pflicht, wie sie etwa in Pflegeheimen ab dem 16. März vorgesehen ist, sofort zurückzunehmen.
Geimpfte und Ungeimpfte sind eingeladen
Eingeladen zu der Versammlung sind, so Steinberger, Geimpfte und Ungeimpfte. Die Versammlung unterstreiche das Recht auf eine freie Impf-Entscheidung. "Die einseitige Ausrichtung der Pandemie-Bewältigung durch Impfstoffe war genauso falsch wie alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens nur unter der Prämisse der Virus-Bekämpfung zu sehen", sagt Steinberger, der bei seinen ersten beiden Kundgebungen jeweils knapp 150 Teilnehmer verzeichnen konnte.
"Durch die restriktive Maßnahmen-Politik wurde auch viel falsch gemacht und dadurch neue Probleme erst geschaffen", teilt Steinberger mit. Er könne es nicht verstehen, dass ein "Impfstoff zur Pflicht gemacht werden soll, der weder die Ansteckung noch die Erkrankung verhindern kann". Der einzige Effekt sei, so der Künsebecker, ein Einfluss auf Häufigkeit und Schwere von Krankheitsverläufen. Dies falle jedoch in den Bereich des Eigenschutzes und damit eine Entscheidung im Bereich der persönlichen Lebensführung.
Bildunterschrift: Gut 150 Bürger kamen im Dezember zur ersten Corona-Kundgebung.
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Neue Westfälische am Sonntag, 06.02.2022:
Demos in NRW
Drei Festnahmen in Bielefeld
Bielefeld / Düsseldorf. Bei der Neuauflage des "Lichter-Spaziergangs" sind am Freitagabend in Bielefeld bei zwei von drei geplanten Aufzügen schätzungsweise 2.500 Gegner der Corona- und Impf-Politik durch die Innenstadt gezogen - erneut begleitet von einem Großaufgebot der Polizei. Es blieb überwiegend friedlich, allerdings gab es drei Festnahmen nach Widerstandshandlungen und jeweils sehr aggressiven Solidarisierungseffekten in der Menge. Die Spaziergänger bedrängten die Polizisten und Ordnungsamtsmitarbeiter verbal und mit Handys.
Auch in Düsseldorf protestierten zahlreiche Menschen gegen Corona-Maßnahmen, viele Menschen stellten sich den Demonstranten am Samstag aber auch entgegen. Dem gemeinsamen Aufruf von CDU, Grünen, SPD, FDP und Linken, "dem Tross von Impf-Gegnern, Verschwörungstheoretikern und Rechtsradikalen, die durch unsere Stadt marschieren, die rote Karte zu zeigen" folgten auch einige Landes- und Bundespolitiker - etwa die Landesvorsitzende der Grünen, Mona Neubaur, oder die FDP-Bundestagsabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Friedlich und weitestgehend störungsfrei verliefen die angemeldeten Demonstrationen im Stadtgebiet. Die Polizei schützte mit einer Vielzahl an Kräften die jeweiligen Versammlungen.
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