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Radio Lippe ,
31.01.2022 :
Lemgo: Demo gegen Corona-Politik ohne größere Zwischenfälle
Am Wochenende sind in Lippe einige Leute gegen die Corona-Politik auf die Straße gegangen. Anders als die so genannten Spaziergänge war diese Demo angemeldet. Zu der Versammlung am Samstag in Lemgo kamen nach Polizeiangaben etwa 600 Menschen. Es blieb friedlich.
Der Protest richtete sich gegen Impfzwang und 2G / 3G-Diskriminierung. Die Masken-Pflicht wurde größtenteils eingehalten, hieß es von der Polizei. Sie wertet aber noch Videos aus, weshalb möglicherweise weitere Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen hinzukommen. Auf dem Marktplatz gab es zeitgleich zwei Gegen-Veranstaltungen mit rund 110 Teilnehmern.
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- Samstag, 29. Januar 2022 um 17.30 Uhr -
Mahnwache: Wir sind solidarisch in der Pandemie. Für ein respektvolles Miteinander. Lemgo hält zusammen!
www.facebook.com/hashtag/lemgoh%C3%A4ltzusammen
Veranstaltungsort:
Marktplatz
Mittelstraße
32657 Lemgo
Von 16.00 bis 18.00 Uhr findet zuvor eine weitere Aktion für Solidarität in der Pandemie statt. Stühle auf dem Marktplatz sollen ein Zeichen setzen: Wir sind solidarisch in der Pandemie. Lemgo hält zusammen. Für ein respektvolles Miteinander.
Aufruf: Lemgo hält zusammen!
Solidarisch in Gedenken an über 100.000 Opfer der Covid-Pandemie. Solidarisch mit den Beschäftigten im Gesundheitswesen. Mit Kindern und Jugendlichen, die unter der Pandemie besonders verzichten mussten. Mit den Menschen, die unter den Einschränkungen beruflich und privat zu leiden haben. Mit den Menschen in den Ländern des Südens, die bisher kaum Impfstoff erhalten konnten.
Wir werben für ein solidarisches Verhalten. Wir wissen, dass es das Virus gibt und wir halten schützende Corona-Maßnahmen für notwendig, um
als Gesellschaft die Pandemie gemeinsam zu überstehen. Jede und jeder muss sich einschränken, damit wir diese Krise durchstehen, daran gibt es für uns keinen Zweifel. Meine persönliche Freiheit ist immer an die Gemeinschaft gebunden, in der ich lebe - im Großen wie im Kleinen.
Wir stehen zum Dialog mit denen, die Corona-Maßnahmen ablehnen und darüber diskutieren wollen. Jede und jeder hat das Recht, mit Entscheidungen der Regierung nicht einverstanden zu sein und auch gegen sie zu demonstrieren. Wir wenden uns aber gegen diejenigen, die unser Land in einer "Diktatur" wähnen, die wissenschaftliche Erkenntnisse leugnen, die mit absurden Vergleichen den Holocaust verharmlosen. Auf vielen Kundgebungen gegen die Corona-Politik marschieren Neonazis mit und Menschen, die gegen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sind. Hier sagen wir klar: Neonazismus und Verschwörungstheorien haben in Lemgo keinen Platz!
Zeigen wir uns solidarisch in der Pandemie. Treten wir denen entgegen, die die Pandemie und das Virus leugnen und unsere Demokratie angreifen; zeigen wir ihnen, dass sie nicht die Meinung der Lemgoer Mehrheit widerspiegeln!
Anlass der Mahnwache:
Am 29. Januar 2022, 16.00 Uhr, ruft das die Pandemie leugnende "Bündnis für Freiheit und Gerechtigkeit" zu einer angemeldeten "Demonstration inklusive Spaziergang in Lemgo", ab dem Regenstorplatz als - "Pflichtveranstaltung für alle Lipper!" - auf.
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Am 31. Januar 2022 um 18.00 Uhr, kündigt die extrem rechte "Telegram"-Gruppe "Lippe OWL Protest und Widerstand jetzt" eine angemeldete Demonstration, "Lemgo geht spazieren", Treffpunkt am Rathaus, an.
Am 29. Januar 2022 beteiligten sich in Lemgo - laut Polizei: "ca. 580" Pandemie-Leugnende, darunter die Neonazis Burkhart Weecke, Gerd sowie Anna-Maria Ulrich, an einem Aufmarsch ("Spaziergang") in Lemgo.
Am 29. Januar 2022, 16.00 Uhr, rief das "Bündnis für Freiheit und Gerechtigkeit", zu einer "Demonstration inklusive Spaziergang in Lemgo", ab dem Regenstorplatz als - "Pflichtveranstaltung für alle Lipper!" - auf.
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