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Neue Westfälische - Tageblatt für Schloß Holte-Stukenbrock , 03.08.2021 :

Stalag-Gedenkstätte ist wieder geöffnet

Schloß Holte-Stukenbrock (sk). Die Gedenkstätte Stalag 326 bietet wieder Führungen an, und zwar am 5., 8., 12., 17., 24. und 29. August. Eine Führung beginnt in der Dauerausstellung im ehemaligen Arrestgebäude des Stalag 326 und endet auf dem Ehrenfriedhof sowjetischer Kriegstoter. Im Mittelpunkt der Führung steht vor allem das Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen. Da sich die Gedenkstätte auf dem Gelände der Polizeischule befindet, müssen Besucher einen gültigen Personalausweis vorweisen. Außerdem müssen sie entweder geimpft oder genesen sein beziehungsweise einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Jeder Gast respektive jede Familie erhält als Geschenk das Buch "Das Stammlager 326 (VI K) Senne 1941 - 1945 - Sowjetische Kriegsgefangene als Opfer des nationalsozialistischen Weltanschauungskrieges" des Autorenteams Hüser / Otto.

Treffpunkt am Donnerstag, 5. August, ist um 12.15 Uhr an der an der Pforte der Polizeischule, Lippstädter Weg 26. Die Führung dauert etwa eineinhalb Stunden. Verbindliche Anmeldungen sind zwingend erforderlich unter:

www.stalag326.de

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- Donnerstag, 5. August 2021 um 12.15 Uhr -


Öffentliche Führung durch die Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) Senne und Besuch des Ehrenfriedhofs sowjetischer Kriegstote


Treffpunkt:

Haupteingang Polizeiausbildungsinstitut
Erich Klausener
Lippstädter Weg 26
33758 Schloß Holte-Stukenbrock


Hinweise:

Wir bitten Sie, sich mit Ihren Kontaktdaten verbindlich zur Führung anzumelden:

www.stalag326.de/05-08-2021-oeffentliche-fuehrung

Da sich die Gedenkstätte auf dem Gelände der Polizeischule befindet, müssen Sie einen gültigen Personalausweis mit sich führen. Sie müssen entweder geimpft oder genesen sein, beziehungsweise einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.

Anzahl der Teilnehmenden: 10 Personen.


Buchgeschenk:

Jeder Gast beziehungsweise jede Familie erhält als Geschenk das Buch von Karl Hüser: "Das Stammlager 326 (VI K) Senne 1941 - 1945 - Sowjetische Kriegsgefangene als Opfer des nationalsozialistischen Weltanschauungskrieges".


Gedenkstätte:

Die Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) Senne befindet sich im ehemaligen Arrestgebäude des gleichnamigen Kriegsgefangenenlagers.

In dem Lager wurden vorwiegend sowjetische Kriegsgefangene, aber auch Kriegsgefangene mit anderer Nationalität untergebracht, wie zum Beispiel französische, polnische und italienische Kriegsgefangene.

Die zeitgenössische Dauerausstellung auf dem heutigen Gelände des Polizeiausbildungsinstitutes Erich Klausener informiert eindrucksvoll über die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Stalag 326 (VI K) Senne.

Es werden einige seltene Handwerksarbeiten von Kriegsgefangenen ausgestellt. Besonders die sehr seltene Farb-Diaserie eines damaligen Lagerarztes aus dem Jahre 1941 / 1942 veranschaulicht nicht nur die leidvolle Geschichte der Kriegsgefangenen, sondern dokumentiert unter anderem auch den Aufbau des Lagers. Zudem wird der amerikanische Dokumentarfilm von der Befreiung des Lagers gezeigt.

Friedhof:

In direkter Nachbarschaft zum Stalag 326 (VI K) Senne wurden zwischen 1941 und 1945 insgesamt 36 Massengräber-Reihen angelegt. Jede Massengrab-Reihe ist circa 112 Meter lang, ungefähr 2,20 Meter breit und besteht aus einer bisher unbekannten Anzahl von Massengräbern.

Die Gräber selber sind heute nicht mehr auszumachen. Jeweils ein Gedenkstein ermöglicht es jedoch, die einzelnen Grabreihen zu erkennen.


Veranstalterin: Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) Senne: www.stalag326.de

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Am 5., 8., 12., 17., 24., 29. August 2021 lädt die "Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) Senne" zu öffentlichen Führungen durch die Gedenkstätte, sowie auch den Besuch des Ehrenfriedhofs sowjetischer Kriegstote ein.

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www.stalag326.de


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