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Neue Westfälische ,
25.05.2021 :
Kritik an Studie zu Juden-Hass
Das Musikgenre "Gangsta-Rap" fördert antisemitische Neigungen unter jungen Menschen / Das soll eine bundesweit beachtete Befragung der Universität Bielefeld ergeben haben / Stimmt dieses Ergebnis wirklich?
Florian Pfitzner
Bielefeld. Der beunruhigende Tenor hallte noch Tage nach. "Gangsta-Rap fördert Juden-Hass", konnte ein großes Publikum in regionalen und überregionalen Medien lesen, nachdem die Sozialwissenschaftler Marc Grimm und Jakob Baier eine Studie in der NRW-Staatskanzlei vorgestellt hatten. Auch die Antisemitismus-Beauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, war wegen des Forschungsprojekts der Universität Bielefeld alarmiert. Die Ergebnisse zeigten erstmalig empirisch, sagte sie, "dass Gangsta-Rap den Nährboden für spätere verfestigte antisemitische Einstellungen bereitet". Vergangene Woche dann zog sie die Studie als einen Beleg für den "alltäglichen Antisemitismus in unserem Land" heran.
Im Gespräch mit unserer Zeitung zögern Grimm und Baier einen Moment nach der Frage, ob sie diese Interpretation ihrer Forschungsarbeit für geglückt halten. Über einzelne Berichte sei er "überrascht" gewesen, sagt Baier. Einige Medien hätten aus den Ergebnissen "eine Wirkungsstudie gemacht - was aber nicht richtig ist". Man habe die Empfänglichkeit gemessen, präzisiert der Jugend-Forscher, "also die Frage: Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Gangsta-Rap und antisemitischen und misogynen Neigungen?".
Für die vom Land geförderte Studie hat das Forschungsteam zwischen 2019 und 2021 eine repräsentative Gruppe von 500 Menschen im Alter zwischen zwölf und 24 Jahren in Nordrhein-Westfalen befragt. Obwohl es sich um eine regionale Studie handelt, sei das mediale Interesse "tatsächlich beachtlich" gewesen, sagt Grimm, was wohl auch daran liege, "dass es eine erhöhte Sensibilität gegenüber Antisemitismus gibt".
Dass die Erhebung in großen Teilen der Medien falsch gelesen wurde, lag womöglich weniger an den Medien als an der Vorstellung der Ergebnisse. "Der Eindruck, dass so genannter Gangsta-Rap tatsächlich antisemitische Haltungen bei Jugendlichen fördert, bleibt nach der Durchsicht allemal hängen", sagt Daniel Bischof, Politikwissenschaftler an der Universität Zürich. "Man hätte die Ergebnisse eindeutiger präsentieren müssen."
Bischof greift eine Passage aus der Mitteilung der Staatskanzlei heraus, in der sich Projektleiter Grimm wie folgt zitieren lässt: "Unsere Ergebnisse zeigen, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Konsum von Gangsta-Rap und der Neigung, antisemitische und frauenfeindliche Aussagen zu teilen, gibt." Aus dieser Stelle gehe eine Kausalität hervor, sagt Bischof, "die von den Studienergebnissen nicht getragen wird". Die ursprüngliche Darstellung "direkter Zusammenhang" suggeriere eine Beziehung zwischen Ursache und Wirkung. In dieser Form aber "sehe ich diesen direkten kausalen Zusammenhang nicht".
Im "Antisemitismus-Index" der Studie, der die Zustimmung zu antisemitischen Aussagen erfasst hat, haben sich 26,5 Prozent der Befragten als "sehr antisemitisch" erwiesen. Über 80 Prozent aus dieser Gruppe gaben an, gerne oder sehr gerne Gangsta-Rap zu hören. Von den 36,5 Prozent nicht antisemitisch eingestellten Befragten konsumierte dagegen nur ungefähr die Hälfte gerne oder sehr gerne Gangsta-Rap.
Nachgefragt bei den Studienautoren: Fördert Gangsta-Rap antisemitische Neigungen? "So ist diese Verkürzung nicht zulässig", räumt Baier ein. "Man kennt das ja von früheren Mediendebatten über so genannte Ballerspiele, die zum Teil als alleiniger Auslöser für Amokläufe dargestellt wurden." Grimm betont: "Wir haben von vorneherein gesagt, dass man die Ergebnisse vorsichtig lesen muss." Keinerlei Kausalität, lediglich gewisse Korrelationen.
"Einige sagten, so sei die Studie ja nicht alarmierend"
Im Nachgang des Pressegesprächs in Düsseldorf habe man auf die korrekte Lesart verwiesen. "Einige Medien haben unseren Hinweis aber als Entwarnung aufgenommen in dem Sinne: Die Studie sei ja nicht sonderlich alarmierend, weil wir keine Aussage darüber treffen können, in welche Richtung die Wirkung geht", sagt Grimm. Was aber sei denn besser? "Wenn Jugendliche mit antisemitischen Neigungen sich angezogen fühlen von Gangsta-Rap oder wenn Gangsta-Rap einen messbaren Einfluss hat?" Freilich sei es ein Unterschied, entgegnet Politikwissenschaftler Bischof, ob Antisemitismus vom Rap ausgeht oder antisemitische Jugendliche gerne Rap-Musik hören.
Gangsta-Rap gehe jedenfalls nicht an Jugendlichen vorbei, glaubt Grimm. "Auf Grundlage der Daten kann man das aber nicht belegen."
Gefragt, welche problematischen Rapper sie kennt, erwähnte Leutheusser-Schnarrenberger Aykut Anhan alias Haftbefehl. Mehrfach schwadronierte der Offenbacher Musiker in seinen Liedern über den Begriff "Rothschild-Theorie", eine antisemitische Erzählung über eine jüdische Bankiersfamilie. Was das heißen soll, könnten indes nur wenige junge Leute überhaupt einschätzen, sagt Bischof. "Die Studienautoren haben ja selbst gesagt, dass einige der befragten Jugendlichen gar nicht verstehen, was sie in den Rap-Texten hören." In der Tat waren die entsprechenden Reaktionen in den Interviews laut dem Fazit des Forschungsprojekts "durch Unwissen geprägt".
Am 10. Juni lädt Leutheusser-Schnarrenberger zum Fachtag "Gangsta-Rap", unter anderem um pädagogische Empfehlungen zu verhandeln. Nach Bischofs Einschätzung geht das Problem weit über die Musik hinaus. "Laut Studien des Instituts Forschungsgruppe Wahlen wissen viele unter 30-Jährige in Deutschland heute nicht im Detail, was der Holocaust war", sagt er. "Aus meiner Sicht sollte man an diesem Punkt ansetzen."
Was ist Gangsta-Rap?
Es gibt keine sozialwissenschaftliche Definition des Musikgenres "Gangsta-Rap". Die Erzählungen rund um die Künstler handelten häufig "vom sozialen und ökonomischen Aufstieg durch kriminellen oder musikalischen Erfolg", erklärt Jakob Baier.
Einher gehe dies mit einer fragwürdigen Männlichkeitsvorstellung.
Interpretiert wurde die Studie gerade auch vor dem Hintergrund des Skandals beim Echo-Musikpreis 2018 um die Auszeichnung für die Rapper Kollegah und Farid Bang.
Bildunterschrift: Der Rapper Sido raunte in einem Interview über geheime Kontroll-Eliten, unter anderem in Anspielung auf die jüdische Bankiersfamilie Rothschild - eine antisemitische Erzählung.
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Westfalen-Blatt / Bielefelder Zeitung, 12.05.2021:
Studie: Wie Gangsta-Rap jugendliche Hörer beeinflusst
Uni Bielefeld befasst sich mit antisemitischen und frauenfeindlichen Songtexten
Bielefeld (WB). Der Song 0815 mit der Textzeile "Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen" sorgte 2018 für heftige Diskussionen: War das, was die Deutsch-Rapper Kollegah und Farid Bang sangen, eine Provokation oder Volksverhetzung?
Eine Ausnahme war der Text jedenfalls nicht: Gangsta-Rap ist oft antisemitisch und frauenfeindlich. Und diese Einstellungen beeinflussen jugendliche Hörer. Beides belegt eine Studie der Universität Bielefeld.
Der Hip-Hop beziehungsweise Rap gilt als wichtigste Jugendkultur, allerdings sind die Texte der meist männlichen Künstler oft umstritten. Deshalb hat die NRW-Antisemitismus-Beauftragte Sabine Leutheusser-Schnarrenberger 2019 Wissenschaftler der Uni Bielefeld beauftragt, die Empfänglichkeit von Jugendlichen für Antisemitismus im Gangsta-Rap und Möglichkeiten der Prävention zu erforschen. Bei der Vorstellung der Studienergebnisse sagte sie: "Die Studie belegt erstmalig empirisch, dass Gangsta-Rap den Nährboden für spätere verfestigte antisemitische Einstellungen bereitet. Wir dürfen nicht zusehen, wie Musiker Antisemitismus propagieren und mit gewaltverherrlichenden und frauenfeindlichen Texten Jugendliche indoktrinieren."
"In den letzten 20 Jahren hat sich der Gangsta-Rap zu einem der ökonomisch erfolgreichsten Musikgenres entwickelt. Heute gilt er heute als einflussreiche Jugendkultur", erklärte Jakob Baier vom Zentrum für Prävention und Intervention im Kindes- und Jugendalter der Uni die Bedeutung des Forschungsprojektes.
Dafür haben die Wissenschaftler Einzelinterviews und Gruppengespräche geführt und in Kooperation mit dem IPSOS-Meinungsforschungsinstitut eine für Nordrhein-Westfalen repräsentative quantitative Erhebung in der Zielgruppe der 12- bis 24-Jährigen mittels Fragebogen durchgeführt.
"Unsere Ergebnisse zeigen, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Konsum von Gangsta-Rap und der Neigung, antisemitische und frauenfeindliche Aussagen zu teilen, gibt."
Dr. Marc Grimm
Der klare Befund von Dr. Marc Grimm: "Unsere Ergebnisse zeigen, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Konsum von Gangsta-Rap und der Neigung, antisemitische und frauenfeindliche Aussagen zu teilen, gibt." Und das, obwohl insbesondere antisemitische Codes, also Verwendung von Symbolen und Andeutungen in Texten oder Videos häufig gar nicht als solche erkannt würden.
Vorab nach ihren Einstellungen befragt, antworteten 26,5 Prozent der befragten Jugendlichen, dass sie sehr antisemitisch seien. 37,5 Prozent bezeichneten sich selbst als etwas antisemitisch und 36,5 Prozent sagten, sie seien nicht antisemitisch. Von den sehr antisemitisch eingestellten Hörern sagten 81,4 Prozent, dass sie gerne oder sehr gerne Gangsta-Rap hören, drei Viertel dieser Gruppe waren männlich, 79,7 Prozent eher jünger, nämlich zwischen zwölf und 18 Jahre alt.
Ähnlich wie beim Verhältnis von Intensität des Gangsta-Rap-Konsums und Antisemitismus zeige sich, so die Verfasser der Studie, dass die Gruppe mit häufigem beziehungsweise intensiven Gangsta-Rap-Konsum auch zu stärkeren frauenfeindlich-chauvinistischen Einstellungen neige.
Zu denken, das Faible für Hip-Hop und Rap sei eher bei "prekarisierten Jugendlichen" anzutreffen, sei ein Trugschluss, sagen Grimm und seine Kollegen: Das "Sozialprofil", mithin der familiäre Wohlstand der Hörer sei höher als das der Nicht-Hörer.
Insgesamt, so die Studie, würden Gangsta-Rapper von jungen Menschen als gesellschaftskritisch wahrgenommen, "ein bedeutender Teil der Jugendlichen wertschätzt ihre sozialkritischen Äußerungen". So gibt gut ein Viertel der Befragten an, Gangsta-Rapper würden unbequeme Wahrheiten aussprechen. Gut jeder / jede Dritte glaubt, dass die Musiker auf wichtige politische Themen aufmerksam machten. "Und 43,6 Prozent der Jugendlichen nimmt Gangsta-Rap als Musikgenre wahr, in dem Menschen mit viel Geld und Macht kritisiert werden."
Um die Empfänglichkeit für die Botschaften der Musiker zu mindern müsse man unterschiedliche Zielgruppen adressieren, die Sensibilität gegenüber Interpreten erhöhen - vielleicht Inszenierung und Authentizität hinterfragen - und Wirkungen von Gegenmaßnahmen beobachten. Zudem sollte in den Unterricht und in die Ausbildung von Lehrkräften investiert werden. "Nur dann können wir Jugendliche, die sich selbst Antworten auf Fragen des Zusammenlebens suchen, auch erreichen."
Bildunterschrift: Deutsch-Rapper wie Kollegah (links) und Farid Bang beeinflussen Jugendliche mit ihren Songtexten. Das belegt eine Studie der Universität Bielefeld.
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Neue Westfälische, 05.05.2021:
Studie über Antisemitismus in Rap-Musik
Hip-Hop ist die größte Jugendkultur in Deutschland / Der migrantisch geprägte Straßen-Rap versteht sich als antirassistisch - das schütze aber längst nicht vor der Verbreitung von antisemitischen Klischees, sagen Forscher der Universität Bielefeld
Florian Pfitzner
Düsseldorf. Die Frankfurt-Hymne "069" legt in der ersten Zeile offen, was schief läuft im Straßen-Rap. "Rothschild-Theorie, jetzt wird ermordet", posaunt Haftbefehl großspurig ins Mikrofon. Unter deutschsprachigen Rappern wird gerne mit Verschwörungserzählungen über die jüdische Bankiersfamilie gespielt - neben Feuilleton-Liebling "Hafti" haben sich auch Musiker seines Labels Azzlack, Celo und Abdi, durch antisemitische Stereotypen in ihren Texten hervorgetan.
Forscher der Uni Bielefeld haben jetzt eine Untersuchung zur Empfänglichkeit junger Menschen für antisemitische Inhalte in der Rap-Musik vorgestellt. Die Studie belege durch eine repräsentative Erhebung bei jugendlichen Hörerinnen und Hörern, dass aus dem Konsum von Gangsta-Rap später verfestigte antisemitische Einstellungen hervorgehen könnten, erklärte Projektleiter Marc Grimm vom "Zentrum für Prävention und Intervention im Kindes- und Jugendalter".
Im Auftrag der NRW-Antisemitismus-Beauftragten Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hatten die Wissenschaftler in den Jahren 2019 bis 2021 Einzelinterviews und Gruppengespräche über Gangsta-Rap geführt. Zusätzlich sei eine für das Land repräsentative Zielgruppe von 500 Zwölf- bis 24-Jährigen per Fragebogen interviewt worden.
Kurz vor dem Erhebungszeitraum, im Frühjahr 2018, waren die Rapper Kollegah und Farid Bang in der Kategorie "Album des Jahres" für den Musikpreis Echo nominiert. Ihr Werk JBG3 ("Jung, brutal, gutaussehend") gehörte zu den meistverkauften; in einem Song prahlt Farid Bang mit seinen Muskeln, indem er rappt: "Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen."
Durch den Eklat erfuhr eine größere Öffentlichkeit, dass einige erfolgreiche Straßen-Rapper ihre Verachtung für Menschen jüdischen Glaubens offen zur Schau tragen - und trotzdem zu Deutschlands wichtigstem Musikpreis eingeladen werden. Der Echo wurde folgerichtig abgeschafft.
Fragwürdige Haltungen sehen Fans und Forscher schon länger im Straßen-Rap. So gehörten ein "hypermaskuliner Körperkult und autoritäre Machtfantasien" zu den zentralen Motiven der Selbstinszenierung, sagte Grimm. "Ideologien der Ungleichheit" - die Herabwürdigung von Frauen, hartnäckige Homophobie und Antisemitismus - seien Kernelemente für das in Deutschland ökonomisch erfolgreichste Subgenre des Sprechgesangs. Man könne davon ausgehen, sagte Grimm, dass "die Texte der Künstler auch Einfluss auf die Werthaltungen, Demokratie-Verständnis und Diskriminierungsneigungen von jungen Menschen haben".
Dabei zeigte sich in der Befragung der Bielefelder Forscher, dass Textzeilen manchmal gar nicht verstanden werden. Unter anderem habe man Fard und Snagas gemeinsamen Track "Contraband" besprochen - "ein recht martialisches, gewaltgeladenes Musikvideo, in dem auch Motive des islamistischen Terrorismus gegen Israel bedient werden", erklärte Projektmitarbeiter Jakob Baier. Die Metropole Tel Aviv werde darin als Feindbild herausgestellt. Einer der jungen Konsumenten habe indes nicht "Tel Aviv" gehört, sondern "C’est la vie".
Die Studie ergab, dass Straßen-Rap entgegen einer weitläufigen Annahme nicht nur von prekarisierten Jugendlichen gefeiert wird. "Die Mehrheit der Hörerinnen und Hörer stammt aus einem Milieu, das man dem mittleren Wohlstand zuordnen würde", sagte Baier, manchmal kämen sie sogar aus einem hohen Wohlstand. Drei von fünf Hörern sind männlich. Hörerinnen konsumierten die Musik trotz frauenfeindlicher Texte häufig nur wegen ihrer Freunde.
Im "Antisemitismus-Index", der die Zustimmung zu antisemitischen Aussagen erfasst hat, hätten sich 26,5 Prozent der Befragten als "sehr antisemitisch" erwiesen, 37 Prozent als "etwas antisemitisch" und 36,5 Prozent als "nicht antisemitisch". Unter den sehr antisemitisch Eingestellten gaben über 81 Prozent an, "(sehr) gerne" Gangsta-Rap zu hören. Was tun? Texte könnten in der Schule kritisch hinterfragt werden, empfahl Leutheusser-Schnarrenberger. Mit dem erhobenen Zeigefinger werde man die Jugend aber sicher nicht erreichen. Haftbefehl habe sie mal gehört, für ein Gespräch zeigte sie sich offen. "Die Frage ist, ob es dazu eine Bereitschaft gibt."
Dass Haftbefehl, bürgerlich Aykut Anhan, zu Selbstkritik fähig ist, zeigt er in dem Podcast "Reflektor". Auf den Begriff "Rothschild-Theorie" angesprochen, sagt der 35-jährige Anhan, er habe "Sachen gesagt, die er nicht hätte sagen sollen - manchmal macht man Fehler im Leben".
Bildunterschrift: Der Rapper Aykut Anhan, alias Haftbefehl, Identifikationsfigur junger Migrantinnen und Migranten, hat mit dem einen oder anderen Song antisemitische Stereotype verbreitet.
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Am 4. Mai 2021 wurde die Erhebung "Die Suszeptibilität von Jugendlichen für Antisemitismus im Gangsta-Rap und Möglichkeiten der Prävention" der Universität Bielefeld, des IPSOS-Forschungsinstitut vorgestellt.
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www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/erziehungswissenschaft/zpi/projekte/antisemitismus-gangsta-rap
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