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Neue Westfälische ,
22.05.2021 :
Besorgnis über Nahost-Demos
Detmold (nw). Mitglieder des "Friedensgebets der Religionen" in Detmold haben ihre Besorgnis über die Ereignisse auf Nahost-Demos in Deutschland geäußert. "Große Sorgen macht uns der Hass, der sich in unserem Lebensumfeld Bahn bricht", heißt es in einer Erklärung. "Es schmerzt uns, wie Menschen unserer Gemeinschaften wegen der Ereignisse in Israel / Palästina angefeindet werden." Wenn Gebetshäuser angegriffen würden, "so empfinden wir dies als einen Angriff auf uns alle".
Insbesondere verurteilte die Initiative jede Form des Antisemitismus. "Wir wehren uns aber auch gegen Schuldzuweisungen, die pauschal die muslimische Gemeinschaft stigmatisieren." Das Friedensgebet ist eine Initiative unter anderem der lokalen Jüdischen Gemeinde, des Islamischen Kommunikationszentrums und der Lippischen Landeskirche.
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Am 21. Mai 2021 verurteilten ("Persönliche Erklärung") Mitwirkende des "Friedensgebetes der Religionen", (Kreis Lippe) " ... jede Form des Antisemitismus, der jüdisches Leben in Deutschland derzeit bedroht ... ".
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www.jg-hf-dt.de
www.lippische-landeskirche.de
22./23.05.2021
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