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Radio Bielefeld , 20.05.2021 :

Bielefelder Moschee soll Anschlagsziel rechter Gruppe S. gewesen sein

Wie konkret waren die Anschlagspläne einer rechten Terror-Gruppe auf eine Moschee in Bielefeld? Diese Frage gilt es weiter aufzuarbeiten. Fest steht, dass die mutmaßlich rechtsextreme Gruppe S. eine Moschee-Gemeinde in unserer Stadt im Visier hatte. Das hat ein Kronzeuge bei einer Gerichtsverhandlung in Stuttgart ausgesagt. Bei einem Treffen der Gruppe in Minden sei über Anschlagsziele diskutiert worden, um für Aufruhr bis hin zu einem Bürgerkrieg zu sorgen. Zuerst wollte man die Großmoschee in Köln angreifen. Weil sie aber zu stark bewacht werde, sei Bielefeld ins Spiel gekommen. Wie weit die Pläne waren, ist unklar. Die Bielefelder Moschee-Vereine reagierten in der Neuen Westfälischen auf die Nachricht mit Entsetzen und vermuten, dass die Vatan-Moschee in Brackwede mit dem Minarett-Turm das Ziel der Rechtsextremen hätte werden können.

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Am 18. Mai 2021 fand vor dem - Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts (OLG) Stuttgart -, ein weiterer Verhandlungstag, im Verfahren gegen die Angeklagten der terroristischen Vereinigung "Gruppe S." - statt.

Am 11. Mai 2021 fand vor dem - Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts (OLG) Stuttgart -, ein weiterer Verhandlungstag, im Verfahren gegen die Angeklagten der terroristischen Vereinigung "Gruppe S." - statt.

Am 6. Mai 2021 durchsuchen Polizeikräfte in Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen sowie Thüringen Wohnungen sowie andere Räumlichkeiten mutmaßlicher weiterer Mitglieder der terroristischen"Gruppe S.".

Am 27. April 2021 fand vor dem - Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts (OLG) Stuttgart - ein weiterer Verhandlungstag, im Verfahren gegen die Angeklagten der terroristischen Vereinigung "Gruppe S." - statt.

Am 14. April 2021 fand vor dem - Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts (OLG) Stuttgart - ein weiterer Verhandlungstag, im Verfahren gegen die Angeklagten der terroristischen Vereinigung "Gruppe S." - statt.

Am 13. April 2021 wurde beim OLG Stuttgart der Prozess gegen die terroristische Vereinigung "Gruppe S.", auch gegen die Akteure Thomas Niemann (einer der Haupttäter) und Markus Krüper aus Minden eröffnet.

Am 4. November 2020 hat die Bundesanwaltschaft vor dem Staatsschutzsenat des OLG Stuttgart Anklage, gegen "elf mutmaßliche Mitglieder" - so wie "einen mutmaßlichen Unterstützer" der "Gruppe S.", erhoben.

Am 13. Juli 2020 wurde der am 14. Februar 2020 in Porta Westfalica - wegen mutmaßlicher Unterstützung der terroristischen Vereinigung "Gruppe S." - verhaftete Ulf Rösener tot in der JVA Dortmund aufgefunden.

Am 14. Februar 2020 wurden zwölf Neonazis der in Alfdorf gegründeten "Gruppe S." beziehungsweise "Der harte Kern", dabei Thomas Niemann, Markus Krüper, Minden; Ulf Rösener aus Porta Westfalica, verhaftet.

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