|
Nachrichten ,
09.05.2021 :
Tages-Chronologie von Sonntag, 9. Mai 2021
_______________________________________________
Pressespiegel überregional
Mitteldeutscher Rundfunk, 09.05.2021:
Ermittlungen wegen mutmaßlich rassistischer Übergriffe in Sachsen
Süddeutsche Zeitung Online, 09.05.2021:
AfD / Höcke will nicht nach Berlin
_______________________________________________
www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Sonntag, 9. Mai 2021
In der Nacht auf den 9. Mai 2021 sprühten Unbekannte in der Espelkamper Ortschaft Gestringen einzelne Symbole der "Identitären Bewegung" auf die B 239 - auf die Kreuzung in Gestringen "Impfen macht frei".
Am 9. Mai 2021 führten etwa 10 Personen an der Kreuzung B 65 / B 239 in Lübbecke eine wiederum nicht angemeldete Aktion, gegen die Corona-Schutzmaßnahmen - "Test- und Masken-Pflicht" in Schulen durch.
Am 2. Mai 2021 führten etwa 160 Personen (Eltern) - völlig ohne Mund-Nasen-Schutz - an der Kreuzung B 65 / B 239 (Lübbecke) eine erneut nicht angemeldete Aktion gegen die Corona-Schutzmaßnahmen durch.
Am 25. April 2021 führten 45 Personen an der Kreuzung B 65 / B 239 (Lübbecke) eine nicht angemeldete Aktion gegen die Corona-Schutzmaßnahmen durch, zwölf Anzeigen (Verstoßes gegen die Masken-Pflicht).
Für den 10. Mai 2021 um 17.30 und 18.00 Uhr bewerben die Corona-Leugnenden, von "Lippe für Freiheit, Frieden und menschliches Miteinander", - "Meditation und Spaziergang" - auf dem Marktplatz in Detmold.
Am 9. Mai 2021 fand ab 14.00 Uhr an der "Oberen Mühle" in Detmold, unter dem Leitsatz "Detmold steht auf ... und trinkt Kaffee" ein Picknick von "Querdenken - 5231" mit 29 erwachsenen Teilnehmenden statt.
Am 8. Mai 2021 wurde auf dem "Telegram-Info-Kanal" von "Querdenken (5231 - Detmold)" in Bezug auf den "Spaziergang" am 10. Mai 2021 das Video "Impfung - Die Endlösung der Menschheitsfrage" verlinkt.
Für den 10. Mai 2021 hat eine "Privatperson" für den Abend, am Zentralen Omnibusbahnhof in Rietberg - eine weitere Zusammenkunft, gegen die staatlichen Corona-Schutzmaßnahmen - behördlich angemeldet.
Am 9. Mai 2021 fand am ZOB in Rietberg ab 14.00 Uhr ein "Spaziergang für Grundrechte", als "OWL Treff "BiLiPaRi"", das Motto: "Mit Mutti gegen "Mutti"" ("Kommt mit eurer Mutti"), mit 112 Teilnehmenden statt.
Am 19. April 2021 fand unter dem Motto "Gemeinsam - mutig - stark" - mit mehr als 450 Teilnehmenden ein "Lichterspaziergang", gegen die Corona-Schutzmaßnahmen durch die Innenstadt von Rietberg - statt.
Am 10. Mai 2021, 18.00 Uhr, ist ein "Montagsspaziergang" durch Kaukenberg - Treff am "Im Goldgrund", Sportanlagen - der (extrem rechten) Pandemie-Leugnenden von "Grundrechte Paderborn" - angekündigt.
Am 8. Mai 2021 schrieb das "Recherche Kollektiv Ostwestfalen", dass an mindestens 14 Versammlungen, von "Grundrechte Paderborn" Gerd und Anna-Maria Ulrich, Detmold von der verbotenen "HDJ" teilnahmen.
www.minden-luebbecke.de/Service/Integration/NRWeltoffen
www.hiergeblieben.de
www.facebook.com/B%C3%BCndnis-gegen-Rechts-im-Kreis-G%C3%BCtersloh-424624995037921
www.bgr-paderborn.de
www.facebook.com/paderbornerbuendnisgegenrechts
www.twitter.com/bgrpaderborn
www.buendnisdemokratietoleranz.wordpress.com
_______________________________________________
Artikel-Einträge in der Datenbank:
Westfalen-Blatt Online, 09.05.2021:
Rietberg / Weniger Teilnehmer bei Corona-Protest
Neue Westfälische Online, 09.05.2021:
Rietberg / Nicht mal die Hälfte der angekündigten Corona-Gegner kommt zur Demo
_______________________________________________
Westfalen-Blatt Online, 09.05.2021:
Rietberg / Weniger Teilnehmer bei Corona-Protest
09.05.2021 - 18.01 Uhr
Rietberg (sud). "Mutti Merkel" ist nicht gekommen. Und auch die meisten Mütter aus der Region haben den Sonntagnachmittag wohl lieber zuhause mit ihren Familien verbracht, als an der Protestkundgebung der Corona-Kritiker in Rietberg teilzunehmen.
Mit 250 Gleichgesinnten, "bei schönem Wetter sicherlich mehr", hatten die Veranstalter um den Rietberger Alexander Worsley nach eigenem Bekunden gerechnet. Am Ende waren es weit weniger, die mit Plakaten und Spruchbändern, aber nicht immer mit Masken, durch die Straßen der ehemaligen gräflichen Landeshauptstadt zogen. 115 sollen es nach Polizeiangaben gewesen sein, bei der Premiere am 19. April waren es noch 570.
Motto: "Mit Mutti gegen Mutti"
Nenas Friedenshymne "99 Luftballons" schallte aus den Lautsprechern, die die Demonstranten mit sich führten. Einige von ihnen hatten Rosen dabei, die sie an Frauen am Straßenrand verschenken wollten - schließlich war Muttertag und das Motto des zweiten Spaziergangs gegen die Corona-Schutzmaßnahmen der Bundesregierung lautete vielsagend "Mit Mutti gegen Mutti".
Längst nicht alle der - meist zufälligen - Zuschauer am Straßenrand konnten dem Treiben auf engem Raum in Zeiten der Virus-Pandemie etwas abgewinnen. Manche äußerten unverhohlen Kritik, die die Demonstranten bisweilen mit Sätzen wie "Wir wollen nur Liebe schenken" oder "Alles Gute zum Muttertag" quittierten.
Kritik an "Merkel-Diktatur"
Während der Abschlusskundgebung am Schulzentrum ging es ans Eingemachte. Mehrere Redner ließen ihrem Ärger über die Corona-Regeln und die Einschränkung der Grundrechte freien Lauf. Von "Merkel-Diktatur" war da die Rede, und es wurden Zweifel an der Unabhängigkeit der Medien angemeldet.
Bildunterschrift: 115 Menschen haben am Muttertag in Rietberg gegen die Corona-Regeln protestiert. Bei der Premiere am 19. April waren es nach Polizeiangaben wesentlich mehr.
_______________________________________________
Neue Westfälische Online, 09.05.2021:
Rietberg / Nicht mal die Hälfte der angekündigten Corona-Gegner kommt zur Demo
09.05.2021 - 16.59 Uhr
250 Teilnehmer wurden zu einer Kundgebung in Rietberg erwartet. An dem Protest teilgenommen haben nach Polizeiangaben am Sonntag bei schönstem Frühlingswetter lediglich 110 Demonstranten.
Rainer Stephan
Rietberg. Bei Sommerwetter versammelten sich Sonntagmittag auf dem Parkplatz am Rietberger Busbahnhof nach Polizeiangaben etwa 110 Menschen zu einer öffentlichen Kundgebung. Bei der Polizei war die Veranstaltung unter dem Namen "Spaziergang für alle von den Corona-Schutzmaßnahmen Betroffenen, Grundrechte" ordnungsgemäß als Demonstration mit 250 erwarteten Teilnehmern angemeldet worden.
Initiator war die Gruppe "Wir für Rietberg", vertreten durch Alexander Wosley. "Gemeinsam, mutig, stark" nannte der Rietberger in seiner Begrüßungsansprache ein Motto der Veranstaltung. Es gehe darum, positive Energie auszustrahlen. Ein zweites Motto lautete "Mit Mutti gegen Mutti". Plakate mit der Aufschrift "Glotze aus - Kopf an" oder "Kein Impfzwang" sowie T-Shirts mit dem Aufdruck "Es reicht" zeigten, dass Veranstalter und Teilnehmer der Demo mit den von der Politik beschlossenen Corona-Maßnahmen nicht einverstanden sind.
"Wir sprechen nicht mit Ihnen"
Auf Nachfrage nach einem Hauptanliegen, einer Kernbotschaft oder eventuellen Forderungen blieben die Akteure in ihren Antworten unverbindlich. "Wir sind für alle von Corona Betroffenen. Unsere Botschaft ist "Freiheit"", so Wosley. Drei "Es reicht"-T-Shirt-Träger aus Paderborn waren noch einsilbiger: "Von der NW sind Sie? Wir sprechen nicht mit Ihnen. Machen Sie Ihren Job", antworteten sie auf die Frage nach ihrer Motivation, an der Demo teilzunehmen.
Zu spüren war das Anliegen, bei den Demonstranten ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln, eine positive Grundstimmung zu verbreiten. So dankte die Rietberger Montagsmarsch-Organisatorin, die als Lena vorgestellt wurde, allen anwesenden Müttern und ließ ihnen für jedes Kind eine Rose überreichen. Sie kündigte auch ein Spaß-Programm für Kinder an. Eine Sängerin trug "Imagine" von John Lennon und "Wozu sind Kriege da?" von Udo Lindenberg vor. Ein etwa einstündiger Spaziergang durch das Stadtzentrum schloss sich an. Den Abschluss bildete eine Kundgebung mit "offenem Mikrofon" auf dem Parkplatz des Schulzentrums.
Vom Ordnungsamt der Stadt Rietberg waren zwei Mitarbeiter im Einsatz, um das Einhalten von Mund-Nase-Schutz und Abstandsregeln sicherzustellen. Die Polizei war mit etwa 25 Kräften vor Ort, hielt sich allerdings im Hintergrund. Über die Veranstalter sagte Polizeihauptkommissar Uwe Koch, stellvertretender Leiter der Station Rheda-Wiedenbrück: "Die haben sich sehr kooperativ verhalten."
Bildunterschrift: Alexander Wosley begrüßt die Teilnehmer zur Demo gegen Corona-Maßnahmen am Muttertag. Das Motto lautete: "Mit Mutti gegen Mutti". Weniger als die Hälfte folgte dem offenbar.
_______________________________________________
|