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Antifaschistischer Arbeitskreis Detmold ,
20.02.2020 :
Detmold und Lippe bleiben bunt!
Kundgebung, Freitag, 21. Februar 2020
Auf Initiative des "Antifaschistischen Arbeitskreises Detmold" findet in Detmold eine Aktion anlässlich der rassistischen neun Morde in Hanau statt. Beginn der Kundgebung ist um 17.00 Uhr auf dem Detmolder Marktplatz.
"Als erstes gehört unsere Solidarität den Opfern - alle mit Migrationshintergrund - dieses feigen rassistischen Anschlages,",so Volker Wiemann vom Arbeitskreis. Mit der Kundgebung soll deutlich gemacht werden, dass es höchste Zeit ist, der sich oft islamfeindlich und rassistisch gebenden Propaganda, entschiedenen, demokratischen Widerstand entgegen zu setzen. Nur durch rassistische Parolen, die in Augen dieser Täter von der Gesellschaft scheinbar - besonders auch im Internet - geduldet werden, fühlen sich diese Rassisten ermutigt, ihre Taten zu begehen. Dies war im Falle der rassistischen Terror-Zelle des NSU so, genauso wie im Fall des Regierungspräsidenten Lübke aus Kassel und dem Terroranschlag von Halle im letzten Jahr.
Es geht darum klar zu stellen, dass Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in einem bunten Detmold keinen Platz haben. Jeder von uns ist gefordert, sich dem menschenfeindlichen Gedankengut des Rassismus entgegen zu stellen und Geflüchteten sowie Menschen mit Migrationshintergrund weiterhin zu signalisieren - ihr seid willkommen! Aus diesem Grunde sammelt der Arbeitskreis auch Unterschriften unter den von vielen hundert Menschen unterzeichneten Aufruf gegen Rassismus, der im Internet (www.Antifa-Detmold.de) vollständig dokumentiert ist.
Unter anderem heißt es dort „"Wir richten uns gegen jede Art von Fremdenfeindlichkeit im Alltag. Dazu gehört auch unsere Unterstützung von Aktivitäten gegen Neonazis, die NPD oder die AfD; immer wieder äußern sich besonders Mitglieder dieser Gruppen fremdenfeindlich oder rassistisch. Wir Detmolderinnen und Detmolder wollen, dass Menschen, die bei uns Zuflucht suchen vor Bürgerkrieg, Terror, Hunger und Verfolgung, hier unter menschenwürdigen Lebensbedingungen und in Sicherheit leben können. Dazu gehört auch, dass Geflüchtete nicht an der Grenze zurückgewiesen werden, sie ein faires Asylverfahren bekommen und in menschenwürdigen Häusern leben können. Wir wenden uns auf Grundlage der Genfer Flüchtlingskonvention gegen Abschiebungen in Länder, in denen Geflüchtete an Leib, Leben oder Freiheit gefährdet sind. Wir Detmolderinnen und Detmolder wollen aktiv gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit vorgehen."
Redebeiträge gibt es neben dem "Antifaschistischen Arbeitskreis Detmold" von der Wählerinitiative im Rat der Stadt Detmold "Detmolder Alternative" und engagierten Einzelpersonen.
Weitere Unterstützer (Gruppen oder Einzelpersonen) können sich an die E-Mail Adresse des Arbeitskreises wenden:
kontakt@antifa-detmold.de
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www.antifa-detmold.de
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