www.hiergeblieben.de

Westfalen-Blatt / Westfälisches Volksblatt , 26.02.2020 :

Streit über "AfD-freie Zone"

Paderborn (WB/dk). Weil sich Paderborns stellvertretender Bürgermeister Dieter Honervogt (CDU) bei einer Rede Anfang Fe­bruar öffentlich eine "AfD-freie Zone" gewünscht hat, kritisiert ihn die AfD jetzt als "antidemokratisch und antipluralistisch". Honervogt trage dazu bei, dass AfD-Wähler und -Mitglieder für ihre Gegner zu "Freiwild" würden, meint der Vorsitzende des AfD-Stadtverbandes, Marvin Weber.

_______________________________________________


Westfalen-Blatt / Westfälisches Volksblatt, 07.02.2020:

AfD: Marvin Weber neuer Vorsitzender

Paderborn (WV). Der AfD-Stadtverband Paderborn hat einen neuen Vorstand. Dem Vorsitzenden Marvin Weber (27) stehen als Stellvertreter Alexander Lex und Wolf-Peter Schmidt zur Seite. "Meine politische Prämisse ist eine bürgerlich-liberale Politik, die an den aufklärerischen Idealen anknüpft und sowohl die deutsche Kultur und die Tradition erhält und gleichzeitig im liberalen Sinne eine Antipode zur ökosozialistischen Verbotspolitik der Grünen ist und eben der immer linker werdenden CDU in der Kommunalpolitik auf den Zahn fühlen will", sagt Weber. Für Fragen zu aktuellen kommunalpolitischen Themen stehe er zur Verfügung.

Bildunterschrift: Der AfD-Vorstand (von links): Alexander Lex, Marvin Weber und Wolf-Peter Schmidt.

_______________________________________________


Neue Westfälische - Paderborner Kreiszeitung, 05.02.2020:

Die AfD reaktiviert Stadtverband Paderborn

Paderborn(au). Die Alternative für Deutschland (AfD) hat ihren Stadtverband Paderborn reaktiviert.

Das 2014 aus dem AfD-Kreisverband heraus gegründete Gremium war nach seiner Zerbröselung 2015 nicht mehr öffentlich in Erscheinung getreten. Damals hatten die Stadtverbandsvorstände Johannes Willi Knaup und Benedikta Teppe der AfD den Rücken gekehrt und firmierten zunächst als ALFA, inzwischen als LKR im Stadtrat.

Neuer Vorstandssprecher des AfD-Stadtverbandes Paderborn ist jetzt einer Pressemitteilung zufolge Marvin Weber (Mitte), seine beiden Stellvertreter sind Alexander Lex und Wolf-Peter Schmidt (r.) Bei der Kommunalwahl 2014 hatte die AfD in Paderborn die beiden Ratsmandate ergattert, die Knaup und Teppe behielten.

Bildunterschrift: AfD-Stadtverbandssprecher Marvin Weber.

_______________________________________________


Westfalen-Blatt / Westfälisches Volksblatt, 13.11.2018:

Heft bleibt ohne Folgen

Staatsanwaltschaft sieht keine Verleumdung und Volksverhetzung

Paderborn (dk). Die Theaterintendantin Katharina Kreuzhage kann aufatmen. Der AfD-Kreisverband ist mit einer Anzeige gegen sie gescheitert. "Nach eingehender Prüfung sehen wir von der Einleitung von Ermittlungsverfahren ab", sagte Oberstaatsanwalt Christoph Zielke gestern dieser Zeitung. Wie berichtet hatte die AfD wegen einer umstrittenen Ankündigung des Stücks "Andorra" von Max Frisch im Programmheft Strafanzeige gegen die Theaterleitung wegen Verleumdung und Volksverhetzung gestellt.

Was den Vorwurf der Verleumdung angehe, beziehe sich die Darstellung im Programmheft nicht direkt auf den AfD-Kreisverband, sondern auf die Partei als Ganzes, erläuterte Zielke. Eine einzelne, direkt identifizierbare Person hätte den Strafantrag stellen müssen.

Was die Behauptung der AfD angeht, es liege ein Fall von Volksverhetzung vor, betont die Paderborner Staatsanwaltschaft: Aus der Darstellung des Theaters sei nicht ersichtlich, dass dadurch der öffentliche Friede gestört werde. Außerdem gelte auch hier, dass der Text und die Grafik im Programmheft nicht auf einzelne, individuelle Mitglieder abzielen. Oberstaatsanwalt Zielke: "Eine juristische Person wie die AfD kann nicht in ihrer Menschenwürde verletzt werden."

Bei der Ankündigung des Stücks "Andorra", das am 1. September gezeigt wurde, werden die Wahlergebnisse der NSDAP zwischen 1928 und 1932 zusammen mit denen der AfD zwischen 2013 und 2017 dargestellt und durch den Hinweis auf sechs Millionen Holocaust-Opfer und 681 antisemitische Straftaten im ersten Halbjahr 2017 in Deutschland ergänzt.

Das Theater Paderborn gehört zu den Erstunterzeichnern der "NRW-Erklärung der Vielen" gegen Rechtspopulismus und für gesellschaftliche Diversität. Dies solle auch künftig im Programm und Sonderveranstaltungen zum Ausdruck kommen, heißt es in einer Mitteilung des Theaters.

Bildunterschrift: Diese Seiten im Programmheft gehen der AfD zu weit - juristische Folgen haben sie aber nicht.

_______________________________________________


Am 6. Februar 2020 bedankte sich die "Junge Alternative Paderborn" beim "Jugendklimaparlament Lippe" für die Teilnahme ihres Akteurs Marvin Weber an der Podiumsdiskussion: "Mobilität der Zukunft in Lippe".

Am 2. Februar 2020 wurde Marvin Weber zum Sprecher, Alexander Lex und Wolf-Peter Schmidt zu dessen stellvertretenden Sprechern des - neuerlich gegründeten - "Stadtverbandes Paderborn" der "AfD" gewählt.

Am 12. November 2018 teilte die Staatsanwaltschaft Paderborn, auf Anfrage mit, dass gegen das Theater Paderborn kein Ermittlungsverfahren, nach einer Anzeige der "AfD" vom 6. August 2018 eingeleitet werde.

Am 6. August 2018 erstattete der völkisch-nationalistische "AfD"-"Kreisverband Paderborn" Anzeige gegen das Theater Paderborn bei der Staatsanwaltschaft Paderborn wegen "Verleumdung und Volksverhetzung".

_______________________________________________


www.vielfalt-lieben.de

www.mobile-beratung-owl.de

www.bgr-paderborn.de

www.facebook.com/paderbornerbuendnisgegenrechts

www.twitter.com/bgrpaderborn


zurück