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Radio Westfalica , 26.02.2020 :

NRW-Landtag befasst sich mit rechter Terror-Zelle aus Minden und Porta

Die Mitglieder der mutmaßlichen rechten Terror-Zelle aus Minden, Porta Westfalica und Hamm werden nächste Woche den NRW-Landtag beschäftigen. Die SPD hat eine Sondersitzung des Innenausschusses beantragt, in der Innenminister Reul Fragen zu den Verdächtigen aus NRW beantworten soll. Die SPD will unter anderem wissen, ob der tatverdächtige Polizeimitarbeiter aus Hamm auf Daten von potentiellen Opfern zugreifen konnte.

Neben den vier Männern aus Minden, Porta und Hamm waren vor knapp zwei Wochen acht weitere Terror-Verdächtige festgenommen worden. Sie sollen unter anderem Anschläge auf Moscheen geplant haben.

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WDR-Nachrichten aus Westfalen-Lippe, 24.02.2020:

Rechtes Terror-Netzwerk größer als vermutet

24.02.2020 - 19.52 Uhr

WDR hat Hinweise auf weitläufiges Terror-Netz

Mehr als 1.000 gewaltbereite Rechtsextremisten

Offenbar auch Kontakte zur Bürgerwehr-Szene

Das rechte Terror-Netzwerk in Deutschland ist offenbar größer als bislang bekannt. Nach Informationen des WDR aus dem behördlichen Umfeld gibt es Hinweise auf ein weitläufiges Netz gewaltbereiter Rechtsextremisten.

Mehr als 1.000 gewaltbereite Rechtsextremisten vermutet

Ein V-Mann hatte den Sicherheitsbehörden über Monate Informationen über die Terror-Gruppe von Werner S. geliefert - sie war vor knapp zwei Wochen aufgeflogen. Der Spitzel war bei mehreren Treffen der Terror-Zelle dabei. Nach WDR-Informationen liegen den Behörden Anhaltspunkte darüber vor, dass es mehr als 1.000 gewaltbereite Rechtsextremisten in ganz Deutschland und im nahen Ausland gibt, die sofort zu einem bewaffneten Kampf bereit wären. Auch die organisierte Bürgerwehr-Szene in Nordrhein-Westfalen soll enge Kontakte zur Terror-Gruppe um Werner S. gepflegt haben. Weitere Terror-Helfer sollten bei Großdemonstrationen geworben werden.

Festnahmen nach Treffen in Minden

Vor knapp zwei Wochen hatte der Generalbundesanwalt zwölf Männer der Gruppe S. in Haft genommen - wenige Tage nach einem konspirativen Treffen im westfälischen Minden. Die mutmaßlichen Terroristen hatten bei dem Treffen vereinbart, zeitgleich Anschläge auf bis zu sechs Moscheen in mittelgroßen Städten auszuüben. Die Waffen dafür sollten unter anderem in Tschechien gekauft werden. Ziel der Anschläge sei es gewesen, so viele Muslime und Migranten wie möglich zu töten. Dies sollte eine Gegenreaktion provozieren - und damit bürgerkriegsähnliche Verhältnisse.

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