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WDR-Nachrichten aus Westfalen-Lippe ,
24.02.2020 :
Informant verrät Details zu Treffen mutmaßlicher Rechtsterroristen in Minden
24.02.2020 - 06.21 Uhr
Treffen der Gruppe als Auftakt zu einer Terroraktion
Teilnehmer sollten selbst Anschläge durchführen
Informant soll Verfassungsschutz Informationen geliefert haben
Das Treffen mutmaßlicher Rechtsterroristen vor zwei Wochen in Minden sollte vermutlich der zentrale Auftakt zu einer Terroraktion sein. Das geht aus Aussagen eines Beteiligten hervor, die dem Westdeutschen Rundfunk vorliegen.
Der WDR konnte mit einem Informanten aus dem behördlichen Umfeld sprechen. Bei dem Gespräch ging es vor allem um die Aktivitäten des V-Manns, der bei dem Treffen in Minden dabei war. Mehrere Monate hatte er dem Verfassungsschutz bereits Informationen geliefert und gilt dort offenbar als glaubwürdig.
Treffen sollte Auftakt sein
Nach Aussagen des Informanten hatte der Kopf der Gruppe, Werner S. aus Süddeutschland, das Treffen in Minden als den Auftakt zum Losschlagen ausgerufen. Wer dabei sein durfte, hatte Werner S. vorher bestimmt. Alle Teilnehmer mussten sich klar dazu bekennen, dass sie tatsächlich selbst auch Attentate in Moscheen begehen würden und für den Waffenkauf 5.000 Euro pro Person geben würden.
Das Treffen der zentralen Gruppe dauerte nur gut vier Stunden. Danach informierte der Informant die Behörden und wenige Tage später flog die Gruppe dann auf.
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