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2 Veranstaltungen - Nachrichten , 19.10.2017 :

Tages-Chronologie von Donnerstag, 19. Oktober 2017

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Veranstaltungskalender:



- Donnerstag, 19. Oktober 2017 um 19.00 Uhr -


Vortrag von Dr. Jochen Rath: Bürokratie und Ideologie - Die Verwaltung als Verfolgungsinstrument im NS-Alltag


Veranstaltungsort:

Volkshochschule Bielefeld
Historischer Saal
Ravensberger Park 1
33607 Bielefeld

www.vhs-bielefeld.de


Der Referent: Dr. Jochen Rath, Leiter des Instituts Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld.


Eine Veranstaltung der Volkshochschule Bielefeld in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. - Arbeitsgemeinschaft Bielefeld, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. Bielefeld und der Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld im Rahmen der Ausstellung "Leben nach dem Überleben - Überlebende des Holocaust und ihre Familien in Israel" vom 10. Oktober bis zum 20. November 2017 in der Volkshochschule Bielefeld.


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- Donnerstag, 19. Oktober 2017 um 19.30 Uhr -


Vortrag von Dr. Karsten Wilke: Lifestyle, Zeichen und Codes der extremen Rechten


Veranstaltungsort:

Freie Waldorfschule Minden
Haberbreede 37
32429 Minden

www.waldorfschule-minden.de


Wie erkenne ich frühzeitig Anzeichen einer solchen Beeinflussung?

Die rechte Szene ist vielgestaltig organisiert. Hier finden sich unter anderem Parteien, so genannte "Kameradschaften", Verlags- und Zeitschriften-Projekte, Bands oder Jugendverbände. An Hand ausgewählter Beispiele gibt die Veranstaltung zunächst einen Überblick über extrem rechte Netzwerke in der Region Ostwestfalen-Lippe.

In einem zweiten Schritt soll für die oftmals geschickten Öffentlichkeitsstrategien der extremen Rechten sensibilisiert werden. Dabei wird insbesondere die Ansprache der Szene an Jugendliche in den Blick genommen, und es wird aufgezeigt, welche Anzeichen Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Angehörige auf eine beginnende Radikalisierung hinweisen können.


Die Veranstaltung ist öffentlich und richtet sich an alle Interessierten wie Eltern, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher oder diejenigen, die einfach allgemein an diesem Thema Interesse haben.


Der Historiker Dr. Karsten Wilke ist für die "Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Detmold" tätig und berät in ganz Ostwestfalen-Lippe Schulen, Kommunen, Vereine oder Familien im Umgang mit extrem rechten Aktivitäten.


Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Verein "Minden - Für Demokratie und Vielfalt e.V."


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- Donnerstag, 19. Oktober 2017 um 20.00 Uhr -


Buchpräsentation mit der Mitherausgeberin Dr. Irene Below, Werther: "Schade, dass ich unter den Deutschen nicht leben kann ... " - Die Kunsthistorikerin Hanna Levy-Deinhard


Veranstaltungsort:

Buchhandlung Mondo
Elsa-Brändstrom-Straße 23
33602 Bielefeld

www.mondo-bielefeld.de


Die Kunsthistorikerin, Kunstsoziologin und Emigrantin Hanna Levy-Deinhard (geboren 1912 in Osnabrück, gestorben 1984 in Basel) hinterließ ein inhaltlich reiches, heute vergessenes Werk, das seiner Zeit weit voraus war. Der neue Band stellt Leben und Werk der Wissenschaftlerin vor und fragt nach dessen aktuellem Stellenwert.

Levy-Deinhard brach 1933 ihr Studium in München ab und emigrierte nach Paris, wo sie ihre Doktorarbeit über Heinrich Wölffin schrieb, und weiter nach Brasilien und in die USA. Als Mitbegründerin der brasilianischen Denkmalpflege verfasste Levy-Deinhard fundierte Artikel über koloniale Kunst und die Architektur des Barock in Brasilien. Seit ihrer 1967 in der Bundesrepublik veröffentlichten Schrift "Bedeutung und Ausdruck. Zur Soziologie der Malerei" (1967) war sie mit dem Aufbruch der Kunstgeschichte nach 1968 in Deutschland verbunden.

Mit Aufsätzen namhafter internationaler Vertreterinnen und Vertreter der Kunstgeschichte und Soziologie unterschiedlicher Generationen versteht sich Band 9 der Reihe Frauen und Exil als Korrektiv zur Wissenschaftsgeschichte, in der Kunsthistorikerinnen bis heute nur eine marginale Rolle spielen. Die Beiträge widmen sich verschiedenen Aspekten von Hanna Levy-Deinhards Wirken, der Rezeption in Frankreich, Brasilien, den USA und Deutschland und deren Aktualität heute. Nicht zuletzt möchte das Buch dazu beitragen, die Aktualität von Hanna Levy-Deinhards Position im Kontext einer postkolonialen Kunstgeschichte aufzuzeigen.

Hanna Levy-Deinhard (1912 bis 1984), Kunstsoziologin mit jüdischen Wurzeln, wurde in Osnabrück geboren. Dort war sie Teil der Kunstszene und gehörte zum Freundeskreis des Bildhauers Fritz Szalinski. Ihr Leben war bestimmt durch Vertreibung und Exil, aber auch durch Leidenschaft für die Kunst und Kunstgeschichte sowie durch beeindruckende Leistungen als Wissenschaftlerin und Pädagogin in sechs Ländern und fünf Sprachen.


Das Buch:

Frauen und Exil, herausgegeben von Inge Hansen-Schaberg, Irene Below / Burcu Dogramaci (Hg.), Band 9: Kunst und Gesellschaft zwischen den Kulturen. Die Kunsthistorikerin Hanna Levy-Deinhard im Exil und ihre Aktualität heute, November 2016, 358 Seiten, ISBN 978-3-86916-491-5, Euro: 32,00.


Mit ihrem Vortrag möchte Dr. Irene Below auf der Grundlage des Buches einen Einblick geben in das Leben, Denken, Schreiben und Lehren von Hanna Levy-Deinhard, die nach dem Verlassen Deutschlands in fünf weiteren Ländern gelebt und in fünf Sprachen publiziert hat.

www.irenebelow.de

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www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Donnerstag, 19. Oktober 2017


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