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1 Veranstaltung - Nachrichten ,
13.12.2017 :
Tages-Chronologie von Mittwoch, 13. Dezember 2017
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Veranstaltungskalender:
- Mittwoch, 13. Dezember 2017 um 21.00 Uhr -
ZDFinfo: Völkische Siedler - Schattenwelten auf dem Land
Sie wirken im Verborgenen und ihre demokratiefeindliche Strategie ist auf Generationen angelegt: Völkische Siedler sind fest im braunen Sumpf verwurzelt. Die Familien, die allesamt auf dem Land leben, gelten als der Adel der extremen Rechten. Man hat strenge Werte, man heiratet untereinander und man schweigt nach außen. Mit Kindererziehung, Volkstanz und Brauchtumspflege zeigen die Völkischen den neuen Rechten, wie echtes Deutschsein geht.
Die Dokumentation nähert sich dem Phänomen an, beschreibt die historischen Wurzeln und das Wiedererblühen der Blut-und-Boden-Ideologie im Deutschland von heute.
Länge: 43 Minuten
Buch und Regie: Detlev Konnerth und Marijke Engel
Fachberatung: Andrea Röpke
Kamera: Detlev Konnerth
Schnitt: Detlev Konnerth, Udo Zühlsdorf
Redaktion: Imke Meier
Produktion: Kerstin Peterssen
Producer: Martina Sprengel
Drehort: Niedersachsen und Schleswig-Holstein
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www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Mittwoch, 13. Dezember 2017
Für den 21. Dezember 2017 kündigt der Bildhauer Gunter Demnig die Verlegung von vier "Stolpersteinen" in Löhne für: Willi Joeks, Marie Wilhelmine Sander, Fritz Kröger, sowie Johanne Clara Minna Schierholz an.
Am 17. November 2017 erschien das (zweisprachige) Buch: "Als Kind versklavt: Aus Łódź verschleppt nach Bielefeld - Erinnerungen an die Jahre der Zwangsarbeit in Deutschland", im Verlag für Regionalgeschichte.
Am 3. Februar 2018 geben die Chanson-Sängerin Monika Rey, sowie die Pianistin Eva Schüttle in Detmold ein Konzert: mit Stücken von jüdischen Komponistinnen sowie Komponisten der 1920er und 1930er Jahre.
Für den 13. Dezember 2017 war in Detmold ein Treffen der: "Kreisgruppe Lippe" in der "Landsmannschaft Ostpreußen" (LO) - zur Wahl eines neuen Vorstandes, oder der Auflösung der "Kreisgruppe" angekündigt.
Am 10. Dezember 2017 wurde die Rechtsaußen-Politikerin Heliane Ostwald, vom völkischen "Kreisverband Bielefeld" der "AfD", bei dem "14. Landesparteitag" - zur Beisitzerin in den NRW-Landesvorstand gewählt.
Am 13. Dezember 2017 veröffentlichte der "Kreisverband Rhein-Erft" der Kleinstpartei: "Die Rechte" einen Artikel zur - "Solidaritätsveranstaltung für Ursula Haverbeck" - am 9. Dezember 2017, im Rhein-Erft-Kreis.
Am 9. Dezember 2017 fand eine "Solidaritätsveranstaltung für Ursula Haverbeck" der Partei "Die Rechte", "Kreisverband Rhein-Erft", auch mit einem Redebeitrag des Neonazis Sascha Krolzig, im Rheinland, statt.
Am 28. November 2017 verurteilte das Landgericht Detmold die (vorbestrafte) Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel (aus Vlotho) wegen - zweifacher - Volksverhetzung zu einer Haftstrafe von 14 Monaten.
In der vierten Novemberwoche 2017 erschien die - Ausgabe "10. Jahrgang, Nr. 5" - der volksverhetzenden "Stimme des Reiches" - Artikel: Ursula Haverbeck-Wetzel, Rigolf Hennig, Ulf Bergmann, Konrad Windisch.
Am 5. November 2017 veröffentlichte der "Kreisverband Rhein-Erft" der Neonazi-Partei "Die Rechte" eine - "Solidaritätsveranstaltung für Ursula Haverbeck" - am 9. Dezember 2017, als Flyer auf ihrer Internetseite.
Am 13. Dezember 2017 fand ein "Kreisparteitag" des (völkischen) "Kreisverbandes Minden-Lübbecke" der Partei "Alternative für Deutschland", mit der Wahl eines neuen Vorstand (Sprecher: Markus Wagner) statt.
Am 9. Dezember 2017 wurde Rechtsaußen-Politiker Thomas Röckemann (aus Minden) zu einem von zwei Landessprechern des "Landesverbandes NRW" der Partei "AfD", auf ihrem "14. Landesparteitag", gewählt.
Am 6. Oktober 2017 wählte die Fraktion der "AfD" im NRW-Landtag Markus Wagner aus Bad Oeynhausen, einstiger Bundesvorsitzender der Partei: "Rechtsstaatlicher Offensive", zum neuen Fraktionsvorsitzenden.
Am 31. August 2017 fand in der Gemeinde Hüllhorst, Ilex Halle, eine Wahlkampfkundgebung des extrem rechten "Kreisverband Minden-Lübbecke" der "AfD" mit Alexander Gauland, und 108 Teilnehmenden statt.
Am 13. Dezember 2017 verurteilte das Amtsgericht Bielefeld einen 51-jährigen Mann aus Bielefeld wegen Volksverhetzung, Beleidigung und Körperverletzung und Widerstands zu einer Geldstrafe: von 2.700 Euro.
In der Nacht zum 25. März 2017 bespuckte und beleidigte - "Germany is paradise for niggers" - ein Mann (51) in Bielefeld eine Gruppe afrikanischer Geflüchteter, traf mit einem Schlag einen Beamten im Gesicht.
Vom 21. bis 23. Dezember 2017 werden Führungen an den "Johannissteinen" (bei Lage) - auch unter der Leitung des "Heimatforschers" Wolfgang Lippek - Referent des "Forschungskreis Externsteine", beworben.
Am 17. Januar 2009 hielt "Heimatforscher" Wolfgang Lippek bei dem "Festkommers" der neonazistischen "Burschenschaft Normannia-Nibelungen zu Bielefeld" "an den Fuße" des Hermannsdenkmals die Festrede.
Am 12. November 2017 hat die Stadt Horn-Bad Meinberg den Integrationspreis 2017 an den "Arbeitskreis gegen Nazis in Horn-Bad Meinberg" (AGN) für dessen nachhaltiges ehrenamtliches Engagement verliehen.
www.gfcjz-lippe.de
www.mobile-beratung-nrw.de
www.mobile-beratung-owl.de
www.aul-herford.de/index.php?id=395
www.facebook.com/MindenGegenRechts
www.bielefeldstelltsichquer.wordpress.com
www.arbeitskreis-gegen-nazis.de
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Artikel-Einträge in der Datenbank:
Westfalen-Blatt / Herforder Kreisblatt, 13.12.2017:
Gunter Demnig verlegt vier Stolpersteine
Westfalen-Blatt / Bielefelder Zeitung, 13.12.2017:
Großer Baustein zur Verständigung
Lippe aktuell, 13.12.2017:
Jüdische Musik der 20er und 30er Jahre
Westfalen-Blatt / Bielefelder Zeitung, 13.12.2017:
Heliane Ostwald im AfD-Vorstand
Lippische Landes-Zeitung, 13.12.2017:
Sonnenwende an den Johannissteinen
Lippe aktuell, 13.12.2017:
Arbeitskreis geehrt
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Westfalen-Blatt / Herforder Kreisblatt, 13.12.2017:
Gunter Demnig verlegt vier Stolpersteine
Löhne (LZ). Die ersten vier Stolpersteine wurden bereits im November 2016 durch den Künstler Gunter Demnig in Löhne verlegt. Sie erinnern an Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet worden sind. Am Donnerstag, 21. Dezember, wird Gunter Demnig wieder in Löhne sein und weitere vier Stolpersteine verlegen. Die Verlegung beginnt um 10.30 Uhr vor dem Gebäude Siemshofer Kirchstraße 14. Dort wird der Stein für Willi Joeks verlegt, der als ein Zeuge Jehovas den Kriegsdienst verweigerte und von den Nationalsozialisten am 2. November 1940 in Berlin hingerichtet wurde. Anschließend werden weitere Steine für Marie Wilhelmine Sander (Werster Straße 73), Fritz Kröger (Börstelstraße 26) und Johanne Clara Minna Schierholz, geborene Rürupsmüller (Weihestraße 34) verlegt.
Gunter Demnig hatte bereits 1990 mit einer Aktion an die Deportation von 1.000 Sinti und Roma aus Köln erinnert. Aus dieser Aktion entwickelte sich das Projekt Stolpersteine. Demnig will den Opfern, die häufig zu Nummern degradiert wurden, ihren Namen zurückzugeben. Erste Steine wurden im Mai 1996 in Berlin verlegt. Inzwischen wurden etwa 61.000 Stolpersteine verlegt.
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Westfalen-Blatt / Bielefelder Zeitung, 13.12.2017:
Großer Baustein zur Verständigung
Ganz ohne Bitterkeit: Die Lebenserinnerungen von Zwangsarbeiterin Irena Wielgat
Von Michael Diekmann
Bielefeld (WB). "Sie war eine absolut ungewöhnliche Persönlichkeit, immer ohne Bitterkeit", sagt Godehard Franzen über Irena Wielgat. Und Alt-OB Eberhard David spricht von einem großen Baustein zur Verständigung, hat Wielgat 2008 im Rathaus begrüßt. "Als Kind versklavt" heißt das außergewöhnliche Buch mit Wielgats Lebenserinnerungen als Zwangsarbeiterin in Bielefeld.
Das Ergebnis ist ein polnisch-deutsches Buch, ein greifbares Dokument der Begegnung und Zusammenarbeit beider Völker, freuen sich Wolfgang Herzog und Merret Wohlrab für den DGB-Arbeitskreis "Zwangsarbeit in Bielefeld" und für die Regionale Arbeitsgruppe Bielefeld von "Gegen Vergessen - Für Demokratie". Sie haben ebenso viel Engagement in das Buch gesteckt wie die literarisch-künstlerische Vereinigung Fraza der Universität in der Partnerstadt Rzeszow, die das Buch zu ihrer Sache gemacht hat, die Vielzahl an Institutionen, Einrichtungen, Gewerkschaften, Kirchen und Privatpersonen.
Alle zusammen, freut sich Wolfgang Herzog, haben auch erst die finanzielle Basis dafür geschaffen, ein reich illustriertes, komplett zweisprachiges Buch zu präsentieren, das jetzt möglichst viele Schulen für ihre geschichtliche Aufarbeitung des Themas Zwangsarbeit nutzen können. Während ihres Besuchs in Bielefeld 2008 hatte Irena Wielgat selbst im Ratsgymnasium und Gymnasium Heepen ihre Zeit als Zwangsarbeiterin geschildert. Godehard Franzen spricht von bewegenden Momenten.
Irena Wielgat war 1941 als 15-Jährige in Lodz im von NS-Deutschland besetzten Polen festgenommen und nach Bielefeld deportiert worden, zur Zwangsarbeit in der Spinnerei Vorwärts in Brackwede. Erst fünf Jahre später, im Februar 1946, kann Wielgat in ihre Heimat zurückkehren. Was sie in der Zeit der Fabrikarbeit erlebt hat, existenzielle Erfahrungen, schwere Krankheiten auf Grund von Hunger und psychischer wie physischer Erschöpfung, hatte Irena Wielgat in einem Tagebuch aufgezeichnet. Ein für die damaligen Lebensumstände als Zwangsarbeiterin vorstellbares Risiko, erzählt Herzog. Zumal die Aufzeichnungen auf der Rückreise verloren gehen.
"Nach wenigen Minuten auf dem Bahnsteig war das Eis gebrochen."
Godehard Franzen
Erst 60 Jahre nach ihrer Befreiung macht sich Irena Wielgat erneut auf, schreibt die Erinnerungen für Kinder und Enkel nieder, als Mahnung vor den Schrecken des Krieges und um sich von der Vergangenheit zu befreien. Sie hat wohl diesen Abstand gebraucht, weiß Merret Wohlrab, die Wielgat mehrfach getroffen hat. In nur drei Monaten schreibt Wielgat mit 79 Jahren alles nieder, erleidet einen Herzinfarkt, rappelt sich wieder auf. Godehard Franzen spricht von einer unglaublichen Energieleistung und dem grenzenlosen Willen, sich nach so langer Zeit an so viele Details zu erinnern.
Wielgat erzählt von Fluchtversuch, Rückkehr und Bestrafung, von Ängsten und Überlebensstrategien, aber auch von mehrfachen überraschenden Hilfeleistungen Deutscher, einem Gendarmen, einem Arzt, deutschen Arbeiterinnen. Bei Godehard Franzen und seiner Frau Christel hatte Wielgat 2008 bei ihrem Besuch in Bielefeld mit Sohn Bogdan und Schwiegertochter Joanna gewohnt. Als er sie am Bahnhof abholte, gesteht Franzen, habe er schon Angst gehabt: "Aber nach wenigen Minuten auf dem Bahnsteig war das Eis gebrochen." So geht es auch Eberhard David, der Wielgat 2008 im Rathaus empfangen hatte und jetzt das Vorwort zum Buch schieb. Die Initiative des Rates 2004 zur Aufarbeitung der Geschichte, sagen Franzen und David, sei eine Sternstunde für Bielefeld.
Das Buch jetzt ist ein einzigartiges Geschenk für die Stadt und ihre Menschen. Es ist Dokument für die bis heute enge andauernde Verbindung von Wiegats Familie zu vielen Bielefeldern, zu den Besuchen hier. Irena Wielgat selbst hat die Vorstellung ihres Buches nicht mehr erlebt. Sie starb am 19. Dezember 2016 mit 91 Jahren. Wie viel Beachtung man dem Druckwerk auch Polen schenkt, zeigt der persönliche Brief, den Bogdan Wielgat den Bielefeldern geschrieben hat zur Veröffentlichung im Verlag für Regionalgeschichte, ISBN 978-3-7395-1005-7.
Bildunterschrift: Haben viel Engagement in das komplett zweisprachige Buch gesteckt: Wolfgang Herzog und Merret Wohlrab.
Bildunterschrift: Gruß an die Eltern: Wohl um den Mai 1943 entstand das Foto der Zwangsarbeiterin.
Bildunterschrift: Wichtige Zeitzeugin: Irena Wielgat berichtete mehrfach in Bielefelder Gymnasien.
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Lippe aktuell, 13.12.2017:
Jüdische Musik der 20er und 30er Jahre
Monika Rey und Eva Schüttler
Detmold. Nach dem erfolgreichen Konzert am 9. November im Rahmen der Gedenkfeierlichkeiten zur Reichspogromnacht werden Monika Rey (Gesang) und Eva Schüttler (Klavier) noch einmal Stücke jüdischer Komponisten der 1920er und 1930er Jahre präsentieren. Das Konzert "Irgendwo auf der Welt ... " wird am 3. Februar 2018 in der neuen Aula des Grabbe-Gymnasiums stattfinden. Die Karten sind ab sofort erhältlich.
Für das Konzert "Irgendwo auf der Welt ... " haben Monika Rey und Eva Schüttler ein Programm zusammengestellt, das sowohl die bis heute weltberühmten Hits aus der Zeit der goldenen 20er als auch die weniger populären Stücke aus der Zeit der Emigration dieser Komponisten in Erinnerung bringt. Monika Rey lässt die Zuhörer mit ihrer außergewöhnlichen Stimme und ihrer ausdrucksstarken Interpretation die so unterschiedlichen Gefühlswelten dieser Lieder noch einmal miterleben, während Eva Schüttler mit ihrem variantenreichen Spiel den Klang jener Zeiten mit einem unverkennbar eigenen Stil vermittelt.
Die Karten kosten im Vorverkauf 10 Euro, ermäßigt 8 Euro und sind erhältlich unter "wwwreservix.de" sowie in der Touristik-Information am Marktplatz. An der Abendkasse kostet der Eintritt 12 (ermäßigt 10) Euro.
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Westfalen-Blatt / Bielefelder Zeitung, 13.12.2017:
Heliane Ostwald im AfD-Vorstand
Bielefeld (WB). Die Grundschullehrerin Heliane Ostwald, Schatzmeisterin des AfD-Kreisverbands Bielefeld, wurde am vergangenen Wochenende beim Landesparteitag in Kalkar in den Vorstand des AfD-Landesverbandes NRW als Beisitzerin gewählt. Heliane Ostwald holte im ersten Wahlgang als einzige von 18 Mitbewerbern die notwendige Stimmenmehrheit. In ihrer Vorstellungsrede forderte Ostwald, die selber vier Kinder hat, die Stärkung der Familien. Ostwald war bei der Landtagswahl im Mai für die AfD im Wahlkreis Bielefeld-Mitte / Schildesche / Gadderbaum angetreten.
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Lippische Landes-Zeitung, 13.12.2017:
Sonnenwende an den Johannissteinen
Lage (be). Wer die Wintersonnenwende an den Johannissteinen noch nicht erlebt hat oder noch einmal erleben möchte, ist herzlich eingeladen, an den kostenlosen Führungen, die vom 21. bis 23. Dezember stattfinden, teilzunehmen. Treffpunkt ist um 8.20 Uhr direkt an den Steinen, teilt das Verkehrsamt mit. Bei klarem Himmel geht die Sonne etwa nach 8.20 Uhr auf. Auch bei bewölktem Himmel werden an Hand von Fotos die Besonderheiten des Sonnenaufgangs verdeutlicht. Grundlage der Führungen sind Forschungen von Erich Neumann (t) und Erkenntnisse zu anderen vorgeschichtlichen astronomischen Anlagen in Lippe. Die Führungen leiten Wolfgang Lippek und Jacqueline Heger, Leiterin der Tourist-Information Lage. Für die Gäste stehen warme Getränke und leckeres Gebäck bereit. Weitere Informationen unter Tel. (05232) 8193 oder E-Mail verkehrsamt@lage.de.
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Lippe aktuell, 13.12.2017:
Arbeitskreis geehrt
Preis für ehrenamtliches Engagement
Horn-Bad Meinberg. Die Stadt Horn-Bad Meinberg hat den diesjährigen Integrationspreis an den Arbeitskreis gegen Nazis (AGN) verliehen als Auszeichnung für dessen für nachhaltiges ehrenamtliches Engagement für ein Leben in Vielfalt und Solidarität.
Die Auswahl des Preisträgers sei auf Grund mehrerer Bewerbungen nicht leicht gefallen. Der Jury - bestehend aus den beiden Stadträten Beate Raupach und Celil Celik, dem Fachamtsleiter der Stadt Horn-Bad Meinberg Michael Jacobsmeier und Manfred Hütte vom Kurier-Verlag - sei es aber wichtig gewesen, mit der Preisverleihung an den AGN ein Zeichen für die Integration zu setzen. Der Arbeitskreis gegen Nazis stehe mit seiner ehrenamtlichen Arbeit seit über 10 Jahren für die Vielfalt in Horn-Bad Meinberg. Die Jury: "Nur wenn sich Menschen akzeptieren und gegenseitig respektieren, ist die Grundlage für eine gelingende Integration gelegt."
Der Preis, der auch 250 Euro Preisgeld beinhaltet, wurde am Kläschen-Sonntag von Landrat Dr. Axel Lehman überreicht. Weitere Informationen zum AGN gibt es online unter "arbeitskreis-gegen-nazis.de".
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