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Neue Westfälische - Bielefelder Tageblatt ,
12.12.2017 :
Archivarin blickt auf "Ariernachweise"
Bielefeld. Zwischen 1933 und 1945 forderten Gesetze Abstammungsnachweise ein, die über das Schicksal von Millionen Menschen entschieden. Infolge dessen wurden in Deutschland wie nie zuvor auf breiter Ebene familienkundliche Nachforschungen angestellt. Die so genannten "Ariernachweise" gehören heute zu den Dokumenten aus der NS-Zeit, die sich in vielen Haushalten erhalten haben. Auf diese auf den ersten Blick reizvolle genealogische Quelle wirft Annette Hennigs, Archivarin am Landesarchiv NRW, einen Blick am heutigen Dienstag, 12. Dezember, 19.30 Uhr, Vortragssaal SO2, Kavalleriestraße 17.
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