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10.11.2017 :
Tages-Chronologie von Freitag, 10. November 2017
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www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Freitag, 10. November 2017
Am 9. November 2017 besuchte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer, aus Anlass des Gedenkens an die Pogromnacht vom 9. November 1938, die Gedenk- und Informationsstätte Alte Synagoge in Petershagen.
Am 15. November 2017 spricht Peter Kuhn, zur Ausstellungseröffnung "Das unbekannte Vernichtungslager Kulmhof am Ner - Geschichte und Erinnerung", Minden - Stift. Denkmal für die ermordeten Juden Europas.
Am 9. November 2017 wurde die 9. - nach dem jüdischen Holocaust-Überlebenden Adolf Sternheim - (14. September 1871 bis 19. April 1950) benannte "Sternheim-Nadel", der Alten Hansestadt Lemgo, verliehen.
Am 9. November 2017 nahmen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger in Lemgo, an einem Trauermarsch, zur Erinnerung an die NS-Opfer sowie das Novemberpogrom 1938, vom Frenkel-Haus zur alten Synagoge teil.
Am 9. November 2017 fand eine Gedenkfeier zum Novemberpogrom 1938, auf dem Jüdischen Friedhof in der Stadt Lage, mit Kranzniederlegung, jiddischen Liedern, Ansprachen sowie jüdischem Totengebet statt.
Am 12. November 2017 findet eine öffentliche Führung durch die Dauerausstellung: "Ideologie und Terror der SS" in den Räumen der - "Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945" -, in Büren, statt.
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Artikel-Einträge in der Datenbank:
Mindener Tageblatt, 10.11.2017:
Erinnerung nicht als Ritual
Mindener Tageblatt, 10.11.2017:
Das unbekannte Lager
Lippische Landes-Zeitung, 10.11.2017:
Sternheim-Nadel wird verliehen
Lippische Landes-Zeitung, 10.11.2017:
Gedichte und Musik zur Erinnerung und Mahnung
Lippische Landes-Zeitung, 10.11.2017:
Lagenser erinnern an das Novemberpogrom
Lippische Landes-Zeitung, 10.11.2017:
Einblick in Himmlers Kalender
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Mindener Tageblatt, 10.11.2017:
Erinnerung nicht als Ritual
NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer besuchte die Erinnerungsstätte an der Goebenstraße und unterzeichnete die Bildungsvereinbarung zwischen AG Alte Synagoge und Gymnasium
Von Oliver Plöger
Petershagen (mt). Beim Besuch von Ministerin Yvonne Gebauer in der Alten Synagoge an der Goebenstraße waren sich alle einig: Erinnerung darf kein Ritual sein, außerschulische Lernorte sind immens wichtig. "Und der außerschulische Lernort hier in Petershagen ist etwas ganz Besonderes", wie Wolfgang Battermann von der Arbeitsgemeinschaft Alte Synagoge Petershagen sagte. Synagoge, jüdische Schule, Mikwe - alles befinde sich zentral an einem Ort. Die Bildungsvereinbarung zwischen AG und dem städtischem Gymnasium, die gestern auch von der Schulministerin unterzeichnet wurde, soll das Erleben dieses in Norddeutschland wohl einmaligen Ensembles für die Schüler intensivieren - etwa durch Führungen, die Beratung bei Facharbeiten, durch Geschichtswettbewerbe oder Diskussionsveranstaltungen.
Bei einer offenen Diskussion zum Thema "Demokratische Pflicht oder verblassender Makel? - Wozu brauchen wir heute das lokale Erinnern?" nahmen gestern unter anderem Schüler des Gymnasiums mit Schulleiterin Karin Fischer-Hildebrand teil, ebenso Bürgermeister Dieter Blume, Giora Zwilling als Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde Minden und Umgebung, aber auch Fachleiter und Lehramtsanwärter des Zentrums für die schulpraktische Lehrerausbildung. Moderator war Andreas Weinhold vom Zentrum für Medien und Bildung vom Landschaftsverband Rheinland (LVR). Er hatte durch seinen Vorschlag dafür gesorgt, dass der Besuch von Yvonne Gebauer in Petershagen stattfinden konnte.
Aus Büchern allein ist Geschichte schwer erfahrbar
Karin Fischer-Hildebrand betonte die große Offenheit, mit der dem außerschulischen Lernort bereits jetzt begegnet werde. "Um kritikfähig zu sein, benötigen Schüler aber auch den Kontakt zu konkreten Orten."
Und genau so hatte es Anneke Meyer aus der Stufe zwölf erfahren, die sich in einer Facharbeit mit der jüdischen Familie Oppermann auseinandergesetzt hatte, mit Menschen, die hier gelebt haben, die hier verfolgt wurden. "In der Schule haben wir Bücher, die schlagen wir auf und lesen den Text. Vieles kann man sich so nicht vorstellen. Hier schaut man dann, was an jenem Ort passiert ist, an dem ich heute lebe", sagte Anneke Meyer. Und wichtig sei es, solche Orte zu besuchen. "Das hat meine persönliche Sicht auf die Zeit damals verändert."
Die lokale Erinnerung sei wichtig, meinten die Schüler. Noch könnten wir uns mit Zeitzeugen unterhalten, doch auch die würde es irgendwann nicht mehr geben. Die Erinnerung aber sterbe nur, wenn man sie auch sterben lasse. Und Karin Fischer-Hildebrand: "Alle Schüler sollten die Geschichte kennen." Sie selbst wolle nicht irgendwann von Leuten regiert werden, denen das Wissen um die Vergangenheit fehle.
Wie wichtig diese Erinnerungskultur ist, betonte auch Yvonne Gebauer. Hasserfüllt sei es am 9. November 1938 gewesen, völlig anders dann am 9. November 1989, als die Menschen in einer friedlichen Demonstration ihre Freiheit zurückerobert haben. "Ich hätte das nicht für möglich gehalten", sagte sie und blickte in die Gegenwart: "Wir haben Kräfte, die wollen die Demokratie in eine andere Richtung bewegen." Schon deshalb seien die außerschulischen Lernorte wichtig. "Und ich werde mich, wie es schon meine Vorgängerin Sylvia Löhrmann getan hat, dafür einsetzen."
Besonders still war es, als Harald Scheurenberg, lange Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde, über seinen Vater sprach. "Er ist hier in diese Synagoge gegangen." Und wenn es diese Stätte heute nicht mehr geben würde, dann gäbe es auch die Geschichte der Juden in Petershagen nicht mehr. Für die Juden sei es wichtig, dass sie auch die Fünfzigerjahre bis in die Siebzigerjahre überwunden haben. Heute werde mit den Jugendlichen geredet. Wichtig war es Scheurenberg, dass die Juden nicht nur als Opfer gesehen werden, vor allem als Menschen, die ganz normal in Petershagen gelebt haben.
Dass die Alte Synagoge, die bei den Pogromen nicht zerstört, aber geschändet wurde, längst ein wichtiger Teil der Erinnerungskultur in Petershagen ist, sagte Dieter Blume. Anfangs gab es jedoch Widerstände, wie Marianne Schmitz-Neuland erinnerte. Teilweise grenzwertig seien die Diskussionen gewesen. Dann habe sich 1998 doch eine Mehrheit im Rat für den Erhalt des Gebäudes gefunden.
Bildunterschrift: Blick auf die Gegenstände aus jüdischen Haushalten in Petershagen: Ministerin Yvonne Gebauer besucht die Ausstellung in der Alten Synagoge.
Bildunterschrift: Zusammenarbeit intensivieren: Marianne Schmitz-Neuland unterzeichnet die Bildungspartnerschaft.
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Mindener Tageblatt, 10.11.2017:
Das unbekannte Lager
Vortrag erinnert an Ermordung von Juden in Kulmhof
Minden (mt/ani). "Das unbekannte Vernichtungslager Kulmhof am Ner": Dem Thema widmet sich Prof. Dr. Peter Kuhn in seinem Vortrag am Mittwoch, 15. November, um 19.30 Uhr in der Kirche St. Simeonis in Minden. Es handelt sich um den Eröffnungsvortrag zur Ausstellung "Die Kulmhof-Prozesse in Bonn 1962 - 65", die dort bis zum 8. Dezember zu sehen ist.
Am 8. Dezember 1941 wurden in dem kleinen Ort Kulmhof am Ner einige Hundert Juden mit Motorabgasen ermordet, mit der Technik also, die zuvor bei den Euthanasie-Morden in Deutschland angewendet worden war. Kulmhof lag im "Warthegau", dem vom Deutschen Reich annektierten Teil Polens, etwa 70 Kilometer nordwestlich von Lodz, damals Litzmannstadt. Die Inbetriebnahme dieser Vernichtungsstätte durch das SS-Sonderkommando Lange ist der Beginn der nationalsozialistischen Massentötung an den europäischen Juden durch Giftgas. Im Vernichtungslager Kulmhof wurden bis 1944 mehr als 150.000 jüdische Menschen getötet, die zum Großteil aus dem Ghetto Litzmannstadt kamen. Aus diesem Ghetto kamen auch einige Tausend Menschen, die den Sinti und Roma angehörten.
Die Kulmhof-Prozesse (1962 / 63 und 1965) fanden fast zeitgleich mit den Frankfurter Auschwitz-Prozessen statt, wurden aber nicht im gleichen Maße in der Öffentlichkeit wahrgenommen.
Peter Kuhn studierte in den 60er Jahren in Bonn und erlebte im dortigen Landgericht als Begleiter seines Lehrers Ch. Horowitz die Verhandlungen des Kulmhof-Prozesses in seiner ersten Phase. Prof. Horowitz war als Dolmetscher für Polnisch und Jiddisch zum Prozess gebeten worden.
Prof. Kuhn berichtet zur Ausstellungseröffnung in der Offenen Kirche St. Simeonis über die Geschichte des Vernichtungslagers Kulmhof und insbesondere über seine persönlichen Erinnerungen an den Kulmhof-Prozess in Bonn. Er wird seine Eindrücke vom politischen Klima der damaligen Zeit schildern, in dem es erst 20 Jahre nach den Verbrechen dazu kam, dass die Täter in Deutschland zur Rechenschaft gezogen wurden.
Mehrere Veranstalter unterstützen die Veranstaltung: Katholisches Bildungswerk Minden (im Dekanat Herford-Minden), Ev. Erwachsenenbildung Minden, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Minden, VHS Minden, Bildungszentrum "Mer Ketne - Wir zusammen!" vom Verein Deutscher Sinti Minden, Lokaler Aktionsplan Minden - Für Demokratie und Vielfalt, Mindener Geschichtsverein, KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica, Kath. Arbeitnehmerbewegung (KAB) St. Ansgar Minden, DJK Dom Minden, Arbeitsgemeinschaft Alte Synagoge Petershagen, Kolpingsfamilie Minden und Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.
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Lippische Landes-Zeitung, 10.11.2017:
Sternheim-Nadel wird verliehen
Auszeichnung: Karl Schölpert und Margarete Krohn-Grimberghe sind die Preisträger 2017 / Heute findet die Verleihung im Rathaus statt
Lemgo (tib). In Gedenken an Adolf Sternheim, den Lemgoer Bürger und jüdischen Kaufmann, verleiht die alte Hansestadt am heutigen Freitag zum siebten Mal die Sternheim-Nadel. Mit ihr sollen nach Angaben der Stadt Menschen ausgezeichnet werden, die sich "in besonderem Maße und über lange Jahre ehrenamtlich um das Wohl der Bürger verdient gemacht haben".
Die Jury hatte auch in diesem Jahr wieder über zahlreiche Vorschläge zu befinden, heißt es weiter. Als Preisträger 2017 auserkoren worden sind Margarete Krohn-Grimberghe und Karl Schölpert. Die beiden sind zugegen, wenn heute ab 17.30 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses am Marktplatz bei einer öffentlichen Feierstunde die Sternheimnadel verliehen wird.
Margarete Krohn-Grimberghe hat sich in verschiedenen Funktionen und über lange Jahre im Stift St. Marien eingesetzt, vor allen Dingen für ältere Menschen, wie die Stadt vorab betont. "Auch heute ist Margarete Krohn-Grimberghe im Lemgoer Stadtbild präsent, sucht den Kontakt zu Menschen aller Herkunft und Altersklassen und bringt sich an verschiedenen Stellen ein", ist weiter zu lesen.
Karl Schölpert ist aus dem Verein "Alt Lemgo" bekannt, in dem er jahrzehntelang aktiv mitgewirkt hat. Einige seiner Anliegen: der Erhalt der historischen Fassaden in der Lemgoer Innenstadt und der Werke von Karl Junker.
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Lippische Landes-Zeitung, 10.11.2017:
Gedichte und Musik zur Erinnerung und Mahnung
Trauermarsch: Im Gedenken an den Holocaust und die Reichspogromnacht ziehen viele Lemgoer mit Kerzen vom Frenkel-Haus zur alten Synagoge / Schüler gestalten ein Programm zum Nachdenken
Lemgo (mag). Es ist voll gewesen gestern im Innenhof des Frenkel-Hauses, trotz Dunkelheit und Kälte. Viele Gäste sind gekommen am 9. November, dem Tag der Reichspogromnacht, um der Opfer des Holocaust zu gedenken - an dem Ort, der für viele Lemgoer gerade in diesem Jahr ein Ort der Trauer ist.
Im Namen des Arbeitskreises "9. November Lemgo" begrüßte Lysann Rehberg von der Stadt die Gäste. Schüler der Realschule trugen das Gedicht "Jeder Mensch hat einen Namen" der jüdischen Dichterin Zelda Schneersohn Mishkovsky vor. Und sie deuteten die Verse für die Vergangenheit und die Gegenwart: "Grausam war es, den Menschen im Konzentrationslager ihren Namen zu nehmen und ihnen Nummern einzutätowieren", sagte eine Schülerin. Die Stolpersteine hätten den Opfern ihre Namen zurückgegeben.
Und die jungen Lemgoer bezogen das Gedicht auch auf die Herausforderungen der Gegenwart: Denn die Flüchtlinge könnten oft nur ihren Namen mitnehmen. Sie erinnerten an die verstorbene Lemgoer Ehrenbürgerin Karla Raveh, deren Namen die Stadt besonders vermisse - sie hatte mit ihrer Familie im Frenkel-Haus gelebt.
Junge Musiker des Engelbert-Kaempfer-Gymnasiums und der Musikschule geleiteten durch die Gedenkstunde. Bürgermeister Dr. Reiner Austermann führte die Besucher in einem schweigenden Marsch zur Gedenkstätte ehemalige Synagoge, wo auch Schüler der Karla-Raveh-Gesamtschule und des Marianne-Weber-Gymnasiums sowie Auszubildende der Stadt Lemgo und Pfarrer Winfried Ostmeier zum Programm beitrugen.
Bildunterschrift: Klänge zum Gedenken: Schülerinnen des Engelbert-Kaempfer-Gymnasiums spielen am Frenkel-Haus.
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Lippische Landes-Zeitung, 10.11.2017:
Lagenser erinnern an das Novemberpogrom
Lage (sc). Es gehört seit 33 Jahren zur guten Tradition, dass sich Lagenser zum Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November zur Kranzniederlegung am Jüdischen Friedhof zusammen finden. "Es ist wichtig, überlebenswichtig, dass wir die Erinnerung erhalten", verdeutlichte Pfarrerin Christina Hilkemeier in ihrer Begrüßung. "Es ist unsere Aufgabe, jeder Art der Ausgrenzung und Gewalt vehement gegenüber zu treten", sagte Hilkemeier im Gedenken an die Verfolgung der jüdischen Mitbürger, die letztlich deren Auslöschung zum Ziel hatte. Die stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Fieke legte den Kranz der Stadt Lage nieder (Foto) und mahnte in ihrer Ansprache, dass sich solch eine Nacht, geprägt von Demütigung, Verfolgung und Vernichtung, niemals wiederholen dürfe. Im Anschluss an die feierliche Kranzniederlegung verlas Pfarrer im Ruhestand Martin Hankemeier die Namen der ermordeten sowie gedemütigten Juden aus Lage, Pfarrer Richard Krause sprach das jüdische Totengebet. Musikalisch umrahmt wurde die Gedenkstunde von den Posaunenchören der evangelisch-lutherischen, der evangelisch-reformierten sowie der Selbstständigen Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Lage. Prof. Dr. Ingo Althöfer spielte jiddische Lieder auf dem Akkordeon.
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Lippische Landes-Zeitung, 10.11.2017:
Einblick in Himmlers Kalender
LZ-Tagestipp
Paderborn. Bei der Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" in der Wewelsburg handelt es sich um die einzige museale Gesamtdarstellung der Geschichte und Verbrechen der SS. Inhaltlich endet die Ausstellung nicht 1945, sondern beleuchtet unter anderem die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg, die heutige Rezeption des historischen Ortes Wewelsburg und das Nachkriegsleben von Tätern und Opfern, heißt es in einer Pressemitteilung.
In der Ausstellung können die Besucher ein Notizbuch mit historischer Bedeutung sehen: Heinrich Himmlers privater Taschenkalender mit persönlichen Einträgen, die er 1940 schrieb. Dieser Taschenkalender ist eines der wichtigsten Exponate der gesamten Ausstellung. Seine Echtheit ist vom Bundesarchiv in Koblenz überprüft worden.
Eine öffentliche Führung durch die Dauerausstellung findet am Sonntag, 12. November, ab 15 Uhr statt. Treffpunkt ist das Eingangsfoyer in der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg.
Infos zu Öffnungszeiten und Preisen gibt es unter www.wewelsburg.de.
Bildunterschrift: Dokument: Heinrich Himmlers privater Taschenkalender.
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