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Mindener Tageblatt ,
17.11.2017 :
Geschichte eines Mahnmals
Vortrag über das KZ-Außenlager und die Aufarbeitung der Geschehnisse
Porta Westfalica / Minden (mt/GB). Unter dem Jakobsberg an der Porta Westfalica sollte in den Jahren 1944 und 1945 unter dem Decknamen "Dachs I" eine der größten unterirdischen Schmieröl-Raffinerien im so genannten Dritten Reich entstehen. Hunderte Zwangsarbeiter wurden in KZ-Außenlagern interniert und mussten unter menschenverachtenden Bedingungen in den Stollenanlagen arbeiten.
Ein Vortrag im Kleinen Theater am Weingarten mit Dietmar Lehmann am Mittwoch, 29. November, um 19 Uhr widmet sich vor allem dem Prozess der Aufarbeitung dieser Geschehnisse und der Erinnerungsarbeit. Ausgangspunkt ist die Zeit ab 1992, als Anfragen und Besuche ehemaliger KZ-Häftlinge und ihrer Angehörigen dazu führten, dass in Porta Westfalica ein Mahnmal errichtet wurde.
Der Bildhauer Dietmar Lehmann wurde mit der Ausführung beauftragt. Im Rahmen seiner bildhauerischen Arbeit beschäftigte er sich intensiv mit den historischen Ereignissen und Fakten. In seinem Vortrag gibt er einen Einblick in seine Recherche-Arbeiten und erläutert die künstlerische Umsetzung.
Der Eintritt zu dem Vortrag ist frei, aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung bei der VHS gebeten, Telefon (0571) 8376610.
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