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Nachrichten: Vlotho: Webseite "leider von den Juden gesperrt" ,
03.12.2017 :
Tages-Chronologie von Sonntag, 3. Dezember 2017
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www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Sonntag, 3. Dezember 2017
Am 3. Dezember 2017 berichtete der Holocaust-Leugner sowie "Reichsbürger" Jürgen Justavitz aus Vlotho im Internet, dass seine Webseite - "Die Germaniten Partei" - "leider von den Juden gesperrt worden" sei.
Am 6. August 2013 fand beim Holocaust-Leugner und "Reichsbürgers" Jürgen Justavitz (aus Vlotho) - auf Beschluss des Amtsgerichts Bielefeld eine Hausdurchsuchung wegen Verdachts der Volksverhetzung statt.
Am 11. Mai 2013 schlug der 56-jährige Neonazi und "Reichsbürger" Jürgen Justavitz aus Vlotho in seinem im Internet veröffentlichten "Plan" zur "Rettung Deutschlands" ein "Kopfgeld" auf "jeden toten Juden" vor.
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Artikel-Einträge in der Datenbank:
OWL am Sonntag - Kreis Gütersloh, 03.12.2017:
"Wertvolles Zeitbild"
Lippische Landeskirche, 03.12.2017:
Pressemitteilung / Wachbleiben gegen Afghanistan-Abschiebung
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OWL am Sonntag - Kreis Gütersloh, 03.12.2017:
"Wertvolles Zeitbild"
Rheda-Wiedenbrück. Seit Jahren lädt die Stadt zum Gedenken an die Opfer des Pogroms vom 9. November 1938 ein. Ein wichtiger Bestandteil dieser Veranstaltungen sind die Gedenkansprachen. Angefangen mit Paul Spiegel, dem damaligen stellvertretenden Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, haben seither zahlreiche Geistliche, Politiker, Wissenschaftler oder Zeitzeugen auf dem Friedhof gesprochen. Deshalb, so Bürgermeister Theo Mettenborg, "haben wir uns entschlossen, die Gedenkreden der vergangenen 20 Jahre in einem Heft zusammenzufassen. Denn wir finden: Diese Gedenkreden sind wertvolles Zeitbild und historische Quelle zugleich." Die Broschüre ist im Rathaus oder beim Heimatverein Rheda erhältlich.
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Lippische Landeskirche, 03.12.2017:
Pressemitteilung / Wachbleiben gegen Afghanistan-Abschiebung
Kreis Lippe / Detmold. Zu einer Mahnwache aus Protest gegen eine neuerlich geplante Sammelabschiebung aus Deutschland nach Afghanistan ruft ein Bündnis von mehreren Veranstaltern auf. Laut Pressemeldungen soll am 6. Dezember eine größere Anzahl von Menschen aus verschiedenen Bundesländern nach Afghanistan abgeschoben werden. Ob Personen aus NRW dabei sein werden, ist derzeit nicht bekannt.
Wie bereits mehrfach findet daher in der Nacht vom 5. auf den 6. Dezember wieder die Aktion "Wachbleiben" statt. Beginn der Mahnwache ist um 21.00 Uhr in der Versöhnungskirche der Ev.-ref. Kirchengemeinde Detmold-West in der Martin-Luther-Straße 39 mit einem Friedensgebet. Anschließend wird es in der Kirche Musik, Kultur, Informationen und einen Imbiss geben. Teilnehmer können jederzeit kommen und gehen. Jeder ist herzlich willkommen - auch Menschen, die sich eventuell um die eigene Person Sorgen machen.
Nach dem abendlichen Programm werden bis zum Morgen Menschen wachen und Solidarität mit denen zeigen, die in diesen Stunden wahrscheinlich an verschiedenen Orten in Deutschland zur Abschiebung abgeholt werden.
Zu der Mahnwache laden neben der Ev.-ref. Kirchengemeinde Detmold-West das Ökumenische Forum Flüchtlinge in Lippe, die Lippische Landeskirche, der Afghanische Kulturverein Lippe e.V., die Flüchtlingshilfe Lippe e.V. und die Initiative Fluchtpunkt ein.
Aktuelle Informationen werden unter www.wachbleiben.info zur Verfügung gestellt. Hier kann man sich auch in eine Mailing-Liste für weitere Mahnwachen eintragen.
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