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Nachrichten , 02.12.2017 :

Tages-Chronologie von Samstag, 2. Dezember 2017

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www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Samstag, 2. Dezember 2017


Am 23. November 2017 lehnte der - Verkehrsausschuss der Stadt Bünde - die Umbenennung der "Lettow-Vorbeck-Straße" ab, am 4. Dezember 2017 wurden Schilder der Bahnhofstraße beklebt: "Adolf-Hitler Str.".

Am 20. Januar 2018 findet in der Evangelisch-reformierten Kirche Lüdenhausen (ein Ortsteil von Kalletal), um 17.00 Uhr ein jiddisches Konzert (Klezmer-Musik) mit dem Ensemble "Benkshaft" ("Sehnsucht") statt.

Für das Jahr 2018 kündigt der in Espelkamp beheimatete Rechtsaußen-Politiker Dietrich Janzen (völkisch-nationalistischer "AfD"-"Kreisverband Minden-Lübbecke") die Gründung eines Stadtverbands der "AfD" an.

Am 24. September 2017 erhielt die Partei "Alternative für Deutschland" bei der Wahl zum - 19. Deutschen Bundestag - in der Stadt Espelkamp - 1.928 Erststimmen - 15,46 Prozent - Direktkandidat: Jürgen Sprick.

Am 24. September 2017 erhielt die - extrem rechte - Partei "Alternative für Deutschland" ("AfD") - bei der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag - in der Stadt Espelkamp genau 2.083 Zweitstimmen, 16,69 Prozent.

Am 24. September 2017 erhielt die Partei "Alternative für Deutschland" bei der - Wahl zum 19. Deutschen Bundestag - in Espelkamp - im Wahlbezirk 020 ("Schule am Auewald") - 23,10 Prozent der Zweitstimmen.

Am 24. September 2017 erhielt die Partei "Alternative für Deutschland" bei der - Wahl zum 19. Deutschen Bundestag - in Espelkamp, im Wahlbezirk 030 ("Schule im Erlengrund"), 35,01 Prozent der Zweitstimmen.

Am 24. September 2017 erhielt die Partei "Alternative für Deutschland" bei der - Wahl zum 19. Deutschen Bundestag - in Espelkamp, im Wahlbezirk 040 ("Schule im Erlengrund"), 28,27 Prozent der Zweitstimmen.

Am 11. September 2017, um 19.00 Uhr, lud der extrem rechte "Kreisverband Minden-Lübbecke" der "AfD" zum Treffen mit Eugen Schmidt - "Russlanddeutsche für die AfD NRW" - in das Bürgerhaus, in Espelkamp.

Am 2. Dezember 2017 berichtete Bernd Poggemöller, Bürgermeister der Stadt Löhne (SPD), in der: Neuen Westfälischen - Löhner Nachrichten, über schriftliche sowie telefonische Bedrohungen von "Reichsbürgern".

Am 19. November 2017, dem "Volkstrauertag", veranstalteten 15 OWL-Neonazis im Alter zwischen 20 und 60 Jahren - am "Ehrenmal" auf dem Oerlinghauser Tönsberg, ein NS-verherrlichendes "Heldengedenken".

Im Jahr 2017 gewährten Gemeinden innerhalb der Lippischen Landeskirche, im Kreis Lippe, bislang sechs Kirchenasyle, vier sind bereits mit einem Aufenthaltsstatus für die geflüchteten Menschen abgeschlossen.


www.gfcjz-lippe.de

www.mobile-beratung-owl.de

www.lippische-landeskirche.de

www.fluechtlingshilfe-lippe.de

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Artikel-Einträge in der Datenbank:


Neue Westfälische - Bünder Tageblatt, 02./03.12.2017:
Leserbrief / Die Pflicht des Stadtrates

Westfalen-Blatt / Vlothoer Zeitung, 02./03.12.2017:
Jiddisches Konzert in Lüdenhausen

Neue Westfälische - Zeitung für das Lübbecker Land, 02./03.12.2017:
Mal so gesehen / Lichterfest

Neue Westfälische - Löhner Nachrichten, 02./03.12.2017:
"Ich bin ein Stück weit Blitzableiter"

Neue Westfälische - Löhner Nachrichten, 02./03.12.2017:
Löhne: Bürgermeister spricht über Hass-Post und Drohungen

Lippische Landes-Zeitung, 02./03.12.2017:
Leserbriefe / "Pfui" zu dem Aufmarsch

Lippische Landes-Zeitung, 02./03.12.2017:
Ein Jahr der Hoffnung hat sich gelohnt

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Neue Westfälische - Bünder Tageblatt, 02./03.12.2017:

Leserbrief / Die Pflicht des Stadtrates

Zur Diskussion um die Umbenennung der Lettow-Vorbeck-Straße, die eine politische Mehrheit aus CDU, FDP und UWG im Verkehrsausschuss abgelehnt hat, schreibt diese Leserin:

Dass der Antrag von Bündnis 90 / Die Grünen und SPD, die Lettow-Vorbeck-Straße umzubenennen, keine Zustimmung der CDU, UWG und FDP gefunden hat, ist erfreulich. Denn durch eine Umbenennung würde der Name des preußischen Generals und Leiters der Schutztruppe Südafrikas (welch irreführende Bezeichnung) samt seiner die Hereros 1904 vernichtenden Kriegsführung mit ca. 60.000 Toten in Vergessenheit geraten - oder seine Taten, christlich gesprochen "mit dem Mantel der Liebe" zugedeckt oder, mehr allgemein, mit Schweigen übergangen.

Man sollte es nicht vergessen: Dieser Mann hat nicht im privaten Interesse und nicht allein gehandelt, er war der Vertreter des deutschen Kaiserreiches mit völkervernichtender Kolonisationspolitik, handelte also im Auftrag des deutschen Kaiserreiches.

Wie stark der damalige Stadtrat der nationalsozialistischen Politik hörig war, zeigt die Tatsache, dass er 1937 die Heidestraße in Lettow-Vorbeck-Straße umbenannte und noch 1946 nach einer weiteren Um- beziehungsweise Rückbenennung der Heidestraße den historisch gewachsenen Namen der Klinkenkolkstraße aus dem Gedächtnis der Bünder Bürger löschte und diese in den "höheren" Rang der Lettow-Vorbeck-Straße erhob, um die Ehrung dieses Mannes beibehalten zu können.

Von Bedeutung sind beim Verzicht auf eine Umbenennung nicht die einzusparenden Kosten. Man sollte sich auch nicht der Meinung von Wolfgang Pohl anschließen, auf die Zusatzerklärung zu verzichten, weil das Internet im Bedarfsfall Informationen liefern könne. Denn es ist keinesfalls sicher, durch dieses Medium korrekt und umfassend informiert zu werden. Das beweist der jahrzehntelang als zuverlässige historische Quelle geltende Große Brockhaus. Noch 1955 lieferte er keine diesbezügliche Aufklärung zu den Stichworten Lettow-Vorbeck und Hereros.

Es ist deshalb sehr zu begrüßen, dass das Straßenschild Lettow-Vorbeck die beabsichtigte Zusatzerklärung erhält. Und das ist eine wichtige Pflicht des derzeitigen Stadtrates, sich endlich nach über 70 Jahren nach Beendigung des von den Nazis verursachten Zweiten Weltkrieges mit seinen bis heute spürbaren verheerenden Folgen von der vor 80 Jahren getroffenen Entscheidung des damaligen Stadtrates zu distanzieren und die derzeitigen und zukünftigen Bürgern Bündes über ein verhängnisvolles Stück Geschichte des 20. Jahrhunderts zu informieren.

Anna Maria Hof
Bünde

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Westfalen-Blatt / Vlothoer Zeitung, 02./03.12.2017:

Jiddisches Konzert in Lüdenhausen

Kalletal-Lüdenhausen (VZ). Ein jiddisches Konzert mit der Gruppe Benkshaft wird am Samstag, 20. Januar, in der Kirche Lüdenhausen veranstaltet. Benk­shaft heißt Sehnsucht: Durch die Jahre der Vertreibung ist die Sehnsucht nach zu Hause, nach Ankommen und gewollt sein, ein bestimmendes Element jüdischer Kultur geworden. Das Ensemble spannt mit Liedern voller Sehnsucht, mit Geschichten und Schauspiel einen weiten Bogen von der Zeit Abrahams bis zur Gegenwart. Die Lieder sind zum Teil auch zum Mitsingen. Das Konzert beginnt um 17 Uhr.

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Neue Westfälische - Zeitung für das Lübbecker Land, 02./03.12.2017:

Mal so gesehen / Lichterfest

Das "C" ist entscheidend

Von Karsten Schulz

Auf dem "Lichterfest", das zum ersten Mal vom Verein "Mitmenschen" im Innenhof des Atrium-Gebäudes organisiert worden war, gab man sich friedfertig und verständnisvoll. Dietrich Janzen, der nach eigener Auskunft im kommenden Jahr in Espelkamp einen eigenen AfD-Ortsverein gründen möchte, besuchte das bunte Treiben und hatte selbst eine Kerze mitgebracht, die er dort anzündete. Er sprach mit vielen Aktiven und stellte klar, dass die AfD nichts gegen den Zuzug von Flüchtlingen nach Espelkamp habe.

Vollzieht sich hier ein Richtungswechsel hin zur politischen Mitte? Das dürfte für die CDU zu einem noch größeren Problem werden, wenn Janzen & Co. ihre Überlegungen in die Tat umsetzen und wirklich kommunalpolitisch antreten und auch alle Stimmbezirke besetzt bekommen. Denn auf Grund der Beobachtungen der vergangenen Wahlen erhalten sie zwar großen Zulauf aus den Reihen bestimmter Spätaussiedler-Gruppierungen, aber bestimmt nicht, weil sie sich bewusst ausländerfeindlich verhalten. Besagte Gruppierungen aus dem christlich-dogmatischen Bereich sind vor allem über die CDU enttäuscht, weil diese angeblich unter Merkel ihr "C" im Parteinamen verleugnet. Und seitdem die "Ehe für Alle" auch mit den Stimmen einiger schwul-lesbischer Abgeordneter aus dem CDU-Lager den Bundestag passiert hat und Gesetzeskraft besitzt, ist es ganz vorbei mit der Zustimmung für die CDU. Das ist vor allem auch der Hauptgrund für viele in Espelkamp lebende christliche Fundis, sich jetzt auf die AfD zuzubewegen. Nicht umsonst haben sich Bürgermeister Heinrich Vieker und auch Oliver Vogt beim jüngsten Kreisparteitag ihrer Partei klar zur Ehe nur zwischen Mann und Frau bekannt. Ob das allerdings die enttäuschten Wähler aus den Reihen der Spätaussiedler zurückholt?

karsten.schulz@nw.de

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Neue Westfälische - Löhner Nachrichten, 02./03.12.2017:

"Ich bin ein Stück weit Blitzableiter"

Messerattacke von Altena: Auch der Bürgermeister bekommt Hass-Post und Drohungen

Von Ulf Hanke

Löhne. Mit dem Messer an der Kehle ist auch für einen Bürgermeister jede Diskussion überflüssig. Eine solche lebensbedrohliche Lage wie sein Amtskollege aus Altena hat Bernd Poggemöller zum Glück nicht erlebt. Doch auch in Löhne gibt es Menschen, wie den mutmaßlichen Messer-Täter, die mit dem Rücken zur Wand stehen, denen Wasser oder Strom abgestellt, deren Wohnung zwangsversteigert werden sollen und die keinen Ausweg sehen. Poggemöller: "Das Attentat von Altena ist keine singuläre Tat."

Vor allem die so genannten "Reichsbürger" haben in Löhne bisher kübelweise Hass und Drohungen im Rathaus und über dem Bürgermeister ausgeschüttet. Schriftlich und direkt am Telefon. Die wörtlichen Beleidigungen will Bernd Poggemöller im Gespräch mit der NW nicht wiederholen. In der letzten Zeit ist es auch ruhiger geworden in der Szene rund um das Büro der "Germaniten" an der Koblenzer Straße.

Doch der gesellschaftliche Ton ist insgesamt rauer geworden, bemerkt Poggemöller. "Es gibt weniger Distanz", sagt der 51-Jährige: "Ich bin ein Stück weit Blitzableiter. Das ist okay, wenn es um die Sache geht." Doch wenn die Nähe zum Bürgermeister dazu missbraucht werde, Hass und Gewalt von der Kette zu lassen, sei eine Grenze überschritten, die nicht überschritten werden darf.

Poggemöller hat die Berichte über seinen Amtskollegen Andreas Hollstein verfolgt, der in einer Döner-Bude von einem offenbar alkoholisierten Täter in den Schwitzkasten genommen und mit einem Küchenmesser leicht verletzt wurde. "Das muss seelisch sehr belastend sein", sagt Poggemöller.

Über die Ursache dieses Gewaltausbruchs ist bisher wenig bekannt. Dem mutmaßlichen Täter war offenbar zuvor das Wasser abgestellt worden, weil er Rechnungen nicht gezahlt hatte. Reporter beschreiben außerdem einen fremdenfeindlichen Hintergrund. Die gesellschaftliche Ursache liegt für Poggemöller allerdings auf der Hand: Hass-Prediger in sozialen Netzwerken, Spalter, die auf Bevölkerungsgruppen schimpfen. "Daraus folgen Taten."

In Löhne setzt der Bürgermeister deshalb auf die Stadtgesellschaft, das Gemeinschaftsgefühl. Über Personenschutz will er nicht nachdenken müssen. Menschen, denen Gas, Wasser, Strom abgestellt werden sollen, bietet Poggemöller Hilfestellung an. "Das kommt auch in Löhne vor, aber wir suchen immer das Gespräch, um solch eine Situation möglichst zu vermeiden."

Die Löhner "Reichsbürger" und ihre Anhänger seien bisher stets laut gewesen, aber nicht handgreiflich. Poggemöller: "Möglicherweise fehlte da nicht viel."

Bildunterschrift: Bürgermeister Poggemöller: Will nicht über Personenschutz nachdenken.

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Neue Westfälische - Löhner Nachrichten, 02./03.12.2017:

Löhne: Bürgermeister spricht über Hass-Post und Drohungen

Löhne. Der gesellschaftliche Ton ist rauer geworden, stellt Bürgermeister Bernd Poggemöller fest. Nach dem offenbar politisch motivierten Messerangriff auf seinen Amtskollegen in Altena spricht Poggemöller erstmals über Hass-Post und Bedrohungen im Amt und sagt: "Ich bin ein Stück weit Blitzableiter."

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Lippische Landes-Zeitung, 02./03.12.2017:

Leserbriefe / "Pfui" zu dem Aufmarsch

Zum Artikel "Neonazis inszenieren "Heldengedenken"", LZ vom 22. November.

Wenn der Bürgermeister Herr Dirk Becker sich auf die Versammlungsfreiheit beruft und verkündet, dass Demokratie so etwas aushalten muss, solange keine Straftaten begangen werden, dann sage ich zu diesem Aufmarsch: "pfui!" Sind diese Umtriebe in Oerlinghausen dem Staatsschutz und der Polizei gemeldet worden?

Birgit Wiese, Detmold

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Lippische Landes-Zeitung, 02./03.12.2017:

Ein Jahr der Hoffnung hat sich gelohnt

Kirchenasyl: Ein Ehepaar aus Georgien erhielt im Gemeindehaus Müssen Schutz / Jetzt steht fest: Es darf in Deutschland bleiben / Der Weg führt die Eheleute nach Xanten

Lage-Müssen (sc). Das Ziel ist erreicht. Die Abschiebung vom Tisch. Nach einem Jahr des Hoffens und Wartens dürfen Stela und Sedrak G., denen die Kirchengemeinde Stapelage-Müssen Asyl gewährt hat (die LZ berichtete), in Deutschland bleiben. Doch mit der Erleichterung mischt sich Trauer.

Die Stimmung ist bedrückt. Es ist der letzte Tag für Stela und Sedrak in Müssen. Die Koffer sind gepackt. Es heißt Abschied nehmen von den Mitgliedern des Kirchenvorstands, dem Pfarrer, der Küsterin sowie weiteren Wegbegleitern der vergangenen zwölf Monate. "Ein hartes und schweres Jahr liegt hinter uns", sagt Johannes-Elmar Schirmer und denkt an Tage des Bangens, an denen das Leben von Sedrak, der unheilbar lungenkrank ist, auf der Kippe stand. An dauerhafte Fieberschübe und die Panik vor einem Stromausfall mit Blick auf die Sauerstoffmaschine. "Aber es war gut. Und das zählt."

Der Vorsitzende des Kirchenvorstands der reformierten Gemeinde Stapelage-Müssen hat das Ehepaar aus Georgien jeden Tag besucht. Ohne Ausnahme. "Sie durften das Gelände ja nicht verlassen, lebten in unserem umfunktionierten Büro", beschreibt er die Isolation. "Das Schlimmste war, das lange Warten auszuhalten. Den Stillstand. Keine Perspektive anbieten zu können", erzählt Pfarrer Holger Teßnow von abgelehnten Asylanträgen und schwebenden Gerichtsverfahren.

Am 17. November kam endlich die lang ersehnte Meldung: Dank eines ärztlichen Gutachtens wurde Sedrak als dauerhaft flugunfähig eingestuft. Trotzdem will dem 50-Jährigen kein Lächeln über die Lippen kommen. "Er hat Angst", weiß Pfarrer Teßnow. Angst vor der Zukunft, die ihn und seine Frau Stela in Xanten als Ort der Zuweisung erwartet. "Dort wird es auch gute Menschen geben", versucht Johannes-Elmar Schirmer Mut zu machen. In Müssen konnte das Ehepaar auf ein kleines, aber stabiles Netzwerk zählen. Die Hilfs- und Spendenbereitschaft war enorm. "Sedrak braucht unglaublich viele Medikamente", beziffert Holger Teßnow den geleisteten finanziellen Aufwand mit insgesamt 10.000 Euro. "Ein Lagenser Arzt hat ihn betreut und auf sein Honorar verzichtet. Ein Apotheker, der ebenfalls in Lage ansässig hat, hat für die Medizin Einkaufspreise gewährt", ist er dankbar. "Doch nicht nur der Körper von Sedrak, der magere 44 Kilogramm auf die Waage bringt, ist geschädigt. Sondern auch die Seele", weiß der Pfarrer um die psychischen Spuren. Nun steht das Büro wieder als solches zur Verfügung. Was bleibt, ist die Erinnerung.

Schutz auf Zeit

Das erste Kirchenasyl wurde im Jahr 1983 in Berlin gewährt. Es steht in einer jahrhundertealten Schutztradition, aus der heraus es sich in den vergangenen drei Jahrzehnten zu einer Praxis entwickelt hat, die dann eingreift, wenn eine Abschiebung in Gefahrensituationen droht. Die Kirchengemeinde Stapelage-Müssen hat bereits vor etwa zehn Jahren schon einmal ein Asyl gewährt. Vor einem Jahr gab es in ganz Lippe noch vier solcher vorübergehenden Aufnahmen. Aktuell wird derzeit nur noch ein Kirchenasyl gewährt.

Bildunterschrift: Haben Abschied genommen: (von links) Gisela Sander, Werner Riesenberg, Stela G., Selma Rehl, Claudia Schönwald, Sedrak G., Johannes-Elmar Schirmer sowie Pfarrer Holger Teßnow.

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