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Nachrichten ,
01.12.2017 :
Tages-Chronologie von Freitag, 1. Dezember 2017
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www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Freitag, 1. Dezember 2017
Für den 5. Dezember 2017 war eine Zusammenkunft, der "Frauengruppe" der "Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen" im "Kreisverband Herford", im "Stadthotel Pohlmann" (in 32049 Herford) angekündigt.
Am 28. November 2017 verurteilte das Landgericht Detmold die (vorbestrafte) Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel (aus Vlotho) wegen - zweifacher - Volksverhetzung zu einer Haftstrafe von 14 Monaten.
In der vierten Novemberwoche 2017 erschien die - Ausgabe "10. Jahrgang, Nr. 5" - der volksverhetzenden "Stimme des Reiches" - Artikel: Ursula Haverbeck-Wetzel, Rigolf Hennig, Ulf Bergmann, Konrad Windisch.
Am 23. November 2017 begann vor dem Landgericht Detmold ein Berufungsprozess gegen die notorische Antisemitin Ursula Haverbeck-Wetzel aus Vlotho wegen dreifacher Volksverhetzung - Holocaust-Leugnung.
www.stalag326.de
www.jacob-pins.de
www.mobile-beratung-owl.de
www.aul-herford.de/projekte/nrweltoffen/
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Artikel-Einträge in der Datenbank:
Die Glocke Online, 01.12.2017:
"Stalag 326 gehört zur Geschichte"
Westfalen-Blatt / Höxtersche Zeitung, 01.12.2017:
Winterpause im Jacob Pins Forum
Neue Westfälische - Höxtersche Kreiszeitung, 01.12.2017:
Winterpause im Forum Jacob Pins
Neue Westfälische - Herforder Kreisanzeiger, 01.12.2017:
Nächstes Treffen der Frauengruppe
Neue Westfälische - Zeitung für das Lübbecker Land, 01.12.2017:
Demo gegen AfD in Hannover
Lippische Landes-Zeitung, 01.12.2017:
Vetter bleibt gelassen: "Ich habe keine schlaflosen Nächte"
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Die Glocke Online, 01.12.2017:
"Stalag 326 gehört zur Geschichte"
Kreis Gütersloh (bit) - Der Kreis Gütersloh zahlt dem Förderverein der Gedenkstätte Stalag (Stammlager) 326 Senne über den planmäßigen jährlichen Zuschuss von 12.500 Euro hinaus einmalig 9.000 Euro. Das hat der Kulturausschuss des Kreistags unter Vorsitz von Elke Hardieck (CDU) einstimmig beschlossen.
Wie Jan Focken vom Referat Kultur erläuterte, bleibt das Stammlager, in dem sowjetische Kriegsgefangene zwischen 1941 bis 1945 interniert waren und zu zigtausenden an Unterernährung und Krankheiten starben, Mittelpunkt. Es befindet sich auf dem heutigen Gelände der Landespolizeischule Erich Klausener am Lippstädter Weg in Stukenbrock-Senne. Nach dem Willen des Fördervereins soll künftig die Geschichte des Geländes ringsum nach dem Zweiten Weltkrieg erforscht werden. Damit rückt das so genannte Sozialwerk Stukenbrock als Flüchtlings- und Auffanglager in den Blickpunkt.
Die Landeszentrale für politische Bildung, die die Arbeit des Fördervereins unterstützt, hat signalisiert, das Forschungsprojekt in beträchtlicher Höhe zu bezuschussen. Dahinter steht auch Landtagspräsident André Kuper (CDU) aus Rietberg. Auf seine Initiative hin hat sich ein Lenkungskreis gebildet, dem auch Landrat Sven-Georg Adenauer (CDU) angehört. Focken: "Die Landesförderung ist daran geknüpft, dass der Verein einen Eigenanteil von zehn Prozent aufbringt." Diesen teilen sich die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock und der Kreis Gütersloh. Liane Fülling (SPD): "Wir halten die Mittel für gut angebracht."
Arnold Weßling (CDU) dankte dem Förderverein, der sich lange für den Erhalt des Lagers eingesetzt habe. Dessen nationale Bedeutung als Gedenkstätte habe der Besuch des damaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck im Mai 2015 unterstrichen. Weßling: "Stalag 326 und seine Umgebung gehören zur deutschen Geschichte. Der nationale Status ist gegeben."
Bildunterschrift: Dass die Geschichte des Geländes ringsum das Stalag nach dem Zweiten Weltkrieg erforscht wird, möchte der Förderverein anstoßen.
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Westfalen-Blatt / Höxtersche Zeitung, 01.12.2017:
Winterpause im Jacob Pins Forum
Höxter (WB). Das Forum Jacob Pins macht vom 1. Dezember bis einschließlich 31. März eine Winterpause. Ab Januar finden wie gewohnt die monatlichen Führungen und Bilder oder Bücher im Gespräch statt. Auf diese und sonstige Veranstaltungen während der Winterpause informiert die Jacob Pins Gesellschaft rechtzeitig auf ihrer Homepage und mit Presseankündigungen. Führungen können jederzeit unter den Telefonnummern 05271 / 8818 oder 05271 / 2118 vereinbart werden.
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Neue Westfälische - Höxtersche Kreiszeitung, 01.12.2017:
Winterpause im Forum Jacob Pins
Höxter (nw). Vom 1. Dezember bis einschließlich 31. März macht das Forum Jacob Pins in Höxter Winterpause. Ab Januar finden wie gewohnt die monatlichen Führungen und Bilder oder Bücher im Gespräch statt. Auf diese und sonstige Veranstaltungen während der Winterpause informiert die Jacob Pins Gesellschaft rechtzeitig. Führungen können jederzeit unter Tel. (05271) 8818 oder Tel. (05271) 2118 vereinbart werden.
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Neue Westfälische - Herforder Kreisanzeiger, 01.12.2017:
Nächstes Treffen der Frauengruppe
Herford (nw). Die Ost- und Westpreußische Frauengruppe trifft sich Dienstag, 5. Dezember, im Stadthotel Pohlmann. Beginn ist um 15 Uhr.
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Neue Westfälische - Zeitung für das Lübbecker Land, 01.12.2017:
Demo gegen AfD in Hannover
Lübbecker Land (nw). Die Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Terrors - Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) im Kreis ruft dazu auf, sich an den Protesten am Samstag, 2. Dezember, in Hannover zu beteiligen. Das Motto lautet: "Keine Zusammenarbeit mit der AfD!" Auftaktveranstaltung ist um 11.30 Uhr am Theodor-Heuss-Platz, die Demonstration beginne gegen 12.30 Uhr, die Abschlusskundgebung ist zwischen 13.30 bis 15 Uhr auf dem Georgsplatz vorgesehen. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage: www.aufstehen-gegen-rassismus.de.
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Lippische Landes-Zeitung, 01.12.2017:
Vetter bleibt gelassen: "Ich habe keine schlaflosen Nächte"
Strafanzeige: Rechtsextreme werfen dem Oberstaatsanwalt Einschüchterung des Richters im Haverbeck-Prozess vor
Detmold (ero). Es schocke ihn jetzt nicht wirklich - mit diesem Worten kommentiert Oberstaatsanwalt Ralf Vetter die Strafanzeige und den Strafantrag gegen ihn, die bei der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe eingegangen sein soll.
In dem Schreiben, das der LZ als Mail vorliegt, beklagen Neonazis mit Verbindungen zur Partei "Die Rechte" die "beleidigenden und rufschädigenden" Äußerungen Vetters während des Berufungsverfahren gegen Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck. Sie war am Dienstag vom Landgericht Detmold zu einer 14-monatigen Haftstrafe verurteilt worden.
Laut Anzeigensteller soll Vetter während des Prozesses unter anderem gesagt haben: "Wenn das hier mit einem Freispruch endet, dann macht das einen ganz bösen Eindruck." Die Anzeigensteller, die sich als juristische Laien bezeichnen, sehen darin eine Nötigung oder zumindest den Versuch einer Einflussnahme, wenn nicht gar eine Einschüchterung des Richters und der Schöffen. So steht es in dem Schreiben eines Mitglieds der Partei "Die Rechte", die vom NRW-Verfassungsschutz beobachtet wird.
Zudem wird in der Mail beklagt, dass Oberstaatsanwalt Ralf Vetter die 89-jährige Ursula Haverbeck als "Rassistin" bezeichnet habe. Dies sei "nachweislich falsch und grob beleidigend". Sie habe gute jüdische Freunde und werbe für "Völkerverständigung, Frieden, Vergebung und Nächstenliebe", heißt es in dem Schreiben.
"Ja, ich habe Frau Haverbeck als Rassistin bezeichnet, weil sie eine ist", sagt Oberstaatsanwalt Ralf Vetter. Zudem seien die Gerichte unabhängig, um sich von Äußerungen, egal von welcher Seite, beeinflussen zu lassen. "Ich bleibe ganz gelassen und werde keine schlaflosen Nächte wegen der Strafanzeige haben", betont Vetter.
Auf LZ-Anfrage bei der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe heißt es, der Eingang der Anzeige könne noch nicht bestätigt werden. "Aber dies ist ganz normal. Bis die Schriftstücke bei uns auf dem Schreibtisch landen, kann es ein paar Tage dauern", sagt Markus Schmitt, stellvertretender Sprecher der Bundesanwaltschaft.
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