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Nachrichten , 30.11.2017 :

Tages-Chronologie von Donnerstag, 30. November 2017

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www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Donnerstag, 30. November 2017


Am 30. Mai 2017 ist der einstige "SS-Unterscharführer" Reinhold Hanning (Lage) - am 17. Juni 2016 vom Landgericht Detmold wegen "Beihilfe zum Mord" in Auschwitz verurteilt, im Alter von 95 Jahren verstorben.

Am 17. Juni 2016 wurde der ehemalige "SS-Unterscharführer" Reinhold Hanning vom Landgericht Detmold wegen Beihilfe zum Mord in Auschwitz in mindestens 170.000 Fällen, zu 5 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.

Am 24. und 25. November 2017 fand die "XIII. Bielefelder Ideenwerkstatt" im Haus der - "Burschenschaft Normannia-Nibelungen" - mit Heimo Schwilk, Hans-Thomas Tillschneider, Rolf Stolz, Marvin Mielke - statt.


www.youtube.com/watch?v=cuaT1ZN8LxI

www.nebenklage-auschwitz.de

www.justiz.nrw.de/nrwe/lgs/detmold/lg_detmold/j2016/4_Ks_45_Js_3_13_9_15_Urteil_20160617.html

www.youtube.com/watch?v=vCdMJb3OzhM

www.mobile-beratung-owl.de

www.bielefeldstelltsichquer.wordpress.com

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Neue Westfälische, 30.11.2017:
"Buchhalter von Auschwitz" ist haftfähig

Neue Westfälische, 30.11.2017:
Burschenschaften im Landtag

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Neue Westfälische, 30.11.2017:

"Buchhalter von Auschwitz" ist haftfähig

Celle (dpa). Der wegen Beihilfe zum Mord in 300.000 Fällen verurteilte frühere SS-Mann Oskar Gröning ist nach Ansicht des Oberlandesgerichts Celle haftfähig. Es wies eine Beschwerde des 96-Jährigen zurück. Gröning war im Lüneburger Auschwitz-Prozess im Juli 2015 zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt worden. Der "Buchhalter von Auschwitz" hatte eingeräumt, Geld aus dem Gepäck der Verschleppten weitergeleitet zu haben.

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Neue Westfälische, 30.11.2017:

Burschenschaften im Landtag

Besuch: Grüne kritisieren AfD-Einladungen für Studentenverbindungen

Von Florian Pfitzner

Düsseldorf. Mit dem Einzug der AfD haben sich nicht nur Umgang und Ton im Landtag verändert, sondern auch die Besuchergruppen. Auf Initiative der Abgeordneten Sven Tritschler und Christian Blex empfing die Fraktion Mitglieder der Burschenschaft "Rhenania Salingia zu Düsseldorf" im Hohen Haus. Die schlagende Studentenverbindung gehört zur "Deutschen Burschenschaft", sie gilt als extrem rechts.

Der Dachverband geriet vor einigen Jahren wegen einer Art "Ariernachweis" in die Schlagzeilen, der selbst erzkonservativen Studenten zu weit ging. Innerhalb des Verbindungswesens gehöre die Organisation "eindeutig zum extrem rechten Flügel", heißt es auf dem Portal Düsseldorf Rechtsaußen. Sie agiere weit über eine unpolitische Brauchtumspflege hinaus.

Einige Mitglieder trugen im Landtag Schärpe, sie spulten das übliche Programm ab, vom Besucherzentrum bis zur Zuschauertribüne. Neben der "Rhenania" ließ die AfD die Burschenschaft "Sigambria et Alemannia" herumführen.

Sogar in der AfD sei die Einladung der Burschenschaften mitunter auf Ablehnung gestoßen, heißt es in der Fraktion. Ein AfD-Sprecher erklärte die Linie: "Solange eine Gruppe nicht vom Verfassungsschutz beobachtet wird, spricht nichts gegen einen Besuch bei uns im Landtag."

Die Grünen sehen in der Stippvisite einen Beleg für die enge Vernetzung der AfD mit rechten Gruppen. "Völkische Deutschtümelei" sei bei den Verbindungen "ideologisches Element", so die Abgeordnete Verena Schäffer. Es gebe bundesweit viele Kontakte zwischen AfD und Burschenschaften. "In NRW sind sie nun für jeden sichtbar geworden."

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