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Flüchtlingsrat NRW e.V. , 14.01.2005 :

Herford: Preisträger fordert Ausländerbehörden auf eigenverantwortlich zu handeln

Der Bürgermeister der Stadt Herford zeichnete am 19. Dezember 2004 den Arzt und Friedenskämpfer Dr. Winfrid Eisenberg mit dem Heiko-Plöger-Bürgerpreis aus. Dies berichtet die Neue Westfälische am 20. Dezember 2004. Eisenberg habe sich in seinem Leben immer wieder besonders für die Rechte der Kinder eingesetzt und dabei einen "solidarischen, unvoreingenommenen Umgang mit Fremden und fremden Kulturen" vorgelebt, sagte der Bürgermeister in seiner Laudatio. Dr. Eisenberg sei in Herford so etwas wie eine Institution.

In seiner Dankesrede rief Eisenberg die Behörden und die Bevölkerung dazu auf, die humanitären Spielräume des neuen Zuwanderungsgesetzes im Interesse von Flüchtlingen und ihren Familien zu nutzen. Er fordert zudem die Ausländerbehörden dazu auf, eigenverantwortlich zu handeln und sich nicht "zu Rädchen im Getriebe degradieren lassen".

Eisenberg ist der elfte Träger dieses Bürgerpreises, der an den von den Nationalsozialisten umgebrachten Herforder Arbeiter Heiko Plöger erinnert. Mit diesem Preis würdigt die Stadt Herford Engagement für Frieden, Abrüstung, Menschenrechte und soziales Engagement.


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